Limit von Frank Schätzing

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Kiepenheuer & Witsch.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2009. ISBN: 978-3-462-03704-3. 1320 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2011. ISBN: 978-3-596-18488-0. 1311 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2009. Gesprochen von Heikko Deutschmann. gekürzt. ISBN: 3867175322. 22 CDs.

'Limit' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken. Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen.
Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.

Ihre Meinung zu »Frank Schätzing: Limit«

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Alissa zu »Frank Schätzing: Limit« 06.07.2016
Mein Fazit: mir ging es wie den meisten; nach ca 200 Seiten musste ich erst einmal pausieren. Ich habe mehrere andere Bücher gelesen. Irgendwann habe ich mir dann sogar die Mühe gemacht das Buch nicht nur von vorne zu beginnen, sondern mir die anfänglichen Personen grob zu skizzieren um den Überblick zu bewahren. Die, wie hier auch bereits geschildert, sich dann doch als Blase im All ins Jenseits aufmachten. Dennoch als die Geschichte mich dann in den Bann gezogen hatte war ich gefesselt.natürlich mit immer wieder kehrenden unnötigen Ausführungen. Aber, was mich wirklich zu dem Schluss führt dass ich das Buch in Summe dennoch mit gut betitle ist, dass ich diese unglaubliche Geschichte (wahrscheinlich gerade deshalb) noch extrem gut in Erinnerung habe. Nicht wie die üblichen Romane. Das Buch soll doch unterhalten und daher ist es für den "gemeinen" Leser irrelevant ob die Geschichte im Jahre 2025 oder 2055 abspielt - zumindest hoffe ich, dass Hr. Schätzing bei seinen sonst recherchierten Werken in diesem Buch keinen Anspruch darauf erhebt!
Gesamtfazit: Weniger ist manchmal wirklich mehr - Personen, wie auch Seitenzahl; dennoch ein gutes Werk!
Dr. Hansjürgen Meinhold zu »Frank Schätzing: Limit« 13.06.2016
Ich habe nach viel Lesevergnügen mit Frank Schätzing nun auch LIMIT in die Hand genommen...
Auf Seite 149 wollte ich einfach nicht mehr.
Von dem Punkt, ab dem man von einem spannenden Buch förmlich hinein gesaugt wird, entferne sich dieses Buch immer weiter
und ich frage mich, ob dieses Buch einen solchen Punkt überhaupt hat.
Es hat sicher Aussichten auf einen Rekord bezüglich der Anzahl handelnder Personen.
Eines der wenigen Bücher, das ich garantiert nicht weiter lesen werde.
Die Breaking News gingen gerade noch trotz der vielen Zeitsprünge.
Dieter Lehrle zu »Frank Schätzing: Limit« 25.01.2016
Furchtbar was Herr Schätzing da fabriziert hat.Limit übrrschreitet bei weitem das Limit des Erträglichen was einem Leser zugemutet werden kann.
Ich hatte schon nach 20 Seiten den Verdacht dass der Autor hier nach Quantität anstatt nach Qualität bezahlt wird.
Fazit: Finger weg und nach was zum Lesen suchen das fesselt und einen nicht zum Gähnen bringt.
Uwe Meyer zu »Frank Schätzing: Limit« 24.12.2015
Bei dem Schwarm hatte ich bei der Hälfte bereits vor aufzuhören, das es extrem langatmig geschrieben war. Limit ist aber noch eine Steigerung. Hier habe ich bei ca. der Hälfte abgebrochen, da es nicht so langweilig geschrieben ist, dass man einschläft. Das Buch wäre ein Kandidat für die Readers Digest Auswahlbücher - auf 400 Seiten gekürzt wäre es bestimmt gut.
Peter Hesselmann zu »Frank Schätzing: Limit« 19.06.2015
"Limit" der Name passt! Das Limit des erträglichen ist mit diesem "Roman" überschritten.Die Phantasie des Autors wird hier überschattet von tranigen, langatmigen Passagen, die den Leser an den Rand der Depressivität bringen.Es ist spannender in ein trockenes Stück Brot zu beißen, als diesen Roman zu lesen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jon_Vapor zu »Frank Schätzing: Limit« 31.08.2014
"Limit" ging wirklich ans Limit des erträglichen.
bekam es direkt nach Erscheinen geschenkt und wurde jetzt erst mit dem Lesen fertig. So lange hatte ich mich noch nie mit einem Roman abgemüht.
Immer wieder musste ich mich dazu durchringen weiter zu lesen und mich durch eine krude Geschichte zu quälen, die nicht mal ansatzweise Perry Rhodan Niveau erreichte und das will schon was heißen. In der Zeit in der ich das Buch "gelesen" hatte, habe ich mehrere duzend andere geradezu verschlungen. Mir tut es um die verlorene Zeit leid Die ich in dieses Buch investiert habe.Man hat die ganze Zeit über den Eindruck, das Schätzing krampfhaft darum bemüht war, eine bombastische cineastische Geschichte zu konstruieren, in denen die zum Teil dump Handelnden Personen mehr Frischfleisch ähnelten, das zum schlachten aufgereiht wurde, als eine in die Tiefe gehende Handlung auf zu bauen. Ein Abspulen von Schulwissen mag den einen oder anderen beeindrucken, es gibt ja auch genügend Bild Leser, aber zu aha oder oh Erlebnissen hat es bei mir letztendlich nicht gereicht. Auch die Hauptpersonen haben mehr Plastik haftes an sich, als das man sich sie als reale Personen vorstellen könnte und so bleibt einem die Emphatie erspart, denen man Personen anderer Romane gerne entgegen bringt.Fast ist man dazu geneigt sich den Tod aller Beteiligten zu wünschen, damit das Grausen, das sich über 1300 Seiten hin zieht einem erspart bleibt.
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Eglfinger zu »Frank Schätzing: Limit« 18.01.2014
Inhalt:
"Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken.
Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht." (Quelle: KiWi-Verlag - Limit)

Meine Meinung:
Frank Schätzing erobert nach der Tiefsee nun den Weltraum in einer absehbaren Zukunft. Und das ist schon sein erster Fehler. Die Techniken, wie Weltraumfahrstuhl und vollautomatische Förderstationen auf dem Mond sowie ein Tourismushotel auf dem Mond, sind sicherlich realistisch, aber bestimmt nicht schon im Jahre 2025. Man muss sich nur anschauen, wie lange es bis zur Fertigstellung der ISS gedauert hat. Auch die Begrenztheit von Öl und Gas auf der Erde, werden nicht dazu führen, dass der Mensch den Mond so schnell erobern wird.
Sein zweiter Fehler war die Opulenz dieses Romans. Auf sage und schreibe 1300 Seiten bringt es Schätzings Sci-Fi-Thriller, der auf den ersten 500 Seiten nicht wirklich in Schwung kommt. Zu detailverliebt beschreibt er die Reisegruppe auf ihrem Weg zum Mondhotel sowie die Techniken, die den Trip und die Förderstationen ermöglichen. Auch die Anzahl der Charaktere und deren Handlungen sind meines Erachtens zu viel. Jeder wird rundherum beschrieben und in die Handlungen eingebaut, obwohl sie mehr oder weniger nur Nebenrollen der eigentlichen Handlung sind. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen.
Doch auf einmal geht es richtig rund und es beginnt auf dem Mond sowie auf der Erde ein actionreicher Plot und das Buch beginnt richtig Fahrt aufzunehmen. Die Handlungsstränge werden geschickt ineinander verwebt, wobei ich mir gewünscht hätte, dass die einzelnen Kapitel kürzer gewesen wären und es mehr Wechsel zwischen den Handlungsorten gegeben hätte. So hat sich mir leider immer wieder der Eindruck erweckt, es wäre viele Zeit vergangen zwischen den Wechseln.

Mein Fazit:
Ein durchaus spannendes Thema, das zum Teil gut umgesetzt und actionreich ist, aber durch seinen Umfang und seinem langen zähen Beginn auch sehr viele langweilige Passagen enthält. Obwohl ich es nach circa 300 Seiten schon beenden wollte, konnte es mich dann aber doch teilweise überzeugen. Ich vergebe dafür 63 Grad.
Horst - Christian Laabs zu »Frank Schätzing: Limit« 15.12.2012
Über dieses Buch ist in den schon abgegeben Kommentaren in positiver wie negativer Hinsicht alles gesagt und ich kann vielen davon zustimmen, sowohl als auch.

Was jedoch für mich den enormen Reiz diese Buches ausmacht, sind die enorm gut recherchierten Darstellungen der Zukunft in politischer, wirtschaftlicher,technischer und gesellschaftlicher Hinsicht.

Wie schon in dem Buch "Der Schwarm" sind es keine Phantastereien sondern reale Möglichkeiten oder schon jetzt Realitäten.

Im ganzen ein tolles Buch, dass derzeit nur ein Autor in Deutschland vielleicht sogar in der Welt so schreiben kann

Frank Schätzing
Wolfi zu »Frank Schätzing: Limit« 21.08.2012
Bekommt man "Limit" in der Hand, so wird man neugierig ob der sinnvollen Verwendung von so viel Papier.Nach einer Woche lesen war ich dann durch - haarsträubend...Da gehen Satelliten verloren oder fliegen direkt zum Mond ohne von irgendjemand (Debris Control scannt täglich den Erdnahen Raum) bemerkt zu werden. Das Weltall ist bei 3°C durch die Hintergrundstrahlung angenehm temperiert und zwischen He3 und H3 (Tritium) gibt es keinen Unterschied! Das sind nur Kleinigkeiten, stören aber.Schlimmer wird es, wenn Schleusentore abgesprengt werden, obwohl alle Schotten offen sind... Oder Ideen vom Armageddon geklaut werden, obwohl dort die Technik schon fehlerhaft war...Schade, bei dem unterstellten Technikniveau.Trotzdem guter Krimi - und es ist, wenn man die langatmigen Beschreibungen "überliest", spannend. Das überlesen ist übrigens kein Verlust, denn die Charaktäre werden auf ca. 800 Seiten durch die Mangel gedreht - keiner kommt unbeschadet zurück.
ekke zu »Frank Schätzing: Limit« 19.06.2012
Ich mag Schätzing! Aber: Das Geld für die Hardcoverausgabe von " Limit " hätte ich mir gern gespart. Langatmig ohne Ende. Schade, ist sonst doch eigentlich nicht Sein Stiel. Das beste Buch ist für mich eh " Nachricht aus einem fremden Universum "
Ich bin seit 40 Jahren Sporttaucher, das Buch hat mir richig viel gegeben, obwohl ich schon dachte, vieles zu kennen.
Also: eigentkich ein " Weiter so, aber nicht am " LIMIT ". Gruß vom Ecke

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