Tod vor Morgengrauen von Deon Meyer

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Orion, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • Kapstadt: Human & Rousseau, 2000 unter dem Titel Orion. 360 Seiten.
  • London: Hodder & Stoughton, 2000. Aus dem Afrikaans. 569 Seiten.
  • New York: Little, Brown, 2005. 374 Seiten.
  • München: Knaur, 2003 Tod im Morgengrauen. Übersetzt von Karl-Heinz Ebnet. Übersetzung aus dem Englischen. ISBN: 3-426-62128-2. 569 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2006. Übersetzt von Karl-Heinz Ebnet. Übersetzung aus dem Englischen. ISBN: 978-3-7466-2280-4. 596 Seiten.

'Tod vor Morgengrauen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In Kapstadt wird der Antiquitätenhändler Jan Smits mit einem Schuss in den Hinterkopf geradezu hingerichtet. Sein Safe ist ausgeraubt worden, das Testament fehlt, und die Kugel stammt aus einer ungewöhnlichen Waffe. Privatdetektiv Zed van Heerden, ein ehemaliger Cop, hat nur sieben Tage Zeit, Licht in die Sache zu bringen, sonst geht die Witwe leer aus und das gesamte Erbe fällt an den Staat. Merkwürdig nur, dass das Leben des Toten erst 1983 zu beginnen scheint …

Das meint Krimi-Couch.de: »Darling, ich lese Deon Meyer!« 92°Treffer

Krimi-Rezension von Wolfgang Reuter

Der südafrikanische Autor Deon Mayer ist auf der Krimi-Couch kein Unbekannter mehr: Sein Roman Das Herz des Jägers wurde im Oktober 2005 zum »Volltreffer« gewählt. Und – Ehre, wem Ehre gebührt – in Folge erhielt dieses Buch den Deutschen Krimi-Preis 2006 (2. Platz Kategorie International). Tod vor Morgengrauen ist der unmittelbare Vorgänger, geschrieben bereits im Jahre 2000, in Deutscher Übersetzung erstmals bei Knaur 2003 veröffentlicht, 2006 erneut auf Deutsch beim Aufbau-Verlag erschienen. Auch dieser Krimi hat bereits seine Lorbeeren geerntet, er wurde in Südafrika als Fernsehserie produziert.

Die Hauptfigur ist diesmal Zatopek van Heerden, ehemaliger Polizist, jetzt ein heruntergekommener Privatdetektiv. Gleich zu Beginn landet er nach einer Schlägerei betrunken im Knast. Sein Anwalt holt ihn zum wiederholten Male aus der Haft, und er hat auch gleich einen Auftrag zur Hand: Die Anwältin Hope Beneke möchte Zatopek engagieren. Der Mann ihrer Klientin, ein Antiquitätenhändler, wurde brutal gefoltert und ermordet, sein Safe geplündert. Dabei ist auch das Testament abhanden gekommen, welches seine Frau als Alleinerbin festsetzt. Van Heerden soll diesen Fall aufklären und dabei das Testament finden, denn es sind nur sieben Tage Zeit, dann fällt das Vermögen an den Staat.

Der Detektiv ahnt nicht, in welche Nesseln er sich mit diesem Auftrag gesetzt hat. Was war wirklich in diesem Safe? Schon bald taucht der Geheimdienst auf und setzt ihn unter Druck, die Polizei wird nervös, sogar ein amerikanischer Agent kommt ins Spiel. Die Medien beginnen ihre Schlacht, ehemalige Söldner bedrohen sein Leben. die Spuren führen lange zurück bis ins Jahr 1976, wo im Rahmen der Befreiungskriege offenbar ein schreckliches Verbrechen geschehen ist …

Von Beginn an fesselt dieses Buch durch seine Intensität. Eigentlich sind es zwei Geschichten, die abwechselnd erzählt parallel verlaufen. Zum einen die eigentliche Handlung, nämlich van Heerdens Suche nach dem tödlichen Geheimnis hinter dem Testament. Zum anderen seine eigene Lebensgeschichte.

Die Handlung beginnt gemächlich, ist vorerst vom Verhältnis des problematischen Detektiven zur charismatischen Anwältin dominiert, doch alles gewinnt plötzlich an Fahrt, ohne Leerläufe oder Spannungsabfall. Immer wieder findet sich eine überraschende Pointe oder eine unerwartete Wendung. Und alles mündet in einem Finale, das an Spannung manches von Henning Mankell oder Patricia Cornwell übertrifft.

Natürlich ist da auch ganz entscheidend der gesellschaftliche und politische Hintergrund Südafrikas in jüngster Zeit, die Folgen der Apartheid, der Befreiungskämpfe. Die noch lange nicht gefestigte Demokratie, die Grabenkämpfe sowohl zwischen als auch innerhalb Geheimdienst und Polizei. Die vielen »Leichen im Keller«. Und wieder die wesentliche Rolle der Medien, welche van Heerden geschickt für sich zu nutzen weiß. Meyer überfordert aber niemanden mit der Südafrikanischen Geschichte, setzt deren Kenntnis nicht voraus.

Manche Figuren aus den anderen beiden Büchern Meyers tauchen in Nebenrollen auf, so etwa der Polizist Mat Jobert aus Der traurige Polizist oder Thobela aus Das Herz des Jägers. Dadurch entsteht auch über die handelnden Personen ein sympathischer, wenn auch lockerer Zusammenhang von Meyers Romanen.

Van Heerdens Lebensgeschichte ist eine Art Entwicklungsroman im klassischen Sinne, das Werden des Helden und schließlich die entscheidende Katastrophe, die ihn zu dem abgewrackten, zynischen, aggressiven Alkoholiker werden ließ. Wunderbar erzählt, psychologisch und menschlich sehr einfühlsam und glaubwürdig. Die Ich-Form ist ein interessanter Kontrast zur anderen Handlung, ein gelungenes formales Detail.

Beide Handlungen führen in gewisser Weise am Ende des Buches zusammen, wo neben dem spannungsgeladenen Finale a la James Bond auch Goethe zitiert werden kann: »Das ewig Weibliche zieht uns hinan«.
Alles in allem also ein absolutes »must have« für Krimifreunde. Ab jetzt heißt es nicht mehr: »Darling, ich bin im Kino!«, sondern »Darling, ich lese Deon Meyer!«

Wolfgang Reuter, Februar 2007

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Heinz zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 05.12.2013
Ich lese pro Jahr ca. 60 - 70 Kriminalromane, seit ca. 5 Jahren. Manche lege ich nach 5 Seiten weg, manche verschlinge ich in 2 Tagen. "Tod im Morgengrauen" ist für mich nicht nur der Beste von Deon Meyer, er ist der Beste, den ich je gelesen habe. Soviel Tiefgang ohne schwülstig zu werden, soviel schlüssige Spannung, soviel Hintergrundinformation über ein Land, von dem ich sowenig wusste. Einfach begeisternd und beeindruckend zugleich!

99 Punkte
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 11.08.2013
Wenn ich Ende Dezember meinen persönlichen Krimi des Jahres küre, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es sich um Deon Meyers dritten Roman, „Tod vor Morgengrauen“, handeln wird, mit dem der südafrikanische Autor, der mich bereits mit seinem Frühwerk „Der traurige Polizist“ zu begeistern wusste, die qualitative Latte nochmal ein Stückchen höher gelegt hat. Mehr noch: „Orion“, so der Titel auf Afrikaans, gehört ohne Zweifel zum sowohl sprachlich als auch inhaltlich besten, was ich seit längerer Zeit (oder besser gesagt seit James Lee Burke) in diesem Genre in den Händen halten durfte. Meyer legt hier nicht nur das Klischee des südafrikanischen Exoten ad acta, er vollzieht, wie das nur wenigen vor ihm gelungen ist, den Spagat zwischen ernsthafter Literatur und spannungsgeladener Unterhaltung, ohne sich dabei die Leisten zu zerren bzw. dem Leser zuviel künstlich aufgetragenes Gefasel zuzumuten. Hier sitzt jeder Satz am richtigen Platz, trägt jede winzige Zeile dazu bei, ein Gesamtbild zu erzeugen, das uns geistig direkt an den Kap katapultiert und aus künstlichen Figuren erschreckend, ja berührend nachvollziehbare Menschen macht.

Im Mittelpunkt steht dabei diesmal ein ehemaliger Ermittler der Mordkommission namens Zatopek van Herrden, der sich inzwischen notgedrungen als abgehalfterter Privatdetektiv seinen Lebensunterhalt verdingt und dabei in schöner Regelmäßigkeit vollkommen besoffen am Fußboden irgendeiner Kneipe wiederfindet. Als ihn eines Tages wieder einmal sein Anwalt Kemp aus dem Knast holen muss, weil er des Abends zuvor eine Schlägerei vom Zaun gebrochen hat, hat dieser zugleich einen neuen Auftrag für ihn: Kemps Kollegin Hope Beneke benötigt seine Hilfe in einem mysteriösen und aufgrund der fehlenden Indizien auch undankbaren Fall. Er soll den Mord an dem Antiquitätenhändler Johannes Jacobus Smit aufklären, der vor seinem Tod brutal gefoltert und am Ende mit einem Schuss aus einer amerikanischen M-16 hingerichtet worden ist. Die Polizei hat die Akte Smit längst geschlossen. Doch da man bei dem Mord auch den Safe geplündert und das darin enthaltene Testament entwendet hat, drängt die Witwe nun auf neue Ermittlungen. Andernfalls fällt das Erbe, ein beträchtliches Vermögen, nach dem Ablauf von sieben Tagen direkt an den Staat.

Van Heerden ist von seiner Aufgabe genauso wenig begeistert wie von der idealistischen Hope Beneke. Nur widerwillig erklärt er sich bereit Nachforschungen anzustellen, sind die Spuren doch, allein aufgrund der bereits vergangenen Zeit seit dem Tod des Opfers, mehr als kalt. Als er schließlich auf etwas stößt, scheint er in einen Wespennest gestochen zu haben. Plötzlich zeigt sich neben der Polizei auch der südafrikanische Geheimdienst an seinen Ergebnissen äußerst interessiert. Mit jedem Tag wird mehr Druck auf van Heerden ausgeübt, der immer noch herauszufinden versucht, was sich genau im Safe befunden hat. Waren er es gefälschte Dollars oder Drogengeld? Hatte Smit vielleicht etwas mit Schmuggel zu tun?

Nach und nach verwirft er die einzelnen Theorien bis er schließlich auf die Wahrheit stößt, die ihn nicht nur weit zurück in das Jahr 1976 führt, sondern sich und Hope Beneke auch in tödliche Gefahr bringt …

Ich bin ganz ehrlich: Kriminalromane mit zwei parallel laufenden Handlungssträngen, welche selbst nach mehr als dreihundert Seiten immer noch keine größere Verbindung zueinander aufweisen, sind mir eigentlich grundsätzlich zuwider, hemmen sie doch zumeist das Lesevergnügen bzw. stören die Dynamik und den Fluss der eigentlichen Geschichte. „Tod vor Morgengrauen“ kann allerdings als schulmeisterliches Beispiel angeführt werden, wie man es richtig macht, gelingt es doch Deon Meyer mit diesem stilistischen Griff hervorragend, der ohnehin schon unheimlich komplexen Handlung und ihren Figuren zusätzliche Tiefe zu verleihen. Und um es auf den Punkt zu bringen. Das ist tatsächlich Optimierung auf besten Niveau, da van Heerden den Vergleich mit den ganz Großen standzuhalten vermag und sich problemlos in die Riege der Dave Robicheaux', Philip Marlowes, John Rebus' oder Patrick Kenzies einreiht. Es fällt mir wirklich schwer zu urteilen, was mir besser gefallen hat: Der eigentliche Krimi-Plot oder die in der Ich-Form erzählte Lebensgeschichte van Heerdens. Fakt ist jedenfalls: Beide zusammen sorgen für den genau richtigen Mix aus psychologischer Betrachtung und stimmungsvoller Atmosphäre, heben das ohnehin schon hohe Niveau des Romans nochmal an.

Auch wenn knurrige, saufende Ermittler uns allerorten aus den Buchdeckeln entgegenzuhüpfen scheinen – Zatopek van Herrden hat mit diesen schablonenhaften Stereotypen nur wenig gemein, ist in seiner Charakterisierung viel intensiver gezeichnet, als man dies allgemein hin von diesem Genre gewohnt ist. Fast scheint es so, als wäre nicht die Figur für die Handlung entworfen, sondern andersrum. Als hätte Deon Meyer rund um van Heerden seine Geschichte erzählt, die nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen des heutigen Südafrikas berücksichtigt, sondern bis weit zurück in die Zeit der Befreiungskriege reicht. Einmal mehr wird deutlich, wie eng Zukunft und Vergangenheit am Kap zusammenhängen, wie die Folgen der Apartheid, die begangenen und unter den Teppich gekehrten Verbrechen, das Land, trotz der TRC (Wahrheits- und Versöhnungskommission), weiterhin beschäftigen.

Für uns Europäer ist das mitunter schwer verständlich, wenngleich sich Meyer große Mühe gibt, seine Handlung nicht allzu sehr mit Informationen zu überfrachten. Um den ein oder anderen Blick ins Lexikon (Befreiungskriege, UNITA, Geschichte Angolas) kam ich letztlich dennoch nicht herum. Für mich jedoch auch kein Grund zur Kritik. Ganz im Gegenteil: Ein Krimi, welcher es neben dem eigentlichen Auftrag der Spannungserzeugung auch noch schafft mich tiefer für die Thematik zu interessieren, muss umso höher gelobt werden. Selbiges gilt für Meyers Angewohnheit, Figuren früherer Bücher in Nebenrollen auftauchen zu lassen, was einem immer wieder das Gefühl gibt, sofort zuhause zu sein. In diesem Fall sind dies Mat Joubert (Hauptprotagonist in „Der traurige Polizist“) sowie der ehemalige Berufskiller Thobela »Tiny« Mpayipheli, dem der Leser u.a. in „Das Herz des Jägers“ wieder begegnen wird.

Wer jetzt Angst hat von all den komplexen Verbindungen erschlagen zu werden, den kann ich beruhigen. „Tod vor Morgengrauen“ liest sich flüssig, schnell, ja, wie aus einem Guss und hält stets die Balance zwischen ruhigen Passagen und deftiger Action. Letztere hat Deon Meyer nicht selten drastisch und brutal inszeniert, wenngleich diese Einlagen keinesfalls den Gewaltgrad eines Roger Smith erreichen. Dennoch: Meyers dritter Roman ist nichts für zartbesaitete Rätselfreunde. Anhänger des nachtschwarzen Hardboiled werden dafür aber ebenso auf ihre Kosten kommen wie Leser psychologischer Krimis. Auch weil die Handlung nicht mit Überraschungen geizt und immer wieder neue Haken schlägt, bis man sich letztendlich mit der ernüchternden, düsteren Wahrheit konfrontiert sieht.

Insgesamt ist „Tod vor Morgengrauen“ eine in allen Belangen meisterhafte Mischung aus gesellschaftlichem Kriminalroman und psychologischer Lebensgeschichte, die über die volle Distanz zu überzeugen weiß. Nachtschwarz, spannend, einfühlsam, glaubwürdig und einfach vortrefflich erzählt – ein ganz dicke Empfehlung für alle Freunde anspruchsvoller Spannungsliteratur!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Volker Busch zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 06.02.2012
Zatopek van Heerden ist ein äußerst interessanter Ermittler, er ist eben nicht nur der stereotypisch gebrochene Antiheld, vielmehr ist er ein vom Leben Gezeichneter, glaubwürdig erklärt in der Nebenhandlung.
Die Kriminalgeschichte ist spannend und kurzweilig.
Das Finale ist furios beschrieben, es bleibt im Gedächtnis haften und macht Lust auf mehr.
Danke für diesen gelungenen Roman.
Susy zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 07.09.2010
Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand, bis man es zu Ende gelesen hat.
Superspannend und komplex geschrieben. Eine Stern am Himmel der Krimigeschichte.
Viele interessante Details zu Südafrika und ein toller Ermittler mit einer großartigen Mutter. Ich habe mir jetzt noch mehr Bücher von Deon Meyer bestellt ich bin gespannt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mylo zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 28.10.2009
Wieder einmal hat mich ein Roman von Deon Meyer begeistert. Eine spannende Story - nein sind ja eigendlich zwei - , starke Charaktere, allen voran Zadopek van Heerden, und wieder wissenwertes über Süd Afrika.
Das sind Bücher, die man nicht weglegen kann. Und istman fertig sucht man sich schnellstens seinen nächsten Meyer.
85 Punkte
mimikrimi zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 26.02.2009
Dieser Krimi hat mich gefesselt." Weißer Schatten" war mein erster und so ist es nur zwingend weiterzulesen.Seine Figur Zapotek van Heerden ist ein insich zwiespältiger Mensch.Ex-Polizist quälen ihn die Fehler seiner Vergangenheit und nun wird sein Wissen gefragt und er hat nur 7 Tage Zeit.Seinen inneren Kampf mit sich und seine Feindsehligkeit gegen seine Mitmenschen beschreibt der Autor genauso einfühlsam,wie er das Verbrechen in der Vergangenheit im Heute hineinbringt.Wir Leser haben teil am heutigen Südafrika und werden auch mit dessen Vergangenheit bekannt gemacht ohne allzusehr in die Tiefe der Konflikte zwischen Schwarz und Weiß eizugehen.Rundherum stimmig ,spannend,gute Darstellung der Hauptpersonen, immer wieder lesbar.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rolf.P zu »Deon Meyer: Tod vor Morgengrauen« 20.05.2008
Von einem Autor, der mit solch einem Talent Kriminalromane schreibt, erhofft man sich noch viele Romane.
"Tod vor Morgengrauen" ist ein brillanter Kriminalroman, der nicht nur in der Gegenwart Südafrikas handelt, sondern auch tief in dessen Vergangenheit führt. Dies geschieht durch zwei Storys in einem Roman.
Deon Meyer gelingt es hervorragend verschiedene Handlungsstränge parallel zu entwicklen und miteinander zu verknüpfen, ohne dass das Buch langweilig und unübersichtlich wird.
Sowohl sprachlich als auch von der Zeichnung der Personen und deren Geschichte ist Meyer ein herausragendes Werk gelungen. Meyer hat den richtigen Mix aus komplexerer Atmosphäre, verbundenen Hintergrundsgeschichten und flüssigem Lesefluss gefunden. Das Buch ist komplex, jedoch nie konfus und lässt am Schluss keine Fragen offen, alles wird aufgeklärt.
Ein Meisterwerk der Spannungsliteratur. Sehr spannend von Anfang bis zum Schluss! Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt und gehört zu den besten Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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