Liebe Leserinnen und Leser,

nach der Zeitumstellung ist vor den langen dunklen Leseabenden. Und damit diese nicht ermüdend langweilig werden, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengetragen.

Zwei Debütanten machen den Anfang: Tod Goldbergs Gangsterland ist ein grandios erzählter Mafiaroman, der eindringlich die Situation in Las Vegas des ausgehenden 20. Jahrhunderts einfängt, während Tim Erzberg in Hell-Go-Land seine Geschichte auf das von der Außenwelt abgeschnittene Eiland Helgoland verlegt und atmosphärisch dicht seinen außergewöhnlichen Plot erzählt ohne jegliches Geschmäckle von »Regio«.

Ulrich Effenhausers zweiter Roman Brand begeisterte unseren Rezensenten ebenso wie sein Vorgänger, auch wenn zwischen beiden sehr unterschiedlichen Geschichten über zehn Jahre liegen. Ebenso unterschiedlich sind Thomas Beckstedts Erstlinge 1888 und Triptychon. Jürgen Priester plauderte mit dem Autor im Interview über seine Werke und zukünftige Ideen.

Vergessen wir nicht die alten Hasen: Friedrich Ani schildert in Nackter Mann, der brennt den Fall eines Kinderschänderrings in der bayerischen Provinz, der den Leser so schnell nicht wieder loslässt, während Arne Dahl mit Sieben minus eins nach einer schöpferischen Pause ein neues Ermittlerduo ins Rennen schickt und Simon Beckett mit Totenfang, dem 5. Band seiner David Hunter Reihe, zurückkehrt zu seinen Wurzeln, die ihm auch in Deutschland eine große Fangemeinde eingebracht haben.

Jede Menge zu Entdecken also, wir wünschen Ihnen wie immer an dieser Stelle viel Spaß dabei!

Ihr
Lars Schafft

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