Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel von Ellis Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1977 unter dem Titel One corpse too many, deutsche Ausgabe erstmals 1985 bei Heyne. 255 Seiten. ISBN-10: 3-453-18668-0, ISBN-13: 978-3-453-18668-2.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 700 - 1500 (Mittelalter).

'Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Frühsommer 1138. Nach der Eroberung der Burg von Shrewsbury werden 94 Soldaten gehängt. Bruder Cadfael soll die Leichen bestatten. Doch zu seiner Überraschung findet er einen Leichnam zu viel. Schnell stellt Cadfael fest, dass einer der Toten nicht am Galgen starb, sondern erdrosselt wurde …

Ihre Meinung zu »Ellis Peters: Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Susannah zu »Ellis Peters: Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel« 27.04.2009
Shrewsburry, 1138. Im schwelenden Geschwisterstreit zwischen der Kaiserin Maude und König Stephen rückt die kleine Stadt Shrewsburry mit ihrem Kloster in den Mittelpunkt. Denn der Herr der Burg und seine Getreuen stehen auf Seiten der Kaiserin, und König Stephen nimmt die Stadt nach Kurzem Kampf ein. Die Gefangenen, 94 Mann, werden hingerichtet - und es obliegt Bruder Cadfael, dem Benediktinermönch, für ein Begräbnis der Toten zu sorgen. Doch er findet 95 Tote - und dieser Leichnam zuviel wurde ermordet! Neben der Klärung des Falls hat Bruder Cadfael aber auch noch andere sorgen: denn die Tochter eines Anhängers von kaiserin Maude versteckt sich, als Junge verkleidet, im Kloster, und nach ihr wird gesucht ...

Zweiter Krimi, hat mir noch einen Schwung besser gefallen als der erste Teil! Diesmal ist der historische Aspekt etwas wichtiger, mit König Stephen lernen wir eine der beiden hauptfiguren im Bruderstreit kennen. Und um ihn und die Schlacht bei Shrewsburry strickt sich ein Kriminalfall: von der Idee her einer der besten, den ich kenne, sprachlich gefällt mir Ellis Peters auch sehr. Ihre Figuren sind wie immer sehr gut gezeichnet, von Bruder Cadfael über König Stephen bis hin zu Hugh Beringar lebt jede Figur, wirkt dreidimensional. Einzig ein wenig vermisst hab ich die anderen Klosterbrüder, die ja im ersten Band für Spannung gesorgt haben. Aber ansonsten: wieder ein toller Krimi!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Ellis Peters: Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel« 29.09.2008
England 1138, König Stephen kämpft mit Kaiserin Maud um den Thron und auch in Shrewsbury wird erbittert gekämpft. Nachdem König Stephen sie Schlacht für sich entschieden hat, läßt er 94 Gegner hinrichten.
Bruder Cadfael, der mit der Beerdigung der Gefallenen beauftragt wurde, macht jedoch eine unheilvolle Entdeckung, es sind 95 Tote, also ein Leichnam zuviel und
dieser wurde ganz offensichtlich heimtückisch ermordet. Bruder Cadfael, dessen Gerechtigkeistssinn es nicht zu läßt, das ein feiger Mörder damit durchkommt, macht sich auf die Suche nach dem Täter und auch sonst hat er mit einigen Problemen zu kämpfen.
Ellis Peters ist mit Bruder Cadfael ein wunderbar bodenständiger und sympathischer "Ermitter in der Mönchskutte" gelungen. Cadfael, der nach einem erfüllten Leben als Kreuzfahrer ins Kloster eingetreten ist, hat einen untrüglichen Gerechtigkeitssinn, der sich nicht immer mit dem Gesetz deckt, er hat viel Lebenserfahrung und das Herz auf dem rechten Fleck. Auch die anderen Figuren hat Ellis Peters lebensecht und mit viel Liebe zum Detail geschildert, so weiß man lange nicht, was der etwas zwielichtige Hugh Beringar für Ziele verfolgt und wie das fintenreiche Versteckspiel zwischen ihm und dem Mönch ausgeht.
Fazit: wunderbarer Mittelalterkrimi, der gekonnt historisches Umfeld mit dem Krimifall verbindet, die Figuren sind lebensecht und mit viel Tiefgang beschrieben, der Plot
ist gut inszeniert und 2 kleine Liebesgeschichten runden das Ganze ab. Viel mittelaterliche Atmosphäre beschert pures Lesevergnügen und macht Lust auf mehr.
Uli zu »Ellis Peters: Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel« 07.09.2005
Wie immer wurde ich von einem "Bruder Cadfael-Krimi" nicht enttäuscht. Es mag sein, dass sie einfach gestrickt und etwas leicht durchschaubar sind, für einen kurzweiligen Krimiabend sind sie allemal gut geeignet. Ich mag die Figur des Bruder Cadfael sehr.
miriam landoll zu »Ellis Peters: Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel« 23.01.2004
ich finde das buch gut. ich habe alle ellis peter bücher gelesen und das hier hat mir am besten gefallen!
ich finde die geschichten aus dem mittelalter echt spannend.
Brigitte Eilert-Overbeck zu »Ellis Peters: Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel« 27.03.2003
schöner Plot, gute Zeichnung der Charaktere. Sehr reizvoll die Figur des Hugh Beringar, der eine ganze Weile zwischen Schurke und Edelmann oszilliert. Für mich neben ?Im Namen der Heiligen? und ?Die Jungfrau im Eis? der spannendste Cadfael-Roman. Ich kann die ganze Reihe als entspannende Spannungs-Lektüre mit viel Atmosphäre empfehlen ? und gerade in diesen Zeiten ist es doch nett, auf so richtig edle Menschen zu treffen. Fazit: feine Zeitreise ins Mittelalter und wunderbare Werbung für Shrewsbury und Umgebung
Ihr Kommentar zu Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: