Pilger des Hasses von Ellis Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1984 unter dem Titel The pilgrim of hate, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Heyne. 267 Seiten. ISBN-10: 3-453-05311-7, ISBN-13: 978-3-453-05311-3.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 700 - 1500 (Mittelalter).

'Pilger des Hasses' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Anno Domini 1141: Zwei Herrscher kämpfen mit allen Mitteln um Englands Thron. Politische Intrigen und blutige Fehden machen nicht einmal vor Kirchen- und Klosterportalen halt. Selbst in den stillen Kräutergärten der altehrwürdigen Abtei von Shrewsbury dringen Gerüchte um einen feigen Mord. Ein neuer Fall für Bruder Cadfael bahnt sich an, der clevere Mönch wird wieder als Detektiv gefordert …

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tassieteufel zu »Ellis Peters: Pilger des Hasses« 02.01.2009
Im Sommer 1141 ist der Konflikt zwischen König Stephen und Kaiserin Maud immer noch nicht entschieden, zwar ist der König gefangen, doch in London weigert man sich noch die Kaiserin in die Stadt zu lassen. Da ereignet sich ein feiger Mord, ein Schreiber in Diensten des Königs, der zuvor lautstark die Freilassung seines Herrn gefordert hat, wird auf offener Straße feige angegriffen. Der Ritter Rainald Bossard, eigentlich ein Mann der Kaierin, eilt ihm zu Hilfe und wird im Handgemenge niedergestochen. Bruder Cadfael, der von dem Mord im fernen Winchester erfährt, ahnt zunächst nicht, das auch er darin verwickelt wird, erst als sich im Kloster anläßlich des Feiertags der heiligen Winifred viele Pilger einfinden, kommt Cadfael des Rätsels Lösung auf die Spur………
Obwohl es kein Cadfael Krimi wie die anderen ist, hat mir das Buch recht gut gefallen. Cadfael braucht hier recht lang, um die die Zusammenhänge im rechten Licht zu sehen,denn auch er läßt sich vom offensichtlichen täuschen und erkennt erst ziemlich zum Schluß, was er falsch gedeutet hat. Ellis Peters versteht es aber auch hier wieder sehr gut, den historischen Hintergrund mit der Geschichte zu verbinden. Die Sorgen und Nöte der Menschen in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land werden gut geschildert und man kann ihre Gefühle nachvollziehen. Hugh Beringar, als Mann des Königs sieht sich vor einer neuen Herausfoderung, als ein Gesandter der Kaiserin auftaucht und Bruder Cadfael erlebt während des Festes der heiligen Winifefred sein eigenes Wunder.
Fazit: obwohl hier mehr das klösterliche Leben und das historische Geschehen im Fordergrund stehen, so ist es doch wieder eine interessante Geschichte, man freut sich vor allem mit Bruder Cadfael über sein ganz spezielles Wunder .
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