Limit von Frank Schätzing

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Kiepenheuer & Witsch.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2009. ISBN: 978-3-462-03704-3.

'Limit' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken. Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen.
Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.

Ihre Meinung zu »Frank Schätzing: Limit«

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Mala zu »Frank Schätzing: Limit« 06.02.2010
Nach den ersten dreihundert Seiten Limit wollte ich - als absoluter Fan von "Der Schwarm" - einige Kommentare prüfen, ob es sich denn lohnt weiterzulesen.

Das Buch in seinen ersten 300 Seiten lässt sich meiner Ansicht nach nur schwer einordnen. Einerseits ist es brilliant geschrieben, andererseits schrammt die Handlung doch arg an den Untiefen der Fernsehserien der 80er Jahre vorbei... Man denke nur an Fantasy Island, Love Boat, Hotel oder Dallas. Die Urlaubs-Skandälchen der Reichen und Mächtigen, ein wenig Wundersames wie in Fantasy Island, ein wenig Technologie dazu (wobei klar ist, dass Herr Schätzing sicher im Mystery Park von Erich von Däniken war, da vieles in den Anfangskapiteln daran erinnert). Die Shanghai Sequenzen erinnern an die Abenteuer von Inspektor Chen in den Krimis von Qiu Xiaolong, obwohl Schätzing hier einige zusätzliche Dunkelheit einbringt.

Zeitweise finde ich das Buch unerträglich klischeehaft und die Parallelen zu lebenden Mitgliedern der Politik- und Wirtschaftsprominenz allzu offensichtlich. Die Dialoge erinnern einen an Krimis wie "Mord ist ihr Hobby". Die Shanghai Sequenzen spiegeln nicht das richtige Shanghai Feeling wieder, obwohl in 30 Jahren das Shanghai der Zukunft sicher so ein dunkler Moloch sein kann.

Ich lese jetzt die restlichen 600 Seiten und hoffe, dass es besser wird.
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Marc Wenn zu »Frank Schätzing: Limit« 05.02.2010
Ich war nach ein paar anfaenglichen Holpereien auf den ersten 100 Seiten wegen der vielen Akteure etwas angestrengt, aber dann doch total begeistert. Ich bin nicht wirklich ein SIFI-Liebhaber. Aber Er hat einfach wieder mal tolle Personen geschaffen und gut/ausgezeichnet recherchiert! Und das spannend zusammengefuegt.

VG aus Hong Kong
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Margit Krüger zu »Frank Schätzing: Limit« 04.02.2010
Ich bin auf Seite 26o und stelle mir gerade die Frage, ob ich das Buch zurück ins Regal stellen soll und mir lieber einen Stig Larson nehmen soll. Halt, denke ich, schau doch mal im Internet nach, ob sich vielleicht noch was ändern könnte. Und siehe da, nach den bisherigen Kommentaren halte ich jetzt einfach mal durch und hoffe auf echte action. Beim neuen Dan Brown brauchte man ja auch etwas mehr Geduld als üblich. Danke für die Kommentare.
Boss zu »Frank Schätzing: Limit« 30.01.2010
Also ich kann mich eigentlich gar nicht den ersten Meinungen anschließen: "Limit", für mich eines der besten Bücher, die ich gelesen habe - und das sind schon ziemlich viele!! Schon die 1300 Seiten, eine erausforderung, welcher ich mich gern gestellt habe. So habe ich auch jede einzelne Seite genossen!! Was sonst im Forum steht ist absoluter Blödsinn. Nirgends im Buch gibt es öde, langweilige Stellen. Langatmig vielleicht, aber nicht öde!!
Ich kanns nur empfehlen zu lesen!! Aber das ist meine eigene Meinung!
Eodim zu »Frank Schätzing: Limit« 23.01.2010
Auch ich kann nicht nachvollziehen, dass viele hier das Buch schlimm finden. OK, stimmt, dass die ersten paar Kapitel manchmal langatmig erscheinen. Aber wie oben schon gesagt, Ab dem Zweiten Viertel wirds sehr gut.

Ist aber angenehm anders wie der Schwarm. Manchmal musste ich aber wirklich ein paar langatmige passagen Überspringen (Beschreibung der Situation in Afrika)...
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Hörrle-Weigenand zu »Frank Schätzing: Limit« 20.01.2010
Konstanz, im Januar 2010


Leser-Protest

Limit, das neue „Bestseller“ – Buch von Frank Schätzing, Autor von „Lautlos“ (mäßig), und „Der Schwarm“, grandios spannend und großartig im Denkansatz, ist schlicht nicht lesbar.
Nach dem ersten Kapitel, spannend wie beim Schwarm, bricht die ganze Geschichte ab in ausgemachten Blödsinn, geschrieben vermutlich von einem Ghostwriter aus der Prä-Perry-Rhodan-Zeit. Ein „Schätzing“ ist das nicht! Um über die Seiten 200ff hinaus zu lesen muss man Masochist sein!

Unter Protest gegenüber dem Autor und dem Verlag gebe ich dieses (der Form halber so genannten) Buch an meine Buchhandlung zurück.


Enttäuscht, ein Bücherfreund und Science-Fiction-Fan
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Pecedi zu »Frank Schätzing: Limit« 18.01.2010
Von einem Schätzing-Roman ist man noch nie dümmer geworden. Dazu versteht der Autor es, sehr gut zu unterhalten und in die Unterhaltung viel Nachdenkenswertes zu verpacken. Auch 'Limit' ist Infotainment auf hohem Niveau - da verzeiht man es gerne, wenn manches tatsächlich ein wenig langatmig gerät und ausgerechnet eine der Hauptfiguren, Yoyo, letztendlich klischeehaft bleibt. Lediglichlich das permanente Product-Placement stört mich, aber Schätzing ist halt ein Werbe-Mensch...
Langsam ... so langsam zu »Frank Schätzing: Limit« 18.01.2010
Der Schwarm war absolut klasse, Limit kann dieses Niveau leider nicht annähernd halten.

Unglaublich langsamer Storyaufbau und eine teilweise völlig deplatzierte und aufgeblasene Sprache, die meiner Meinung oft nur den Zweck hatte, zu zeigen wie viele Fremdwörter Herr Schätzing kennt, machen dieses Buch vor allem auf den ersten 300-400 Seiten zur echten Qual.

Damit lehne ich mich vielleicht ein wenig aus dem Fenster, aber ich wage zu behaupten dass dieses Buch, wäre es von einem unbekannten Erstautor als Manuskript eingereicht worden und nicht vom, seit dem Erfolg von "Der Schwarm" zugkräftigen Hr. Schätzing, es aufgrund des unheimlich langsamen Storyaufbaus, sofort abgelehnt worden und niemals erschienen wäre.

Meine Wertung: 25°
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Lennart zu »Frank Schätzing: Limit« 15.01.2010
Ok die meiungen sind ja sehr geteielt aber ich habe das buch an einm stück gelesen.ein Muss für Bücherfanatiker.Teiels die Action aber auch die wendungen sind gut geschrieben und die hintergrundinformationen sind in den ersten Seiten verpackt .Die Karacktäre sind gut beschriben und man kann in den späteren teilen des buches die wenungen nicht fassen
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S.deBuhr zu »Frank Schätzing: Limit« 12.01.2010
Interessant, die unterschiedlichen meinungen hier...

Ich bin gerade irgendwo bei Seite 360 und genieße bisher jede Seite...finde nichts langweilig - sogar die am Anfang notwendigen Hintergrundinformationen verpackt der Autor in gut verdaulichen Happen zwischen die aktiven Handlungsstränge. Und diese Handlungsstränge machen neugierig. Darauf, wie sich diese scheinbar unzusammenhängenden Episoden zu einer Story zusammenweben werden.
Seit der ersten Seite schwelge ich in Schätzings Formulierungskunst und seinem virtuosem Umgang mit der Sprache..."Limit" zu lesen, ist für mich ein Genuß und ich freue mich auf die nächsten knapp tausend Seiten!

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