Aufruhr in Oxford von Dorothy L. Sayers

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1935 unter dem Titel Gaudy Night, deutsche Ausgabe erstmals 1937 bei Christian Wegner.
Folge 12 der Lord-Peter-Wimsey-Serie.

  • London: Victor Gollancz, 1935 unter dem Titel Gaudy Night. 531 Seiten.
  • Hamburg: Christian Wegner, 1937. Übersetzt von Marianne von Schön. 531 Seiten.
  • Zürich: Fretz & Wasmuth, 1952. Übersetzt von Marianne von Schön. 471 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Ullstein, 1960. Übersetzt von Marianne von Schön. 366 Seiten.
  • Tübingen: Wunderlich, 1972. Übersetzt von Marianne von Schön. ISBN: 3805202180. 471 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1974. Übersetzt von Marianne von Schön. ISBN: 3-404-05064-9. 396 Seiten.
  • Tübingen: Wunderlich, 1981. Übersetzt von Otto Bayer. ISBN: 3805203489. 623 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1983. Übersetzt von Otto Bayer. ISBN: 3-499-15271-1. 468 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000. Übersetzt von Otto Bayer. ISBN: 3-499-26231-2. 468 Seiten.

'Aufruhr in Oxford' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Lord Peter Wimsey, blaublütig, scharfsinnig und cool von Geburt, wird in letzter Not in ein Mädchen-College nach Oxford gerufen. Man will jedes Aufsehen und vor allem das Auftauchen der Polizei vermeiden, obwohl Unheimliches passiert. Schülerinnen und Lehrkräfte erhalten Drohbriefe. Eine Strohpuppe, durchbohrt von einem Messer, hängt an einem Dachbalken. Ein früheres College-Mitglied, die Kriminalautorin Harriet Vane, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Gerade ihr eilt Lord Peter gern zur Hilfe. Oxford wird so auch zum Ort seiner großen Liebe.

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kernwer zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 10.08.2011
Kann mir jemand sagen, wann die Wimsey-Saga wieder im Fernsehen kommt?
Ich sehne mich so sehr danach. Gaudy Night habe ich leider noch niemals gesehen. Selbst auf DVD kann ich es nicht finden. Und niemand kann mir sagen, wie ich es finden kann. Dabei würde es mich sehr interessieren, was für Phantasien dieses Buch bei anderen Menschen ausgelöst haben kann.
kernwer zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 10.08.2011
Hörst Du die Eule? Hörst Du die Nachtigall?
Es liegt immer eine kleine Bedrohung in der Luft. Dieses Buch verleiht dieser kleinen Bedrohung unvergleichliche Gestalt. Ein Tor zu schließen, eine Beobachtung zu machen,l ein Wort zu sprechen. So einfach ist es leider nur in Kriminalromanen. Dorothy Sayers hat die allerbesten Kriminalromane geschrieben, aber gelebt hat sie nicht.
kernwer zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 10.08.2011
Wenn es ein Buch gibt, das ich über alles liebe, dann dieses. Krimis sind unvergleichlich,aber in diesem geht es um soviel mehr. Ich liebe die Stimmung , ich mag, daß es nicht um ein wirkliches Verbrechen geht. Diese Frau muß sich nur entscheiden, will sie leben oder in einer Enklave existieren.?
Es gibt kein besseres Buch über Mord. Obwohl kein Mord geschieht.
Nora zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 02.12.2008
Ein wunderbares Buch! Schon klar, es gibt nicht so viele Ermittlungen, keine leiche usw. wie in den anderen DLS-Krimis. Aber wer Lord Peter als Person liebt wird von diesem Buch begeistert sein! Die Geschichte ist toll, besonders wenn man danach noch die Nachfolgebücher liest (Hochtzeit kommt vor dem Fall, In feiner Gesellschaft + Mord in mageren Zeiten). Und was Elmar angeht: Warum liest du das Buch überhaupt, wenn du es so langweilig findest? Lies irgend einen Thriller oder so, da werden die Leute massenweise umgebracht. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele Leute du schon um die Lektüre eines wunderbaren Buches gebracht hast.
trueIgel zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 02.08.2008
"Mädchen-College": Wer solches schreibt, hat von diesem Buch ebensowenig verstanden wie von der Liebesgeschichte darin. Schade.
Die englische Ausgabe zu lesen ist eine sehr gute Idee. Literarisch ist dieses Buch sicher kein Meillenstein, aber ich kann mich der sicher kitschigen Romantik einfach nicht entziehen...
Claudia zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 22.05.2008
Ein absolut tolles Buch! Ich habe es gleich 2x hintereinander gelesen, das 1. Mal vor lauter Spannung so schnell, daß ich mir einfach noch ein genußvolles langsames detailschwelgerisches Lesen gönnen mußte.
Obwohl es 1935 spielt, sind einige gesellschaftliche Aspekte erstaunlich aktuell:
die Frage nach Werten und der Stellung der Frau.
P. F. zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 24.12.2007
... habe das Buch jetzt wieder gelesen - zum dritten Mal innerhalb von 15 Jahren. Zeit, mir die englische Ausgabe zu besorgen. Zäher Einstieg ins Shrewbury College vor dem aufkommenden Faschismus (Sterilisationen, Akademiker-Zuchtvereine, Whimsey fürs Außenamt in Italien stationiert); dann: wehende Talare, ergreifende Blicke über Oxford in der Morgendämmerung (so kann man nur eine Stadt beschreiben, die man liebt), viel Geschlechtermetaphysik und etliches an noch immer aktuellem Feminismus. Wer wütet so bösartig gegen die Frauen, die das Leben des Geistes leben? Muss sich Harriet Vane zwischen Geist und Fleisch entscheiden, oder wird sie beides haben können? Tja, placebit magistrae, denn Literatur ist Wunscherfüllung.
RolfWamers zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 19.01.2007
Das Buch "ist durch und durch ein Frauenroman voll pseudoseriösem Geschwafel der einzelnen Personen, das sich Seite für Seite fortsetzt." So urteilt Julian Symons, der große Autor und Kritiker, in Bloody Murder, und ich (ein Sayers-Fan!) muss ihm Recht geben. Diese staubtrockene Geschichte, ein Pillepalle-Fall, wird auf über 500 Seiten ausgewälzt, wo eine 30-Seiten-Kurzgeschichte ausgereicht hätte. Und die Liebesgeschichte ? Wie man sich den Hochadel krallt, wissen wir seit Camilla in allen Einzelheiten. Gut, das konnte DLS nicht wissen, aber vor diesem Hintergrund kommt einem Lord Peters Balz ziemlich einfältig vor.
"Aufruhr in Oxford" ist vielleicht das am meisten überschätzte Buch der Kriminalliteratur.
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Alexandra zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 22.01.2005
Mein absolutes Lieblingsbuch!!! Fällt mir mindestens alle 2 Monate mal wieder in die Finger. Sayers war nie so wortgewandt und hintergründig wie in diesem Buch und die Situation akademisch gebildeter Frauen zu dieser Zeit ist faszinierend dargestellt. Und dass Harriet Vane sich endlich ihre Liebe zu Lord Peter Wimsey eingestehen muss, macht das Ganze dann perfekt!
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Petra zu »Dorothy L. Sayers: Aufruhr in Oxford« 12.12.2004
Ein weiterer wunderbarer Roman der Sayers. Man sollte jedoch die Wimsey-Bücher in chronologischer Folge lesen, um "mitkommen" zu können. Für einen "ernsthaften" Krimi-Liebhaber sicherlich ein Genuß. Für die anderen gibt es ja noch Jerry Cotton - mit Gruß an Herrn Elmar !

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