Der Rosenmord von Ellis Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel The rose rent, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Heyne. 251 Seiten. ISBN-10: 3-453-04591-2, ISBN-13: 978-3-453-04591-0.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 700 - 1500 (Mittelalter).

'Der Rosenmord' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Shrewsbury im Jahre des Herrn 1142: Eine junge Witwe vermacht der Benediktinerabtei ein Haus – zum symbolischen Mietpreis einer weißen Rose, alljährlich am Tag der Hl. Winifred abzuliefern. Die Mönche aber werden über die großherzige Schenkung nicht froh, ein brutaler Mörder verdirbt ihnen den Festtag. Bruder Cadfael muß seinen ganzen Scharfsinn aufbieten, um die mysteriösen Rosenmorde aufzuklären.

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tassieteufel zu »Ellis Peters: Der Rosenmord« 29.06.2009
Shrewsbury im Sommer 1142: vor Jahren überließ die junge Witwe Judith Perle das Haus mit Grundstück, in dem sie mit ihrem Mann glücklich war, der Abtei. Sie erbat als Pacht lediglich alljährlich eine Rose vom Rosenstock aus dem Garten, fällig zum Fest der heiligen Winifred.
Doch in diesem Jahr steht das Ganze unter keinem guten Stern, ein Unbekannter zerhackt des Nachts den Rosenstrauch und ein junger Mönch aus der Abtei wird unter dem geschändeten Rosenstrauch aufgefunden. Die junge Witwe, immer noch unglücklich über den
Verlust ihres Mannes, wird von diversen Freiern immer heftiger bedrängt, und so spielt sie mit dem Gedanken ins Kloster einzutreten, doch plötzlich wird sie entführt und ein weiterer Mord geschieht, so daß wieder einmal Bruder Cadfaels ganzer Scharfsinn gefragt ist.
Bruder Cadfael ist eine unheimlich sympathische Figur, die einem immer mehr ans Herz wächst. Mit viel Gespür für die menschlichen Höhen und Tiefen gelingt es ihm auch hier wieder, den diesmal recht verzwickten Fall zu lösen.
Was anderen Autoren im ganzen Buch nicht gelingt, nämlich ihren Personen Tiefgang zu verleihen, das schafft Ellis Peters immer mit wenigen Worten. Mit wenigen "Pinselstrichen" zeichnet sie ihre Figuren und haucht ihnen Leben ein, so das man die einzelnen Protagonisten geradezu vor sich sieht. Auch die sich dezent anbahnende Liebesgeschichte kommt ohne Schmalz und ausufernde Schilderungen aus und trotzdem hofft man mit dem Paar auf einen glücklichen Ausgang.
Der Krimifall ist recht geschickt konstruiert, der versierte Krimileser mag ev. schon ahnen, wer der Bösewicht ist, doch es gibt einige Wendungen in der Geschichte, die einen unsicher werden lassen. Am Ende wird der Fall wieder einmal nur durch Cadfaels Scharfsinn gelöst.
Fazit: ein spannender Krimifall, viel mittelalterliches Flair und gelungen geschilderte Figuren bieten Lesegenuß pur! Und für Cadfael-Fans ist das Buch eh ein Muss!.
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