Der geheimnisvolle Schrein von Elizabeth Peters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1973 unter dem Titel Borrower of the night, deutsche Ausgabe erstmals 1974 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Rothenburg, 1970 - 1989.

  • New York: Dodd, 1973 unter dem Titel Borrower of the night. 247 Seiten.
  • München: Heyne, 1974 Gefährliche Begegnung. Übersetzt von Angelika Haug. 126 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2000. Übersetzt von Beate Darius. 287 Seiten.

'Der geheimnisvolle Schrein' ist erschienen als

In Kürze:

Für die schöne und clevere Vicky Bliss ist das alles ein Spiel: eine Schatzsuche auf Schloß Drachenstein in Rothenburg. Der Preis: ein alter Schrein, geschnitzt von Tilman Riemenschneider, dem großen Meister der deutschen Spätgotik.Für Vicky ist das düstere Schloß kein Schrecken und die Schatzsuche keine echte Herausforderung, sondern die Chance einen arroganten jungen Mann zur Raison zu bringen. Doch bald schon nimmt das Spiel eine tödliche Wendung, und Vicky selbst gerät in größter Gefahr.

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tassieteufel zu »Elizabeth Peters: Der geheimnisvolle Schrein« 14.08.2010
Vicky Bliss ist hochgewachsen, blond, blauäugig und besitzt walkürenhafte Rundungen, doch sie hat nicht nur ein ansprechendes Äußeres zu bieten, als Professorin für Mittelaltergeschichte
ist sie auf ihrem Fachgebiet eine anerkannte Koryphäe. Während Dauerfreund Tony ständig
versucht, Vicky zur Ehe zu überreden, stößt diese bei der Lektüre eines Buches auf Hinweise zu einem verschollenen Riemenschneideraltar. Vickys Faszination für diese Sache wird bald zu einer Art Wettstreit mit Tony, wer wohl der Clevere von beiden ist und als erstes den ver-
schollenen Altar findet. Doch nicht nur Vicky und Tony machen sich auf die Suche nach diesem Kleinod. Die Schatzsuche auf Schloß Drachenstein in Rothenburg ob der Tauber nimmt schon bald eine tödliche Wendung.
Wer schon Bücher der Autorin kennt, weiß daß sie stets einen spannenden Krimifall mit einer amurösen Geschichte verknüpft, doch überlagert die Liebesgeschichte den Rest der Story keinesfalls, sondern sie wird vielmehr auf derart amüsante und humorvolle Art geschildert, das man sich oft das Schmunzeln nicht verkneifen kann. Der Teil um den verschollenen Riemenschneider Altar wird spannend und routiniert erzählt, mit genug Wendungen, das man zunächst nicht durchschaut, was hinter dem Ganzen steckt. Sehr gelungen ist die leicht gruselige, unheimliche Atmos-
phäre auf dem halb verfallenen Schloß Drachenstein mit seinen diversen Geheimgängen, der alten Gruft und den finsteren Gängen.
Die Charaktere sind glaubwürdig geschildert und die Wortwechsel zwischen Vicky und Tony bieten viel Witz und Ironie. Läßt sich flott und zügig lesen und bietet ein sehr amüsantes Lesevergnügen.

Fazit: witzig, spannend, mit viel Atmospähre und temporeich erzählt, wie man es von den anderen Büchern der Autorin kennt.
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