Gott schütze dieses Haus von Elizabeth George

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 unter dem Titel A Great Deliverance, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Blanvalet. 665 Seiten. ISBN-10: 3-442-09918-8, ISBN-13: 978-3-442-09918-4. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / Yorkshire, 1970 - 1989.

'Gott schütze dieses Haus' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Jahrhundertelang hat ein Nest im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf verbracht – bis ein brutaler Mord die Spinnweben für alle Bewohner zerreißt. Denn der Dorfpfarrer, Pater Hart, macht eine grauenvolle Entdeckung: William Theys, eines seiner treuesten Schäfchen und hoch angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben ihm kauert seine leicht debile neunzehnjährige Tochter, die sagt: »Ich hab´s getan.« Dann verstummt sie...

Ein Fall für Scotland Yard, das ein höchst ungleiches Team zur Aufklärung des Verbrechens schickt: Inspektor Thomas Lynley, attraktiv, weltmännisch, galant, und seine Mitarbeiterin Barbara Havers, ein häßliches Entlein, das sich neben dem charmanten Lynley noch plumper und unbeholfener vorkommt. In nervenaufreibender Kleinarbeit entwirren die beiden ein dunkles Netz, das die Abgründe hinter einer biederen Fassade von Wohlanständigkeit kaschiert, entlarven eine grausige Wahrheit, die mehr als ein Leben zerstört hat...

Ihre Meinung zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus«

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meuniucic zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 18.12.2009
Ich kann mich den weitestgehend positiven Kritiken anderer Leser leider nicht anschließen. Die Geschichte kommt nur schwer in Gang, die Erzählweise von George ist mir zu detailverliebt, schwülstig und schwer. Die ersten 250 Seiten fesseln überhaupt nicht und sind eher zäh.

Das Ende versöhnt ein wenig, es kommt Tempo auf und die psychologischen Interpretationen hinterlassen Eindruck.

Unter dem Strich jedoch ein langweiliger Krimi und mitnichten ein Pageturner.
Kasia zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 02.03.2009
Mein erstes Buch von Elisabeth George und ich war völlig offen, was sie und ihr Buch "Gott schütze dieses Haus" anbetrifft.
Die ZDF-Krimireihe mit den Hauptfiguren Havers - Lynley ist mir bekannt und ich mag sie sehr gerne.
Viele meiner Freunde loben Elisabeth George, sagen aber auch, dass ihre literarischen Leistungen nicht gleichbleibend gut sind.
Dann freu ich mich umso mehr, dass ich (dank der Stern-Krimireihe) direkt mit ihrem ersten Buch eingestiegen bin.
Der Schreibstil gefällt mir. Auch, dass die Geschichte in England spielt (da hab ich ein Faible für...) Die Hauptfiguren so wie so (obwohl für mich Lynley immer ein dunkelhaariger Typ bleiben wird, denk ich).
Die Geschichte ist ergreifend, sehr gut überlegt und beschrieben. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wie sie enden würde (auch wenn einer meiner Vorgänger meint, dass religiöse Fanatiker und Kinder direkt auf ein Motiv hinweisen...).
Das Buch ist wirklich empfehlenswert.
Mit 383 Seiten ein guter Einstieg für alle, die "mal" was von Elisabeth George lesen wollen und auch für alle, die Interesse an Kleinstadt- oder Dorf-Aktivitäten haben :-)
Durch viele parallel laufende Erzähl- und Schicksalsstränge wird der Leser immer wieder mitgerissen und erfährt nach und nach die eine oder andere bittere Wahrheit.
Von mir auf jeden Fall über 90°!
Es lohnt sich wirklich!
sabrina13582 zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 04.02.2009
Dies ist der zweite Teil der Thomas Lynley Reihe (wenn man Mein ist die Rache als Anfang zählt) Elizabeth George hat hier ein für mich meisterhaftes Buch geschrieben. Die Spannung hält sich von der ersten bis zur letzten Seite. Selten hat mich eine Geschichte so gerührt und mitgerissen. Die Charaktere sind super beschrieben und ich fand man konnte sich in jeden einzelnen reinversetzen. Das Ermittlerduo Lynley Havers (das hier erstmals zusammenarbeitet) gefällt mir sehr gut, besonders weil sie teils sehr gegensätzliche Charakterzüge haben. Der Plot an sich ist einfach nur genial, wenn auch erschreckend und erschütternd. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen und hatte es innerhalb von zwei Tagen durch.
detno zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 09.01.2009
Meine Erwartungshaltung vor dem Lesen war wohl doch zu groß:
Fast nur positive Beurteilungen an dieser Stelle, tolle 87° in der Bewertung und ein interessanter Klappentext.

Nach dem Lesen bleibt:
Wenig Spannung, da ein religiöser Fanatiker und kleine Kinder schnell auf ein mögliches Motiv hinweisen. Die Täter-/ Opferbeziehungen hätten bei dieser Gemengelage eindeutig im Vordergrund stehen müssen.
Tatsächlich aber dreht sich fast alles nur um ein sonderbares Ermittlerteam von Scotland Yard, das in der Provinz ermitteln muss (obwohl der Fall eigentlich völlig klar ist, die Täterin zudem gestanden hat).
Er ist ein reicher, gutaussehender Lebemann, dem die Damenwelt zu Füßen (oder sonstwo) liegt. Sie dagegen eine graue Maus, unsicher, häßlich, verbittert.
Hört sich vielversprechend an, bleibt aber nur an der Oberfläche.
Schade.
Emamju zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 09.08.2008
Ein ziemlich gutes Buch mit einem erschütternden Ende.

Sowohl die Handlung als auch die Charaktere samt den Ermittlern sind George sehr gelungen.
Bemerkenswert und sogar relativ glaubhaft ist vor allem die Konstellation Havers/Lynley.

Ich denke, es ist kein Fehler "Gott schütze dieses Haus" auf den Merkzettel zu setzen.
SukRam zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 04.02.2008
Ein wirklich interessanter Roman, der an die altehrwürdige Krimi-Manier anknüpft, denn es gibt nicht nur zahlreiche schön ausgemalte Verdächtige, sondern auch viel Gefühl und Leidenschaft. Mein erster Krimi mit Havers und Lynley, bei dem die Wahrheit sehr tief geht und doch von Anfang an vor Augen liegt.

Meine Wertung: 89°
linmei zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 10.11.2007
Ist schon ewig her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber es war der gute Anfang der packenden Lynley-Havers Reihe. Man musste einfach immer weiter lesen.
linmei zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 10.11.2007
Ist schon ewig her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber es war der gute Anfang der packenden Lynley-Havers Reihe. Man musste einfach immer weiter lesen.
Stefan83 zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 06.11.2007
Der erste Band um das Ermittler-Duo Thomas Linley und Barbara Havers, welcher den Grundstein für die später so erfolgreiche Reihe gelegt hat. Autorin Elizabeth George, selbst Amerikanerin, bedient sich in „Gott schütze dieses Haus“ bei den Elementen des typisch britischen Kriminal-Romans. Allerdings beginnt die Mordermittlung hier nicht auf der ersten Seite, wie das oftmals bei vergleichbaren Romanen der Fall ist. Stattdessen nimmt sich die Autorin Zeit, näher auf die einzelnen Figuren, besonders die beiden Hauptcharaktere, einzugehen. Dabei geben Thomas Linley, Frauenheld aus adliger Familie, und Barbara Havers, reizbare und verbitterte Polizistin, ein tolles Gespann ab, das nicht nur glaubwürdig herüberkommt, sondern auch den Zugang zu dem Plot erleichtert. Und dieser ist wirklich sehr spannend. Stück für Stück versuchen die Ermittler die Umstände des Mordes zu rekonstruieren und ein Motiv für die Tat zu finden. Hierbei stehen ihnen sowohl die verschlossenen, spleenigen Landbewohner, als auch persönliche Probleme bei der Lösung des Falls im Weg. Oftmals sind auch letztere derart interessant geschildert, dass zeitweise der eigentliche Mord zur Nebensache gerät. An Humor mangelt es der Story ebenfalls nicht. Trocken und bisweilen zum hinknien komisch, sind es unter anderem die geistigen Dialoge der tragischen Figur Havers, die dem Leser desöfteren das Lächeln ins Gesicht treiben. Die Auflösung gegen Ende ist schlüssig und bietet die ein oder andere Überraschung. Insgesamt ein verblüffend guter Kriminalroman, der fast auf ganzer Länge fesselt und besonders aufgrund der tollen Figuren richtig Lust auf mehr macht. Ein Muss für Fans der klassisch-britischen Kriminalliteratur.
cinx zu »Elizabeth George: Gott schütze dieses Haus« 16.09.2007
es ist eine ewigkeit her, dass ich dieses buch gelesen hatte. ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, da es das erste war, was mir ich von george kannte. wer auf a.christie steht, dem werden die moderneren formen von e.george gut gefallen. und wenn man sich nach nach Jahren an ein buch und dessen handlung erinnert, dann heisst das was.

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