Aufruhr in Oxford von Dorothy L. Sayers

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1935 unter dem Titel Gaudy Night, deutsche Ausgabe erstmals 1937 . ISBN-10: 3-499-23082-8, ISBN-13: 978-3-499-23082-0.

'Aufruhr in Oxford' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Lord Peter Wimsey, blaublütig, scharfsinnig und cool von Geburt, wird in letzter Not in ein Mädchen-College nach Oxford gerufen. Man will jedes Aufsehen und vor allem das Auftauchen der Polizei vermeiden, obwohl Unheimliches passiert. Schülerinnen und Lehrkräfte erhalten Drohbriefe. Eine Strohpuppe, durchbohrt von einem Messer, hängt an einem Dachbalken. Ein früheres College-Mitglied, die Kriminalautorin Harriet Vane, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Gerade ihr eilt Lord Peter gern zur Hilfe. Oxford wird so auch zum Ort seiner großen Liebe.

Ihre Meinung zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Nora zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 02.12.2008
Ein wunderbares Buch! Schon klar, es gibt nicht so viele Ermittlungen, keine leiche usw. wie in den anderen DLS-Krimis. Aber wer Lord Peter als Person liebt wird von diesem Buch begeistert sein! Die Geschichte ist toll, besonders wenn man danach noch die Nachfolgebücher liest (Hochtzeit kommt vor dem Fall, In feiner Gesellschaft + Mord in mageren Zeiten). Und was Elmar angeht: Warum liest du das Buch überhaupt, wenn du es so langweilig findest? Lies irgend einen Thriller oder so, da werden die Leute massenweise umgebracht. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele Leute du schon um die Lektüre eines wunderbaren Buches gebracht hast.
trueIgel zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 02.08.2008
"Mädchen-College": Wer solches schreibt, hat von diesem Buch ebensowenig verstanden wie von der Liebesgeschichte darin. Schade.
Die englische Ausgabe zu lesen ist eine sehr gute Idee. Literarisch ist dieses Buch sicher kein Meillenstein, aber ich kann mich der sicher kitschigen Romantik einfach nicht entziehen...
Claudia zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 22.05.2008
Ein absolut tolles Buch! Ich habe es gleich 2x hintereinander gelesen, das 1. Mal vor lauter Spannung so schnell, daß ich mir einfach noch ein genußvolles langsames detailschwelgerisches Lesen gönnen mußte.
Obwohl es 1935 spielt, sind einige gesellschaftliche Aspekte erstaunlich aktuell:
die Frage nach Werten und der Stellung der Frau.
P. F. zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 24.12.2007
... habe das Buch jetzt wieder gelesen - zum dritten Mal innerhalb von 15 Jahren. Zeit, mir die englische Ausgabe zu besorgen. Zäher Einstieg ins Shrewbury College vor dem aufkommenden Faschismus (Sterilisationen, Akademiker-Zuchtvereine, Whimsey fürs Außenamt in Italien stationiert); dann: wehende Talare, ergreifende Blicke über Oxford in der Morgendämmerung (so kann man nur eine Stadt beschreiben, die man liebt), viel Geschlechtermetaphysik und etliches an noch immer aktuellem Feminismus. Wer wütet so bösartig gegen die Frauen, die das Leben des Geistes leben? Muss sich Harriet Vane zwischen Geist und Fleisch entscheiden, oder wird sie beides haben können? Tja, placebit magistrae, denn Literatur ist Wunscherfüllung.
RolfWamers zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 19.01.2007
Das Buch "ist durch und durch ein Frauenroman voll pseudoseriösem Geschwafel der einzelnen Personen, das sich Seite für Seite fortsetzt." So urteilt Julian Symons, der große Autor und Kritiker, in Bloody Murder, und ich (ein Sayers-Fan!) muss ihm Recht geben. Diese staubtrockene Geschichte, ein Pillepalle-Fall, wird auf über 500 Seiten ausgewälzt, wo eine 30-Seiten-Kurzgeschichte ausgereicht hätte. Und die Liebesgeschichte ? Wie man sich den Hochadel krallt, wissen wir seit Camilla in allen Einzelheiten. Gut, das konnte DLS nicht wissen, aber vor diesem Hintergrund kommt einem Lord Peters Balz ziemlich einfältig vor.
"Aufruhr in Oxford" ist vielleicht das am meisten überschätzte Buch der Kriminalliteratur.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexandra zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 22.01.2005
Mein absolutes Lieblingsbuch!!! Fällt mir mindestens alle 2 Monate mal wieder in die Finger. Sayers war nie so wortgewandt und hintergründig wie in diesem Buch und die Situation akademisch gebildeter Frauen zu dieser Zeit ist faszinierend dargestellt. Und dass Harriet Vane sich endlich ihre Liebe zu Lord Peter Wimsey eingestehen muss, macht das Ganze dann perfekt!
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Petra zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 12.12.2004
Ein weiterer wunderbarer Roman der Sayers. Man sollte jedoch die Wimsey-Bücher in chronologischer Folge lesen, um "mitkommen" zu können. Für einen "ernsthaften" Krimi-Liebhaber sicherlich ein Genuß. Für die anderen gibt es ja noch Jerry Cotton - mit Gruß an Herrn Elmar !
Torsten Janssen zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 17.08.2004
Lieber Elmar, hören Sie doch auf damit Dorothy Sayers ständig zu beschimpfen. Autoren die ich nicht mag, lese ich gar nicht erst. Ich könnte mich auch ständig über Stephen King aufregen, lese ihn aber lieber gar nicht. Also lesen sie lieber Comics.
Elmar zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 17.08.2004
Der langweiligste Roman meines Lebens. Besser als jede Schlaftablette. Sayers muß wirklich der Überzeugung gewesen sein, eine 'literarische' Schriftstellerin zu sein, aber das glaubt schließlich Rosamunde Pilcher auch...
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Joana zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 26.02.2003
Ich finde das Buch anfangs etwas schwer zu lesen, da man oft nicht ganz mitkommt, ich komme immer mit den personen durcheinander! Auch kommt im ersten viertel des buches nur Harriet Vane vor, von Lord Peter Wimsey bekommt man nur mit, dass er in Harriet verliebt ist! Ich habe von meiner Deutsch Lehrerin den Auftrag, ein Portrait über den Detektiv des Buches zu schreiben und denke schon daran über Harriet zu schreiben, da anfangs nur sie ermittelt!
Wenn man nicht schon andere Romane mit Lord Peter Wimsey als Detektiv kennt, ist man schnell irritiert!! Doch bin ich der Überzeugung, dass es ein lesenswertes Buch ist!

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 11.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Aufruhr in Oxford

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: