Pacific Private von Don Winslow

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel The Dawn Patrol, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Suhrkamp.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien, 1990 - 2009.
Folge 1 der Boone-Daniels-Serie.

  • New York: Alfred A. Knopf, 2008 unter dem Titel The Dawn Patrol. 303 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2009. Übersetzt von Conny Lösch. ISBN: 978-3518460962. 394 Seiten.

'Pacific Private' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Boone Daniels lebt, um zu surfen. Nebenbei übernimmt er als Privatdetektiv ein paar Jobs, doch nie so viel, um nicht rechtzeitig bei Tagesanbruch am Strand zu sein, wo er mit seinen Kumpels die großen Wellen erwartet. Doch gerade, als Riesenbrecher auf Pacific Beach, Kalifornien zurollen, wie sie nur alle paar Jahre vorkommen, wird er in einen Fall verwickelt, der auch ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit betrifft.

Ihre Meinung zu »Don Winslow: Pacific Private«

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SchmöckerKing zu »Don Winslow: Pacific Private« 31.03.2013
Pacific Privat ist das zweite Buch, dass ich von Don Winslow lese, angefangen hat es mit Frankie Machine, dessen Lektüre im Buchladen von einem älteren Herren mit den Worten: Das soll ein ganz hervorragender Autor sein, aber ich habe ihn noch nicht gelesen! störte, woraufhin ich mir meine eigene Meinung bilden wollte. Hab dann immer einmal in der Woche ein, zwei Kapitel gelesen und auf einmal hatte es KLICK gemacht und ich wurde süchtig.
Dann jetzt das Pacific Private, das in der gleichen Scene bei den Surfern in San DIego spielt, aber die ersten 100Seiten echt zäh losgeht und sich in detailgenauen Schilderungen der Surfer Welt und des Strandes von San Diego verliert. Der Anfangsplot, der hauptberufliche Surfer der im Nebenjob nach einer früheren PolizeiKarriere nun Ermittler ist, soll eine Stripperin als Zeugin in einem Versicherungsfall finden, dreht sich in eine immer schneller und intensiver erzählte Morgeschichte die in der Zerschlagung eines Pädophilenrings gipfelt, ist wirklich spannend und fesselnd.Und der Autor hat mich wieder mitgenommen, tolles Buch insgesamt, das nächste liegt bereit!
uknig zu »Don Winslow: Pacific Private« 14.11.2012
Natürlich ist Pacific immer noch ein toller Krimi: Spannend, temporeich und eine Geschichte, die sich langsam entwickelt und in einem fulminanten Finale endet. Zudem bekommt der Leser nette Einblicke in den kalifornischen Lebensstil.
Bei Winslow weiß man immer sofort, wer die Guten und wer die Bösen sind. Die Guten sind die Surfer der Dawn Petrol mit dem Privatdetektiv Boone Daniels – eine Clique, die fest zusammenhält. Aber manchmal ist es einfach etwas zu viel Surfen, bleiben zudem Charaktere wie die Karrierefrau Petra ziemlich blass. Winslows Zeit des Zorns fand ich noch besser.
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bemchan zu »Don Winslow: Pacific Private« 05.12.2010
Ein gutes Buch, das man leider zu schnell ausgelesen hat, trotz der relativ vielen Seiten.

Ich persönlich finde allerdings überhaupt nicht, daß sich die kurzen Kapitel und die kurzen Sätze besonders gut und schnell lesen lassen, im Gegenteil, ich fand das ein wenig anstrengend. Aber die Geschichte ist wirklich spannend, die Charaktere sind glaubwürdig, und der Stil der Sprache (oder meinetwegen auch der Übersetzung) paßt hervorragend zur Geschichte und zum Setting.

Wirklich ein lesenswertes Buch, kein Krimi-Einheitsbrei!
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chicken-trail zu »Don Winslow: Pacific Private« 05.01.2010
Der ehemalige Polizist Boone Daniels lebt um zu surfen. Mit einer sehr bunten und schrillen Mischung aus Freunden wachen sie jeden morgen bei Sonnenaufgang als "Dawn Patrol" auf dem Meer über die Wellen.
Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden und Boone muss als Privatdedektiv sein Geld verdienen.
So auch nun, als er die untergetauchte Stripperin Tammy finden soll, die in einem Versicherungsfall gegen ihren Boss aussagen soll. Ausgerechnet jetzt, während die seit Jahren größte Wellenfront auf La Jolla zurollt, ein Riesenereignis in der Surferszene...
Der Fall der Stripperin, der so unaufregend wie vorhersehbar scheint, wird allerdings sehr schnell zu einem Spiel auf Zeit und es wird schnell klar, dass es um alles andere als einen Versicherungsfall geht. Die Spur führt Boone zur kalifornisch-mexikanischen Grenze wo junge mexikanische Mädchen auf Erdbeerfeldern zur Prostitution gezwungen werden. Das konfrontiert Boone auch wieder mit seiner Vergangenheit und den Gründen seines Ausscheidens aus dem Polizeidienst.
Der Fall wird immer komplizierter, die Wellenfront kommt immer näher, Freundschaften reißen immer mehr ein und am Schluss gibt es ein gewaltiges Finale vor filmreifer Ozeankulisse.
Story: super spannend, aber auch traurig machend
Sprache: frisch, modern, kurze Mini-Kapitel jeweils aus der Sicht einer der Haupt-Personen, man erfährt mehr über Wellen und Meer als man wissen wollte, macht aber nix, ist sogar interessant
Charaktere: extrem witzig, unterschiedlich, neugierig machend auf mehr.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf mehr von der Dawn Patroll.
Anja S. zu »Don Winslow: Pacific Private« 11.10.2009
Dieser Krimi wird als perfekter "Sommerkrimi" beworben und falls damit gemeint sein sollte, dass er leicht zu lesen und spannend geschrieben ist, dann trifft die Bezeichnung "Sommerkrimi" wohl zu. Das Buch spielt im Wellenreitermilieu, teilweise sind die Szenen ueber Wellenreiterin Sunny etwas zu lang geraten.
Woher der echt saubloede Titel kommt, ist mir schleierhaft. Im Original heisst das Buch "The Dawn Patrol", womit eine Gruppe von Wellenreitern gemeint ist, die sich immer fruehmorgens treffen und dann ihren buergerlichen Berufen nachgehen. "Pacific private" hat nun absolut nichts mit der Handlung zu tun.
Aber der Nachfolgeband hat ja einen aehnlich bloeden Titel, ich werde ihn dennoch lesen.
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Renate zu »Don Winslow: Pacific Private« 07.10.2009
Das Buch ist der erste Band von Don Winslows Serie mit dem surfenden Ex-Polizisten und gelegentlich - wenn er nicht surft - als Privatdetektiv tätigen Boone Daniels. Dieser ist primär Surfer an der US-Westküste in San Diego - als Teil der Dawn Patrol, begeisterten Surfern, die sich nahezu jeden Tag zum gemeinsamen Surfen treffen und so - trotz Unterschieden bei Alter, Berufen und Familienstand - zu Freunden geworden sind. Er hat die Polizei nach einer mißglückten Aktion bei einer Kindesentführung verlassen und schlägt sich mit gelegentlichen Aufträgen als Privatdetektiv so durch. In "Pacific Private" bekommt er einen Auftrag, eine Stripperin Tamnmy Roddick zu suchen, die vor Gericht zugunsten einer Vesicherung über die Abfackelung eines Gebäudes durch den Nachtklubbesitzer Dan Silver aussagen soll. Doch sie verschwindet von der Bildfläche, bald findet man eine Tote, die jedoch nicht Tammy, sondern ihre beste Freundin ist. Boone beginnt mit der für die Versicherungsgesellschaft tätigen Anwältin Petra Hall die Suche nach Tammy. In der Folge weitet die Angelegenheit von der Brandstiftung zum Kinderhandel aus, die jedoch von Boone unterstützt von der Dawn Patrol im Finale meisterlich abgeschlossen wird. Einige der vielen Kurzkapiteln, aus denen das Buch besteht, sind solche, die sich nicht unmittelbar der Krimihandlung widmen, sondern sich mit der Geschichte des Surfens an der US-Westküste und der Entwicklung von San Diego bis zur heutigen Großstadt befassen.
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