Requiem für eine Sängerin von Elizabeth Corley

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Requiem Mass, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Inspector-Fenwwick-Serie.

  • London: Headline, 1998 unter dem Titel Requiem Mass. 437 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2001. Übersetzt von Joachim Körber. ISBN: 3-502-10139-6. 446 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2002. Übersetzt von Joachim Körber. ISBN: 3-502-51835-1. 445 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Scherz, 2004. Übersetzt von Joachim Körber. ISBN: 3-502-79372-7. 446 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2006. Übersetzt von Joachim Körber. ISBN: 978-3-596-16991-7. 446 Seiten.

'Requiem für eine Sängerin' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Deborah Fearnside ist verschwunden. Dass ihr etwas zugestoßen sein könnte, argwöhnt nicht nur ihr Ehemann, sondern auch Chief Inspector Andrew Fenwick. Seine Theorie wird erhärtet, als die Lehrerin Kate Johnstone brutal ermordet und die zweifache Mutter Leslie Smith bei einem Autounfall mit Fahrerflucht lebensgefährlich verletzt wird. Denn Deborah, Kate und Leslie waren früher Klassenkameradinnen, gehörten damals zu einer berühmt-berüchtigten Mädchen-Clique. Eine von ihnen, die Sängerin Carol, starb bereits mit 17 Jahren unter mysteriösen Umständen. Jetzt ist von den Schulfreundinnen nur noch Octavia Anderson übrig, inzwischen eine berühmte Sopranistin. Sie weiß, wer der gnadenlose Killer ist. Und warum er sich ausgerechnet Octavia für das Finale seiner Mordserie aufgehoben hat. Doch so sehr Fenwick auch bohrt, sie verrät ihr Geheimnis nicht.

Ihre Meinung zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin«

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Anja zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 09.04.2010
Für mich war es das erste Buch von E. Corley. Ich lese die Bücher gerne in chronologischer Reihenfolge was in diesem Fall sehr von Vorteil zu sein scheint. Meine VorschreiberInnen loben Crescendo sehr und waren daher von diesem Buch eher enttäuscht. Ich dagegen fand es spannend und die Hauptpersonen sind so beschrieben, dass ich sie mir richtig gut vorstellen konnte. Da bin ich ja mal gespannt wie die nächsten Bücher sein werden.
Gabi64 zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 17.02.2010
Ich möchte hier mal meine Meinung zum Buch aufschreiben. Bin grad mit dem lesen fertig geworden und war ziemlich entäucht. Nach dem Buch " Crescendo"- das mich unheimlich gefeselt hat, hane ich mir alle Bücher von dieser Serie bestellt. Requiem für eine Sängerin war weder spannend noch aufregend. Für mich waren die vielen kleinen Einzelheiten der Polizeiermittlung zuviel. Das Buch war langatmig und wurde teilweise langweilig und zäh wie Kaugummi. Musste mich zusammenreisen um es nicht einfach wegzulegen. Ich dachte jedesmal"jetzt muß doch was spannendes kommen" aber nichts. OK, der Schluß hatte etwas Action, und der Anfang fing ja vielversprechend an. Aber auch das Ende war einfach unbefriedigend. Keine Erklärung was genau geschah, auch wenn man es sich zusammenreimen konnte. Fennwick fand ich eine interessante Persönlichkeit, genauso wie Cooper und Nightingall aber trozdem... Bin auf Band zwei gespannt. Schade, denn das Buch wurde ja mit 85 % beschrieben... Für mich vollkommen unrealistisch.
Alexandra zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 22.11.2009
Nach der Lektüre von "Crescendo" habe ich das "Requiem" gelesen.
Hier lernen wir auch die Polizistin Nightingale kennen.
Die Handlung ist gut aufgebaut, wenn auch ein paar Ungereimtheiten stören: Warum bleibt die "Sängerin" so lange in ihrer lebensbedrohlichen Situation? Die Erklärung am Ende des Romans überzeugt nicht wirklich.
Außerdem hatte ich das Gefühl, bereits einen Roman mit einem ähnlichen Plot gelesen zu haben. War er vor A. Indridason?
Stichwort Schüler-Clique.
Wer hat von wem abgeschrieben?
Wie auch immer, ein lesenswertes Buch, weitere werden (für mich) folgen.
Krimi-Tina zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 10.02.2009
Das erste Buch von Elizabeth Corley und das zweite, das ich von ihr lese. Gleich vorneweg: Crescendo ist besser.
Corley benutzt auch hier schon die Methode, den Fall aus zwei Sichtweisen, der des Täters und der der ermittelnden Polizisten zu schildern.Was natürlich das Rätseln beschränkt, da man den Täter recht bald kennt. Aber ich finde das auf seine Art auch spannend, zu beobachten wie sich die Schlinge immer enger zieht. Dürfte sich aber irgendwann ein wenig abnutzen.
Der Ermittler, Fenwick ist ein harter Brocken, der seine Mitarbeiter nicht schont, kommt aber dennoch ausgesprochen sympathisch rüber. Auch wegen seiner privaten Probleme, die aber angenehm im Hintergrund bleiben und nicht den eigentlichen Fall überschatten. Ähnliches gilt für sein Team. Natürlich schlagen sie sich mit mehr oder weniger unfähigen Vorgesetzten herum , die aber weit weniger eindimensional sind als in vielen anderen Krimis.
Ein gut zu lesendes und spannendes Buch. 85°
Sonnschein zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 25.07.2008
Requiem für eine Sängerin ist nicht jedermanns Geschmack, da der Täter fast von Anfang an bekannt ist. Aber auch so mangelt es dem Buch nicht an Spannung. Finde auch schön, wie das Privatleben von Insp. Fenwick in die Geschichte eingebaut wird.
Bin gespannt auf die folgenden Bände..
80°
Stefan83 zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 28.06.2008
Elizabeth Corleys Erstlingswerk „Requiem für eine Sängerin“ ist eines dieser Bücher, bei dem ich mich am Ende gefragt habe, was ich denn eigentlich gelesen habe. War es ein Krimi oder Thriller? Corley, die neben ihrer Karriere als Schriftstellerin auch sehr erfolgreich im Business-Bereich gearbeitet hat, mag sich in ihrem Debütroman noch nicht so recht festlegen. Von Beginn an gewährt die Autorin Einblicke in die Gedanken und Aktionen des geheimnisvollen Killers. Ein klassisches Thrillerelement. Gleichzeitig schildert sie aber detailliert die einzelnen Abläufe der Polizeiarbeit und gibt Einblicke in das Privatleben sowie die Vergangenheit der einzelnen Figuren. Hier fühlt man sich wiederum unvermittelt an die Krimis einer Elizabeth George erinnert. Corleys Hauptfigur Detective Chief Inspector Andrew Fenwick hat aber bereits auf den ersten Blick nicht allzu viel mit dem reichen, gefühlskalten Inspector Linley gemeinsam. Nur allzu oft holen Fenwick seine häuslichen Probleme in Form von zwei Kindern auf der Arbeit ein, welche er nach dem Verlust seiner Frau gemeinsam mit seiner Mutter allein großziehen muss. Und auch auf dem Revier muss er sich nach langer Abwesenheit den in der Vergangenheit entgegengebrachten Respekt erst wieder neu erwerben. Anfangs nur mit langweiliger Routinearbeit betraut, stößt er schon bald auf die Beschwerde eines Ehemanns, der der Ansicht ist, dass dem Verschwinden seiner Frau nicht genug Wichtigkeit beigemessen wird. Fenwick erkennt, dass der Fall tatsächlich einige Unstimmigkeiten beinhaltet und nimmt die Ermittlungen neu auf. Als dann eine Lehrerin, welche mit der gesuchten Ehefrau zur Schule ging, kaltblütig ermordet wird, scheint aus der anfänglichen Vermutung eine heiße Spur zu werden. Corley nimmt den Leser gekonnt an der Hand und der Plot bleibt, auch wenn nach dem furiosen Beginn, bei dem man der Planung und anschließenden Ausführung des Killers beiwohnt, das Tempo herausgenommen wird, durchgängig kurzweilig und spannend. Einige werden die ausführlich dargestellten Ermittlungsarbeiten irritieren. Mir persönlich hat dieser Hang zum Realismus gut gefallen, denn Routinearbeit und das Verfolgen manch falscher Spur wird nicht wie in vielen anderen Krimis verdrängt oder ausgeblendet. Somit bleibt die Story authentisch. Und obwohl Corley das Geschehen immer abwechselnd aus der Sicht verschiedener Figuren darlegt, moralisiert sich nicht und lässt den Leser vielmehr selbst seine eigene Meinung bilden, was gut und was böse ist. Einzig und allein die Tatsache, dass die Identität des Killers bereits ab Mitte des Buches bekannt ist, nimmt dem Buch etwas von seiner Faszination. Dafür wird man jedoch mit der tollen Verknüpfung der anfänglich zusammenhanglos wirkenden Handlungsstränge und einem fesselnden Schluss, in den Corley Verdis „Requiem“ meisterhaft einbaut, entschädigt. Insgesamt ist „Requiem für eine Sängerin“ ein spannendes, rundum gelungenes und viel versprechendes Erstlingswerk, mit einem sympathischen Ermittler, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben wird. Ein englischer Krimi mit Thrillerelementen, der Anhänger beider Genres gleichermaßen gefallen dürfte.
3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rolf.P zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 02.02.2008
Requiem für eine Sängerin ist vor allem deswegen so interessant, weil Elisabeth Corley die Geschichte immer wieder aus der Perspektive einer anderen Person erzählt.
Obwohl der Mörder einige offensichtliche Fehler begeht, besticht das Buch durch eine niveauvolle gut durchdachte Handlung, fein gesponnene subtile Spannungsfäden und psychologische Spitzfindigkeiten.
Ein Schuss Lokalkolorit macht die Geschichte authentisch, die Charaktere sind glaubwürdig gezeichnet, und Fenwick ist ein Hauptdarsteller, von dem ich gerne noch mehr lesen möchte.
phi99auc zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 17.12.2007
Ich hatte mich wohl ein wenig zu sehr von den "84Grad" täuschen lassen, mit denen dieses Buch auf der K-Couch bewertet wurde. Leider bin ich nämlich nun eher enttäuscht. Die story an sich ist ein spannungsversprechender Fall. Allerdings zog sich das Buch und insbesondere das letzte Viertel viel zu sehr hin. Und mit Verlaub - die Sexszenen sind wirklich grottig, sorry.
phi99auc zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 17.12.2007
Ich hatte mich wohl ein wenig zu sehr von den "84Grad" täuschen lassen, mit denen dieses Buch auf der K-Couch bewertet wurde. Leider bin ich nämlich nun eher enttäuscht. Die story an sich ist ein spannungsversprechender Fall. Allerdings zog sich das Buch und insbesondere das letzte Viertel viel zu sehr hin. Und mit Verlaub - die Sexszenen sind wirklich grottig, sorry.
HelgaR zu »Elizabeth Corley: Requiem für eine Sängerin« 28.11.2007
Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat, obwohl es keine reißerische Geschichte ist. Das Hauptaugenmerk in diesem Buch wird auf die Polizeiermittlungen gerichtet, die sehr ausführlich und in alle möglichen Richtungen geführt werden. Für einige mag es vielleicht etwas langatmig sein, aber mir hat es sehr gut gefallen, diese ganzen Untersuchungen detailliert miterleben und nachvollziehen zu können.

Auch die einzelnen Personen finde ich recht gut gezeichnet, wenn auch nicht extrem ausgeprägt. Chief Inspector Fenwick macht hingegen eine recht gute Figur und ist sehr sympathisch, genauso wie sein Kollege Cooper. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.

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