Dreizehn Stunden von Deon Meyer

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel 13 uur, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Rütten & Loening.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • Kapstadt: Human & Rousseau, 2008 unter dem Titel 13 uur. ISBN: 978-0798150101. 406 Seiten.
  • Berlin: Rütten & Loening, 2010. Übersetzt von Stefanie Schäfer. ISBN: 978-3352007798. 470 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2011. Übersetzt von Stefanie Schäfer. ISBN: 978-3-7466-2737-3. 480 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2010. Gesprochen von Romanus Fuhrmann. ISBN: 978-3869740218. 5 CDs.

'Dreizehn Stunden' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein Telefonanruf reißt Inspector Griessel aus dem Schlaf: Eine junge Amerikanerin ist ermordet aufgefunden worden, eine andere wird durch die Stadt gejagt, und eine berühmte Sängerin hat offenbar ihren Mann erschossen. Und dann ruft auch noch seine Frau an! Sie will ihn treffen und ihm sagen, wie es mit ihnen weitergehen kann. Benny Griessel hat dreizehn Stunden, die Morde aufzuklären – und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Perfekt gemacht« 95°Treffer

Krimi-Rezension von Georg Patzer

In Südafrika zu leben, ist nicht leicht. Nicht für die Weißen, die ehemaligen Unterdrücker und Nutznießer des Apartheid-Systems, nicht für die Schwarzen, die zwar jetzt gefördert werden, mit der Hilfe von »Gerechtigkeitsquoten« auf höhere Posten kommen, aber auch immer noch voller Vorurteile sind. Jetzt müssen sie miteinander auskommen. Oder: Sie haben die Möglichkeit dazu.

 Benny Griessel steht genau dazwischen. Seit langer Zeit wartet er auf die Beförderung zum Kaptein, die ihm eigentlich längst zusteht. Aber da er Alkoholiker ist, jetzt seit 156 Tagen trocken, wurde sie lange herausgezögert. Nun soll er, als einer der wenigen älteren Polizisten mit über 25 Jahren Diensterfahrung, die jungen anleiten, ihnen bei Problemen beistehen, ein Mentor sein. Aber er will sie auch nicht dominieren, will ihnen die Fälle nicht aus der Hand nehmen, will, dass sie aus Fehlern lernen. Wird von einigen akzeptiert, von anderen nicht, von Vusumuzi Ndabeni, genannt Vusi, dankbar akzeptiert, von Fransman Dekker nicht. Eine komplizierte Stellung.

 Der mehrfach preisgekrönte südafrikanische Autor Deon Meyer hat wieder einen meisterhaften Roman geschrieben: Dreizehn Stunden erzählt einen Arbeitstag eines Polizisten in einem noch nicht ganz normalen Land mit normalen und manchmal nicht ganz normalen Problemen. Um 5 Uhr 37 beginnt der Tag, als sein Telefon klingelt: Eine Leiche wurde gefunden, vor einer Kirche. Aber nicht die Leiche einer Pennerin, wie Griessel annimmt, sondern die eines jungen Mädchen, einer amerikanischen Touristin – brutal wurde ihr der Hals bis zur Luftröhre aufgeschlitzt:

Sie war weiß. Das bedeutete Ärger. Das verhieß Medienrummel. Der ganze Kreislauf der Anschuldigungen, das Verbrechen sei außer Kontrolle geraten, würde wieder von vorn anfangen. Es bedeutet großen Druck und lange Arbeitszeiten und zu viele Leute, die sich einmischen würden. Jeder würde mal wieder seine eigene Haut zu retten versuchen. Er hatte es satt bis obenhin.

 Ein weiterer Mord ist geschehen, an einem berühmten Musikproduzenten. Verdächtigt wird zunächst der Ehemann einer ehemals berühmten Sängerin, die ihm gestanden hatte, mit dem Produzenten geschlafen zu haben. Beide Fälle hängen am Schluss zusammen, aber auf eine Art, die man nicht erwartet hätte.

 Virtuos verknüpft Meyer die beiden Mordfälle miteinander, lässt Griessel von einem Schauplatz zum nächsten hetzen, vor allem, als immer wieder Spuren des gejagten Mädchens gemeldet werden. Einmal schafft sie es, ihre Eltern in Amerika anzurufen, die den Konsul alarmieren, denn sie traut sich nicht zur Polizei: Auch die, hat sie gehört, sei darin verwickelt und hilft den Verbrechern. Einmal nimmt sie sogar Kontakt zu Griessel auf, dem sie vertraut, aber er kommt zu spät.

 Die Kapitel springen zwischen den Handlungssträngen hin und her. In einem rasanten, sich steigernden Tempo, das bis zum Schluss stringent durchgehalten wird, erzählt Meyer von den Fällen und den Polizisten. Ein grandioser Suspense baut sich auf, da wir die Jagd auf das Mädchen unvermittelt und ungefiltert aus ihrer Sicht mitbekommen, ihre lebensbedrohliche Situation wird hautnah und sehr packend geschildert, eine weitere Sicht ist die der Kriminellen, die sie mal beobachten, mal aus den Augen verlieren, die mit korrupten Polizisten verhandeln und ihre kühl-brutalen Anweisungen geben.

 Gleichzeitig wird aber auch die Lebenswelt der Polizisten präsentiert: Vusis hartnäckiges Bemühen um gute Arbeit und die Sympathie seines Vorgesetzten, Fransmans Leiden an der Hautfarbe, die ihn immer wieder ungerecht werden lässt und ihn Rassismus vermuten lässt, wo vielleicht gar keiner ist, Griessels Schwanken zwischen Resignation und Auflehnung und seine persönlichen Probleme mit dem Alkohol und seiner Frau, die ihn vor fünf Monaten aus dem Haus geworfen hat, weil sie es mit ihm nicht mehr aushielt: In sechs Monaten würden sie neu überlegen, ob er wieder zu ihnen zurückkehren kann, unter der Bedingung, dass er so lange trocken bleibt.

 Und ganz nebenbei werden auch historische und politische Fakten eingebaut, so geschickt und organisch, dass man nicht das Gefühl hat, in einem Lehrbuch gelandet zu sein (wie es so vielen anderen Autoren, z.B. Jeffery Deaver, immer wieder geht), sondern dass sie manchmal sogar den Suspense steigern. So in der Szene, als Rachel für kurze Zeit Unterschlupf bei einem alten Mann gefunden hat, der ihr zu essen macht, sie baden lässt: Denn da verlangsamen seine Erzählungen die Handlung, machen das kurze paradiesische Intermezzo so richtig deutlich, während man im Hinterkopf die Bedrohung aus der Sicht der Verbrecher geschildert bekommt, die das Haus des Alten längst im Visier haben. Perfekt gemacht.

 Und so bekommt man von einer Gesellschaft im Umbruch erzählt, wo sich die Polizei wundert, dass Schwarze und Weiße gemeinsam ein amerikanisches Mädchen jagen, während die Kulturen sonst doch so streng getrennt sind, auch die Kulturen der Verbrecher. Aber es geht um mehr als nur um ein Mädchen, das zufällig etwas gesehen hat, was sie nicht hätte sehen sollen. Am Schluss geht es bis in die höchsten Kreise der südafrikanischen Gesellschaft. Und da ist es, wie immer, egal, mit wem man Profit macht, ob der schwarz oder weiß, Xhosa oder Buschmann ist. Der Profit steht immer und überall über dem Rassismus.

Georg Patzer, März 2010

Ihre Meinung zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden«

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Hermann Woelke zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 03.10.2015
Ein großartiger Spannungsroman, der durch das geschickte Hin- und Herspringen zwischen unterschiedlichen Schauplätzen z. T. auf unterschiedlichen Kontinenten und den erlebten Reden verschiedener Protagonisten einen gnadenlosen Spannungsbogen aufbaut, der in einem intelligent konstruierten Plot tatsächlich alle losen Fäden zu einem grandiosen Gesamtbild zusammenfügt. Dabei psychologisch, politisch und soziologisch absolut nachvollziehbar und plausibel. Herausragend!
Krimi-Mietze zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 27.02.2015
Deon Meyer "Dreizehn Stunden"

Rasant, intelligent, atemlos, superspannend!

Deon Meyer ist ein großartiger Autor!
Mit außerordentlich spannendem Erzählstil und psychologischem Feingefühl verwebt er Geschichte, Alltag und Kriminalität Südafrikas.

Besonders gefällt mir persönlich, daß in seinen ersten Büchern verschiedene handelnde und ermittelnde Personen eingeführt werden, die der Autor in den weiteren Krimis wieder auftauchen läßt, als Haupt- oder Nebenfiguren.
KitKat zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 20.05.2013
Volltreffer!
Ein spannender, rasanter, fesselnder Krimi, der einen von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Durch und durch gelungen!Faszinierend erzählt Deon Meyer von der Polizeiarbeit in Südafrika, von einer halsbrecherischen Flucht durch Kapstadt und einem Wettlauf gegen die Zeit. Logisch und wohldosiert lässt er die Puzzleteilchen an ihren Platz fallen, bis sie sich zu einem unerwarteten Gesamtbild zusammensetzen.Mein erstes Buch von Deon Meyer, aber sicher nicht mein letztes!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
cyana zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 14.12.2011
95°. Wir sprechen hier von der Jo Nesbo-Stieg Larsson-Adler-Olsen Liga. Und ja. 'Dreizehn Stunden' wird dem absolut gerecht. Atemlos laufen wir an Rachels Seite um unser Leben. Plastisch erleben wir einen Alltag in Kapstadt, ein Alltag der so anders ist als in europäischen oder amerikanischen Städten. Und doch - auch auf der Südhalbkugel haben Kriminalisten Alkohol- und Eheprobleme und müssen sich mit dem allgegenwärtigen Bösen auseinandersetzen.
Faszinierend, wie sich die einzelnen Puzzleteilchen der Handlungsstränge letztlich zum großen Bild vereinen, zusammengehalten und eingekreist von Rachels Flucht. Für Krimicoucher ein absoluter Leckerbissen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
guido zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 07.01.2011
mein erster meyer und gewiss nicht mein letzter !

hohes, sehr dichtes erzähltempo, interessante charaktere und ein plot, der einen mitreisst, mitfiebern lässt, machen dieses buch zu einem kurzweiligen leseerlebnis. das buch ist so heiß, dass es sogar qualmt vor lauter hitze, insofern genau das richtige im winter.

die hohen bewertungen sind absolut angemessen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
HerrHansen zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 29.06.2010
Ein spannendes Werk, das den Leser mit auf eine rasante Reise durch Kapstadt nimmt. Wer Kapstadt kennt hat auf dieser Reise häufig die Bilder der Stadt und den Stadtplan im Kopf.

Schade nur, dass auch für dieses packende Werk von Deon Meyer das gilt, was ich vor einigen Tagen bereits zu "Der Atem des Jägers" bemängelt habe: In der Übersetzung haben sich zahlreiche grammatikalische Fehler eingeschlichen, die den Lesefluss des aufmerksamen Lesern leider stoppen.

Aber Deon Meyer selbst hat wieder einmal eine richtig gute Arbeit abgeliefert!
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bellexr zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 03.06.2010
Atemlose Jagd durch Kapstadt

Als Benny Griessel an einem Januarmorgen um 05:37 Uhr zu einem Mord gerufen wird, weiß er noch nicht, dass dies einer der längsten Tage seines Lebens werden soll. In Kapstadt wurde an einer kleinen Kirche die Leiche einer jungen Weißen gefunden. Schnell ist klar, dass diese in Begleitung einer Freundin war. Doch wo befindet sich diese? Noch den Tatort nicht richtig gesichert, wird Benny bereits zu einem nächsten Mord an einem bekannten Musikproduzenten gerufen. Hier scheint der Fall klar zu sein. Neben der Leiche wurde seine stark alkoholisierte Frau samt Waffe gefunden. Während Benny Griessel die beiden Mordfälle koordiniert, erhält er die Information, dass eine junge Frau von mehreren Männern quer durch Kapstadt gejagt wird. Handelt es sich hier um die Freundin der Toten, und wenn ja, warum hetzen diese Männer die junge Frau schon seit Stunden durch die Stadt?

Thematisiert wird von Deon Meyer u.a. das Thema Korruption innerhalb des Polizeiapparates, sowie dessen ständige Umstrukturierungen, sodass eine Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche sich stellenweise als sehr schwierig und uneffektiv gestaltet. Zum Anderen greift der Autor ein Thema auf, dass nach wie vor äußerst brisant ist und erst ganz zum Schluss des Thrillers gelüftet wird.

Die einzelnen Kapitel umfassen immer einen bestimmten Zeitabschnitt und so ist man durch sehr rasch wechselnde Szenen ständig auf dem aktuellen Stand rund um die Aktivitäten der Kommissare, den Verfolgern der jungen Frau und deren Hintermänner, wie auch um Rachel selbst und ihren Eltern, die von Amerika aus versuchen, die Suche nach ihrer Tochter voranzutreiben. Hierdurch ist die Spannung zu jeder Zeit extrem hoch und die hervorragend gelegten Szenenwechsel sorgen letztendlich dafür, dass man kaum fähig ist, dass Buch zur Seite zu legen.

Eigentliche Protagonistin des Thrillers war für mich die Stadt Kapstadt selbst. Deon Meyer gelingt es hervorragend ein realistisches Bild der Stadt und ihrer Menschen zu zeichnen und
er versteht es, einen binnen kürzester Zeit auf die nach wie vor noch herrschenden Schwierigkeiten der Stadt aufmerksam zu machen. Schnell ist klar, dass die Apartheid immer noch in den Köpfen der Menschen existiert, es vielen immer noch wichtig zu sein scheint, ob ein Mensch weiß, braun oder schwarz ist, ob er zu dem Stamm Zulu oder den Xhosa gehört. Erstaunt hat mich die Sprachvielfalt, die von Englisch über Afrikaans bis hin zu den unterschiedlichen Stammessprachen reicht und die Deon Meyer auch durchweg in seinen Thriller mit einbindet und im Anhang erklärt.

Seine Sprache ist direkt, schnörkellos und stellenweise sehr brutal und man hat stellenweise das Gefühl, dass ein Menschenleben nicht viel zählt und dann gelingt es ihm doch, ein wenig Herzlichkeit und Wärme zu vermitteln.

Die verzweifelte Flucht der amerikanischen Rucksacktouristin Rachel Andersson ist sehr beklemmend und absolut nachvollziehbar erzählt, genauso die Suche der Inspekteure Vussi Ndabeni und Benny Griessel nach der jungen Frau, die im Vordergrund des Thrillers steht. Doch auch der Klärung des Mordes an dem Musikproduzenten, der von dem Ermittler Fransman Dekker geleitet wird, wird viel Raum zuteil und man ahnt zwar, dass diese beiden Fälle eine Gemeinsamkeit haben, um welche es sich hierbei jedoch handelt, wird erst ganz zum Schluss gelüftet. Und dies ist absolut schlüssig umgesetzt.

Fazit: Eine sehr komplexe und brisante Story, die in einem überaus rasanten und spannend angelegten Thriller verarbeitet wird.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lerchie zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 26.04.2010
Eine Mädchen rennt den Berg hinauf. Sie wird verfolgt von fünf Männern, die bereits ihre Freundin Erin umgebracht haben. Sie wollen etwas, das sich in ihrem Besitz oder dem ihrer Freundin befindet, und sie werden nicht aufgeben.
Inspecteur Bennie Griessel wird durch das Telefon aus dem Schlaf gerissen. Es ist Vasamuzi Ndabeni, genannt Vusi. es geht um eine weibliche Leiche, die bei einer Kirche gefunden worden ist. Am Tatort ereilt ihn eine weiterer Anruf, ein Mann ist ermordet in seinem Haus gefunden worden. Es handelt sich um Adam Barnard, dem die Firma AfriSound gehört. Seine Frau Alexa ist neben der Leiche aufgewacht, und kann sich an nichts erinnern, denn sie war stockbesoffen. Sie ist Alkoholikerin, wie auch Bennie Griessel, den seine Frau deswegen aus dem Haus geworfen hat. Bennie glaubt ihr, dass sie es nicht war. Die junge Frau ist so verzweifelt, dass sie Selbstmord begehen will, in dem sie sich den Arm aufschlitzt.
Die Polizei hat herausgefunden, dass das tote Mädchen eine Amerikanerin mit Namen Erin Russel ist, und mit einer Freundin namens Rachel Anderson in einer Reisegesellschaft Südafrika besucht. Sie wissen dass ein Mädchen vor den Mördern Erins flieht und dass dies Rachel ist. Sie muss unbedingt gefunden werden. Doch Rachel hat Angst vor der Polizei. Ein Anruf bei ihrem Vater macht ihr aber klar, dass sie Bennie Griessel anrufen soll, der Bill Anderson versprochen hat, Rachel zu finden. Rachel musste immer wieder fliehen, immer wieder entdeckten die Schurken sie.
Inspekteur Fransmann Dekker musste sich mit der Frage herumplagen, wer der Mörder von Adam Barnard war. Auch das Ehepaar Geyser kam in Frage, denn Melinda hatte mit Adam geschlafen, und Jos hatte es erfahren. Doch beide stritten die Tat ab.
Bennie Griessel war als Mentor an beiden Ermittlungen beteiligt, doch sein Hauptanliegen war, das Mädchen zu finden.
Rachel hat inzwischen ihren Vater angerufen, und ihre missliche Lage geschildert. Der setzt alles in Bewegung, um seiner Tochter zu helfen, und Bennie musste Bill Anderson anrufen. Dabei verspricht er ihm, alles zu tun, um Rachel zu finden.
Doch Rachel muss immer noch fliehen, denn sie haben sie in dem Restaurant erwischt, als sie telefonierte. Erst viel später erfährt Bennie Griessel, welche Ausmaße das Verbrechen wirklich hat.

Es ist das erste Buch von Deon Meyer, das ich gelesen habe. Und ich bereue es nicht. Denn das Buch ist sehr spannend von Anfang bis zum Ende. Nie lässt die Spannung nach. Am liebsten hätte ich es nicht aus der Hand gelegt. Der Schreibstil ist flüssig und es lässt sich gut lesen. Ein Thriller, der sich sehen lassen kann. Ich kann es nur weiterempfehlen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
münte zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 13.04.2010
Nun ja, es ist schon ein gut geschriebener Krimi mit Einblicken in nicht so vertraute Ethnien und Handlungsweisen - und es ist gewiss sehr spannend. Die kurztaktige Erzählweise ist kombinatorisch clever - aber die Sache wird dann zum Schluß doch etwas im Plot platt. Nun, das ist zu verkraften, denn im Gegensatz zu manch ausgezwirbelten Showdowns nicht unter drei Raketen und einem toten Präsidenten (natürlich nur das Double) in manch anderen hochgepriesenen Thrillern ist hier der Weg spannend - und die Charaktere sind glaubwürdig.
mimikrimi zu »Deon Meyer: Dreizehn Stunden« 07.03.2010
Deon Meyer-Dreizehn Stunden

Von einem Vertreter wurde mir Deon Meyer empfohlen.Ich bin dankbar dafür.Ein toller Autor,der es versteht uns ein Land zu beschreiben,wo die Probleme zwischen Schwarz und Weiß sich auch in seinen Krimis wiederspiegeln.Dreihzehn Stunden ist rasant geschrieben,Griessel ist ein guter Ermittler,der zwar Probleme hat,aber diese gut im Griff.So kann er sich voll und ganz den Ermittlungen widmen.Probleme mit Kollegen lassen ihn nicht kalt,aber er geht seinen Weg.Temporeich und spannend.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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