Weinprobe von Dick Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1984 unter dem Titel Proof, deutsche Ausgabe erstmals 1986 bei Ullstein.

  • London: Michael Joseph, 1984 unter dem Titel Proof. 268 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1986. Übersetzt von Malte Krutzsch. 267 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1994. Übersetzt von Malte Krutzsch. 352 Seiten.

'Weinprobe' ist erschienen als

In Kürze:

Man vermenge eine Flüssigkeit mit Schießpulver und zünde sie an – wenn das Gemisch mit ruhiger blauer Flamme brennt, beweist dies, dass die Flüssigkeit mindestens 50% Alkohol enthält. Dem Weinhändler Tony Beach genügt ein simpler Zungentest, um festzustellen, dass in den Flaschen mit dem teuren Bordeaux und dem noblen Scotch gepanschte Brühe schwimmt. Doch seine Entdeckung erweist sich als nicht weniger explosiv als der Alkoholtest nach alter Väter Art …

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Rainer Möller zu »Dick Francis: Weinprobe« 18.06.2016
"Literatur der Arbeitswelt": Francis schafft es, das Arbeitsleben der verschiedensten Menschen interessant zu machen - im Gegensatz zu den vielen Menschen, die ihre Arbeit langweilig finden, und den vielen Schriftstellern, die die Arbeitswelt ausklammern (solange es nicht gerade um Polizeikommissare geht).
Und übersehen wir nicht, dass auch Francis' Weinhändler als gelangweilter Jugendlicher fast ohne irgendeine spezielle Begabung in einer Sackgasse enden hätte können ... Gefährdung, Erfolg oder Misserfolg der halbwüchsigen Jungen ist ein wichtiges Subthema bei Francis, hinter dem expliziten Thema.
Was mich immer wieder fasziniert: die Pfadfindermentalität - man sollte durch Aufmerksamkeit und praktisches Wissen "allzeit bereit" sein, um Krisen zu bewältgen.
Leseteufel zu »Dick Francis: Weinprobe« 26.08.2015
Dieser Roman ist leider eher ein Lehrbuch für angehende Wein- und Spirituosenhändler als ein Krimi. Die zu ausführlichen Schilderungen der Herstellung und Verkostung alkoholischer Getränke machen die Lektüre ein wenig langweilig.
Ansonsten ein "Francis", wie man ihn kennt: ein Held, der fast zu gut für die schnöde Welt ist, im heldenhaften Kampf mit finsteren Gestalten, die ihm sogar beinahe das Lebenslicht ausblasen- aber eben nur beinahe. Das Gute siegt auf der ganzen Linie!
sahlmann zu »Dick Francis: Weinprobe« 09.04.2009
Dies ist ein typischer Francis. Ein klasse Thriller mit einigen Informationen über ein bestimmtes Thema - in diesem Fall Wein und Spirituosen. Und, wie immer, im typisch lakonisch-humorvollem Stil geschrieben. Immer, wenn ich positive Bemerkungen über Francis mache habe ich das Gefühl, ich gebe nur wieder, was ich selber schon dutzende Male gelesen habe - in Artikeln, auf Klappentexten etc. aber an diesem Autor kann ich nichts negatives finden. außer vielleicht, dass 41 Romane nicht genug sind.
Lord Peter zu »Dick Francis: Weinprobe« 22.04.2008
Weinprobe war mein erster Francis, quasi meine Einstiegsdroge. Ich habe das Buch mehrfach von vorn nach hinten und hinten nach vorn gelesen und kann nur eins sagen: Großartig! Ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht.
suwara zu »Dick Francis: Weinprobe« 19.03.2007
Beim Lesen von Dick Francis' Krimis frage ich mich oft, warum ich mich noch nie für Pferde interessiert habe. Genauso fragte ich mich nach "Weinprobe", warum ich noch nie auf die Idee kam, einen Weinladen zu eröffnen. Er macht immer wieder Lust auf Lebensbereiche, die eine noch nicht kennt. Und das scheinbar ganz ohne Absicht.
Thilo zu »Dick Francis: Weinprobe« 29.03.2005
Weinprobe liest sich bestens bei einigen guten Gläsern Rotwein. Aber der Krimi ist derart gut, dass zuviel Rotwein wirklich schade wäre. Idee und Ausführung finde ich genial. Man identifiziert sich gerne mit dem Held, der vieles zu Wein und anderen alkoholischen Getränken vermittelt. Einer meiner Lieblingskrimis.
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