Die Stunde der Zikaden von Felicitas Mayall

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Kindler.
Folge 6 der Laura-Gottberg-und-Angelo-Guerrini-Serie.

  • Reinbek bei Hamburg: Kindler, 2009. ISBN: 978-3-463-40551-3. 396 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2011. ISBN: 978-3-499-24808-5. 396 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2012. Großdruck. ISBN: 978-3-499-33292-0. 544 Seiten.
  • [Hörbuch] Freiburg im Breisgau: Audiobuch, 2010. Gesprochen von Doris Wolters. gekürzt. ISBN: 3899643844. 5 CDs.

'Die Stunde der Zikaden' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Laura Gottberg und Commissario Guerrini verbringen ihren ersten gemeinsamen Urlaub im noblen Resort «Il Bosco» an der toskanischen Küste. Aber die Idylle hat schnell ein Ende, als Laura morgens beim Baden im Meer mit einer Leiche zusammenstößt. Guerrini will mit dem Vorfall nichts zu tun haben, schließlich sind sie im Urlaub. Doch nachdem der Tote auf mysteriöse Weise verschwindet und auch einer der Wärter des Resorts wie vom Erdboden verschluckt ist, können Laura und Guerrini die Sache nicht mehr ignorieren. Bei ihren komplizierten und gefährlichen Ermittlungen begegnen sie auch einem alten Bekannten …

Ihre Meinung zu »Felicitas Mayall: Die Stunde der Zikaden«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

susesuse zu »Felicitas Mayall: Die Stunde der Zikaden« 02.01.2015
Im Gegensatz zu der obigen Leserin finde ich "Die Stunde der Zikaden" am gelungensten. Eben weil die Spannung sich nur langsam steigert und ausserdem die italienischen Gegebenheiten sehr gut recherchiert scheinen. So unterschiedlich können die Meinungen sein.
Ich habe hingegen etwas an den italienischen Einsprengseln zu bekritteln: das heisst in der Höflichkeitsform: mi scusi, dottore und wenn Angelo zu Laura sagt, warte, heisst das aspetta.
Das ist die Imperativform. Wundert mich, dass das niemand korrigiert.
Petra Leja zu »Felicitas Mayall: Die Stunde der Zikaden« 29.10.2012
Mir haben die Buecher bisher alle sehr gut gefallen. Als deutsche Expat in Italien finde ich, dass die Autorin die italienische Seite ihrer Buecher ausgesprochen gut recherchiert hat, auch wenn mir bisher zwei Dinge aufgefallen sind, die absolut unstimmig sind:
1. Kein Italiener (egal ob aus dem Norden, der Mitte Italiens oder aus dem Sueden) wuerde je nach 11 Uhr eine Capuccino trinken. Das geht einfach nicht! Das machen nur Touristen.
2. Kein Italiener wuerde (und sei es noch so warm) im Oktober in der Toscana oder in Ligurien baden gehen. Das Wasser waere fuer Italiener viel zu kalt.

Ansonsten hat Felicitas Mayall Italien wunderbar beschrieben und erklaert auch die italienische Mentalitaet ausgesprochen gut. Die Feinheiten kommen durch und wenn man die Orte kennt, die sie beschreibt, dann wandert man sie im Geiste noch einmal ab.
Katharina zu »Felicitas Mayall: Die Stunde der Zikaden« 26.08.2012
Angelo hat beschlossen, Laura während ihres ersten gemeinsamen Urlaubs auf eine Reise in seine Vergangenheit mitzunehmen. Doch das Urlaubsglück währt nicht lange, denn Laura stößt beim morgendlichen Schwimmen auf eine Leiche. Zuerst versuchen die beiden noch tatkräftig, ihr kriminalistisches Gespür im Zaum zu halten und jegliche Art von kriminellen Machenschaften, die in ihrem Urlaubsresort stattfinden, zu ignorieren. Doch ein "commissario" ist und bleibt ein commissario und so sind die beiden schon bald in einen sehr undurchsichtigen Fall um Mafiageschäfte und alte Rechnungen aus Angelos Jugendzeiten, die nie beglichen wurden, verstrickt.

Mayall knüpft mit diesem Roman tadellos an ihre bisherigen Romanerfolge an. Allerdings steigert sich die Spannung langsamer als in den anderen Romanen. Insgesamt betrachtet, ist die Handlung gut strukturiert, wenn vielleicht teilweise etwas langatmig!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
kianan zu »Felicitas Mayall: Die Stunde der Zikaden« 08.07.2012
Aus der Serie um Laura Gottberg und ihrem italienischen Freund Commissario Guerrini, die ich sehr liebe, ist dieses Buch leider nicht so gelungen. Es ist viel zu durchschaubar und ich hatte das Gefühl, dass das Zwischenmenschliche hier nicht so gut und schön beschrieben wurde wie bisher gewohnt, als hätte die Autorin hier weniger Liebe und Raffinesse in das Buch gelegt. Ich bin trotzdem neugierig auf das nächste Buch der Serie.
Ihr Kommentar zu Die Stunde der Zikaden

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: