Am Ende war die Tat von Elizabeth George

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel What came before he shot her, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Blanvalet.

  • New York: HarperCollins, 2006 unter dem Titel What came before he shot her. 548 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2007. Übersetzt von Ingrid Krane-Müschen & Michael J. Müschen. ISBN: 978-3-7645-0166-2. 670 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Ingrid Krane-Müschen und Michael J. Müschen. ISBN: 978-3-442-47132-4. 760 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2007. Gesprochen von Sabine Postel. gekürzt. ISBN: 3866047037. 6 CDs.

'Am Ende war die Tat' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Nur wenige Straßen trennen das noble Kensington, wo Chief Inspector Lynley und seine Frau Helen wohnen, von North Kensington. Dort sind der kleine Joel und seine Geschwister bei ihrer Tante Kendra untergeschlüpft. Kendra tut für die elternlosen Kinder, was sie kann, ist aber überfordert mit Ness, die die Schule schwänzt, Drogen nimmt und sich auf eine Affäre mit dem Drogendealer Blade einlässt. Als Nessmerkt, dass Blade sie betrügt, macht sie ihm auf offener Straße eine Szene – eine Schmach, die Blade nicht auf sich sitzen lässt. Joel bemüht sich nach Kräften, die häusliche Situation unter Kontrolle zu halten und seinen kleinen Bruder Toby vor den Übergriffen grausamer Jugendlicher zu behüten. Als Joel erkennt, dass nur Blade die Macht hat, Toby zu schützen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel – und sowohl Joel selbst als auch Lady Helen werden dessen Opfer sein ... 

Elizabeth George über Am Ende war die Tat:

Am Ende war die Tat ist im Gegensatz zu meinen vorherigen Büchern kein 'Whodunit'. Das Buch war ursprünglich als Teil meines letzten Krimis Wo kein Zeuge ist geplant, in dem Helen, die schwangere Ehefrau von Inspector Lynley, erschossen wird. Hauptverdächtiger ist ein zwölfjähriger Junge namens Joel. Im neuen Roman schildere ich die Hintergründe des Mordes. Ich wollte dem Leser kein 1500-Seiten-Werk zumuten und habe zwei Bände aus dem Stoff gemacht. Es gibt sowieso schon Beschwerden, dass meine Bücher zu dick sind.

Elizabeth George im Interview mit SPIEGEL online, 12. September 2007.

Ihre Meinung zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat«

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Heinrich Vogelpohl zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 18.12.2011
Liebe Elizabeth George,eine gute Geschichte lässt sich nicht auf 250 Seiten erzählen.
Ich liebe alle Ihre Erzählungen auch deshalb, weil Sie sich die Zeit nehmen Ihre Figuren mit Leben zu füllen.
Wenn es nicht wäre wie es ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass Deborah und Simon St. James einen Jungen wie Joel unter ihre Fittiche nehmen würden.Lassen Sie diese Reihe bitte nicht zu Ende gehen. Man kann auch mit 100 Jahren noch wunderbare Sachen schreibenMit herzlichen Grüssen Ihr FanHeinrich Vogelpohl
Harrison Brigitte zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 10.08.2011
Ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und war erschüttert über die Zustände im London unserer Zeit. Die geschilderten Lebensumstände der Romanfiguren gaben mir sehr zu Denken und haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Leider haben sich meine Befüchtungen und Ängste, heute am 10.8.2011, über die herrschenden Zustände (Kinder- und Jugendkriminalität) im heutigen London nur zu sehr bestätigt.
Rosemarie Gradkowski zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 03.07.2011
Das Buch "Am Ende war die Tat" von E. George unterscheidet sich sehr von ihren anderen Büchern. Mir hat es sehr gefallen. Es war sehr interessant London einmal von dieser Seite kennen zu lernen. Das Buch ist gesellschaftskritisch und spannend zugleich.
Interssant ist es auch, daß es eine alleinerziehende Frau in der Gesellschaft sehr schwer hat
Veilchen1958 zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 18.01.2011
Ich habe alle Bücher von E. George der Lynley-Reihe - und mit Freude - gelesen. "Am Ende war die Tat" habe ich bei etwa 100 Seiten aufgegeben. Langweilig, nichtssagend, einschläfernd.

Ob das Buch "literatisch wertvoll" ist vermag ich nicht zu beurteilen und will es auch nicht. Ich möchte weiterhin die Geschichten mit Lynley und Havers lesen zur Entspannung.
Katy zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 02.01.2011
Ich habe das Buch jetzt endlich geschafft.
Es war teilweise sehr langatmig geschrieben und ich musste mich des Öfteren dazu zwingen, weiter zu lesen und nicht zu viele Seiten zu überspringen.
Aber es hat mich sehr erschreckt, wie ein zwölfjähriger Junge mit seinen Problemen allein gelassen wird. Wie er ganz allein die Verantwortung für seinen behinderten Bruder trägt. Am Anfang habe ich mich oft gefragt, wieso seine älteren Schwester sich für nichts verantwortlich fühlt und auch sie Joel alleine lässt. Wenn zum Schluss die Antwort auf die Frage gegeben wird, ist auch ihre Reaktion bzw. der Umgang mit der Situation verständlich.
Das Einzige, was mir unverständlich bleibt ist, warum eine Großmutter einfach ihre Enkelkinder abschiebt, sie einer völlig überforderten Tante überlässt, und sich nur um ihr eigenes Vergnügen und ihr eigenes Leben kümmert.
Chrisu zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 16.11.2010
Wie der Titel es verkündet hat: "Am Ende war die Tat." Die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Es ging dabei um den Mord an der Frau von Chief Inspector Lynlays Frau und um die Frage, was einen Zwölfjährigen dazu führt diese Tat zu begehen. Das ganze Buch widmete sich aber nur um die Geschehnisse dreier Kinder, die sicher schreckliches durchgemacht haben und erst ganz zum Schluß, wie der Titel des Buches es verkündet hat, kommt die Tat ins Bild. Ich fand das Buch sehr schleppend geschrieben und dadurch habe ich einige Passagen überflogen. Ich habe oft überlegt es wegzulegen, aber doch war immer wieder das Interesse da zu erfahren wie es weitergeht, wann die Tat passiert und was genau passiert.
Zum Schluß war ich wirklich enttäuscht über den Ausgang und das ganze Ereignis dieses Krimis.
Tschulie zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 10.11.2010
Ein Buch, das mir für immer im Gedächtnis bleiben wird. "Am Ende war die Tat" ist das erste Werk das ich von Elizabeth George gelesen habe und es wird mit Sicherheit nicht das Letzte sein. Bei diesem Roman war der Titel Programm - die Tat kommt am Ende, das Buch beschreibt sehr detailgetreu die Beweg- und Hintergründe des Täters - die furchtbare Geschichte des 12-jährigen Joel. An Spannung kaum zu übertreffen beschreibt EG das unglaublich traurige Schicksal der drei Geschwister Ness, Joel und Toby deren Leben von Tod, Missbrauch und Verlust geprägt ist und die letztendlich bei dem Versuch das Leben ihrer Familie zu schützen in den Fängen des Jugendamtes und der Polizei enden.
Clairechen zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 09.08.2010
Obwohl die meisten Leser dieses Buch nicht gemocht haben, kann ich dies von mir nicht behaupten. Ich fand es sehr interessant, auch mal die "andere Seite" des schönen Londons zu sehen.
"Am Ende war die Tat" gibt den Leser die Möglichkeit zu verstehen, wie es zu der schrecklichen Tat (Helen Lynley's Tod) kommen konnte.
Ich kann mich nur BeranGéres Meinung anschließen: Endlich zeigt ein Buch wie es in den sozial schwachen Viertel von London aussieht.
Wer ein bißchen weg von Krimi aber trotzdem gerne E. George lesen möchte mit dem Bewusstsein, daß dieses Buch nicht nach "Friede, Freude, Eierkuchen" klingt, sollte sich das Buch auf jeden Fall holen.
Martina Döring zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 16.06.2010
Ich war enttäuscht von dem Buch, habe nicht selten einige Seiten übersprungen und hätte die 9,95€ lieber für etwas anderes ausgegeben, als für ein Buch, dass mich nach einem langen harten Tag voller Kummer und Problemen nicht ein klein wenig von meinen Problemen lösen konnte. Danke sehr, so schnell kaufe ich keinen "Elisabeth-Goerge-Roman" mehr.
Frank Schenkl zu »Elizabeth George: Am Ende war die Tat« 09.03.2010
Hätte E.George dieses buch als erstes ihrer Bücher geschrieben und hätte ich es gelesen, so wäre es das einzigste Buch gewesen, welches ich von ihr gelesen hätte. Das Buch ist nicht gut. Es tut auch nicht gut, es zu lesenFrüher machte sie es besser.Viel besser, so viel besser, daß ich nach den zuletzt erschienen Büchern für mich gesagt habe, nun wird e. george nicht mehr gekauft, aber ich bekam es geschenkt. nun dann kiest man es eben, aber nun sage ich meinen freunden, nicht mehr e. George !

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