Der Schwarm von Frank Schätzing

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Kiepenheuer & Witsch.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, ????. ISBN: 3-462-03374-3. 997 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005. ISBN: 3-596-16453-2. 987 Seiten.

'Der Schwarm' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Das Meer schlägt zurück – in Frank Schätzings Thriller erwächst der Menschheit eine unvorstellbare Bedrohung aus den Ozeanen. Frank Schätzing inszeniert die weltweite Auflehnung der Natur gegen den Menschen. Ein globales Katastrophenszenario zwischen Norwegen, Kanada, Japan und Deutschland. Ein Fischer verschwindet vor Peru, spurlos. Ölbohrexperten stoßen in der norwegischen See auf merkwürdige Organismen, die hunderte Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben. Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British Columbias eine unheimliche Veränderung vor. Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson, norwegischer Biologe und Schöngeist, glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak gelangt zu einer beunruhigenden Erkenntnis: Eine Katastrophe bahnt sich an. Doch wer oder was löst sie aus? Während die Welt an den Abgrund gerät, kommen die Wissenschaftler zusammen mit der britischen Journalistin Karen Weaver einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur.

ausgezeichnet mit dem Krimi-Blitz 2004 - ausgewählt von den Leser von www.Krimi-Couch.de

Das meint Krimi-Couch.de: »Ökologische Botschaft verpackt als Wissenschafts-Thriller« 80°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Frank Schätzings neues Werk »Der Schwarm« zieht jeden potentiellen Leser schon durch seine äußere Erscheinung in seinen Bann. Nicht nur durch die riesige blaue Pupille auf dem Cover, sondern vor allem durch seinen immensen Umfang. Ein Mammutwerk von exakt 1000 Seiten lässt hauptsächlich zwei Reaktionen zu: Neugier und Begeisterung – denn wann stösst man schon mal auf ein Buch dieses optischen Auftritts – oder Abschreckung aufgrund der gewaltigen Masse.

Um zum eigentlichen Kernpunkt zu gelangen, lässt sich der Autor entsprechend viel Zeit und beginnt mit der Schilderung von verschiedenen Ereignissen an unterschiedlichen Orten der Erde, die jedes für sich genommen noch relativ harmlos wirken.

Ein gewaltiger Schwarm Goldmakrelen

In Peru verschwindet ein Fischer mit seinem Boot auf dem Meer. Das letzte was er sah, war ein gewaltiger Schwarm von Goldmakrelen, so unglaublich groß, dass seine Ausmaße nicht abzusehen waren.

In der Nordsee vor Norwegen werden in 700 Metern Tiefe Unmengen von Würmern einer bislang unbekannten Art entdeckt. Sigur Johanson von der Technischen Universität in Trondheim, der zu einem der Protagonisten dieses Buches wird, versucht mehr über diesen Wurm herauszufinden. Er kommt zu der Erkenntnis, dass diese Tiere in Symbiose mit Bakterien leben, die Methanhydrat vom Meeresboden aufnehmen.Deshalb ist es absolut rätselhaft, warum die Würmer enorme Kiefer und Zähne besitzen. Und gerade dieses Methanhydrat ist es, in das die Wissenschaft auf der Suche nach neuen Energiequellen ihre Hoffnungen setzt.

Die Wale bleiben länger aus als gewöhnlich

In Leon Anawak lernen wir in Kanada einen weiteren Protagonisten kennen. Er arbeitet in einer Whale-Watching-Station und unternimmt mit Touristen Fahrten, um Wale zu beobachten. Doch in diesem Jahr bleiben die Wale länger aus als gewöhnlich. Als schließlich die ersten Orcas auftauchen, benehmen sich diese ungewöhnlich aggressiv. Ein Schiff mit Touristen wird von den Tieren angegriffen und es sind sogar Todesopfer zu beklagen.

Ein großer Frachter sinkt, weil das Ruder durch Unmengen von Muscheln besetzt war und sich nicht mehr bewegen ließ. Invasionen von hochgiftigen Quallen werden aus Costa Rica und Australien gemeldet, auch durch Killeralgen sind Menschenleben zu beklagen. In Frankreich werden mehrere Menschen durch einen Giftstoff getötet, der aus einem unbekannten Gallert in einem Hummer ausgetreten ist.

Eine Riesenwelle überschwemmt Nordeuropa

Diese geballt auftretenden Ereignisse in und an den Ozeanen können in dieser Häufung kein Zufall sein. Die Forscher in Laboren überall auf der Welt suchen nach Erklärungen und Zusammenhängen. Dann werden sie von der großen Katastrophe überrascht, als der Kontinentalhang vor der norwegischen Küste abrutscht und eine Riesenwelle weite Teile von Nordeuropa überschwemmt. Ein Krisenstab – selbstverständlich unter amerikanischer Leitung – wird gebildet, der die Phänomene klären soll. Handelt es sich um Naturereignisse oder wird dies alles von einer terroristischen Gruppe verursacht? Oder hat es die Menschheit zu weit getrieben und das Meer schlägt nun zurück?

Ungeachtet der Antworten auf die Frage steht natürlich eine ökologische Botschaft im Vordergrund dieses Thrillers: Wohin führt uns die bereits weit fortgeschrittene Verschmutzung der Weltmeere? Kann es wirklich zu solchen Katastrophen kommen? Wie wird sich die Überfischung der Meere in der nahen Zukunft auswirken? Hat der Mensch überhaupt noch eine Chance, etwas gegen diese Probleme zu unternehmen?

Doch auch mit den bereits bestehenden Naturschutzorganisationen scheint Schätzing nicht so ganz zufrieden zu sein:

»Immer leben die Naturvölker wohl dosiert von etwas, das die Weißen dann verschwenden. Haben sie es verschwendet, reiben sie sich die Augen und wollen es plötzlich schützen. Also schützen sie es vor denen, vor denen es nie geschützt werden musste, und spielen sich auf.«

Die Recherchen, die Frank Schätzing für sein Werk durchgeführt hat, müssen immens gewesen sein. In großen Teilen lesen sich seine Ausführungen wie ein wissenschaftliches Sachbuch und überwiegen in gewissen Abschnitten sogar die fiktive Handlung. Faszinierende Tatsachen aus der Welt der unerforschten Tiefsee ziehen den Leser in den Bann wie Berichte über die Ölförderung und der Suche nach alternativen Energiequellen. Durch die enthaltene utopische Komponente hat der Autor aber gleichzeitig dafür gesorgt, dass ihm eventuell vorkommende sachliche Fehler nicht als solche ausgelegt werden können.

Die Mischung über das gesamte Buch hinweg stimmt, doch sollte dies nicht über einige Durststrecken hinwegtäuschen, die sich doch etwas in die Länge ziehen. Dagegen finde ich die große Katastrophe in der Nordsee etwa in der Mitte des Buches zu kurz abgehandelt. Auf menschliche Einzelschicksale wurde hier kaum eingegangen.

Manche Spitze parodiert das Genre

Mit bekannten Katastrophen-Thrillern wie z.B. »Independence Day«, »Contact« oder »Abyss« geht Schätzing hart ins Gericht und baut sein Team, das für Abhilfe sorgen soll, ähnlich auf wie in diesen Filmen. Mit Militärs an der Spitze, die jede auftauchende unbekannt Gefahr mit Gewalt plattzumachen versuchen, ohne sich möglicher Folgen bewusst zu sein. Manche Spitze parodiert dieses Genre zwar vortrefflich, teilweise jedoch verfällt der Autor ungewollt in ähnliche Plattitüden, die er so kritisiert.

Nicht allen Charakteren konnte Schätzing den nötigen Tiefgang verleihen. Die Hauptpersonen wurden gut herausgearbeitet, doch bleibt die Beschreibung einiger zum Team gehöriger Wissenschaftler sehr oberflächlich. Bei seiner Besetzung hat sich Schätzing übrigens nicht auf fiktive Personen beschränkt, sondern auch real existierende Wissenschaftler wie z.B. Prof. Gerhard Bohrmann vom Kieler Geomar Forschungszentrum, der sogar eine tragende Rolle bekommt, eingeflochten.

Das Ende des Buches ist Geschmackssache. Den einen wahrscheinlich zu einfach, den andern zu hollywoodmäßig. Für meinen Geschmack hat Schätzing den Abschluß gut hinbekommen, die richtige Mischung getroffen. Und uns einige Tatsachen verinnerlicht, die zwar bekannt sind, die man sich aber selten bewusst macht. Der Mensch beherrscht die Erde keinesfalls.

»Wir können nichts tun gegen Mikroorganismen, wir können ja nicht einmal was gegen eine normale Virusinfektion tun [...] Der Mensch lebt einzig, weil die Erde von Mikroben beherrscht wird.«

Mag man an dem Roman Gefallen finden oder nicht, zumindest muß man Frank Schätzing für diese Leistung großen Respekt zollen.

Ihre Meinung zu »Frank Schätzing: Der Schwarm«

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Dr. Thomas Martens zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 27.11.2011
Hallo, eigentlich hatte ich das Buch "Der Schwarm" meiner Frau geschenkt. Sie legte es wieder zur Seite - nicht weil es ihr zu umfangreich erschien - sie konnte mit dem Inhalt nichts richtiges anfangen, obwohl sie sehr an Naturschutz interessiert ist. So landete das Buch auf meinem Nachttisch. Ich habe das Buch mit dem Zustand unterschiedlicher Spannung gelesen - es war möglich bei einem Kuraufenthalt. Der Inhalt belegt große Sachkenntnis von Bereichen, die ich kaum kenne, sieht man mal von der Ölindustrie ab (ich bin Geologe) aber eine eindeutige Aussage, wir müssen die Vielfalt des Lebens lieben und schützen, kam bei mir nicht aus dem Inhalt des Buches - eher verbreitet es "Ekel vor dem Gewürm im Wasser und am Strand". Naturschutz kann ich nicht erreichen, wenn ich die Natur vor dem Menschen schütze - Naturschutz kann man nur erreichen, wenn man die Vielfalt in der belebten und unbelebten Natur als etwas Interessantes und Liebenswertes begreift und keine Angst empfindet, wenn man einen Käfer oder eine Spinne über den eigenen Finger laufen lässt. Nur dann bekommt man Zugang zur Natur und findet sie auch schützenswert.
Die kaltblütigen Mordgeschichten, vor allem gegen Ende des Romans und die vielen Explosionen erinnern mich an billige Action-Filme. Der Autor entwickelt interessante Ideen - spricht aber am Schluss des Buches nicht eindeutig aus, dass eigentlich die Natur und damit auch wir keinen Gott zur Erklärung brauchen oder sollte ein Dinosaurier vor 150 Millionen Jahre.?
Für mich ist der Roman eines der wenigen so umfangreichen Bücher, das ich bis zum Schluss schaffte.
Guten Abend
JaRea zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 30.06.2011
"Der Schwarm" war das erste Buch, dass ich (wirklich) gelesen habe...
Fast hätte ich wieder mit dem lesen aufgehört so schlecht war dieses Buch.
Von den 1000 Seiten hätte man mindestens 300 streichen können, weil sie nur unnötige Informationen enthielten.
Außerdem dauert es sehr lange bis das Buch auch nur ein bisschen spannend wird.
Gruß ein SEHR enttäuschter Leser
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Becca zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 22.06.2011
Gut das Geschmäcker verschieden sind.
Ich finde dieses Buch ansich gut, obwohl es dort ein paar Passagen gibt die meiner Meinung nach hätten nicht sein müssen.
Sonst lässt sich dieses Buch sehr gut lesen und es ist auch spannend. Es reicht auf jeden fall aus um es bis zum Ende zu lesen, man will ja dann doch wissen wie die Sache aus geht.
Alles in allem fand ich das buch toll und würde es auch weiter empfehlen.
Özlem aus Berlin zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 30.05.2011
Eigentlich ist zu diesem Schmöker schon alles gesagt und geschrieben worden. Egal wie kritisch man Schätzings Schwarm sieht, es kann seinen Erfolg nicht mehr schmälern. Und deshalb fasse ich mich kurz: Die Idee ist brilliant, die Umsetzung handwerklich befriedigend, das Ende (welches schon nach zwei Dritteln beginnt) eine literarische Katastrophe. Jedes Jerry Cotton-Heft endet stilvoller als dieses platte Gemetzel, das selbst James Bond-Fans beleidigt (und die sind bekanntlich einiges Mieses gewohnt). Schätzing schreibt für Hollywood, d.h. für das Action-Drehbuch, d.h. für die sicheren Millionen von Dollars. Wenn sich Schätzing da mal nicht verschätzt hat. Die Auflösung des Schwarms jedenfalls schafft nicht mal B-Movie-Niveau.
Bazoing zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 31.03.2011
Ich hatte den Roman als Hörbuch in einer inszenierte Lesung. Solche Sachen behandele ich bei mir zu hause wie ein Juwel.

Die Inszenierung ist prima. Aber die Story ist völliger Quatsch und total schwach. Und von wegen Recherche ??? Auweia ... Wo wollen wir da anfangen? Wiegen wir die Sätze die wenigstens nicht totaler Quatsch sind mit denen die radikaler Schwachsinn sind mit einander ab dann ist klar was überwiegt.

Da ist nur noch dämlich. Frank Schätzing hat falsche Vorstellungen von einem Bad im Eismeer ... Wer im Eismeer baden geht ertrinkt nicht sondern erfriert innerhalb von fünf Minuten. Oder stell dir vor ein Tsunami bricht aus und keinen interessiert es. Axo der Held in dem Roman ruft wenigstens seine Freundin an damit sie sich in Sicherheit bringt weil da gleich eine Welle auf sie zu kommt.

Ein alles bedeckender und die Erde beherrschender Schleim mit Superkräften und Superintelligenz.
Wale und Delfine die wie ferngesteuertes Modellspielzeug Hand in Hand Krieg gegen Menschen führen, kein Lesefluß keine Spannung dafür ewig lange Schnulze-Szenen. Die angebliche Recherche reicht noch nicht mal für die Sendung mit der Maus.

Das ist nix, da ist überhaubt nichts. Das schickt noch nicht mal für Groschenheft Niveau.
Maritta G. Efthimiadis zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 16.03.2011
Interessant, die unterschiedlichen Kommentare zu "Der Schwarm". Bei einigen Kommentatoren, die das Lesen dieses Buches offensichtlich nicht genossen haben, ist zu bedauern, dass sie sich nicht auf eine etwas sachlichere (oder auch produktivere) Kritik haben einstimmen können. "Alkoholgeschwängerte Grundhaltung", "horrender Schwachsinn" und dergleichen ... na ja.
Meine persönliche Meinung zu dem Buch:
Stellenweise ist es ein bisschen langatmig, ich war mehrfach versucht, Seiten einfach zu "überlesen", doch auch in diesen Passagen sind Informationen, die später zum Verständnis wichtig sind.Die Grundidee mit der Intelligenz, die sich auf dem Meeresboden entwickelt hat, hat mich gefesselt, denn es scheint mir, dass die Wissenschaft das Universum besser erforschen konnte als die Tiefen unserer Meere. Also ist diese Idee für mich persönlich nachvollziehbar.
Auch manche eher philosophischen Fragen, die der Autor seine Akteure diskutieren lässt, finde ich faszinierend, manchmal habe ich das Buch weggelegt und selbst ein bisschen darüber philosophiert.
Nach dem Lesen habe ich selbst ein bisschen im Internet gesucht, was nun "aus dem Leben gegriffen" ist, und was fiktiv und Idee des Autors. Interessant, auf was ich da so alles gestoßen bin ...
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der den Mut hat, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die menschliche Rasse mit der Idee ihrer Alleinherrschaft auf diesem Planeten nicht vielleicht ein wenig auf dem Holzweg ist - und ob es nicht die (tatsächlich vorhandene), rücksichtslose Überheblichkeit der Menschheit ist, die so viele Probleme bereitet.
Zusammenfassend würde ich das Buch "Der Schwarm" als unterhaltend, spannend, interessant und auch anregend zu Diskussionen bezeichnen.
Ich habe es sehr genossen und mit meinem griechischen Ehemann, der es in der sehr gut gelungenen, griechischen Übersetzung gelesen hat, viele interessante Unterhaltungen über die Thematik geführt.
Khez zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 11.02.2011
Frank Schätzing schreibt sehr ausufernd, wissenschaftlich fundiert und penibel detailliert. Die einen freut's, die anderen nicht. Mir hat die Geschichte als Gesamtes gut gefallen, musste mich aber oft durch müde Passagen quälen. Ich bin kein Meeresbiologe, kein Meteorologe und kein Geologe. Schätzing weiß das und beschreibt daher gewisse naturwissenschaftliche Sachverhalte aufs Gründlichste, was nicht immer der Motivation gut tut. Dennoch ein starkes Buch - eben weil so viel Wissen in ihm steckt.
Lonya zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 11.02.2011
Lieber Fank,
ich habe Ihr Buch sozusagen verschlungen , es war von der ersten Seite an spannend und ich schätze sie sehr als Krimi-Autor, ein besseres und spannenderes Buch habe ich nie gelesen, meine Hochachtung!
Würde mich sehr freuen wenn noch wietere so spannende Thriller dazu kämen!
Ganz lieben Gruss aus Niedersachen
Ihre Lonya Grelik
R.Goetz zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 28.10.2010
Die erste Hälfte war spannend, gut recherchiert und man wartete auf einen wunderbarern Showdown - der jedoch niemals kam.
Ich war selten so enttäuscht von einem Buch. Nach einem anfänglich richtig spannenden Buch, hätte ich am liebsten die zweite Hälfte rausgerissen und in den Mülleimer geworfen. Selten habe ich so eine verworrenene und fantastische Geschichte in einem Nicht-Fantasy-Buch gelesen! Das Buch gibt sich den Anschein ein Umweltthriller zu sein, es reicht aber nicht mal zu einer halbwegs guten Fantasygeschichte...
authorhans zu »Frank Schätzing: Der Schwarm« 11.10.2010
Zweifellos ist die Backstory von DER SCHWARM ein echter Hammer! Doch muss ich jeden, der dieses Buch liest, davor warnen, dass es erst ab etwa einem Drittel richtig losgeht. Alles vorher ist Vorgeplänkel, das mitunter m. E. ein wenig zu langatmig gerät. Wenn die Geschichte aber erst Fahrt aufgenommen hat, ist sie nicht mehr zu bremsen. Hochspannung vom Feinsten - aber 700 Seiten hätten durchaus ausgereicht.

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