Deutscher Krimi Preis 2004

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national

1. Platz:

Berlin Fidschitown von D.B. Blettenberg

Der Eurasier Farang bekommt in Bangkok einen Auftrag, der ihn in das Land seines deutschen Vaters führt. In Berlin gerät Farang schon bald zwischen die Fronten zweier rivalisierender vietnamesischer Banden, die das labyrinthartige System aus Bunkern, Tunneln und Stollen unter der Stadt beherrschen. Auf seiner Suche in der Unterwelt Berlins erhält Farang Unterstützung von zwei starken Frauen, der suspendierten Kripobeamtin Romy Asbach und der Journalistin Heliane Kopter. Doch ohne die bewährte Hilfe seiner Bangkoker Freunde, dem Reporter Tony Rojana und der »Tunnelratte« Bobby Quinn, käme Farang in Berlin nicht über die Runden.

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D.B. Blettenberg: Berlin Fidschitown (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003 bei Pendragon

2. Platz:

Schneesterben von Anne Chaplet

Einen Winter, in dem so viel Schnee fällt, hat man in Klein-Roda lange nicht erlebt. Und dass er so lange liegen bleibt, noch seltener. Als es endlich taut, sind alle erleichtert, auch Paul Bremer, der Schneeschippen hasst – wie alle ehemaligen Städter, obwohl er schon lange in Klein-Roda wohnt. Unter dem Schnee lag manches verborgen, was jetzt ans Tageslicht kommt – auch die Leiche von Michael Hansen, dem bekannten Kriegsreporter, der nicht in fernen Krisengebieten, sondern auf der Schotterstrasse vor einem einsamen Ferienbungalow zu Tode kam. Die Autorin kehrt an den Schauplatz ihres ersten Romans zurück und erzählt eine ungeheuerliche Geschichte, eine Geschichte von Schuld und Sühne, von Zufall und Schicksal, von kindlicher Grausamkeit und grausamen Erwachsenen und vom Fluch der Erinnerung.

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Anne Chaplet: Schneesterben (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003 bei Kunstmann

3. Platz:

Ein sturer Hund von Heinrich Steinfest

Wer ist die Mörderin, die ihre Opfer porträtiert und anschließend mit ritueller Präzision köpft? Und was hat sie mit dem Wiener Privatdetektiv Cheng zu tun? Denn als er sich selbst porträtiert findet, startet sein Wettlauf gegen die Zeit, und er muß feststellen, dass nicht nur sein Mischlingsrüde Lauscher ein sturer Hund ist …

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Heinrich Steinfest: Ein sturer Hund (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003 bei Piper


international

1. Platz:

Fliehe weit und schnell von Fred Vargas

Die Pest in Paris! Das Gerücht hält die Stadt in Atem, seit auf immer mehr Wohnungstüren über Nacht eine seitenverkehrte 4 erscheint und morgens ein Toter auf der Straße liegt – schwarz. Kommissar Adamsberg sitzt in einer kleinen Brasserie in Montparnasse. Im Kopf hat er eine rätselhafte lateinische Formel, die auf jenen Türen stand – und vor sich, am Metroausgang, einen bretonischen Seemann, der anonyme Annoncen verliest. Auch lateinische darunter. Aber wo ist der Zusammenhang zwischen den immer zahlreicheren Toten in der Stadt und den sympathischen kleinen Leuten, die dem Bretonen so gebannt zuhören? Plötzlich hat Adamsberg, der Mann mit der unkontrollierten Phantasie, eine Vision.

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Fred Vargas: Fliehe weit und schnell (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003 bei Aufbau

2. Platz:

Eine süße Ewigkeit von George P. Pelecanos

Washington in den späten achtziger Jahren. Kokain überschwemmt die Stadt. Marcus Clay, der schwarze Vietnamveteran, versucht seinen Schallplattenladen aus diesem Chaos herauszuhalten. Doch selbst sein Freund Dimitri Karras gönnt sich im Hinterzimmer gemeinsam mit der schönen Donna eine Nase Koks. Da stirbt bei einem Autounfall direkt vor dem Laden ein Drogenkurier. Donnas Freund Eddie greift sich aus dem brennenden Wagen einen Kopfkissenbezug voll Geld. Er wird der Gejagte in einem Thriller aus Bandenkriegen und Blut, den Hits der Achtzigern und der Suche nach Gerechtigkeit in einer Stadt ohne Gesetz.

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George P. Pelecanos: Eine süße Ewigkeit (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003 bei DuMont

2. Platz:

Schuss ins Schwarze von George P. Pelecanos

Derek Strange ist schwarz und ein erfolgreicher Privatdetektiv in Washington. Terry Quinn ist weiß und kommt gerade so über die Runden. Beide sind Ex-Cops, stehen aber auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes, nachdem Quinn einen schwarzen Polizisten erschossen hat – anscheinend in Notwehr. Als Strange in diesem lang zurückliegenden Fall ermittelt, lernen die beiden sich kennen – und schätzen. Und der Fall, der zunächst so klar schien, nimmt eine überraschende Wendung je länger das Detektivpaar wider Willen gemeinsam recherchiert, denn ihre Suche ruft die Drogenmafia auf den Plan. Der ausbrechende Bandenkrieg fordert immer neue Opfer …

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George P. Pelecanos: Schuss ins Schwarze (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003 bei Rotbuch

3. Platz:

Stunde null in Phnom Penh von Christopher G. Moore

In Phnom Penh hält die UNTAC nach dem Bürgerkrieg einen labilen Frieden aufrecht. Waffenhandel, Schmuggel und Raubüberfälle sind an der Tagesordnung, überall ist Korruption, ein Menschenleben ist nichts wert. Jede Nacht hört man Schüsse an illegalen Checkpoints. Hier soll Vincent Calvino einen Mann namens Hatch ausfindig machen, den Geschäftspartner eines Ganoven in Bangkok. Doch Calvino ist nicht der einzige, der Hatch sucht.

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Christopher G. Moore: Stunden null in Phnom Penh (Buchcover)

auf deutsch erschienen: 2003, Unionsverlag

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ISSN 1862-7528