Lautlos von Frank Schätzing

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Emons. 608 Seiten. ISBN-10: 3897051850, ISBN-13: 978-3897051850.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Köln/Bonn, 1990 - heute.

'Lautlos' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Am 3.Juni 1999 streckt der serbische Diktator Slobodan Milosevic die Waffen vor den Verbänden der Nato. Der Krieg der Werte scheint gewonnen, der Frieden gesichert. Oder doch nicht? Ein Kommando unter der Leitung der Superterroristin Jana infiltriert den Flughafen Köln/Bonn – wenige Tage bevor die weltpolitische Elite auf dem Gipfel zusammenkommt. Für wen arbeitet Jana? Was verbirgt sich hinter der unheimlichen Waffe, die YAG genannt wird und einen neuen Krieg heraufbeschwören könnte? Liam O’Connor, Schriftsteller und Physiker, ist zu Besuch in Köln und kommt Jana auf die Spur. Doch wer glaubt schon einem Mann, der zwar für den Nobelpreis nominiert, aber als Playboy und Säufer berüchtigt ist und seine Umwelt mit Vorliebe zum Narren hält? Während die Vorbereitungen für den Empfang der Staatsgäste auf Hochtouren laufen, beginnt ein atemloses Katz- und Mausspiel zwischen O’Connor und Janas Phantomkommando. Die Katastrophe scheint unausweichlich. Bis die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt, an deren Ende niemand mehr weiß, wer noch Freund und wer schon Feind ist.

Ihre Meinung zu »Frank Schätzing: Lautlos«

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Steve zu »Frank Schätzing: Lautlos« 13.03.2010
Ich muß sagen, daß mir das Buch sehr gefallen hat. Der Anfang war ein wenig langatmig, das gebe ich zu. Um aber einen guten Einstieg in die Thematik zu erhalten wüßte ich es auch nicht besser zu gestalten. Das paßt also soweit.

Die oft verwendeten Fachbegriffe und die Verklausulierungen mit philosophischen Anleihen sind teilweise schon ein wenig übertrieben, da stimme ich den Kritikern zu. Aber: Um den/die Hauptcharaktere in ihrer Einzigartigkeit darzustellen, fand ich deren hochtrabende Dialoge dann doch wieder ziemlich genial.

Fachbegriffe sind manchmal ja auch dafür da, sie einfach aus dem restlichen Satz zu erschließen, so sehe ichs jedenfalls. Und klappt das nicht, bewegt man halt mal die müden Knochen und schlägt nach.

Insgesamt gesehen ein sehr fesselndes Buch. Die Thematik an sich mehr als gut recherchiert und in schöne Worte verpackt. Spannend auch die zwiespältige Wirkung der "Terroristin", für die man von Anfang an Bewunderung und Abscheu zugleich empfindet.

Die besten Abschnitte waren die mit dem Weichspül-Misantrophen O'Connor und seiner gekonnten Art, andere Menschen stets und ständig in den Schatten zu stellen. So schlagfertige Protagonisten liest man nicht oft.

Insgesamt eines meiner 20 besten Bücher bisher(aber im hinteren Drittel). Man muß in punkto Spannung zwar auch einige Abstriche machen, bekommt dafür aber umso mehr gut recherchiertes und fundiertes Wissen geboten, was Lust auf mehr macht. Es ist eben nicht das Buch, was sich der Autor XY in seinem stillen Kämmerlein mal eben so aus den Fingern saugt. Deshalb nicht unbedingt vergleichbar mit rein fiktiven Stories.

Insgesamt 8/10
Hans-Josef Reufels zu »Frank Schätzing: Lautlos« 05.03.2010
Fremdwörter ab Seite 134 des Romans

Seite 134 : Homunkulus
Seite 139 : YAG
Seite 156 : luzid
Seite 210 : katatonisch
Seite 216 : reüssieren
Seite 231 : coram publico
Seite 240 : Uisge Beath ( ohne Erklärung )
Seite 245 : proxima centauris ( ohne Erklärung )
Seite 253 : Entertainment rules
Seite 272 : Taoiseach
Seite 274 : FROG ( ohne Erklärung )
Seite 294 : bigott
Seite 337 : larmoyant
Seite 339 : Camouflage
Seite 344 : Altruismus
Seite 402 : retrospectiv
Seite 429 : degoutan, Chauvinist, maniriert, Parvenü
Seite 449 : sinistre .
Seite 450 : repetetiv
Seite 455 : ambivalent
Seite 487 : exzeptionell
Seite 488 : Equipment
Seite 507 : amorph
Seite 561 : Suprematist
Seite 576 : obsolet
Seite 619 : enervierend
Seite 625 : guillotinesk
Seite 635 : sakramentös, genant
Seite 665 : hypovolämisch

Welcher Bildungsgrad wird hier eigentlich bei Leserin und Leser vor-
ausgesetzt?
Ein deutscher Autor sollte sich in einem
in deutscher Sprache verfassten Werk
um allgemeine Verständlichkeit bemü -
hen.
Leser zu »Frank Schätzing: Lautlos« 13.01.2010
"Lautlos" ist das schlechteste und langweiligste Buch, dass ich jemals gelesen habe. Ich habe mich die ersten 280 verzweifelt gefragt, was zum Geier der Schätzing bloß will. Er hat sich mal wieder ganz tolles "Halbwissen" über alles mögliche angelesen und bringt das auf 700 Seiten oberlehrer-mäßig zu Papier. Die Charaktäre sind die reinsten Klischees,und wirken auf mich dermaßen peinlich, dass ich mich beim lesen des Buches teilweise fremdgeschämt h abe.
Mein Fazit: NIE WIEDER ein Buch von Frank Schätzing.grauenhafter Scheiß!!!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Erika zu »Frank Schätzing: Lautlos« 03.12.2009
Ich habe alle Bücher außer Limit von Frank Schätzing gelesen.
Ich fand Lautlos außerordentlich spannend und lehrreich.
Man konnte Dank Schätzing etwas hinter die politischen Kulissen sehen und dadurch einiges besser verstehen.
Frank Schätzing hat die seltene Gabe lehrreiche und spannende Literatur mit einander zu verknüpfen!
danke,daß es diesen Schriftsteller gibt!
Klaus zu »Frank Schätzing: Lautlos« 18.10.2009
Schönen Guten Tag,

irgendjemand hat hier geschrieben, daß die ersten 300 Seiten langweilig sind.Dem stimme ich voll zu.Allerdings gehe ich noch weiter und sage dass das ganze Buch langweilig ist.Zumindest empfinde ich es so, denn ich musste mich durchquaelen.Motiviert wurde ich dadurch dass ich gleich 3 Exemplare von Stieg Olsen parat hatte.Und deshalb habe ich das Buch dann schliesslich etwas schneller durchgehabt. Man erfährt in "Lautlos" jede Menge Politik und auch Geschichte, aber die eigentliche Geschichte, die angeblich spannend sein soll, ist es fast nie.Und das sollte doch das sein, was einem Autor am Wichtigsten sein sollte. Wenn nicht sollte man besser Nachrichten lesen, Zeitung lesen oder Geschichtsbücher studieren.Es ist zwar im Grunde wirklich interessant und überaus lehrreich, aber vollkommen langweilig.Geschichte kurzgefasst: POTUS soll erschossen werden,Held und Heldin retten ihm das Leben.Ende aus.Schluss.Jetzt mal zu besseren Krimis.(die auch wirklich spannend sind).(Habe ich Stieg Larsson schon erwähnt?)
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jenny zu »Frank Schätzing: Lautlos« 18.01.2009
Bin ich hier die einzige, die weiß, dass er "Lautlos" vor "Der Schwarm" geschrieben hat?
Wenn man seine Bücher in der Reihenfolge ihrer Entstehung liest, kann man Schätzing schriftstellerische Entwicklung förmlich wachsen sehen, und der Schwarm ist definitiv das Grande final!
Anyway, ich finde das Buch is der Hammer! Liegt wohl daran, dass Schäzing mit seinem Protagonisten genau meinen Geschmack getroffen hat ;-)
Michael zu »Frank Schätzing: Lautlos« 25.11.2008
Zu Lautlos von Frank Schätzing

Ich bin gerade dabei das Buch zulesen. Es ist wie der "Schwarm" hoch interessant, konfliktreich geschrieben. Eine besondere Spannung ist der Wettlauf gegen die Zeit beim Attentatsversuch auf Clinton und der Leser erfährt erst am Ende, wer dahinter steckt. Wenn das verfilmt werden würde, wäre ich der erste im Kino. Ich hoffe, dass Herr Schätzing bald einen neuen spannenden Thriller herausbringt.
Er bleibt einfach der beste Krimiautor Deutschlands.
nele zu »Frank Schätzing: Lautlos« 18.07.2008
Habe nach Der schwarm und die dunkle seite auch lautlos innerhalb kürzester zeit verschlungen und bin restlos begeistert.die charaktäre sind interessant und gut durchdacht, die story mehr als real und der roman bis zuletzt spannend.bin ein absoluter krimifan aber bei schätzing weiß jedesmal bis zuletzt nicht,worauf das alles hinausführt und das macht alle seine bücher sehr lesens- und empfehlenswert!
und wenn man nicht einfach nur stumpf eine fiktive story liest,sondern dabei auch mal mitdenken muß und dazu noch was über hintergründe lernt,welche man vorher nicht unbedingt wußte,oder womit man sich nie intensiv beschäftigt hat,ist das noch ein grund mehr,dieses buch zu lesen!
Richard.H zu »Frank Schätzing: Lautlos« 12.05.2008
Hallo! Also ich fand das Buch ausgesprochen gut,vieleicht waren die ersten 300 Seiten etwas zu langatmig,aber ansonsten steht dieses Buch bei mir ganz hoch im Kurs.Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
Jozy zu »Frank Schätzing: Lautlos« 07.04.2008
Hallo allerseits,
ich bin seit heute glückliches Mitglied bei der Krimi-Couch und habe zwischendurch sehr aufmerksam die Kommentare zu diesem Buch gelesen und bin ehrlich gesagt etwas verwundert. Ich möchte um Gottes Willen niemandem zu nahe treten aber dieses Phänomen des Starrsinns entdecke in letzter Zeit in den verschiedensten Lebenssituationen. Es fängt in der Schule an "der neue Lehrer ist doof", beim Sport "der neue Trainer kann nix", in der Firma "der/die neue Kollege/Kollegin ist blöd, doof, eingebildet usw" und das zieht sich durch bis zu den Büchern. In fast allen Kommentaren wird "Lautlos" mit "Der Schwarm" verglichen! Wie kann man denn Äpfel mit Birnen vergleichen? Alles was neu ist, ist erst einmal doof. Lautlos ist keine Fortsetzung des Schwarms und sollte meiner Meinung nach als eigenständig betrachtet werden. Es handelt sich zugegebenermaßen um etwas völlig anderes, als Ungetüm aus dem Wasser aber so flexibel sollte man schon sein, um sich auf eine völlig neue Geschichte einzulassen, die zugegebenermaßen genial recherchiert wurde. Dieses Buch ist ein weiterer Beweis dafür, wie intelligent Schätzing ist. Hut ab.
Also wie gesagt, nicht böse sein.

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