Keiner werfe den ersten Stein von Elizabeth George

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1989 unter dem Titel Payment in Blood, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: , 1970 - 1989.
Folge 2 der Thomas-Lynley-und-Barbara-Havers-Serie.

  • New York: Bantam, 1989 unter dem Titel Payment in Blood. ISBN: 0553057014. 312 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1991. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-7645-5591-2. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 1993. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-42203-5. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 1994. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-43005-4. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-43844-6. 444 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3828906079. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-45343-7. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-45493-X. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-45783-1. 444 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti. ISBN: 978-3-442-46491-3. 444 Seiten.

'Keiner werfe den ersten Stein' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In den schottischen Highlands herrscht tiefster Winter, und Westerbrae, ein Country-House wie aus dem Bilderbuch, ist von der Welt abgeschnitten – ideale Voraussetzung für eine prominente Londoner Theatergruppe, um ungestört ein neues Stück zu proben. Doch schon am ersten Morgen wird aus den Proben tödlicher Ernst: Joy Sinclair, die junge Autorin, wurde kaltblütig erdolcht. Und die Ortspolizei weigert sich, die Untersuchungen zu übernehmen. Ein Fall für Inspector Lynley von New Scotland Yard, stammen doch fast alle Beteiligten aus den ihm wohlvertrauten, besten Kreisen der englischen Gesellschaft …

Ihre Meinung zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein«

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Kasia zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 27.02.2011
Nicht mein erster Roman von Elisabeth George und auch nicht der letzte, den ich lesen werde.
Ich war ein wenig verwirrt bei den ganzen Personen, die beschrieben wurden, aber trotz allem war die Geschichte eine Gute.
Jeder hatte ein Motiv Joy Sinclair zu töten und deswegen war die Entwicklung der Story sehr interessant. Die Beziehungen der einzelnen Personen zu der Dame wurden aus jeder Sicht dargestellt.
"Keiner werfe den ersten Stein" unterhält durchaus gut und zum Schluss kann man das Buch sehr schwer aus der Hand legen.
Da ich den Fall aber nicht als den Besten bewerten kann, gebe ich 70° und empfehle es trotzdem weiter.
hella zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 25.02.2010
Nachdem ich "Wo kein Zeuge ist" gelesen habe, arbeite ich mich von Anfang an durch.

"Keiner werfe den ersten Stein" ist von den älteren Romanen, definitiv bis jetzt der Beste. Die verschiedenen Handlungsstränge werden geschickt am Ende miteinander verknüpft und die Figuren werden gut ausgearbeit.

Das Highlight dieses Buches ist definitiv seine Undurchsichtigkeit. Im Laufe der Ermittlungen kommen immer neue Informationen zu Tage, die jeden jederzeit erneut als Mörder plausibel machen.
Erst am Ende wird dem Leser die Offenbarung zu Teil, die vorher durch die geschickten, geschichtlichen Winkelzüge der Autorin nicht vorherzusehen waren.

Das die Geschichte deswegen auch ein bisschen undurchdringlich bzw. unübersichtlich wird, verzeiht man hier gerne...
CSIler zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 07.10.2009
Ich finde den Roman echt gut. Das Buch ist noch nicht so langatmig.

Man lernt Lynley u. Havers noch besser kennen. Nur leider haben Beide noch so ihre Vorurteile, so dass sich jeder der Beiden auf einen Tatverdächtigen fixiert.

Wer der Täter ist, erfährt man erst gegen Ende der Geschiche. Obwohl kurz angedeutet wird, wer der Mörder ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
sabrina13582 zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 13.02.2009
Ein sehr schöner Krimi, dessen Plot super spannend ist. Den für mich dritte Teil der Inspector Lynley Reihe konnte ich wie die anderen beiden kaum aus der Hand legen. Sehr spannend und schön geschrieben. Die Charaktere wieder mal bis ins kleinste detailliert und ich fand man lebte richtig in dem Krimi mit. Man rätselt und fiebert mit wer den jetzt im Endeffekt der Mörder ist, was ja auch bis kurz vor Schluss nicht zu erraten war. Neben der eigentlichen Aufklärung des Falls wird auch weiterhin schön beschrieben wie das Privatleben der Ermitller und ihren Familienangehörigen weitergeht
Stefan83 zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 12.02.2009
Nachdem mich schon "Gott schütze dieses Haus", der erste Kriminalroman aus der Feder von Elizabeth George so überzeugt und positiv überrascht hatte, war es nur logisch den weiteren Verlauf dieser Reihe zu verfolgen. Und ich kann nur sagen: Auch "Keiner werfe den ersten Stein" hat mich bestens unterhalten und streckenweise derart gefesselt, dass es mir unmöglich war ihn auch nur für ein paar Minuten zur Seite zu legen.

Diesmal verschlägt es das ungleiche Duo bestehend aus Inspector Thomas Linley und Sergeant Barbara Havers in den eiskalten Norden Schottlands. Dort, in einem alten Herrenhaus, hat sich ein grausamer Mord ereignet und Joy Sinclair, Autorin eines Theaterstücks, das in Kürze im Agincourt-Theater uraufgeführt werden sollte, ist das Opfer. Linley, Earl of Asherton, scheint als Ermittler die perfekte Wahl, denn ein Großteil der im Haus anwesenden Gäste, darunter die Besitzerin selbst, entstammt ebenfalls der englischen Adelsschicht. Diplomatisches Vorgehen und Fingerspitzengefühl ist nun gefragt, was wiederum Barbara Havers bitter aufstößt, die mit einer Sonderbehandlung für die "blaublütige Schicht" schon seit jeher nichts anfangen kann.

Als die beiden in Begleitung ihres alten Freundes St. James das Herrenhaus erreichen, erwartet Linley eine Überraschung. Unter den Gästen ist auch Helen Clyde, ein alte, sehr gute Freundin von ihm, für die er schon immer eine Schwäche hatte. Doch zu seinem Entsetzen hat sie nicht nur die Nacht im Zimmer neben der Ermordeten, sondern gemeinsam mit dem Regisseur des Stückes Rhys Davies Jones verbracht. Geblendet von Eifersucht stürzt sich Linley auf die Rhys belastenden Indizien und setzt alles daran den Regisseur als Täter festzunageln, wobei er voreingenommen den Adel von den Verdächtigen ausschließt. Havers und St. James, die dies mit Missbilligung beobachten, beginnen auf eigene Faust zu ermitteln und stellen nach und nach einen Zusammenhang zu einem noch älteren Fall her.

Was nach einem typisch englischen Whodunit-Beginn klingt, ist es auch. Wie bei Agatha Christie spielt sich ein Großteil des Buches in einer geschlossenen Gesellschaft ab, in der sich ohne Zweifel auch der Mörder vermuten lässt. Dabei führt George gleich zu Beginn eine ganze Reihe von Figuren ein, was mitunter den Leser zu erschlagen droht und dazu führt, dass man leicht die Übersicht verliert. Schnelllesern wird hier ein Stein unters Gaspedal gelegt, denn viele Informationen und Erklärungen verhindern ein höheres Lesetempo und setzen ein gewisses Maß an Geduld voraus. Wer sich jedoch durch diesen etwas zähen Beginn mit seinen persönlichen Verflechtungen durchgekämpft hat, wird mit einem stimmigen, im weiteren Verlauf im spannender werdenden Plot belohnt, der mit einigen Überraschungen aufwartet und den Leser (zumindest in diesem Fall mich) immer wieder auf die falsche Fährte lockt.

Warum es nicht für eine noch bessere Bewertung gereicht hat, liegt an der Tatsache, dass das Buch besonders im mittleren Teil aufgrund unnötiger Ausschweifungen (die anscheinend auch mit jedem Buch von ihr zunehmen) seine Längen hat. Hier hätte sich Elizabeth George mehr auf ihre Qualitäten als Kriminalautorin konzentrieren sollen.

Insgesamt ist "Keiner werfe den ersten Stein" aber ein gelungener, typisch englischer Kriminalroman nach dem Whodunit-Prinzip, in dem besonders die menschlichen und nachvollziehbaren Charaktere überzeugen und der mit seinem offenen Ende Lust auf die Fortsetzung macht.
7 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Susannah zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 03.07.2008
Eine Theatergruppe verbringt das Wochenende auf dem Gut des alten, ehrwürdigen Lord Stirnhurst. Es steht ein neues Theaterstück an - doch am ersten Morgen wird die Autorin des Stückes aufgefunden. Tot, erdolcht. Völlig überraschend wird der Fall direkt Scotland Yard zugeteilt. Thomas Lynley, Graf von Asherton, wird beauftragt, den Fall zu lösen. Gegen seinen Wunsch stellt man ihm auch diesmal seine Kollegin Barbara Havers zur Seite. Doch die wittert hinter Lynleys Entsendung etwas ganz anderes, und der Fall wird noch komplizierter, als Lynleys langjährige Freundin Helen in den Fall verwickelt wird. Gefangen zwischen gesellschaftlichen Zwängen, seiner Eifersucht und dem Druck, den Fall schnell zu lösen, verrennt sich Lynley in etwas, und es scheint, als könnten nur Barbara Havers und Lynleys Freund St.James helfen ...

Ein spannender Krimi, eine verzwickte Handlung, undurchsichtige Charaktere, menschliche Dramatik: in meinem bisher liebsten Buch von Elizabeth George kombinieren sich all diese Dinge. Sehr nahe gekommen bin ich diesem Buch Thomas Lynley, der eine Tragödie durchmacht, die einem ans Herz geht und gegen Ende meine Augen feucht werden ließ. Und auch die Tatsache, dass Lynley und Havers nicht am selben Strang ziehen und sie beide Irrtümern unterliegen, macht diesen Fall so spannend - denn im Gegensatz zu den bisherigen Fällen ist man sich nie sicher, ob Lynley wirklich auf der richtigen Fährte liegt. Ein rundum spannender Krimi mit einer starken menschliche Note - Lesen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Johanna zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 10.06.2008
Ich bin gerade damit fertig geworden und ich war wirklich begeistert.
Wie sich die Geschichte immer mehr verstrickt und man sich nie sicher ist wie es endet.
ich wäre aber für einen anderen Mörder gewesen...
ich bin schon gespannt auf weitere Bücher von ihr!!
Lisa zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 27.10.2007
Mir gefällt auch dieses Buch von Elizabeth George sehr gut. Es ist einfach alles perfekt. Die Art wie sie schreibt, die Thematik, die Handlung der Personen, die Spannung, und natürlich der Titel. Ich liebe ihre Bücher, denn es gibt immer einen Grund dafür, warum die Menschen so sind, wie sie sind!! Ich finde es auch toll, dass Inspector Lynley Fehler macht, denn es zeigt, dass er auch nur ein Mensch ist und sich von seinen Gefühlen leiten lässt.
Paula zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 08.08.2007
Ein schottisches Schloss im tiefsten Winter als Tatort, eine große Anzahl von verdächtigen Personen - und Inspector Lynley steht erstmal vor einem Rätsel (gewisse Persönlichkeiten möchten auch, dass dies am besten so bleibt). - Aber er hat ja Gott sei Dank Sergeant Havers an seiner Seite. Der verbale "Klassenkampf" der beiden geht weiter, aber mit mehr Respekt füreinander (auch wenn es manchmal nicht so rüberkommt).
Letztendlich ist dieses Buch mit seiner ganzen atmosphärischen Dichte auch eine Hommage an Agatha Christie, weil nicht der Unbekannte Mr. X der Täter ist, sondern jemand mit einem ganz bestimmten Motiv... -
Luca zu »Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein« 05.12.2006
Dies ist mein erstes buch von E.G.,es ist spannend und auch Lynley und Haverswuchsen mir schnell ans herz.Ein muss für fans von elizabeht corley (detectiv Chief inspektor Fenwick)und Debohra Crombie(inspektor Gemma James Superintendent Duncan Kincaid)einfach klasse.

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