Mörderische Weihnacht von Ellis Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel The raven in foregate, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Heyne. 218 Seiten. ISBN-10: 3-453-87331-9, ISBN-13: 978-3-453-87331-5.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 700 - 1500 (Mittelalter).

'Mörderische Weihnacht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Weihnachten im Jahre des Herrn 1141: In England tobt ein Bürgerkrieg, der seine Schatten auch auf die Benediktinerabtei von Shrewsbury wirft, wo Bruder Cadfael im Klostergärtchen seines Amtes waltet. Aber die Ruhe ist trügerisch. Am Morgen des Weihnachtstages entdeckt man die Leiche eines allseits unbeliebten Paters. Cadfael fühlt sich endlich wieder in seinem Element – schließlich geht es um die Auflösung eines Mordfalls.

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tassieteufel zu »Ellis Peters: Mörderische Weihnacht« 27.04.2009
Weihnachten 1141 in Shrewsbury, der immer noch schwelende Bürgerkrieg hat sich wieder einmal zu Gunsten von König Stephen gewendet, der aus der Gefangenschaft der Kaiserin befreit werden konnte. Doch im Kloster hat man andere Sorgen, der neue Pater der Vorstadt
den Abt Radulfus vom Bischof mitgebracht hat, bringt die Leute gegen sich auf, ob seiner unbeugsamen Härte, dann wird der verhaßte Pater eines Morgens tot aufgefunden.
Wieder einmal ist Bruder Cadfaels Spürsinn gefragt, zumal er auch noch einen als Spion
gesuchten jungen Mann unter seinen Fittichen hat und dieser in Mordverdacht gerät.
Wie immer beeindruckt hier Ellis Peters routinierte Schreibweise, ihre Personen, allen voran Bruder Cadfael sind liebevoll gezeichnet, der Krimifall, auch wenn für mich eher einer der schwächeren Fälle für Cadfael, ist wieder gut in den historischen Hintergrund eingebettet und die Entwicklung und Auflösung des Mordes sind nicht vorhersehbar. Recht gelungen war auch das ziemlich witzige Ende.

Fazit: für Cadfael Fans ein Muss, wenn auch der Fall an sich nicht ganz so spannend war, wie man es von anderen Cadfael-Krimis gewohnt ist, so lohnt das aber auf jeden Fall durch Ellis Peters wunderbare Schreibweise.
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