Der Bewacher von Duane Swierczynski

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Fun and games, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 2010 - heute.

  • New York: Little, Brown, 2011 unter dem Titel Fun and games. 400 Seiten.
  • München: Heyne, 2011. Übersetzt von Frank Dabrock. ISBN: 978-3-453-43593-3. 400 Seiten.

'Der Bewacher' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Tod kennt keine Zufälle Statistiken aus den USA: Todesfälle durch Schießereien: 1.500 Todesfälle durch Ertrinken: 4.000 Todesfälle durch Vergiftung: 8.600 Todesfälle im Straßenverkehr: 43.200 Zufällige, von Profis instruierte Unfälle: ??? Das nächste »Opfer«: Ex-Cop Charles Hardie. Doch der hat andere Pläne …

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Bio-Fan zu »Duane Swierczynski: Der Bewacher« 19.01.2012
Die In-Kürze-Inhaltsangabe (s.o.) ist leider Murks. Der deutsche Titel „Der Bewacher“ trifft auch nicht genau. Im amerikanischen Original heißt es: „Fun and Games“ und das deutet auf Swierczynskis bösen Humor hin. Wie auch immer – diese Thrillerkomödie ist der Auftakt zu einer Trilogie um einen Helden wider Willen.

Nach einem traumatischen Erlebnis in seinem Beruf als Sonderermittler hat Charlie Hardie sich einen ruhigeren Job ausgesucht. Er ist House-Sitter geworden und „bewacht“ Wohnungen und Häuser meist betuchter Leute während deren Abwesenheit. „Bewachen“ heißt für ihn, sich auf die Couch zu fläzen, DVD-Player und Fernseher anzuwerfen und sich langsam und genüsslich volllaufen zu lassen.
Bei seinem neusten Auftrag in L A trifft er im Haus seines Klienten auf den B-Movie-Star Lane Madden. Diese hat sich dorthin geflüchtet, da ihr eine Killertruppe auf den Fersen ist, die ihr schon zuvor auf den kurvigen Canyons Hollywoods mächtig zugesetzt hatte. Lane hat keinen blassen Schimmer, warum sie ins Fadenkreuz des Killerkommandos gekommen ist. Ihre Erklärungen Charlie gegenüber sind wenig überzeugend. Dieser misstraut ihr auch, bis die Killer an die Haustüre klopfen.

Swierczynskis Geschichte ist ein einziger und einzigartiger Showdown – Tempo und Action von Anfang bis Ende – gespickt mit Filmzitaten, witzigen Dialogen und reichlich schrägen Szenen wie wir das vom Autor gewöhnt sind. Diesmal überzieht Swierczynski aber nicht. Die Skurrilität wird nicht zum Klamauk. Man kann durchaus von einer ernsthaften, aber nicht immer ernstzunehmenden Story sprechen. Leichte Kost, die gut unterhält, die genug Geheimnisse zurückhält, auf dass man die Trilogie gerne weiter verfolgt. 80°
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