Der versunkene Schatz von Elizabeth Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel Trojan Gold, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Heyne.

  • New York: Atheneum, 1987 unter dem Titel Trojan Gold. 272 Seiten.
  • München: Heyne, 1989 Das Gold der Trojaner. Übersetzt von Egon Eis. 187 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2005. Übersetzt von Egon Eis. 187 Seiten.

'Der versunkene Schatz' ist erschienen als

In Kürze:

In einem blutverschmierten Umschlag ohne Absender erhält die Kunsthistorikerin Vicky Bliss das Foto einer ihr unbekannten Frau. Sie erkennt jedoch sofort, daß es sich bei dem Schmuck, den die Fremde trägt, um Teile des Schliemann-Goldes handelt. Doch wer ist der Absender? Warum schickt er den Umschlag ausgerechnet an sie? Gemeinsam mit ihrem Kollegen Schmidt und dem merkwürdigen John macht sie sich an die Aufklärung des Falls.

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Smileee zu »Elizabeth Peters: Der versunkene Schatz« 07.11.2010
Ich kann alle Fans beruhigen, die Fehler von denen tassieteufel schreibt, stehen nicht im englischen Original, da muss wohl jemand bei der Übersetzung geschlampt haben... Das ist ziemlich schade, aber an Elizabeth Peters liegt es nicht ;) Könnte mir vorstellen, dass die deutsche Übersetzung allgemein nicht an den Wortwitz des Originals herankommt...
tassieteufel zu »Elizabeth Peters: Der versunkene Schatz« 19.08.2010
Ein blutverschmierter Briefumschlag ohne Absender, in dem sich das Foto einer Frau mit dem Schliemannschmuck befindet, zerstört Vicky Bliss Pläne für ein geruhsames Weihnachtsfest, gilt der Schmuck doch seit 40 Jahren als verschollen. Mehr gedrängt als unterstützt von Chef Direktor Schmidt, beginnt Vicky zu ermitteln, die Spur führt sie nach Bayern in den beschaulichen Ort Bad Steinbach wo sie vor einiger Zeit mit verschiedenen Kollegen aus aller Welt an einem Kongress teilgenommen hatte. Seltsamer Weise tauchen nach und nach alle ihre Kollegen einschließlich ihres alten Freundes Tony auf und jeder scheint Intresse an dem Schatz zu haben.
Enttäuschend, ist der vorwiegende Eindruck, der mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich das Buch beschreinben sollte. Irgendwie scheint komplett die Luft raus zu sein, der Witz und Charm der Vorgänger fehlt hier völlig, selbst die Story um den Schliemann Schatz ist mehr als vorhersehbar.
Wirklich geärgert hat mich aber, das Ereignisse aus den Vorgängern völlig falsch beschrieben wurden. Z.B. bekam Vicky von John die Kopie des Verlobungsringes von Marie Antoinette und NICHT den Hope Diamenten, der Scherenschnitt von John wurde NICHT von einem Straßenkünstler auf der Leopoldstraße angefertigt, sondern in Stockholm vom Anführer einer Gangster-
bande und Vicky erste Begegnung mit ihrem Hund Cäsar fand NICHT in Begleitung von John statt, die beiden kannten sich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, Vicky fütterte den Hund mit Delikatessen aus Dosen, das Tier wurde NICHT wie hier beschrieben von John betäubt. Das alles ist mehr als ärgerlich, entweder weiß die Autorin nicht über ihre eigenen Figuren Bescheid oder es liegt an einer stümperhaften Übersetzung. Beim lesen kam es mir teilweise ohnehin so vor, als würden ganze Absätze oder Kapitel fehlen, denn einige Erzählstränge verliefen völlig im Nichts oder wurden gar nicht aufgelöst, vom sehr lieblosen Ende will ich gar nicht erst reden.
Insgesamt gesehen ein ziemlicher Flop, ich hoffe darauf, daß der nächste Teil wieder mit gewohnter Qualität aufwartet. Fast könnte man meinen, daß das Buch gar nicht von der Autorin stammt, so sehr unterscheidet sich der vierte Teil von den Vorgängern.

Fazit: irgendwie scheint hier die Luft raus zu sein, selbst wenn man über die fehlerhafte Darstellung der Ereignisse aus den Vorgängern hinwegsieht, fehlt einfach der Charm und Witz der anderen Teile, selbst die Geschichte ist recht vorhersehbar, schade da hatte ich mir mehr versprochen.
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