Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer, der kein rechter war, ist vorbei, die drei Wochen Jahresurlaub ebenfalls: Zeit für die Krimi-Couch-Redakteure, ihre Leseerlebnisse mit Ihnen zu teilen. So hat Rezensent Jürgen Priester seinen Thriller des Jahres, wenn nicht gar des Jahrzehnts, in Thomas Beckstedts Triptychon entdeckt, möchte eine Lanze für den hierzulande nicht lange so erfolgreichen Franzosen Bernard Minier mit seinem neuesten Werk Wolfsbeute brechen und findet Mike Nicols Generationenwechsel seiner Protagonisten in Power Play vielversprechend und äußerst gelungen.

Andreas Kurth findet, dass Wolfsspinne schon allein aufgrund des aktuellen Themas würdig ist, mehrfach gelesen zu werden und hält Urban Waite dank der spannenden Lektüre von Keine Zeit für Gnade für eine Autor mit viel Potential, den man im Auge behalten sollte.

Wohin blinder Hass führen und welche grotesken Folgen dieser haben kann, hat Jörg Kijanski eindrucksvoll in Michael H. Rubins Cottoncrest gelesen und in Silja Ukenas Debüt Der Eismann einen atmosphärischen Kriminalroman alter Schule entdeckt.

Kollegin Almut Oetjen hat in Andrea Camilleris Das Labyrinth der Spiegel ein mörderisches Komplott mit geistreichen Dialogen und sizilianischer Lebensart gefunden, während Michael Drewniok in Götter der Schuld, dem 5. Band Michael Connelly Haller-Reihe, einen echten Pageturner geboten bekam.

Welcher Tipp auch immer der absolut passende für Sie ist, wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Ihr
Lars Schafft

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