Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord von Fred Vargas

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1991 unter dem Titel L´Homme aux cercles bleus, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Paris, 1990 - 2009.

  • Paris: Hermé, 1991 unter dem Titel L´Homme aux cercles bleus. 212 Seiten.
  • Paris: Viviane Hamy, 1996. 212 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2000 Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord . Übersetzt von Tobias Scheffel. ISBN: 3-7466-1512-7. 212 Seiten.

'Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Auf Pariser Bürgersteigen erscheinen über Nacht mysteriöse blaue Kreidekreise, und darin stets ein verlorener oder weggeworfener Gegenstand: eine Ohrring, eine Bierdose, ein Brillenglas, ein Joghurtbecher …Keiner hat den Zeichner je gesehen, die Presse amüsiert sich, niemand nimmt die Sache ernst. Niemand, außer dem neuen Kommissar im 5. Arrondissement, Jean-Baptiste Adamsberg. Und eines Nachts geschieht, was er befürchtet hat: es liegt ein toter Mensch im Kreidekreis.

Das meint Krimi-Couch.de: »Man liebt den Schreibstil von Vargas, oder man hasst ihn« 78°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Entweder man liebt den Schreibstil von Fred Vargas oder man hasst ihn. Denn ihre Dialoge sind schon sehr gewöhnungsbedürftig. Beispiele gefällig?

»Eine brave, dicke Frau, die nicht im Verdacht irgeneiner Verworfenheit steht, die zu ihrer Ermordung hätte führen können.«

Oder:

»Eines Tages hat mir ein Hai beim Tauchen ins Bein gebissen.«

»Gut, das dürfte nicht schön sein.«

»Was vermissen Sie am stärksten, wenn Sie nicht mehr sehen können?«

»Ihre Fragen bringen mich um. Wir werden doch nicht den ganzen Tag von Löwen und Haien und häßlichen Viechern reden.«

»Nein, sicherlich nicht.«

»Ich vermisse die Mädchen. Das ist ziemlich banal.«

»Sind die Mädchen nach der Geschichte mit der Löwin abgehauen?«

»Sieht so aus. Sie haben mir noch nicht gesagt, warum Sie diese Frau verfolgt haben?«

»Ohne Grund. Ich verfolge eine Menge Leute, wissen Sie. Ich kann nichts dagegen machen.«

Doch nicht nur ihre Dialoge, auch ihre Ideen lassen sich am besten mit dem Begriff skurril bezeichnen.

Eigentlich ist es ja kein Verbrechen, was sich nachts in verschiedenen Arondissements von Paris abspielt. Blaue Kreidekreise finden sich auf den Bürgersteigen, etwa zwei Meter im Durchmesser. Und immer liegt ein Gegenstand inmitten des Kreises. Mittlerweile haben sich schon über sechzig dieser mysteriösen Kreise gefunden. Und das, was sich in den Kreisen findet, reicht von Kronkorken, Ohrringen, Lammknochen und Batterien über Coladosen, Kugelschreiber, Kerzen und Hundehaufen bis hin zu Büchern, Vanillejoghurt oder einem Fleck Erbrochenem. Das Merkwürdigste an den Kreisen jedoch ist der Text, der sich um jeden der Kreise herum geschrieben findet: »Victor, sieh dich vor, was treibst du jetzt noch vor dem Tor?«

Passend dazu hat die Autorin natürlich auch ihre faszinierenden Charaktere geschaffen:

Kommisar Jean-Baptiste Adamsberg, vor kurzen aus einem Pyrenäendorf nach Paris gekommen, ist ein wenig langsam und hat Erfolg mit ungewöhnliche Methoden. Denn er kann die Bosheit in den gesichtern der Menschen erkennen.

Sein Mitarbeiter Danglard, alleinerziehender Vater von fünf Kindern, darunter zwei Zwillingspärchen, ist nachmittags nicht mehr für diffizile Aufgaben zu gebrauchen, denn ab zwei Uhr spricht er vermehrt dem Wein zu.

Mathilde Forestier, eine bekannte Meereskundlerin, teilt die Woche in drei Phasen ein und verfolgt relativ uninspiriert die verschiedensten Leute.

Charles Reyer, Zyniker, seit einem Unfall blind, streitsüchtig, von Mathilde gefunden, verloren und wiedergefunden.

Clémence Valmont, eine ältere Frau, wohnt und arbeitet bei Mathilde, und verbringt ihr Leben damit, auf Kontaktanzeigen zu antworten.

Alle diese Figuren sind natürlich herrlich überzeichnet, doch sind sie überzeugend dargestellt und fügen sich nahtlos in die Handlung ein. Adamsberg ist überzeugt, dass die Gegenstände in den Kreisen wachsen werden. So findet sich dann bald eine tote Katze, und für den Kommissar ist es nur noch eine Frage der zeit, bis man auch einen toten Menschen finden wird. Und er sollte recht behalten: in einem der Kreise liegt eine Frau mit aufgeschlitzter Kehle. Mathilde behauptet, sie hätte den Mann, der die Kreise zeichnet, bereits mehrfach verfolgt und bietet Adamsberg ihre Hilfe an, ihn zu finden.

Der Roman mit dem für die Handlung unpassenden Titel »Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« ist mein zweiter Vargas-Krimi und konnte mich nicht so überzeugen wie »Der untröstliche Witwer von Montparnasse«. Denn die Geschichte wirkt doch allzu konstruiert. Zwar wird zum Schluß wieder alles schön logisch aufgebaut, doch vermisse ich diesmal die vielen falschen Fährten, die die Autorin so schön aufbauen kann, und auch die plötzlichen Wendungen sind hier nicht so zahlreich vertreten. Im Bereich Spannung reicht es diemal nur für ein »durchschnittlich«.

Vielleicht hätte ich das Buch eben nicht in Phase 2 lesen sollen. Denn:

»Wenn man genau hinsieht, dann sieht man in Phase 1 mehr ernsthafte Überraschungen. [...] Man interessiert sich für etwas. [...] Phase 2: Man findet nicht das gerinste, man lernt null, Lächerlichkeit des Lebens und Co. In Phase 2 gibt es ziemlich viel irgendwas mit irgendwem, und man trinkt nicht gerade wenig, während Phase 1 erheblich wichtiger ist, ganz klar.«

Vargas schreibt auf jeden Fall keine 08/15-Krimis und ihre Bücher entbehren nicht eines gewissen Anspruchs. Der Reiz liegt vor allem in den Dialogen und dem doch oft recht unerwarteten Geschehen.

Der unpassendste Satz des ganzen Buches steht auf dem rückseitigen Umschlag. P.S., Zürich wird zitiert: »Wer Donna Leon liebt, wird Fred Vargas vergöttern.« Wie man auf eine solch unsinnige Behauptung kommen kann, ist mir unverständlich, denn Leon und Vargas sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

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Toby zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 17.11.2011
Was Vargas so besonders macht, ist eine gewisse Märchenhaftigkeit. Wer sich mit tradierten Märchen befasst, entdeckt in ihnen logische Muster emotionaler Intelligenz und mystische Gesetzmäßigkeiten. Manche Autoren von Kunstmärchen konnten in helleren Momenten dies aufgreifen und imitieren. Wilhelm Hauff zum Beispiel.
Vargas hat ein wenig davon und das macht ihre Sogkraft aus, bei jenen, die dafür empfänglich sind.
Dabei sind die Romane nicht esoterisch. Adamsberg etwa ist eher ein Schamane, als Uri Geller.
Ich hätte mir nach der Lektüre einiger Vargas gewünscht, sie hätte sich mehr und bewußter auf diese Seite ihrer Kreativität eingelassen. Da hätte etwas ganz Neues entstehen können. Vielleicht macht ein Anderer an diesem Punkt weiter.
US-1113 zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 13.03.2011
Das Buch ist einfach nur langweilig. Es wird ellenlang beschrieben wie irgendwelche Personen sich unterhalten, die Dialoge sind extrem konfus und sinnfrei. Eine Frau behauptet dass sie dem Mörder oft folgt, aber dass er Menschen umbringt scheint ihr egal zu sein. Des Weiteren verwirrt es dass der Komissar einen ''Instinkt'' oder ''Riecher'' hat um Täter zu finden. Ich rate sehr davon ab das Buch zu lesen, man sollte es nur in die Hand nehmen, wenn man schnell einschlafen will.
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
filly zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 18.01.2010
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord war mein erster Kriminalroman von Fred Vargas und ich muss sagen, ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Buch. Anfangs war ich hin- und hergerissen, was ich von den überaus skurrilen Protagonisten, ihren Dialogen und Gedankengängen halten sollte, aber schon nach kurzer Zeit hat Vargas mich mit ihrer Art zu schreiben völlig in den Bann gezogen. Noch nie habe ich einen vergleichbaren Kriminalroman gelesen. Auch die Geschichte selbst war spannend und gut durchdacht. Auf keiner Seite kam Langeweile auf.

Und den Vergleich von Fred Vargas mit Donna Leon kann ich auch keinesfalls nachvollziehen. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass beide Bücher schreiben.

Ich werde auf jeden Fall noch mehr von Vargas und Kommissar Adamsberg lesen!
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mylo zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 28.06.2009
Nun ich hab schon einiges gelesen von Fred Vargas und habe mir der vollständigkeitshalber die fehlenden Bücher, so auch dieses, besorgt.
Adamsberg bei seinen Anfängen in Paris ein sehr interessanter Plot mit immer neuen interessanten Figuren, die gut beschrieben und ausgearbeitet sind. Dann ein überraschendes Ende, bei teilweise poetisch und humorvoller Sprache und das auf nur auf etwas mehr als 200 Seiten.
Die sollte man möglichst ohne große Unterbrechungen lesen, sonst geht zu viel verloren.
Wie immer gut, 80 Punkte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 23.06.2009
Über gute drei Jahre lang hab ich dieses Buch mehrmals aus dem Regal gezogen, um es dann doch ein wenig unsicher wieder in selbiges zurückzustellen. Fred Vargas, eine französische Bestsellerautorin an der sich doch angeblich die Geister scheiden sollen. Soll ich mir das wirklich antun, zumal ich mit französischen Autoren bisher nicht so recht warm geworden bin?

Nun hab ich es endlich doch gewagt und kann schon mal abschließend sagen: Gut, dass ich das getan habe. Keine Frage, Fred Vargas schreibt unvergleichlich und einzigartig, Parallelen zu anderen Autoren bzw. Autorinnen können meines Wissens nicht gezogen werden. Ihr Stil wird und kann nicht jedermanns Sache sein, so skurril ist ihre Schreibe, so poetisch-philosophisch ihre Wortwahl. Und trotz dieser offensichtlichen Andersartigkeit ist bereits ihr zweites Buch aus der Reihe um den Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg (das erste ist meines Wissens nach bislang unübersetzt), "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord", ein Krimi reinsten Wassers.

Die Geschichte beginnt in Paris. Adamsberg ist aufgrund überdurchschnittlicher Leistungen aus seiner Heimat, den zerklüfteten, einsamen Bergen der Pyrenäen, in das 5. Arrondissement der Hauptstadt versetzt worden. Ein besonderer Ruf eilt ihm voraus, ist er doch dafür bekannt, sehr komplizierte Fälle auf äußerst unkonventionelle Art und Weise zu lösen. Oftmals reichen ihm mehrere Gespräche mit dem Verdächtigen, um dessen Grausamkeit zu "riechen" und ihn allein aufgrund reiner Intuition in die Mangel zu nehmen. Verständlich das diese Vorgehensweise nicht überall auf Begeisterung stößt. Besonders Capitaine Adrien Danglard, ein zielgerichteter und messerscharf logisch denkender Mensch und allein erziehender Vater von fünf Kindern, kann sich mit der sprunghaften Art seines Vorgesetzten anfangs so gar nicht anfreunden. Doch ein mysteriöser Fall schweißt die beiden so unterschiedlichen Ermittler zusammen.

Über Nacht erscheinen immer wieder blaue, mit Kreide gemalte Kreise auf den Bürgersteigen von Paris, in deren Mitte sich jedes Mal ein alltäglicher, banaler Gegenstand befindet. Während die Öffentlichkeit dies eher amüsiert zur Kenntnis nimmt, beschleicht Adamsberg ein ungutes Gefühl. Und allzu bald scheinen sich seine Befürchtungen zu bestätigen: Eine Leiche mit durchgeschnittener Kehle liegt in einem der Kreise...

Eine spannende Ausgangsposition, die Fred Vargas im weiteren Verlauf mit mehreren Winkelzügen geschickt weiterzuspinnen vermag und mit gleich einer ganzen Gruppe schrulliger Figuren belebt. Diese detailliert gezeichneten Charaktere, die ihre Krimiwelt beleben, sind es, welche den Reiz ihrer Bücher ausmachen. Ob man sie mag oder nicht: Durch ihre Andersartigkeit hebt sich dieses Werk wie wohl auch die Serie aus dem Mainstream heraus, schlägt es die Brücke zwischen der Spannungs- und der anspruchsvollen Unterhaltungsliteratur. Ganze Passagen muten poetisch an. Und auch wenn man sich bewusst ist, dass kein echter Mensch je so reden oder denken wird, lässt man sich von Vargas' Magie gefangen und an der Hand nehmen. Stets bleibt sie amüsant und spritzig, überrascht sie mit ungewöhnlichem Einfallsreichtum. Auch was die Lösung des kuriosen Falls angeht, die mich persönlich sehr begeistert hat. Einzige Kritikpunkt sind streckenweise ihre Ausschweifungen, die sich manchmal doch zu sehr von der eigentlichen Handlung entfernen und die Geduld des Lesers etwas auf die Probe stellen.

Insgesamt ist "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord" aber ein extravagantes Leseerlebnis und eine lohnende Erfahrung der besonderen Art, die bei mir Lust nach mehr geweckt hat.
15 von 20 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
jessy zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 15.05.2009
also phil=)
du bist in meiner klasse und ich bin mit dir in einer deutschgruppe
aber ich bin ganz deiner meinung=)
ich war auch manchmal echt verwirrt weil ich nich wusste worums geht und wo ich grad bin...
aber das ende ist wirklich überraschend.also es lohnt sich es fertig zu lesen =)
ok also man hat mir gesagt ich muss nich ein paar zeichen dazu schriebn weil man minderstens 300 zeichen schreiben muss=) so das müsste reichen=)
Phil zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 14.05.2009
Ich habe das Buch ganz durchgelesen, auch wenn es zu vielen zeitpunkten relativ langweilig war. die personen und die dialoge sind manchmal viel zu kompliziert und man blickt kaum mehr durch.
und vor allem am ende, kommt dann doch alles ganz anders als man dachte wobei ich sagen muss, mir hatten mathilde forestier und charles reyer zu wenig mit den kreisen und den morden zu tun. die waren ja irgendwie nur so aus spaß dabei :)
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Patrick zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 16.03.2009
jedem das, was ihm gefällt...mir hat das buch nicht gefallen...und ich muss sogar gestehen...ich hab es nicht mal zu ende gelesen...anfangs fand ich den schreibstil noch witzig, aber nach der hälfte hat mich nur noch genervt, dass nichts passiert...vielleicht hab ich das auch nicht gemerkt, oder schlicht überlesen...was das ganze mit donna leon zu tun hat, frage ich mich dazu...aber wie gesagt, jedem das seine...fred vargas hat mich nicht als fan gewinnen können...
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dickie_Greenleaf zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 17.02.2009
Ich finde übrigens auch, dass man Donna Leon und die Vargas auf keinen Fall vergleichen kann. Habe mich durch etliche Brunetti-Fälle gequält, immer auf der Suche nach dem Haken, an den ich endlich anbeißen kann, aber da war nichts. Nur unendlich lähmende Venedigbeschreibungen und ein immer geradeaus denkender Brunetti, der in seiner aufrechten Art geradezu naiv ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Gerwine zu »Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord« 21.06.2008
Fred Vargas habe ich durch diesen Krimi kennengelernt. Empfehlenswert ist, ihn möglichst ohne längere Pausen zu lesen, um alles im Gedächtnis zu behalten. Adamsberg ist ein "lonely wolf" Kommissar, in seiner Außergewöhnlichkeit faszinierend. Ich werde mehr von ihr lesen, ich finde ihren Stil erfrischend anders. Sie schreibt nicht in den Gleisen der herkömmlichen Krimigeschichten.
Total daneben finde ich wieder die deutsche Übersetzung des Titels, die sich gar nicht auf die Handlung bezieht, sondern nur auf die letzten drei Seiten des Romans. Dies gilt nicht nur für Fred Vargas, deutsche Titel sind leider sehr oft blöd übersetzt.

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