Wie Krähen im Nebel von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2005
bei Kindler.
Ort & Zeit der Handlung: München/Florenz, 1990 - 2009.
Folge 2 der Laura-Gottberg-und-Angelo-Guerrini-Serie.
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Reinbek bei Hamburg: Kindler, 2005.
ISBN:
3-463-40451-6. 412 Seiten. -
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2006.
ISBN:
978-3-499-23845-1. 412 Seiten. -
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2007.
ISBN:
978-3-499-24570-1. 412 Seiten. -
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2009.
Großdruck.
ISBN:
978-3-499-33268-5. 618 Seiten.
'Wie Krähen im Nebel' ist erschienen als
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In Kürze:
Das trübe Münchner Novemberwetter passt genau zu Laura Gottbergs Gemütslage. Denn die Beziehung zu dem sympathischen Commissario aus Siena, die so unbeschwert in der Toskana begann, scheint seltsam entrückt. Da kommt es gerade recht, dass ein mysteriöser Kriminalfall die ganze Aufmerksamkeit der jungen Kommissarin erfordert. Wie sich herausstellt, geht es dabei um Menschenhandel, und die Spuren führen nach Italien.
Passend zum Wetter ist auch die Stimmung von Laura Gottberg, Hauptkommissarin in München. Nebel hat sich nicht nur über die Stadt, sondern auch aufs Gemüt gelegt. Soll sie ihren Kindern nun endlich von Angelo Guerrini erzählen, dem Commissario, den sie vor ein paar Monaten bei ihrer Arbeit in Siena kennen gelernt hat? Sie hat nicht viel Zeit, sich mit diesen Gedanken zu beschäftigen, denn im Münchner Hauptbahnhof wird im Eurocity Rom-München eine Frauenleiche gefunden. Weil beide Putzfrauen, welche die Leiche entdeckten, nicht angemeldet sind, meldet eine von ihnen den Fund anonym.
Und noch eine Person gibt den Polizisten ein Rätsel auf. Neben den Gleisen findet ein Rangierarbeiter den Körper eines Mannes. Dieser ist noch am Leben, doch wie sich am nächsten Tag herausstellt, leidet er an einer globalen Amnesie und kann sich damit noch nicht einmal an seinen Namen erinnern, geschweige denn, was mit ihm geschehen ist. Das Gepäck der toten Frau und des Mannes ist verschwunden, so dass eine Identifizierung sehr schwierig ist. Die Tatsache, dass auf der Waffe, die neben den Gleisen gefunden wurde, die Fingerabdrücke des jungen Mannes sind, macht ihn verdächtig.
Nebel in Florenz
Licht ins Dunkel bringt erst die Frau, die aufs Präsidium kommt, um ihr mitzuteilen, dass die Tote eine ehemalige Prostituierte war, die durch eine Organisation die Chance auf ein besseres Leben haben sollte. Laura erhält eine Telefonnummer in Florenz, bei der sie sich mit einem Kennwort melden soll. Auf nach Italien, wo sie sich natürlich mit Angelo Guerrini treffen wird …
Der zweite Fall für Laura Gottberg: »Krähen im Nebel«. Dass ich den ersten Fall nicht kenne, ist unerheblich für das Verständnis der Geschichte. Im Endeffekt bin ich jetzt nur neugierig, wie es mit der Kommissarin und dem Commissario angefangen hat. Die Personen sind einem bald nahe, sie sind sehr sympathisch und realistisch gezeichnet. Auch wenn die Liebesgeschichte eine kleine Rolle spielt, sie steht nicht im Vordergrund und die Autorin serviert uns keineswegs einen Liebesroman verpackt in einem Krimi.
Auf nach Italien!
Stimmig sind nicht nur die Personen, sondern auch die Schauplätze, an denen der Krimi angesiedelt ist. So wenig wie wir hier einen Liebesroman vor uns haben, so wenig handelt es sich bei dem Buch um einen Reiseführer in die Toskana, doch die Umgebung übt eine geheime Faszination aus. Die Atmosphäre paßt und macht tatsächlich Lust, eine kleine Reise nach Italien zu unternehmen.
Spannungsmäßig ist der vorliegende Roman im Mittefeld angesiedelt. Wer es war, das kommt wirklich erst gegen Ende ans Tageslicht. Insgesamt ist »Krähen im Nebel« ein ruhiger Roman, dessen Thematik jedoch sehr berührend ist und nachdenklich stimmt. Der Hauptteil der Geschichte, in dem es um Prostitution und Menschenhandel geht, ist sicherlich (leider) realistisch, die Ermittlungsarbeit ist es teilweise wohl nicht. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass sich eine deutsche Kommissarin mit ihrem italienischen Geliebten trifft und in Florenz quasi undercover ermittelt. Egal, lesenswert ist Laura Gottbergs zweiter Fall allemal für diejenigen, die leise Krimis ohne großen Thrill mögen. Nicht herausragend, aber mehr als passabel.
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| Lev-Bo zu »Felicitas Mayall: Wie Krähen im Nebel« | 11.09.2011 |
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| SassyM zu »Felicitas Mayall: Wie Krähen im Nebel« | 04.10.2009 |
| A-bella zu »Felicitas Mayall: Wie Krähen im Nebel« | 19.10.2008 |
| pfeifer zu »Felicitas Mayall: Wie Krähen im Nebel« | 07.04.2005 |



