Hingabe von Esther Verhoef

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Close up, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Amsterdam, 1990 - 2009.

  • Amsterdam: Anthos, 2009 unter dem Titel Close up. ISBN: 978-9041410566. 413 Seiten.
  • München: btb, 2010. Übersetzt von Stefanie Schäfer. 392 Seiten.

'Hingabe' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine schmerzhafte Trennung, eine obsessive Liebe, der perfekte Mord Ein Neubeginn – darauf hofft Margot Heijne. Die junge Frau hat eine schwierige Trennung hinter sich. Nun will sie ihr Leben neu ordnen und ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen. Alles wirkt perfekt, als sie auf den ebenso schillernden wie verführerischen Kunstfotografen Leon trifft. Margot lässt ihr altes Leben Hals über Kopf hinter sich: Sie kündigt ihren Job, zieht nach Amsterdam in Leons Loft und wagt den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Doch die neue Freiheit ist trügerisch. Davon berauscht, die eigenen Träume zu verwirklichen, überschreitet Margot unwissentlich gefährliche Grenzen. Ohne es zu ahnen, ist sie Marionette in einem Spiel der Manipulationen geworden. Einem Spiel, das jemand mit tödlichem Ernst betreibt und das sie das Leben zu kosten droht. Gewinner des Niederländischen Thrillerpreises.

Ihre Meinung zu »Esther Verhoef: Hingabe«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

trafik zu »Esther Verhoef: Hingabe« 31.03.2017
Hingabe war mein erstes Buch von der Autorin Esther Verhöf. Die Vormeinungen sind ja sehr unterschiedlich.
Ich bin dabei in der goldenen Mitte.
Was stimmt ist, Spannung hätte dieser Krimi wirklich ein wenig mehr gebraucht. Langezeit so dahin gelaufen. Die Handlung selber war aber nicht so schlecht. Auch der Schreibstil war in Ordnung.
Werde sicher wieder einmal ein Buch von Esther Verhöf lesen.
Schneeglöckchen zu »Esther Verhoef: Hingabe« 11.07.2012
Mein erstes Buch von Esther Verhoef. Der Haupterzählstrang ist in der Ich-Form im Präsens geschrieben, was für mich gewöhnungsbedürftig war. Außerdem geschieht darin sehr lange Zeit nichts Spannendes, außer daß banale Abläufe akribisch genau erzählt werden. Das langweilt ein wenig, doch hilft es, die Hauptprotagonistin Margot kennen zu lernen. Der Hauptprotagonist Leon ist meiner Meinung nach zu schön, zu perfekt, kann alles, ist ausgesprochen männlich und selbstsicher, total beliebt bei jedermann. Es hat bis zum Ende gedauert, bis er mir einigermaßen sympathisch wurde. Wer nicht in den ersten ca. 200 Seiten aufgibt, den erwartet dann doch noch eine einigermaßen spannende Geschichte, sprachlich einfach gehalten. Auch ist der Satzbau so manches Mal kein gutes Deutsch. Aber das liegt ja nicht an der niederländischen Autorin.
Die Geschichte selbst ist jedoch gut durchdacht. Der Leser erfährt, außer in den Sequenzen, in denen "das Böse" spricht, alles im Tempo der Hauptprotagonistin, nur soviel, wie sie selbst.Dieses Buch ist in meinen Augen keine "Sensation", aber ich habe keinesfalls bereut, es zu lesen.
Psychologische Struktur zu »Esther Verhoef: Hingabe« 10.06.2012
...Als Nchtrag zu meinem letzten Kommentar...Weiterhin ist mir unbegreiflich, wie ein Autor versucht eine doch latent erotische Stimmung aufzubauen, indem man die Protagonisten -zig Seiten lang in London schick essen gehen und rauchen läßt in einer unerträglichen Ausführlichkeit, ja ich weiß, daß man bevor man ein Zigarette raucht, diese anzünden sollte und davor nimmt man sie aus der Verpackung die man zuvor im Automaten gekauft hatte, weil leider kein Geschäft mehr offen hatte..(schnarch)...Kein Mensch auf der ganzen Welt macht einen Kurztrip nach Londen, gibt dafür sein gespartes aus, um dort dann lediglich "essen" zu gehen, London und Küche widerspricht sich doch total...das wäre wahrscheinlich in Paris oder Florenz eher glaubhaft gewesen, ein ganz furchtbares Buch...ich kann der Vorleserin nur zustimmen...soll das die Frauenquote sein in der Thrillerlitertur? Da ist jeder primitive un dbanale Bergdoktor-Groschenroman besser als dieses Buch.
Psychologische Struktur zu »Esther Verhoef: Hingabe« 09.06.2012
Nach 100 Seiten zum Altpapier...schrecklicher und langweiliger geht es wirklich nicht mehr. Langweilig und einfältig. Eine Frau die bei einem Londonbesuch sich 30 Seiten lang in eine Kneipe setzt und dort SMS empfängt oder verschickt ohne daß es dabei zu irgendeinem Spannungsbogen kommt...geht garnicht...Und dann diese fürchterliche Sprache. "Ich gehe, ich setze, ich mache, ich kucke, ...einfach schlichtweg grauenvoll. Man erwartet bei keinem Thriller einen Goethe oder Schiller, aber Kindergartensprache muß es dann auch nicht sein.Das Buch wurde mir empfohlen.Warum diese Autorin irgendeinen Preis dafür bekommen hat, ist mir schleierhaft. Richtige Zeitverschwendung.
Antonia zu »Esther Verhoef: Hingabe« 02.04.2011
Ein wirklich starker, überzeugend aufgebauter Thriller! Ester Verhoef steigt sanft in die Geschichte ein, lässt die etwas übergewichtige und wenig selbstbewusste Margot all die Gefühle durchleben, die eine schwierige Trennung mit sich bringt. Dann taucht der schillernde Leon auf, den ein dunkles Geheimnis umgibt. Margot ist fasziniert und lässt sich auf Leon ein, aus der Faszination wird eine Obsession. Doch da lauert eine tödliche Gefahr.
Nach und nach wird der Leser von der Geschichte eingehüllt, beginnt, an seinen Wahrnehmungen zu zweifeln. Die in kursiver Schrift abgehobenen Sequenzen zwischen dem eigentlichen Geschichtenverlauf sind ein wirkungsvolles Instrument, um den Reiz zu steigern.
Selbst der Showdown zum Schluss gelingt der Autorin sehr gut... der Thriller flacht nie ab.
Von Plot, Sprache und Charaktere her ein durch und durch gelungener, spannender Thriller.
Else zu »Esther Verhoef: Hingabe« 07.07.2010
Dieses Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Weder ist es gut geschrieben, noch spannend. Warum es einen Preis bekommen hat, ist mir ein Rätsel. Auch den Titel "Bester Frauenthriller des Jahres" hat es meiner Meinung nach überhaupt nicht verdient. Ich frage mich, was das heißen soll. Weil es eine Frau geschrieben hat? Weil eine Frau die Hauptperson ist? Die Figuren in diesem Roman sind allesamt stereotype Figuren, die Sprache würde eher zu einem Groschenroman passen, nur um einige Punkte zu nennen. Hände weg von diesem Buch, schade ums Geld.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Hingabe

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: