Fehlstart von Dick Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1981 unter dem Titel Twice Shy, deutsche Ausgabe erstmals 1983 bei Ullstein.

  • London: Michael Joseph, 1981 unter dem Titel Twice Shy. 248 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1983. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-548-10204-2. 256 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1995. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 3-257-22756-6. 342 Seiten.

'Fehlstart' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als Physiklehrer weiß Jonathan Derry das verräterische Quietschen auf den Musikkassetten, die ihm sein Freund mit auf den Heimweg gegeben hat, sofort zu deuten. Statt des versprochenen Broadwaymusicals entdeckt er ein raffiniertes Computersystem, mit dem man die gesamten Pferdewetten Englands knacken – und gewinnen kann. Als nach kurzer Zeit ein gewisser Angelo bei ihm auftaucht und die Kassetten mit höchst unfeinen Methoden zurückfordert, kommen Jonathan seine Talente als Olympiascharfschütze sehr zustatten. Angelo läßt nicht locker und versucht es bei Jonathans kleinem Bruder auf die gleiche erpresserische Tour. Doch der ist ein gebranntes Kind und hat viel raffiniertere Munition auf Lager. Vor allem versteht er etwas von Pferden.

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Rainer Möller zu »Dick Francis: Fehlstart« 09.06.2016
Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass der erste Teil des Buches in den sechziger Jahren spielt (als Basic erfunden wurde) und der zweite Teil zur Entstehungszeit des Romans (um 1980).
Ich denke, die Beschreibung würde dann dem jeweiligen Stand der Computertechnik entsprechen.
Der erste Teil enthält eine gute Passage, wie ein Räuber-Erpresser durch technische und psychologische Mittel überwältigt wird. Der zweite Teil enthält eine ebenso eindrucksvolle Passage aus der Sicht eines Menschen, der angeschossen wurde und zu sterben droht (wie es dem Bruder Derenham in Knockdown tatsächlich passiert).
Ham zu »Dick Francis: Fehlstart« 06.01.2010
Etwas außergwöhnlich ist dieser Roman schon, denn er besteht aus zwei Teilen und zwei verschiedenen Ich-Erzählern, wenn auch beide Teile bzw. Protagonisten schon in Zusammenhang stehen. Zwischen den beiden Teilen herrscht ein Zeitunterschied von ca. 14 Jahren - und genau da fängt ein gravierendes Problem des Romans an.
Ein Thema der Story sind nämlich Computer. Und während der erste Teil in seiner Zeit (Anfang der 1980er Jahre, dies entspricht auch der Veröffentlichung der Geschichte) durchaus autenthisch ist, passt die digitale Entwicklung im Roman (so gut wie gar nicht...) nicht mit der in der Realität (rasant!) zusammen. Aber auch in anderen Aspekten bin ich von diesem DF nicht überzeugt. Vieles ist vorhersehbar, Wendungen und Überraschungen gibt es keine. So bleiben nur...72°!
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