Im Kreis der Verschwörer von F. Paul Wilson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Conspiracies, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Blanvalet. 480 Seiten. ISBN-10: 3-442-35730-6, ISBN-13: 978-3-442-35730-7. Übersetzt von Michael Kubiak.

'Im Kreis der Verschwörer' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Lew Ehler engagiert Handyman Jack, damit er seine verschwundene Frau Melanie sucht: Sie hat die verwirrende Nachricht hinterlassen, dass nur Jack sie finden könne. In der Hoffnung auf entscheidende Hinweise nimmt Jack an einen Kongress von bizarren und leidenschaftlichen Verschwörungstheoretikern in einem Hotel in New York City teil. Es scheint, als wäre Melanie untergetaucht, nachdem sie angekündigt hatte, ihre große Gesamttheorie aller Verschwörungen öffentlich vorzustellen – eine Verschwörungstheorie, die alles in dieser Richtung bisher Dagewesene in den Schatten stellt. In der Welt der Verschwörer, wo der Wahnsinn durchaus real ist, die Regierung gnadenlos Jagd auf alles macht, was nicht der Norm entspricht, und die menschliche Zivilisation überhaupt einem unausweichlichen Krieg des Guten gegen das Böse entgegenrast, muss Jack feststellen, dass einfach niemandem zu trauen ist – und dass nur wenige Leute wirklich sind, was sie zu sein scheinen. Die erste Person, die ihm Anhaltspunkte bei seiner Suche nach Melanie liefern könnte, wird wenige Stunden nach ihrem Gespräch ermordet. Noch schlimmer ist, dass Jack plötzlich seltsame, beunruhigende Träume hat, die ihn vor die Frage stellen, ob ihm eine Begegnung mit den Schrecken seiner eigenen Vergangenheit bevorsteht – denn möglicherweise haben die Rakoshi-Bestien mit ihm noch eine offene Rechnung zu begleichen.

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Bartensen zu »F. Paul Wilson: Im Kreis der Verschwörer« 16.12.2008
Handyman Jack Undercover auf einem Kongress von Verschwörungstheoretikern ... Hört sich durchgeknallt an, ist es auch an einigen Stellen. Wenn Jack nicht gerade auf der Suche nach der verschwundenen Melanie Ehler ist, einer misshandelten Ehefrau beisteht oder mit seinem Kumpel Abe durch die Weltgeschichte philosophiert, gerät er an eine bunte Mischung aus Menschen, die an UFOs, Men in Black, NWO oder auch JFK-Verschwörungen glauben. Kaum eine bekannte Verschwörungstheorie, die hier nicht durch den Wolf gedreht wird und mit mindestens 23 anderen kruden Theorien verkoppelt wird.
Klingt unterhaltsam, ist aber an einigen Stellen etwas zäh und wirr. Auch die Auflösung und einige Erklärungen für/über das Übernatürliche (wodurch die Brücke zu den ersten Handyman Jack Romanen geschlagen wird) sind etwas an den Haaren herbeigezogen und wenig schlüssig und im Endeffekt unvollständig.
Die anderen noch etwas präsenteren Charaktere bleiben dabei leider auch etwas blass.
Keine Frage, größtenteils ist Im Kreis der Verschwörer sehr spannend und teilweise recht rasant geschrieben, fällt im Vergleich zu seinen Vorgängern aber leider ein wenig ab.
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