Edogawa Rampo

Edogawo Rampo (1894-1965) hieß eigentlich Hirai Taro, mit der Wahl des literarischen Pseudonyms stattete er Edgar Allan Poe seinen Dank ab. Nachdem er sich auf verschiedenen Gebieten versucht hatte, erschien 1923 in der Zeitschrift »Shinseinen« (Neue Jugend) unter dem Titel »Die Zwei-Sen-Kupfermünze« (Nisen doka) die erste von zahlreichen Detektivgeschichten, mit denen er zum Vater dieses Genres in Japan wurde. Er gründete 1947 die Japanese Mystery Authors’ Association und seit 1953 wird jährlich für die beste japanische Krimigeschichte der »Edogawa-Rampo-Preis« verliehen. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Togawa Masako, Higashino Keigo oder Kirino Natsuo, deren Namen für Fans japanischer Literatur in aller Welt zum Begriff geworden sind. Zahlreiche Geschichten Edogawa Rampos sind auch verfilmt worden.

Krimis von Edogawa Rampo:

Zwei Versehrte (in »Spiegelhölle«)
(1924)
Haijin
Zwillinge (»in Spiegelhölle«)
(1924)
Souseiji
Der psychologische Test (in »Spiegelhölle«)
(1925)
Shinri Shiken
Der Sesselmann (in »Spiegelhölle«)
(1925)
Ningen Isu
Spiegelhölle
(1926)
Kagami Jigoku
Die Raupe (in »Spiegelhölle«)
(1929)
Mushi
Auf der Klippe (in »Spiegelhölle«)
(1950)
Dangai

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