Sterben ist das Letzte von Franz Zeller

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 4 der Franco-Moll-Serie.

  • München: Knaur, 2015. ISBN: 978-3-426-51772-7. 283 Seiten.

'Sterben ist das Letzte' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Ein neuer Fall für Chefinspektor Franco Moll und seinen Kollegen Oberhollenzer Sanft fällt der erste Schnee auf den Salzburger Universitätsplatz, setzt den Türmen der barocken Kollegienkirche weiße Hauben auf – und bedeckt den Müllcontainer mit Uwe Marthalers Leiche. Marthaler war ein skrupelloser, eiskalter Geschäftemacher, der nicht nur seine Angestellten demütigte, sondern sich auch einer Reihe Mülldivern, die noch brauchbare Lebensmittel aus den Müllcontainern der Supermärkte holen, in den Weg stellte. Chefinspektor Franco Moll und Kollege Oberhollenzer haben bald mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist. Selbst Molls Nachbarin Melinda gerät unter Verdacht, und das, als Moll gerade zarte Bande der Liebe zu ihr knüpft. Eine neue Spur taucht erst auf, als es plötzlich zu tauen beginnt und der Schnee eine weitere Leiche freigibt.

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Lienz zu »Franz Zeller: Sterben ist das Letzte« 24.01.2016
Diesen Krimi habe ich gern gelesen. Obwohl ich mit Wolfgang Weningers Einschätzung nicht ganz konform gehe...
Der Krimi gefällt mir vor allem wegen der logischen Handlung und der unauffällig, aber eindrücklich transportierten Aufforderung nachzudenken - über den Wert von Lebensmitteln.
Figuren:
Die am besten gezeichnete Figur des Oberhollenzer muss man einfach mögen. Ermittler Moll ist ein sympathischer Kerl. Hinweise auf ein Trauma aus einem früheren Fall machen neugierig, auch die Vorgänger der Reihe um das Salzburger Ermittlerteam zu lesen. Besonders gelungen sind zwei Nebenfiguren: der Teenager Niklas und das kleine Mädchen Maja. Sie bringen eine herzliche Wärme in die Handlung.
Thematik:
Die Verschwendung von Lebensmitteln ist Kernthema neben den Ermittlungen. Dieses Thema wird dem Leser über eine der Hauptfiguren nahegebracht und fügt sich nahtlos in die Krimihandlung ein. So transportiert der Krimi unauffällig eine dem Autor wichtige Thematik. Denn die Art der Darstellung regt zum Nachdenken an ohne zu belehren.
Handlung:
Die große Stärke der Handlung ist ihre auf Logik basierende Nachvollziehbarkeit. Dazu erwarten den Leser zwei Überraschungen, die dem Krimi Pep verleihen. Immer wieder blitzt Humor zwischen den Zeilen hervor mittels lustiger Dialoge zwischen den handelnden Figuren.
Sprache und Erzählperspektive:
Dies ist der eine Punkt, der mir weniger zusagt. Gewisse Sprachbilder bleiben für mich nicht nachvollziehbar. Auch die Art, statt des Namens einer Person z.B. „Mittvierziger“ zu sagen, ist nicht so mein Ding. Für mich schafft dies zu große Distanz zu den Figuren. Ebenso mag ich persönlich die zwischen auktorialer und personaler Perspektive wechselnde Erzählweise nicht sehr gern.
Klappentext:
Wie häufig der Fall ist, decken sich Klappentext und Inhalt leider nicht besonders gut. Hier ist der Verlag gefragt.
Fazit:
Ein logisch aufgebauter Krimi mit sympathischen Ermittlern, einem Schuss Humor und Wärme zu einer aktuellen Thematik. Leseempfehlung!
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