Verrechnet von Dick Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel To The Hilt, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Diogenes.

  • London: Michael Joseph, 1996 unter dem Titel To The Hilt. 281 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1995. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-257-23138-5. 387 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1998. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-257-06167-6. 387 Seiten.

'Verrechnet' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Alexander Kinloch, exzentrischer Sproß eines alten Adelsgeschlechts, lebt in einer ehemaligen Schäferhütte als Maler im schottischen Hochland. Bis zu dem Tag, als ihn seine Mutter nach London ruft, da die Firma seines Stiefvaters dem Ruin entgegentreibt. Alexander setzt nun alles daran, um den Bankrott abzuwehren und einer Reihe gerissener Finanzexperten auf die Schliche zu kommen. Plötzlich nimmt man ihn, den weltfremden Außenseiter, so ernst, dass man ihm nach dem Leben trachtet.

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Schnurzi zu »Dick Francis: Verrechnet« 30.07.2016
Lesen ist Kino im Kopf!!! Um sich mit den Protagonisten in Dick Francis' Romanen identifizieren zu können, braucht der Leser ein gewisses Maß an Selbstironie, das leider nicht besonders weit verbreitet zu sein scheint. Ob ein Buch "gut" ist, entscheidet nur der Leser, d.h. er "verschlingt" es von der ersten bis zur letzten Seite und legt es zwischendurch nur aus der Hand, wenn es gar nicht anders geht. Einen guten Autor hingegen zeichnet aus, dass er in der Lage ist, seine Geschichten akribisch zu recherchieren. Das Sahnehäubchen auf einem Buch ist dann am Ende, wenn der Verlag es ohne Rechtschreibfehler druckt.
Darix zu »Dick Francis: Verrechnet« 27.08.2013
Dick Francis typisch, etwas angestaubter
angelsächsische Stil ist vergnüglich zu lesen.
Der Plot wirkt gut gestaltet, man merkt das der Autor ehemals im Pferdesport zu Hause war und ihm der schottische Hochlandadel nicht unbekannt sind. Spannend und leicht ironisch entwickelt sich die Handlung. Die Londoner Finanzwelt und wie in jedem guten Krimi, der erforderliche Tote runden die Entwicklung von "Verrrechnet" ab.
Die Geschichte nimmt seinen Lauf. Ein schöner angenehm zu lesender Schmöker/Krimi.
Anja Rößler zu »Dick Francis: Verrechnet« 15.11.2009
Als großer Dick-Francis-Fan hat mir dieses Buch den Rest gegeben. Es ist super-klasse. Für mich das beste (dachte ich aber nach vielen von Francis' Büchern). Wie vom Vorredner erwähnt, ist der Humor einfach toll. Ich liebe es immer wieder, wie die Ich-Erzähler von Francis, zwar von Selbstzweifeln geplagt aber ohne Scheu, davon berichten, dass sie mit großen Schwächen die größten Helden sind (was doch einfach das schönste an klassischen Krimis ist).Doch Francis kann noch viel mehr: In ‚Verrechnet’ stellt er stolze, blaublütige Geschichte und einsame Natur Schottlands dem modernen London und einem durch Betrug dem Bankrott nahen Unternehmen gegenüber. Auf einer schmalen Verbindung zwischen diesen unterschiedlichen Leben lässt er Al (den Ich-Erzähler) balancieren. In Schottland lebt Al einsam als Maler auf seinem Berg – in London muss er sich um Familie und die Insolvenz des Unternehmens kümmern. Dank der Insolvenz lernen wir dort zusammen mit Al auch den Detektiven ... (seinen Namen möchte ich nicht vorweg nehmen) kennen, der meine Lieblingsperson bei ‚Verrechnet’ ist.
Wie immer alles gut recherchiert, lernt man daraus nicht nur, wie ein Insolvenzverfahren abläuft, wie ein Millionenbetrug funktioniert, sondern auch was Bonnie Prince Charlie so machte und was die Vorzüge von Acryl- gegenüber Ölmalerei sind – nicht zu vergessen: wie man mal ein Rennpferd entführt und mit diesem übernachtet ;-) Und ich möchte noch darauf hinweisen, dass Francis auch in diesem Buch eine ganz spezielle, philosophische Idee zur Liebe hat.Tschuldigung, dass es so lange war, aber bei dem Buch ist es nur so aus mir rausgesprudelt – ich liebe dieses Buch wirklich.
Felinette zu »Dick Francis: Verrechnet« 24.05.2007
Ein manchmal haarsträubender Plot und trotzdem einer meiner Lieblingskrimis. Muss wohl an dem Humor liegen, der das Buch durchzieht. Wunderbare, wenn auch manchmal etwas schrill gezeichnete Figuren wie etwa der Protagonist Alexander Kinloch oder der „Skinhead“-Detektiv machen ein Spaß. Und ganz nebenbei lernt man eine Menge über Aquarell-Malerei und Schuldner-Beratung. Hinreißend!
Kathi zu »Dick Francis: Verrechnet« 15.08.2006
Ich habe noch nicht sehr viele der Krimiromane von Dick Francis gelesen. Aber "Verrechnet" ist wircklich interesant, da man sich zuerst fragt was dieser Maler mit einer Firma am hut hat aber lest selbst es ist wircklich interessant.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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