DPRs Krimilabor
Explosives aus der wunderbaren Welt des Krimis
Einmal im Monat schreibt Kritiker, Herausgeber, Blogger und Autor Dieter Paul Rudolph, im Netz besser bekannt als dpr, an dieser Stelle ganz subjektiv über seine Eindrücke des aktuellen Krimigeschehens – exklusiv für die Krimi-Couch.
Wie war das noch? Man kann auch das beste Steak nicht zweimal essen... Naja, könnte man schon, aber bevor wir ins Unappetitliche abgleiten, schwenken wir elegant zum Gegenstand unseres Interesses, zum Krimi. Der unterscheidet sich vom Steak dadurch, dass man ihn sehr wohl zweimal, ja viele Male genießen kann. Und, ihr werdet es nicht glauben, man muss nichts extra dafür zahlen!
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Sie schreiben Krimis, die kein Mensch lesen will - und möchten das schleunigst ändern? Fragen Sie doch Nele Neuhaus, wie man als selbstzahlende book-on-demand-Autorin startet und in den Bestsellerlisten endet. Oder fragen Sie Sebastian Fitzek, dessen Debüt bereits verkaufszahlenmäßig durch die Decke ging. Auch Andrea Maria Schenkel wird Ihnen gerne verraten, wie man aus einem schmalen Erstling in einem kleinen Verlag einen dicken Erfolg macht.
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Wir haben im ersten Teil dieser kleinen Spannungsstudie festgestellt, wie sich das ursprüngliche dramaturgische Muster (etwas Unbekanntes und Bedrohliches wird dank logischer Kraft enträtselt und damit unschädlich gemacht) im Laufe der Zeit wandelt, um schließlich mit dem sogenannten Hardboiled ein neues Paradigma hervorzubringen. Noch einmal sei betont, dass dieser Wechsel keine Revolution darstellt, in deren Verlauf die Errungenschaften der Vergangenheit über Bord geworfen werden. Die Akzente, auch im Spannungsverlauf, werden anders gesetzt, neue Elemente hinzugefügt, kurzum: Kriminalliteratur entwickelt sich wie jede andere Literatur auch kontinuierlich.
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Ein Krimi ohne Spannung ist wie – ein Krimi ohne Spannung eben. Niemand möchte so etwas lesen und liest man es doch einmal, dann wirft man das Buch sehr schnell in hohem Bogen Richtung Altpapiertonne. Aber wie es nun einmal so ist: Was man unter "Spannung" versteht, lässt sich nicht in einer knackigen Definition beantworten, schnell gerät man auf das glitschige Feld des "persönlichen Geschmacks", über den man bekanntlich nicht streiten sollte, und eine kleine Umfrage auf der Krimicouch - wir kommen noch darauf zurück - scheint dies zu bestätigen. Es ist wie beim Krimi selbst: Jeder weiß, was gemeint ist, niemand kann so richtig sagen, wie man ihn definiert. Aber versuchen wir es trotzdem.
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Abgerechnet wird zum Schluss - Die Ballade zum Krimijahr von Dieter Paul Rudolph. So viele Bücher und so wenig Zeit. Die Kolumne des Monats Dezember hilft ein bisschen bei der Auswahl und zeigt, dass auch in einem relativ unspektakulären Jahr etliche Höhepunkte zu finden sind. Von Beginn an.
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DPRs ganz persönlicher Blick auf das Krimijahr 2009. Lichtblicke, Kontroverses und Enttäuschungen.
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Was ist nur mit den Krimilesern los? Wir erinnern uns. Früher lagen sie jammernd auf den Couchen der Psychiater und erzählten aus ihren traurigen Existenzen. Wie sie einfach nicht erwachsen wurden, sich ständig nach makellosen Helden mit stählernen Muskeln und turboschnellen Gehirnzellen sehnten, Helden, wie sie in den Kriminalromanen nun einmal gang und gäbe sind.
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Wozu überhaupt Rezensionen, wenn sie den Leser nur verwirren? Hält man es da nicht besser mit der alten Weisheit von den verschiedenen Geschmäckern, über die man bekanntlich nicht streiten kann? Warum Rezensionen so wichtig sind - und so unwichtig
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Polizei- und Detektivromane scheinen sich so spinnefeind zu sein wie die Polizisten und Detektive in den Krimis selbst. Die einen ermitteln beamtenmäßig nüchtern, die anderen verzweifeln regelmäßig an der Welt, dem Fußball und dem Öffnen einer Packung Schnittkäse. Zwei Welten also - und doch haben sich die einst säuberlich separierten Maßstäbe verschoben und der hartgekochte Privatschnüffler hat sein schmuddeliges Büro längst mit der (meistens nicht weniger schmuddeligen) Amtsstube vertauscht.
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Ich bin aufgeregt. Das hier ist schließlich meine Premierenkolumne für die Krimi-Couch. Zigtausende Leserinnen und Leser schauen mir über die Schulter und fragen sich: »Sollen wir den jetzt mögen oder seine Kolumnen in Zukunft meiden wie Dan Brown das Weihwasser?« Am besten oute ich mich gleich als absoluten Sympathieträger. Räuspern, Luft in den Brustkorb pumpen und dann mit fester Stimme: ICH LIEBE DIE ROMANE VON STIEG LARSSON!
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