Nur eine böse Tat von Elizabeth George

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel Just one evil act, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Goldmann.
Folge 18 der Thomas-Lynley-und-Barbara-Havers-Serie.

  • New York: Dutton, 2013 unter dem Titel Just one evil act. 800 Seiten.
  • München: Goldmann, 2013. Übersetzt von Charlotte Breuer & Norbert Möllemann. ISBN: 978-3-442-31252-8. 800 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2013. Gesprochen von Stefan Wilkening. MP3. ISBN: 3844513353. 3 CDs.

'Nur eine böse Tat' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Barbara Havers macht sich große Sorgen um ihren Freund Taymullah Azhar. Denn nachdem ihn seine Freundin Angelina aus heiterem Himmel verlassen und auch die gemeinsame Tochter mitgenommen hat, ist er völlig verzweifelt. Erst nach Wochen bangen Wartens steht Angelina plötzlich wieder vor Azhars Tür, allerdings ohne die kleine Hadiyyah, denn die ist in Italien, wohin sich Angelina abgesetzt hatte, spurlos verschwunden. Als der Fall des vermissten Mädchens auch in der britischen Presse Schlagzeilen auslöst, muss die Polizei reagieren – und Inspector Lynley reist in die Toskana, um die Ermittlungen in dem kleinen Ort Lucca zu begleiten. Doch alsbald gerät Azhar selbst in den Verdacht, in die Entführung des Kindes verwickelt zu sein. Barbara ist fassungslos und kämpft mit allen Mitteln darum, die Unschuld ihres Freundes zu beweisen. Bis sie einen Schritt zu weit geht.

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Krimifan zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 16.12.2016

Wer glaubt hier wäre die Spitze der langeweile erreicht........der sollte sich mal das Hörbuch "antun".Stundenlange fassungslosigkeit über soviel langatmige ,spannungslose,künstlich in die Länge gezogene Story ohne die geringste Spur von einer wie auch immer gearteten Spannung.
Grundsätzlich natürlich wie alle EG Krimis mindestens 2/3 zu lang.
Aber das ist der Tiefpunkt.
Dieter Grotepaß zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 09.04.2016
Schade! Ich hatte mich so auf diese Lektüre gefreut! Aber jetzt? Ist es nicht verschwendete Zeit? Wie konnte denn so eine hervorragende Autorin wie Elizabeth George solchen Mist verzapfen?

Schade! Ich hatte mich so auf diese Lektüre gefreut! Aber jetzt? Ist es nicht verschwendete Zeit? Wie konnte denn so eine hervorragende Autorin wie Elizabeth George solchen Mist verzapfen?
Savanna zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 02.04.2016
Ein Buch, mit dem ich nach 600 Seiten einfach aufhören möchte. Es ist schlimm, wie hier eine Story aufgebaut werden soll, die sich nur im Kreis dreht.
Alle Personen bleiben flach und die Handlungen derselbigen sind einfach nur an den Haaren herbei gezogen.
Das Schlimmste ist aber, dass Linley und Barbara anscheinend nicht älter werden. Wenn man die Zeitspanne bedenkt, wie lange Elizabeth George sie schon ermitteln lässt, dann müssten Barb und Linley an die fünfzig sein.
Gott sei Dank habe ich mir das Buch in einer öffentlichen Bücherei als ebook ausgeliehen.
Elizabeth George wäre gut beraten, einmal eine Pause einzulegen oder etwas ganz Neues zu versuchen.
Fazit: Extrem langatmig, 20°.
Brigitte Jaschke zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 20.02.2016
Ich war immer ein absuluter Fan von E.G. Hatte mich auch auf das neue Buch gefreut!
Aber es ist das langweiligste Buch, welches ich von Ihr gelesen habe. Die emotionalen Beziehungen gehen zur Lastung der Spannung... Nämlich gleich Null. Musste mich durchquälen! Lynley u. Havers sehr unglaubwürdig!

Schade, werde nun nichts mehr von Ihr lesen.
Hedi Willems zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 31.12.2015
Hätte ich die Kommentare besser vorher gelesen. Bisher habe ich alle E.G.Bücher gelesen, aber es fiel mir bei den letzten zwei schon schwer, meine Treue zu halten. "Nur eine böse Tat" wird aber sicher mein letztes Buch von ihr sein. Es ist wie Waten durch Schlamm : Es geht nicht voran, es ist langweilig, aber man will ja ans Ende kommen. Die ganze Gefühlspampe hält noch unnötig auf. Die Personen sind nicht mehr authentisch und unecht. Mancher Groschenroman hat mehr Leben.
Gast zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 26.12.2015
Nur eine böse Tat - habe das Buch im September geschenkt bekommen, gleich zu lesen angefangen und heute (26. Dezember) endlich beendet. Aus der Story hätte man was machen können, aber durch den tlw. überflüssig detaillierten, ja einschläfernden Nacherzähl-Schreibstil war sie vollkommen spannungsfrei. Bin wirklich beim Lesen eingeschlafen und habe zwischendurch andere Pageturner verschlungen, musste aber nie auch nur einen Satz zum Verständnis nochmal lesen, da ohnehin alles im nächsten und übernächsten Kapitel aus Sicht anderer wieder nachgekaut wurde. Ich konnte auch nicht erwarten, das Buch endlich zu Ende zu bringen, habe darum die Absätze der letzten ~100 Seiten nur noch überflogen. Der Übersetzungsstil hat mir auch nicht gefallen, er hatte aber sicher keinen Einfluss auf dieses zähe Kaugummi. Mein 1. und letzter E. George.
Gast zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 11.11.2015
Dieses Buch zieht sich wie Kaugummi!. Über 850 Seiten immer die gleichen Sätze darüber, wie ein Sachverhalt möglicherweise sein könnte, nur von anderen Personen dargestellt.
Die Geschichte selbst finde ich absolut unglaubwürdig, sie macht überhaupt keinen Sinn. Wo gibt es denn so was, dass ein Staatsanwalt (natürlich potthäßlich) einen Ermittler ohne ersichtlichen Grund zusammenschlägt, ohne dass der sich wehrt? Die Protagonisten verhalten sich, als ob ihnen jemand das Hirn amputiert hätte.
Ich hatte den Eindruck, hier wird erstmal die zu schreibende Seitenzahl definiert und diese Seiten müssen dann ja irgendwie gefüllt werden. Grauenhaft!!
vun-de-palz zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 04.11.2015
Also ich verstehe die meist negativen Beurteilungen des Krimis nicht wirklich. Lag es vielleicht an der Vielzahl der Seiten, dass so mancher schlapp gemacht hat. Ich fand die Handlung, wenn auch etwas kompliziert interessant und spannend und dies von Anfang bis Ende.
Ich bin der Meinung dass die Handlung ein gutes Spiegelbild ist für die akribische Arbeit der Kriminalpolizei.
Und an Elizabeth George sage ich: weiter so.
Lilli zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 13.10.2015
Ach verflixt!
Am Anfang habe ich losgelegt wie eine Besessene, obwohl es schon wieder um Azhahr geht - (ich mag ihn nicht besonders). Aber dann - zäh, lang, und die T-Shirts!
Zum ersten mal sind sie mir alle auf den Nerv gegangen, Thomas, Barb, die entsetzliche Chefin, der Kotzbrocken von Kollege (Stuart). Einzig Lo Bianco hatte meine Sympathie.
Also im Moment keine Lust mehr auf E.G.!
Corina Klengel zu »Elizabeth George: Nur eine böse Tat« 01.10.2015
Leider muss ich mich den Stimmen anschließen, die diesen Roman und die Entwicklung der Lynley-Reihe sehr kritisch beurteilen.
Im Grunde hätte Elisabeth George die Serie mit „Am Ende war die Tat“ – also mit dem Tod von Helen - abschließen sollen. Gerade literarische Krimis wie die von Elisabeth George, die neben dem Krimigeschehen sehr stark von der persönlichen Entwicklung der Charaktere leben, können nicht in einer endlos-Schleife produziert werden. Die Protagonisten werden unglaubwürdig. Und genau das stellt sich gerade bei dieser Romanreie ein.
Schon in „Die Sünde ist scharlachrot“ agierte die Figur Thomas Lynley nicht mehr authentisch. Das Profil des Adligen, der in jeder Situation die Contenance behält (und so die grotesk-witzige Exaltiertheit einer Barbara Havers erträgt), passt weder zu der derangierten Gestalt, die in Cornwall herumwankt, noch dazu, sich ein Buch später mit seiner alkoholkranken Vorgesetzten einzulassen. Ebenso wenig passt eine Barbara Havers, die in „Nur eine böse Tat“ vor Liebe erblindet auf die dunkle Seite torkelt. Das sind zwar alles durchaus interessante Entwicklungen, aber sie passen nicht zu den bestehenden Charakteren. Sie zeigen eher, dass es die Autorin danach dürstet, mal etwas anderes zu schreiben.
Ich schätze Elisabeth Georges Stil grundsätzlich sehr, er war immer mein Vorbild und Lehrstoff. Aber nun wünsche ich der Autorin einen guten Freund, der sie ermutigt, Abschied von Lynley/Havers zu nehmen und etwas Neues zu beginnen.
Auch der Umfang der Bücher muss sich zu Recht Kritik gefallen lassen. Ich bin selbst Autorin (eine kleine, eher unbekannte solche) und würde ich dem Lektorat meines Verlages so etwas vorsetzen, die würden mich vermutlich mit samt Manuskript aus dem Fenster werfen und die Tür erst wieder öffnen, wenn ich mindestens 500 Seiten herausgekürzt habe. Tatsächlich sind Georges Romane seit einigen Werken deutlich aufgebläht. Das ist ein Problem, das jeder Autor hat. Man mag die Welt seiner Protagonisten nicht verlassen und könnte schreiben, schreiben, schreiben …
Ich frage mich natürlich, warum die Lektoren dem nicht Einhalt gebieten und aus künstlich aufgeblähten Büchern gute Bücher machen. Das Zeug dazu haben die Romane allemal, trotz meiner Vermutung, dass die B-Story der Lynley-Serie dem Siechtum anheimgefallen ist. Gibt es bei Dutton-Penguin keine Lektoren mehr, die sich trauen, einer Göttin wie Elisabeth George ein wahres Wort zu sagen? Offenbar.

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