Lautlos von Frank Schätzing

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Emons.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • Köln: Emons, 2000. ISBN: 3897051850. 608 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. ISBN: 978-3-442-45922-3. 702 Seiten.

'Lautlos' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Am 3.Juni 1999 streckt der serbische Diktator Slobodan Milosevic die Waffen vor den Verbänden der Nato. Der Krieg der Werte scheint gewonnen, der Frieden gesichert. Oder doch nicht? Ein Kommando unter der Leitung der Superterroristin Jana infiltriert den Flughafen Köln/Bonn – wenige Tage bevor die weltpolitische Elite auf dem Gipfel zusammenkommt. Für wen arbeitet Jana? Was verbirgt sich hinter der unheimlichen Waffe, die YAG genannt wird und einen neuen Krieg heraufbeschwören könnte? Liam O’Connor, Schriftsteller und Physiker, ist zu Besuch in Köln und kommt Jana auf die Spur. Doch wer glaubt schon einem Mann, der zwar für den Nobelpreis nominiert, aber als Playboy und Säufer berüchtigt ist und seine Umwelt mit Vorliebe zum Narren hält? Während die Vorbereitungen für den Empfang der Staatsgäste auf Hochtouren laufen, beginnt ein atemloses Katz- und Mausspiel zwischen O’Connor und Janas Phantomkommando. Die Katastrophe scheint unausweichlich. Bis die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt, an deren Ende niemand mehr weiß, wer noch Freund und wer schon Feind ist.

Ihre Meinung zu »Frank Schätzing: Lautlos«

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Klaus Hirschmiller zu »Frank Schätzing: Lautlos« 11.10.2017
Zu Hans-Josef Reufels Problemen mit Fremdwörtern: Man muss nicht jedes Fremdwort kennen, um den Gesamtzusammenhang zu verstehen. Aber wenn man etwas für seine Bildung tun möchte, könnte man ja das eine oder andere Wort nachschlagen. Schließlich hat Literatur auch einen Bildungsauftrag. Ich fand Schätzings "Lautlos", nachdem ich die anfänglichen Längen überwunden hatte, äußerst spannend.
Traudl Grosler zu »Frank Schätzing: Lautlos« 09.06.2014
Traudl: Ich lese und bin der ersten Hälfte nahe. Aufmerksamkeit ist erforderlich, es ist kein Köln-Krimi. Aber bis jetzt bewundere ich den Fleiß, mit dem die Lebensgeschichten und Charaktere beschrieben werden. Leider hat Herr Schätzing jetzt schon die Katze aus dem Sack gelassen, man weiß schon in der ersten Hälfte, worum es geht. Doch er wird schon wissen warum, ich bewundere seine Fantasie und vor allem sein umfangreiches Wisssen. Ich freue mich auf die zweite Buchhälfte. Dennoch lass ich mir Zeit, damit das Lesevergnügen nicht so schnell wieder vorbei ist.
Traudl Grosler zu »Frank Schätzing: Lautlos« 09.06.2014
Traudl: Ich lese und bin der ersten Hälfte nahe. Aufmerksamkeit ist erforderlich, es ist kein Köln-Krimi. Aber bis jetzt bewundere ich den Fleiß, mit dem die Lebensgeschichten und Charaktere beschrieben werden. Leider hat Herr Schätzing jetzt schon die Katze aus dem Sack gelassen, man weiß schon in der ersten Hälfte, worum es geht. Doch er wird schon wissen, warum, ich bewundere die Fantasie und vor allem das umfangreiche Wisssen.Ich freue mich auf die zweite Buchhälfte. Dennoch lass ich mir Zeit, damit das Lesevergnügen nicht so schnell wieder vorbei ist.
Rainer zu »Frank Schätzing: Lautlos« 04.12.2013
Das war das langweiligste Buch, was ich bisher gelesen habe! ich bin allerdings auch nur bis zu einem Drittel gekommen und habe dann aufgegeben. Ich weiß ja nicht, wie sich Schätzing einen Physiker vorstellt, aber so wie dieser O Connor ist er sicher nicht. Physik dieser Klasse ist heutzutage immer Teamarbeit und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein anderer Physiker mit diesem Typen zusammenarbeiten möchte. Die interessantesten Typen waren noch die Terroristen.
Gast zu »Frank Schätzing: Lautlos« 11.03.2011
. habe immer gedacht, man müsste Schätzing lieben wenn man viele seiner Bücher gelesen hat, weil man einfach in dieser Sprache und den vielen Themen pänomenal gut baden kann.Mag schon sein, dass nicht zu jedem Thema 100% der fachliche Hintergrund da ist - aber wer das will soll doch eine (abgeschriebene?) Doktorarbeit zum Thema lesen.Und sind nicht alle Philosophen irgendwie "möchtegern"?!
Aber es schein wohl so zu sein: wenn es dem Leser nicht schwerfällt Fremdwörter zu verstehen und er komplexe Sprache mag, kommt er an diesem ebenso komplexen Autor kaum vorbei, vielleicht liebt er ihn auch, so wie ich, andernfalls ist es vermutlich harte Kost. aber es mag auch nicht jeder freiwillig Thomas Mann lesen, oder.Meine persönliche Bestenliste hat er jedenfalls lange vor dem Schwarm bereichert.
Reader zu »Frank Schätzing: Lautlos« 20.10.2010
Möchtegernphilosophie, sinnlose intime Details, Suffgespräche, langatmige innere Monologe und jede Menge 75%-Wissen.

Ansonsten will der Autor mit seinen Wiskeykenntnissen angeben, und zwar wirklich plump.

Der restliche Plott hat der Leser schonmal gesehen oder gelesen (Stichwort: "Der Schakal").

Und by the way: Wen interessiert denn heute noch 1999 ?

Hallo Frank:
Weißt Du, auch ich habe ein bisschen Ahnung von Physik, und ich weiß auch, woher Wiskey kommt und hatte auch schon öfter mal Sex im Auto.
Ich habe sogar schonmal davon gehört, dass der Balkan ein "Hexenkessel" ist, und dass es Mafia gibt.
schon krass oder?
Ich verrate Dir auch ein Geheimnis Frank, ich habe das Buch nur bis zur Mitte gelesen.

Aber danke fürs belehren.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
authorhans zu »Frank Schätzing: Lautlos« 11.10.2010
Meiner Meinung nach ein völlig überschätztes Buch! Wieder einmal viel zu langatmig, und auf dem Charakter des Professors wird ewig herumgeritten. Letzten Endes bleibt kaum Raum für Eigen-interpretation. Spannung kommt m. E. kaum auf, selbst in den hitzigsten Szenen verliert man beim Lesen immer wieder den Faden. LAUTLOS muss man nicht lesen, jedenfalls nicht, wenn man Schätzing "schätzen" soll.
Drake zu »Frank Schätzing: Lautlos« 13.06.2010
Ich stimme dem Beitrag von Jozy völlig zu.
bei Frank Schätzing kann man bei dem chronologisch richtigen lesen seiner Werke die Entwicklung seines Schreibstils mitverfolgen. Die Inhalte seiner Bücher sind eigentlich immer sehr liebevoll durch recherchiert und in kurzweiligen "Wissenshäpchen" neben dem roten Faden verteilt. Die Dialoge unter seinen Protagonisten sind witzig, und die handlung spannend.
Fazit: Ein sehr gutes buch, ein genialer Autor und viel Hintergrundwissen.
Steve zu »Frank Schätzing: Lautlos« 13.03.2010
Ich muß sagen, daß mir das Buch sehr gefallen hat. Der Anfang war ein wenig langatmig, das gebe ich zu. Um aber einen guten Einstieg in die Thematik zu erhalten wüßte ich es auch nicht besser zu gestalten. Das paßt also soweit.

Die oft verwendeten Fachbegriffe und die Verklausulierungen mit philosophischen Anleihen sind teilweise schon ein wenig übertrieben, da stimme ich den Kritikern zu. Aber: Um den/die Hauptcharaktere in ihrer Einzigartigkeit darzustellen, fand ich deren hochtrabende Dialoge dann doch wieder ziemlich genial.

Fachbegriffe sind manchmal ja auch dafür da, sie einfach aus dem restlichen Satz zu erschließen, so sehe ichs jedenfalls. Und klappt das nicht, bewegt man halt mal die müden Knochen und schlägt nach.

Insgesamt gesehen ein sehr fesselndes Buch. Die Thematik an sich mehr als gut recherchiert und in schöne Worte verpackt. Spannend auch die zwiespältige Wirkung der "Terroristin", für die man von Anfang an Bewunderung und Abscheu zugleich empfindet.

Die besten Abschnitte waren die mit dem Weichspül-Misantrophen O'Connor und seiner gekonnten Art, andere Menschen stets und ständig in den Schatten zu stellen. So schlagfertige Protagonisten liest man nicht oft.

Insgesamt eines meiner 20 besten Bücher bisher(aber im hinteren Drittel). Man muß in punkto Spannung zwar auch einige Abstriche machen, bekommt dafür aber umso mehr gut recherchiertes und fundiertes Wissen geboten, was Lust auf mehr macht. Es ist eben nicht das Buch, was sich der Autor XY in seinem stillen Kämmerlein mal eben so aus den Fingern saugt. Deshalb nicht unbedingt vergleichbar mit rein fiktiven Stories.

Insgesamt 8/10
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Hans-Josef Reufels zu »Frank Schätzing: Lautlos« 05.03.2010
Fremdwörter ab Seite 134 des Romans

Seite 134 : Homunkulus
Seite 139 : YAG
Seite 156 : luzid
Seite 210 : katatonisch
Seite 216 : reüssieren
Seite 231 : coram publico
Seite 240 : Uisge Beath ( ohne Erklärung )
Seite 245 : proxima centauris ( ohne Erklärung )
Seite 253 : Entertainment rules
Seite 272 : Taoiseach
Seite 274 : FROG ( ohne Erklärung )
Seite 294 : bigott
Seite 337 : larmoyant
Seite 339 : Camouflage
Seite 344 : Altruismus
Seite 402 : retrospectiv
Seite 429 : degoutan, Chauvinist, maniriert, Parvenü
Seite 449 : sinistre .
Seite 450 : repetetiv
Seite 455 : ambivalent
Seite 487 : exzeptionell
Seite 488 : Equipment
Seite 507 : amorph
Seite 561 : Suprematist
Seite 576 : obsolet
Seite 619 : enervierend
Seite 625 : guillotinesk
Seite 635 : sakramentös, genant
Seite 665 : hypovolämisch

Welcher Bildungsgrad wird hier eigentlich bei Leserin und Leser vor-
ausgesetzt?
Ein deutscher Autor sollte sich in einem
in deutscher Sprache verfassten Werk
um allgemeine Verständlichkeit bemü -
hen.
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