Galopp von Dick Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1978 unter dem Titel Trial Run, deutsche Ausgabe erstmals 1980 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Russland / Moskau, 1970 - 1989.

  • London: Michael Joseph, 1978 unter dem Titel Trial Run. 239 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1980 Im Galopp in die Falle. Übersetzt von Ursula Goldschmidt. 172 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1991. Übersetzt von Ursula Goldschmidt & Nikolaus Stingl. 276 Seiten.

'Galopp' ist erschienen als

In Kürze:

Ex-Jockey Randall Drew wird in einer delikaten Mission nach Moskau geschickt. Ein mysteriöses Wesen mit Namen »Alyosha« bedroht einen königlichen Kandidaten an den Olympischen Spielen in Moskau. Der Auftrag ist vage, der Gegner unsichtbar, und die Hindernisse sind eigentlich unüberwindlich …

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Rainer Möller zu »Dick Francis: Galopp« 18.06.2016
Verrät einiges über Francis' Einstellung im Hinblick auf die britische Innenpolitik und die Weltpolitik - die damalige konservative Abneigung gegen Staatseinmischung, als deren exzessiver Höhepunkt der orwellianische Sowjetstaat galt. Und in der Wahl seiner Terroristen war er politisch sehr vorausschauend.
Ham zu »Dick Francis: Galopp« 12.08.2009
Diesmal hat DF seine Story nach Moskau - zur Zeit des kalten Krieges - verlegt, mit dem gleichen, mäßigen Erfolg wie bei seinen anderen "Auslandseinsätzen". Die Geschichte - eine Suche nach einer Person - kommt nie so recht in Schwung, alles wirkt konstruiert und Spannung wird auf den diversen Schauplätzen, die der Held in Moskau so abklappert, auch nicht aufgebaut.
Insgesamt ein mäßiger Krimi und ein schwacher Francis. Nur für Fans...65°
Krimi-Tina zu »Dick Francis: Galopp« 03.08.2008
Einer der schwächeren ja, untypisch..nun wie man es nimmt.
Es läuft schon nach dem bewährten Francis-Muster ab. Die Zutaten: Taffer junger Mann, welcher in irgendeiner Form mit Pferden zu tun hat, gerät unverschuldet in Schlamassel, und klärt das Ganze kraft seines messerscharfen Verstandes auf. Auf dem Weg zur Lösung wird ihm wiederholt übelst mitgespielt, was ihn aber keineswegs aufhalten kann.
Hinzukommt kommt noch irgendein Handicap, das zwar sein Leben, nicht aber seine positive Eintstellung zu demselben beeinträchtigt und eine komplizierte Beziehung zu einer kratzbürstigen aber symphatischen jungen Frau.
Davon weicht Francis auch in diesem Buch nicht ab. Ungewöhnlich ist aber der Hintergrund, Moskau, und auch die Verbrecher. Und mit diesem internationalem Szenario hat er sich ein bissel verhoben, der Plot wirkt arg konstruiert.
Die Beschreibungen des sozialistischem Moskau mit z. B. den Zimmerwächterinnen in allen Stockwerken dagegen fand ich sehr gelungen und sehr stimmig.
Ingesamt angenehme leichte und anspruchslose Lektüre
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Peter Schwien zu »Dick Francis: Galopp« 22.08.2005
Na ja, es ist schon der schwächste seiner Romane, die ich alle geleseb habe. Milieuschilderungen wie gewohnt, aber mit Moskau als Hintergrund kommt Dick Francis nicht wie gewohnt zurecht. Die Story wirkt klebrig, ohne Pepp; es ist kein "typischer" Francis.
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