Der geheimnisvolle Eremit von Ellis Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel The hermit of eyton forest, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Heyne. 284 Seiten. ISBN-10: 3-453-04841-5, ISBN-13: 978-3-453-04841-6.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 700 - 1500 (Mittelalter).

'Der geheimnisvolle Eremit' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Während im Jahre 1142 in England ein Bürgerkrieg tobt, ereignen sich in der Benediktiner-Abtei von Shrewsbury beunruhigende Vorfälle. Ein Schüler des Klosters, der ein großes Vermögen erbt, verschwindet spurlos. Ein Mann wird im Wald nahe der Abtei ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf den geheimnisvollen Eremiten im Eyton Forest und seinen jungen Begleiter. Wieder einmal muss Bruder Cadfael sein friedliches Kräutergärtchen verlassen, um den wahren Mörder zu entlarven …

Ihre Meinung zu »Ellis Peters: Der geheimnisvolle Eremit«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

tassieteufel zu »Ellis Peters: Der geheimnisvolle Eremit« 06.08.2009
Oktober 1142 in der Abtei Shrewsbruy, während ein Schüler des Klosters, der nach dem Tode seines Vaters in die Obhut von Abt Radulfus gegeben wurde, verschwindet und im Wald nahe
der Abtei Sir Drogo Bosiet, der auf der Suche nach einem entflohenen Leibeigenen ist, ermordet aufgefunden wurde, erhält Hugh Beringar die Nachricht, das ein Gefolgsmann der Kaiserin aus dem belagerten Oxford entkommen ist. Es gibt also wieder jede Menge zu tun für
Bruder Cadfael und den Sheriff.
Wie in allen Cadfael Bänden sind die Personen wunderbar geschildert, Ellis Peters braucht
dafür nur wenig Worte und kann den Figuren trotzdem Tiefgang und Profil verleihen. Die
Handlung ist ganz gut konstruiert obwohl man als geübter Krimileser ahnt, daß die eine oder andere Person nicht die ist, die sie zu sein vorgibt, aber wer Cadfael kennt weiß auch, das Personen, über die der Bruder seine Hand hält, niemals Schurken sind. Am Ende gibt es noch eine interessante Wendung und typisch für Cadfael ist die Auflösung nicht immer konform mit dem Gesetz.

Fazit: historischer Hintergrund und Krimifall sind geschickt miteinander verbunden und Ellis Peters Erzähltalent bescheren wie immer pures Lesevergnügen auf der ganzen Linie.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Der geheimnisvolle Eremit

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: