Peitsche von Dick Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1969 unter dem Titel Enquiry, deutsche Ausgabe erstmals 1970 bei Ullstein.

  • London: Michael Joseph, 1969 unter dem Titel Enquiry. 224 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1970 Milford liebt die Peitsche. Übersetzt von Brigitte Fock. 149 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1995. Übersetzt von Nikolaus Stingl. ISBN: 3-257-22755-8. 267 Seiten.

'Peitsche' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Wenn ein Jockey seine Lizenz verliert, ist er erledigt. Um so mehr, wenn ihm Betrug im Rennen vorgeworfen wird. Kelly Hughes läßt sich nicht einfach vom Turf verjagen. Er weiß, dass er reingelegt worden ist, und versucht auf eigene Faust herauszufinden, warum. Seine Untersuchung fördert eine Intrige zutage, die die konservative britische Rennwelt in ihren Grundfesten erschüttern würde …

Ihre Meinung zu »Dick Francis: Peitsche«

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Rainer Möller zu »Dick Francis: Peitsche« 25.12.2015
Ein schlankes Buch über die klassischen Männerthemen:
- der Wille, sich nicht zu unterwerfen
- Geradlinigkeit, und der Respekt, den man sich dadurch bei anderen Männern (den richtigen) erwirbt
- Kaltblütigkeit in Krisensituationen
- die Fähigkeit und Bereitwilligkeit, Schmerzen zu ertragen
- technisches Interesse und Verständnis (Francis erwartet von seinen Lesern immer, dass sie sich auf genaue technische Beschreibungen einlassen)
- Konflikte mit dem Vater (sonst manchmal auch älteren Bruder)
usw.
Was für den klassischen Männerroman ungewöhnlich ist: ein sehr gutes psychologisches Einfühlungsvermögen in andere - DF-Romane lese ich oft wegen ihrer intelligenten Menschenbeobachtung (kombiniert mit Weitherzigkeit)
Alles in allem: wesentlich mehr als bloße "Krimikost".
uknig zu »Dick Francis: Peitsche« 18.10.2012
Eine böse Intrige stoppt die Karriere von Jockey Kelly Hughes. Doch Hughes kämpft um seinen Job und ermittelt auf eigene Faust. Das Beste an den Werken von Dick Francis ist eigentlich immer, wie präzise er das Milieu des englischen Galopprennsports schildert. Aber diesmal stimmt auch die Geschichte – sehr solide Krimikost des Altmeisters mit Action und Humor.
Ham zu »Dick Francis: Peitsche« 31.01.2009
Wieder ein Francis' mir einem Jockey in der Hauptrolle, und die waren zu Beginn seiner Schriftsteller-Karriere wohl die besten Romane. "Peitsche" liefert alles, was man von DF kennt und was man an seinen Stories liebt. Tempo, Action, Humor und ein unbeugsamer Held, der ab und zu den kürzeren zieht...87°
Torsten Janssen zu »Dick Francis: Peitsche« 19.03.2007
Dick Francis wurde leider nie zum Sir vorgeschlagen. Allerdings hatte er in seinen Romanen ja auch nicht immer Gentleman Like Sachen besprochen. Trotzdem ein sehr guter Schriftsteller. Gruß Torsten Janssen
RolfWamers zu »Dick Francis: Peitsche« 19.03.2007
Dies ist einer der besten Romane von Dick Francis , und er erhielt dafür auch einen "Edgar". Der Autor schildert ganz ordinäre kriminelle Machenschaften und doch sind (fast) alle Personen Gentlemen. Hat eigentlich schon mal jemand in Whitehall darüber nachgedacht, wie sehr dieser Mann in 40 Jahren als Schriftsteller mit seinen Büchern die bestehende britische Gesellschaftsordnung gestärkt hat und ihn zum "Sir" vorgeschlagen ?
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