Nachtgefieder von Felicitas Mayall

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Kindler.
Folge 7 der Laura-Gottberg-und-Angelo-Guerrini-Serie.

  • Reinbek bei Hamburg: Kindler, 2011. ISBN: 978-3-463-40586-5. 416 Seiten.

'Nachtgefieder' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Eines Nachts taucht eine elegante Signora verzweifelt im Münchner Polizeipräsidium auf. Donatella Cipriani ist mit einem mächtigen Mailänder Industriellen verheiratet und hat eine Affäre mit einem englischen Adeligen. Nun wird sie mit intimen Fotos erpresst, auf denen sie und ihr Geliebter zu sehen sind. Kommissarin Laura Gottberg lässt sich nur widerwillig auf den verworrenen Fall ein, für den sie eigentlich nicht zuständig ist. Als aber in einem Münchner Luxushotel ein Toter gefunden wird, beginnen bizarre Ermittlungen, die Laura Gottberg und ihren Freund Commissario Guerrini an die eigenen Grenzen führen. Während Guerrini in Siena verbrecherischen Geldverleihern auf der Spur ist, taucht seine Exfrau Carlotta auf …Eine Bewährungsprobe für Laura und Angelo, ein knallharter Kriminalfall, dessen Fäden in der Toskana zusammenlaufen.

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kianan zu »Felicitas Mayall: Nachtgefieder« 18.11.2014
Bisher war ich von jedem Buch der Serie begeistert, dieses würde ich jedoch nicht zu meinen Lieblingskrimis der Serie zählen.

Dafür war die Verknüpfung der Morde in München und Italien für mich persönlich zu konstruiert und insgesamt die Geschichte nicht so raffiniert und spannend aufgebaut wie in den ersten sechs Fällen von Laura Gottberg.

Und obwohl das Buch meines Erachtens hauptsächlich von den Beschreibungen der Beziehung zwischen Laura und Angelo (und deren Vätern wie den Kindern von Laura) lebt, hat sie gerade bezüglich der Beziehung von Laura und Angelo nicht mehr den Feinschliff gezeigt wie bisher. Z. B. herrscht bei all den Telefonaten zwischen ihnen unerklärlicherweise eine sehr unpersönliche Note, sie bitten sich gegenseitig nur noch sachlich um dienstliche Amtshilfen. Erst gegen Ende des Buches ändert sich dies. Atmosphärisch jedoch fühlte ich mich nach wie vor nach München und in die Toskana hineinversetzt.

Als Fan dieser Serie traue ich mich fast nicht zu sagen, dass ich von diesem Fall schon ein wenig enttäuscht war und ich mich der Rezension von "Weltenwandlerin" 100-prozentig anschließen kann. Aber ich werde der Autorin sicherlich treu bleiben und die weiteren Bücher der Serie lesen!!! Insgesamt kann ich nämlich nur eine Leseempfehlung für diese Autorin geben für alle Leser, die auch leisere, atmosphärisch schön geschriebene Krimis lieben.
Anne Schicketanz zu »Felicitas Mayall: Nachtgefieder« 31.08.2011
"Nachtgefieder" ist ein gelungenes Buch von Mayall, das sich perfekt in die Gottberg-Reihe eingliedert. Vor allem wie sich die ,auf den ersten Blick, unterschiedlichen Fälle von Laura und Angelo zu einem Fall entwickeln, der in Sienna gipfelt. Während Laura nach einem Gigolo-Mörder sucht, der seine weiblichen Opfer erst betört und sie dann mit der Affäre unerkannt erpresst. Ein Opfer wird genauer vorgestellt: Donatella Cipriani. Sie repräsentiert die Frauen, auf die sich der scheinbar englische Gigolo spezialisiert hat. Sie sind reich, unglücklich mit ihrer Ehe, der Ehemann hat eine wichtige Stellung in der Gesellschaft und somit wäre ein Skandal unausweichlich, für die Frau und dem Ehemann. Also perfekte Opfer, von denen man viel Geld erpressen kann, denn deren Ruf darf nie beschmutzt werden.Angelo dagegen hat es mit Geldeintreibern zu tun, die es auf arme und verzweifelte Familien abgesehen haben. Hier kommt wieder eine Bekannte von früher ins Spiel: die Putzfrau von dem Schriftsteller Wolf. Ihr Mann gerät in die Falle der Eintreiber und schient durchzudrehen. Während Angelo alles versucht um die Familie zu schützen, gerät er selbst in Lebensgefahr, sodass Laiura zu ihm eilt, nach Sienna. Und hier kommt es zur Lösung beider Fälle, die mehr miteinander zu tun haben, als man es vermutet hat.Aber auch die Liebesgeschichte von Laura und Angelo kommt nicht zu kurz. Sie nimmt durchaus Platz in der ganzen Geschichte ein, wirkt aber nicht überladend oder kitschig. Vor allem Angelo muss Einiges verkraften, da seine Exfrau Carlotta plötzlich auftaucht und überlegt, wie er es Laura erklären soll.Das letzte Buch der Reihe zeigt auch wieder die verschiedenen Seiten der Gesellschaft auf, wobei die schöne landschaft und das Essen Italiens nicht zu kurz kommen. Ein Tipp: Entweder man hat etwas gegessen oder isst etwas beim Lesen. Ansonsten ist der Gang zum Kühlschrank nach dem Buch unausweichlich.Ich finde vor allem die Beschreibung der Figuren der Laura,Angelo und der Anderen sehr gelungen. MAn sieht, wie sie sich entwickeln und das ist für mich besonders wichtig: Sie sind authentisch mit ihren Gefühlen, Charakteren und ihren Entwicklungen. Hoffentlich hören wir noch mehr von Laura Gottberg!
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