Schirmers Erbschaft von Eric Ambler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1953 unter dem Titel The Schirmer Inheritence, deutsche Ausgabe erstmals 1955 bei Fischer.

  • London: William Heinemann, 1953 unter dem Titel The Schirmer Inheritence. 270 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1955. Übersetzt von Harry Reuss-Löwenstein & Theodor A. Knust . 209 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1975. Übersetzt von Harry Reuss-Löwenstein & Theodor A. Knust . ISBN: 3-257-20180-X. 231 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2001. Übersetzt von Nikolaus Stingl. ISBN: 3-257-23274-8. 292 Seiten.

'Schirmers Erbschaft' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die Handlung setzt 1806 mit den Napoleonischen Kriegen in Deutschland ein, als ein Ansbacher Dragoner von der preußischen Armee bei Königsberg desertiert, sich mit seiner Frau nach Mühlhausen in Thüringen durchschlägt und später, als Mühlhausen preußisch wird, seinen Namen ändert. Mehr als hundert Jahre später, am Ende des Zweiten Weltkriegs, wird ein Nachkomme dieses Franz Schirmer für eine amerikanische Millionenerbschaft gesucht. Ein amerikanisches Anwaltsbüro entsendet eine neugierige Nachwuchskraft nach Europa, und Eric Ambler führt in diesem Fall, in einem seiner besten Bücher, zwei Jahrzehnte europäischer Kriegs- und Nachkriegsgeschichte vor: zunächst die deutsche, dann die griechische und jugoslawische.

Ihre Meinung zu »Eric Ambler: Schirmers Erbschaft«

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Pela zu »Eric Ambler: Schirmers Erbschaft« 29.06.2009
Ein ungewöhnliches, ganz hervorragendes Buch mit außergewöhnlicher historischer Sachkenntnis. Ambler versteht es, den Konflikt Griechenlands und des Balkans nach dem Abzug der deutschen Besatzungstruppen zu schildern, dass es einem dem Atem verschlägt. Und das bei einem eher aufgeräumten Erzähltempo! Zweifellos ist Schirmers Erbschaft der einzige Roman in der gesamten Epoche, der zumindest latente Sympathien für einen deutschen Soldaten weckt. Das Ende überrascht allerdings und lässt Fragen offen, die man sich als Leser nur mühsam selbst zusammenschustern kann. Dennoch: Ich würde es jedem Thrillerfan empfehlen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Double-K zu »Eric Ambler: Schirmers Erbschaft« 01.09.2004
Eine Reise wie sie nur wenige geschildert haben!
Lesenswert ohnehin. Und ohne den endlosen amerikanischen Idiotismus anderer Krimiautoren. (Ambler ist ja eh Brite)!!
Ambler ist heute noch unerreicht!
Kai Luehrs-Kaiser zu »Eric Ambler: Schirmers Erbschaft« 06.10.2003
Ein Beweis dafür, dass Ambler immer Neues ausprobiert hat. Sein originellstes Buch, kein Krimi, noch weniger ein Thriller.
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