Lasset die Kinder zu mir kommen von Donna Leon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Suffer the Little Children, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 16 der Guido-Brunetti-Serie.

  • London: Heinemann, 2007 unter dem Titel Suffer the Little Children. 384 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Christa E. Seibicke. 384 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. Übersetzt von Christa E. Seibicke. 354 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2008. Gesprochen von Jochen Striebeck. 8 CDs.

'Lasset die Kinder zu mir kommen' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

»Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht« – so steht es in der Bibel. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Bambini sind knapp, auch im kinderlieben Italien. Was ist geschehen, wenn schwerbewaffnete Carabinieri die Wohnung eines Kinderarztes stürmen und ihm sein 18 Monate altes Baby entreißen? Brunetti gibt keine Ruhe, bis er die Hintergründe kennt.

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Luise zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 01.09.2011
Ich fand's auch ein bisschen lahm und deswegen konnte ich es auch nicht in einem Flutsch durchlesen, das Ende ist auch unzufriedenstellend. Das mit den Pflastersteinen ist mir auch als unnötig und albern aufgefallen und ich fand auch, dass die beiden Tatbestände komisch miteinander verknüpft waren und die Verbindung wirklich weit hergeholt.

Ich hab als Jugendliche mit den Romanen angefangen und die haben mich damals deutlich mehr begeistert, dann hab ich viele Jahre ausgesetzt und dann in der Bibliothek die amerikanische Orginalausgabe gefunden, kaufen würde ich mir ihre Romane nicht mehr.

P.S.: der Fehler mit der Reise des Vater kam in der Orginalausgabe nicht vor, dafür würde Marcolini mit Marvili einmal verwechselt.
Thomas zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 03.05.2011
Schlechteste Ausarbeitung der Brunetti-Reihe.
Unterirdischer Spannungsbogen, ewiglang Dialoge mit absolut belanglosen Themen, aberwitzige Darstellungen, „masegni“ wo sind die alten Pflastersteine Venedigs?, drei Seiten lang.
Wo ist der Geist der ersten Ausgaben geblieben?
Schlechteste Donna Leon Ausgabe und den Kaufpreis nicht wert.
Vermutlich durch untalentierten Praktikanten verfasst.
Bin über das Buch sehr enttäuscht.
Chrisu zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 05.11.2010
Die Carabinieri dringen in die Wohnung von Dr. Gustavo Petrolli ein und bedrohen ihn, seine Frau und vor allem seinen Sohn. Dr. Petrolli wird dabei schwer verletzt und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Und hier kommt Commissario Brunetti ins Spiel. Ein Bürger Venedigs wird erheblich verletzt und er setzt seine ganzen Beziehungen ins Spiel um herauszufinden, was hinter den Anschuldigungen der Carabinieri steht und wer dafür verantwortlich dafür ist, dass die ganze Misere ans Licht kommt. Dieses Buch von Donna Leon war um einiges besser, als der 15. Fall von Commissario Brunetti. Nur hat mir irgendwie beim Schluss gefehlt, was aus dem Kleinen geworden ist.
Susanne M. zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 05.10.2010
Donna Leon ist eigentlich nicht meine Welt.vielleicht ist der Film besser als das buch. Ich finde aber eine schwache Besetzung außer Michael Degen laut ardonline. ich muss 300 zeichen eingeben? mehr fällt mir jetzt aber nicht ein.Also muss ich jetzt was schreiben aha.vielleicht hätte man sich den film sparen Können.
nobi zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 03.07.2010
Fand diesen Roman auch ziemlich schwach,
spannend sind sie ja eigentlich alle nicht, aber dieser ist ja nicht mal ein Krimi.
Also Geld ausgeben würde ich für Bücher dieser lahmen Autorin jedenfalls nicht.
Irgendwie sind es ja eh immer ähnliche Abläufe; Beschreibung der Stadt, Beschreibung der zahlreichen Mahlzeiten, das sie nichts von Religion hält.. bla bla..
Lese zwar gerade das Mädchen seiner Träume, u. auch dort zieht sich der Faden
weiter..gähn.
Krimieule zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 18.06.2010
@ Solengo:
Ich habe gerade die Taschenbuchausgabe, erschienen 2008, gelesen - dort ist von Südamerika die Rede.Ich musste mich erstmal schlau machen über den Unterschied zwischen Polizei und Carabinieri, aber im Laufe der Lektüre stellte ich fest, dass die Italiener den wohl auch nicht so genau kennen?
Auch das System der Apotheken, die Kunden an Ärzte überweisen ist mir schleierhaft geblieben. Ein Hinweis des deutschen Herausgebers wäre sicher hilfreich gewesen.Schöne Grüße von der Krimieule
jonny zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 09.01.2010
Geht Donna Leon langsam der Stoff aus? Hat sie sich zuviel vorgenommen? Verliert sie langsam den Überblick in ihren Geschichten?

Mehrere Handlungsstränge, schlecht miteinander verbunden. Einzige Gemeinsamkeiten:
- Brunetti und Vianello sind mit ihnen beschäftigt und
- Kritik an der venezianischen Gesellschaft.

D. Leon hat schon bessere Romane geschrieben.
Solengo zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 07.12.2009
Hallo Gemeinde,

"Lasset die Kindlein zu mir kommen" ist kein normaler Krimi, sondern eher eine Gesellschaftskritik in eine und mehrere illegale Geschehnisse eingebettet. Wo steht denn auch, dass ein Krimi nur mit Mord zu tun hat? Wie der Name schon sagt: es geht um einen Kriminalfall, gleich welchen Kalibers!
Und außerdem: bei den Zuständen in der italienischen Gesellschaft, die ich zum Teil, besser: zu einem guten Teil, aus eigenem Erleben bestätigen kann, verschlägt es mir persönlich ganz anders den Atem. Da halte ich die systematische Schlamperei in Betrieben und der öffentlichen Verwaltung, die nur zum Ziel hat, Illegales zu ermöglichen und dann verschleiern zu können, glatt für schlimmer als einen einzelnen Mord.

Zum Handwerklichen:
Die verschiedenen Handlungsstränge werden abwechslungsreich mit dem Privaten verbunden und schaffen mit den gesellschaftspolitischen Anmerkungen der Beteiligten ein Donna Leon-Bild von Venedig und Italien, und auch ein bisschen Krimi gibt es als Zugabe.

Ein krasser Fehler hat sich aber eingeschlichen: Paola teilt mit, dass ihr Vater in Südafrika sei und sie erst den Zeitunterschied erkunden müsste, um ihn wahrscheinlich nicht zur Unzeit zu stören. Nun: zwischen Italien und Südafrika gibt es nur 1 Stunde Unterschied, wahrlich kein Grund für grosse Ermittlungen und schon gar kein problem bei Anrufen. Jetzt kommt es aber: Seiten später teilt Paola Brunetti mit, dass sie ihren Vater erreicht habe, er sei übrigens in La Paz. Das ist leider in Bolivien! Das tut ein wenig weh!

Frage an AB. Seyfert, der die amerikanische Originalausgabe gelesen hat: ist der Fehle auch im Original oder ist es ein Übersetzungsfehler bei der Übertragung ins Deutsch?

Beste Grüße

Solengo
marc zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 11.03.2009
... am anfang bis zur mitte ist erscheint das buch etwas unscharf in seinem ziel, benutzt aber gerade das um im letzten viertel enorm aufzudrehen und zu fesseln.

die personen werden wahrhaft meisterlich und in jeder regung vorstellbar gezeichnet.

eines der besten bücher von leon.

eine auf jeden fall weiterzuempfehlende lektüre
Hermione zu »Donna Leon: Lasset die Kinder zu mir kommen« 08.02.2009
Ich finde, dass das Buch nicht so schlecht ist, wie hier teilweise behauptet wird. Zwar gibt es keine Leiche, aber es wird, wie in allen Fällen gezeigt, wie sehr es um die Familie geht und an verschiedenen Hauptthemen bleibt Donna Leon hängen. Diese Hauptthemen lässt sich Brunetti durch den Kopf gehen und diese Gedankenvorgänge machen es für mich erst recht interessant.

Außerdem erkennt man wie weit die Carabiniere gehen und wie die venezianische Polizia darauf reagiert. Die Spannung ist zwar nicht so wie in den anderen Fällen, aber sie ist doch vorhanden, vor allem, da man erst bei den letzten hundert Seiten draufkommt, was genau passiert ist, wie es bei Donna Leon üblich ist.

Genauso wird Venedig von seinen schönen und seinen nicht so schönen Seiten gezeigt, egal wie man es jetzt dreht und wendet, doch das ganze wird genau beschrieben.

Kurzgefasst: Das Buch ist lesenswert und ich kann es nur weiterempfehlen.
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