Venedig sehen und Sterben von Edward Sklepowich

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel Deadly to the sight, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Venedig, 1990 - 2009.

  • New York: Thomas Dunne Books, 2002 unter dem Titel Deadly to the sight. 325 Seiten.
  • München: Ullstein, 2002. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-25306-7. 366 Seiten.
  • [Hörbuch] Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006. Gesprochen von Ronny Great. ISBN: 3866674139. 9 CDs.

'Venedig sehen und Sterben' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Endlich wieder in Venedig! Nach langem Aufenthalt in Marokko kehrt Urbino Macintyre in seine geliebte Lagunenstadt zuruck. Er freut sich auf müßige Stunden im Caffe Florian in Begleitung seiner alten Freundin Barbara, der Contessa da Capo-Zendrini. Doch die hat ganz andere Dinge im Kopf: Die geheimnisvolle Spitzenmacherin Nina Crivelli erpresst sie mit Informationen zu einem »schon lange Verstorbenen«. Was weiß die seltsame Alte? Als sie ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf einen Freund Urbinos. Zusammen mit der Contessa beginnt er zu ermitteln …

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contri zu »Edward Sklepowich: Venedig sehen und Sterben« 20.09.2007
Alles in den ersten 119 der 123 Tracks der MP3-Disk führen in die Irre.

So weit, so gut. Als bekennender Venedigfan sind die Orts- und Stimmungsbeschreibungen schön - es werden Erinnerungen geweckt, Stimmungen heraufbeschworen, Gerüche, Geräusche, Berührungen.

Aber für einen dauerhaft spannenden Krimi ist das nicht umfänglich ausreichend.

Bei aller Liebe zu Venedig und auch zu den ruhigeren Textformaten dauert es bis zum dramaturgischen Höhepunkt zu lange. Dieser ist dann schnell vorüber und geht übergangslos in den Epilog über.

Im Vergleich zu Donna Leons Brunnetti ist die Vielzahl von kunsthistorischen Anspielungen lehrreich und interessant. Auch die Darstellung einer - zumindest für mich als Normalbürger - völlig anderen Lebensform. Die fast schon meditaitve Betrachtung der Informationen, die der Romanheld immer wieder neu durchführt, lenkt den Blick auf eine andere Sichtweise, ja fast schon andere Lebensweise.

Insofern ist das Buch lesenswert, wenn es auch als Kriminalroman nicht vor Spannung strotzt.
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