Moonlight Mile von Dennis Lehane

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel Moonlight Mile, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Ullstein.

  • New York: William Morrow, 2010 unter dem Titel Moonlight Mile. 336 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2011. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 978-3-548-28350-0. 384 Seiten.

'Moonlight Mile' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Privatdetektiv Patrick Kenzie wird brutal zusammengeschlagen. Er soll nicht im Fall der verschwundenen Amanda McCready ermitteln. Doch Patrick lässt sich nicht einschüchtern. Er hat Amanda als kleines Mädchen schon einmal gefunden und aus den Fängen von Entführern befreit. Aber er ist nicht der Einzige, der nach ihr sucht. Auch die russische Mafia und ein kleiner Drogendealer sind hinter ihr her. Ein irrwitziger Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein Ende ist immer ein neuer Anfang« 84°

Krimi-Rezension von Jürgen Priester

Mit Moonlight Mile setzt der Bostoner Autor Dennis Lehane seine vielgerühmte Kenzie-Gennaro-Reihe nach Jahren der Pause fort und beendet sie gleichzeitig mit dieser Folge.

Siebzehn Jahre sind seit des ersten Auftrittes der beiden smarten Privatermittler in Streng vertraulich vergangen. Der vergleichsweise harmlose deutsche Titel gab nicht im entferntesten wieder, was Autor Dennis Lehane für die künftige Leserschaft in petto hatte. A Drink before the War lautete der amerikanische Originaltitel, der nicht nur sinngebend für das Debüt war, sondern auch programmatisch für die ganze Reihe stand. Cool, clever und hardboiled stürzte sich das Pärchen in die Schlachten, die in den Straßen von Boston ausgetragen wurden. Nach fünf Folgen legte Lehane eine Pause ein und widmete sich anderen Projekten, die seinen Bekanntheitsgrad enorm erhöhten, da zwei von ihnen verfilmt wurden. Nach gut zehn Jahren der Absenz holt er das Duo Kenzie/Gennaro wieder aus der Schublade.

 Moonlight Mile ist nicht gerade die Fortsetzung, aber zumindest der 2. Akt von Kein Kinderspiel. Wer den Roman aus 1998 noch nicht gelesen hat und dies zu tun gedenkt, sollte ihn unbedingt zuerst lesen, denn in Moonlight Mile wird das Wer, Weshalb, Warum des damaligen Falles genau benannt. Damals ging es um die Entführung der vierjährigen Amanda McCready, jetzt 12 Jahre später – Amanda ist zu einem erstaunlichen Teenager herangereift – ist sie wieder verschwunden. Wer, wenn nicht Patrick Kenzie wäre besser geeignet, sie zu finden, deshalb wendet sich Amandas Tante vertrauensvoll an ihn. Dieser hat aber eigentlich ganz andere Sorgen.

»Not enough meat« – schrieb ein englischsprachiger Leser zum Original von Moonlight Mile. Damit wollte er wohl ausdrücken, dass es dieser neuen Folge an Substanz mangele. In gewisser Weise hat er sogar recht, denn Lehane verzichtet freiwillig auf einen verschachtelten fiktiven Plot, sondern orientiert sich mehr an der konkreten amerikanischen Wirklichkeit. Ein konsequente Weiterentwicklung, die in Mystic River schon einmal aufblitze, die im grandiosen Im Aufruhr jener Tag einen vorläufigen Höhepunkt fand, die den Autor jetzt als kritischen Begleiter amerikanischer Politik adelt. Wenn ein Kriegstreiber wie Bush, um seine Freunde im Ölgeschäft und in der Rüstungsindustrie zu bedienen, das Land in den Ruin getrieben hat, mit der Konsequenz, dass jeder fünfte Amerikaner an oder unter der Armutsgrenze lebt, dann ist jede protestierende Stimme bitter notwendig. Lehane spricht eine deutliche Sprache. In Moonlight Mile treffen wir auf einen ganz anderen Patrick Kenzie, der die Erkenntnisse seines Autors reflektiert.

Patrick Kenzie hat mittlerweile seine langjährige Geschäfts- und Lebenspartnerin Angela Gennaro geheiratet; gemeinsam haben sie eine vierjährige Tochter. In einem friedlichen, kleinstädtisch anmutenden Stadtteils Bostons leben sie fast schon ein beschauliches Leben. Angela studiert, steht kurz vor einem Abschluss. Patrick verdingt sich weiterhin als Privatdetektiv. Da das Geld knapp ist, ist Patrick gezwungen, auch Aufträge anzunehmen, die in seinen Augen politisch nicht korrekt sind, was ihm immerwährende Bauchschmerzen beschert. Als nun Amanda McCreadys Tante an ihn herantritt und ihn über das neuerliche Verschwinden ihrer Nichte informiert, nimmt Patrick diese Nachricht mit gemischten Gefühlen auf. Einerseits weiß er, dass bei dieser Suche kaum mit Bezahlung zu rechnen hat, denn Amandas Familie ist ein Fall für sich, andererseits fühlt er sich in Amandas Schuld, da das Ende der damaligen Entführung für Amanda keine rosige Zukunft in Aussicht stellte. Ein brutaler Überfall auf ihn, verbunden mit der deutlichen Warnung, seine Finger von diesem Fall zu lassen, weckt Patricks Widerspruchsgeist. Kaum hat er die ersten Schritte unternommen, steckt er schon mitten drin und die russische Mafia bedroht das Leben seiner Frau und Tochter.

Gewohnt temporeich und mit dem markanten Dialogwitz, diesmal noch bereichert durch die sarkastischen Seitenhiebe auf die amerikanische Innenpolitik, bekommt der Fan der Serie genau das, was er erwartet. Wie eingangs erwähnt, sind Gennaro und Kenzie nicht mehr die Draufgänger von früher, denn sie haben jetzt mehr zu verlieren als ihr eigenes Leben. Die mit dem Älterwerden der Protagonisten einhergehende Nachdenklichkeit eröffnet eine stärkere gesellschaftspolitische Ausrichtung, die besonders den Lesern der ersten Stunde gefallen wird. Lehanes Sarkasmus kommt hier exzellent zum Tragen. Wie könnte man z.B. besser das desolate amerikanische Gesundheitssystem karikieren, als wenn man die ärztliche und medikamentöse Versorgung der Unterprivilegierten in die Hände eines Kriminellen legt: »Wenn die Systeme versagen, Bubba Rogowski fragen!«. Nun gut, das ist ein Insiderwitz.

Moonlight Mile ist für mich der gelungene Abschluss einer der besten amerikanischen Krimi-Reihen. Dennis Lehane ist einer der wenigen, der weiß, dass man rechtzeitig einen Schlusspunkt setzen muss, weil man als Autor Gefahr laufen kann, durch ständige Wiederholungen oder Betonung von Nebensächlichkeiten die Achtung der Leserschaft zu verlieren, wie es schon einigen, auch namhaften Kollegen passiert ist.

Natürlich hinterlassen die sympathischen Ermittler dieser Reihe – es gibt ja nicht viele ihresgleichen – eine Lücke, aber Dennis Lehane hat bestimmt schon etwas in der Hinterhand.

Jürgen Priester, Oktober 2011

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Stefan83 zu »Dennis Lehane: Moonlight Mile« 17.06.2013
Ich muss gestehen, dass ich informativen, faktisch-begründeten Rezensionen einen großen Wert beimesse – nicht selten beeinflussen sie sogar letztlich meine endgültige Kaufentscheidung. Vor allem in solchen Fällen, wo sie von Personen verfasst worden sind, deren literarischer Geschmack ähnlich gelagert ist, wie der meinige. Dennoch: Es gibt Ausnahmen, bei denen ich deren ausdrücklichen „Rat“ ignoriere, um trotz angekündigter Enttäuschungen zum Buch zu greifen. „Moonlight Mile“, der sechste und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch letzte Band der Reihe mit den Privatdetektiven Patrick Kenzie und Angela Gennaro, ist so eine Ausnahme.

Acht Jahre nach dem Vorgänger „Regenzauber“, und damit nach einer langen Pause (in der Zwischenzeit erschien u.a. das später verfilmte Werk „Shutter Island“), kehrt der Bostoner Autor Dennis Lehane zu den Wurzeln seines Schaffens zurück – vielleicht sogar, so vermuten nicht wenige Rezensenten, weil die treue Leserschaft eine solche Rückkehr jahrelang gefordert hat. Das sich der Abschluss der Serie in erster Linie auch an diese richtet, lässt sich bereits zu Beginn erahnen, denn (wie schon Jürgen Priester in seiner Besprechung auf der Krimi-Couch treffend erkennt) die Lektüre von „Moonlight Mile“ setzt eine gewisse Kenntnis der vorherigen Bände voraus. Insbesondere die Ereignisse von „Kein Kinderspiel“ (ebenfalls verfilmt als „Gone Baby Gone“) werden zwar nicht direkt fortgesetzt, spielen aber, wie auch die dort auftretenden Charaktere, eine nicht unerhebliche Rolle für diesen letzten Akt des hochgelobten und mit Preisen ausgezeichneten Erfolgsprojekts.

Gerade die Fans der toughen Privatschnüffler sind es jedoch nun, die „Moonlight Mile“ in ihren Besprechungen mit mäßigen Noten versehen. Zu wenig Substanz, zu wenig „Hardboiled“-Flair, zu wenig eiskalte Coolness, zu wenig fliegende Patronen – manch einer ist gar der Auffassung Patrick Kenzie hätte hier endgültig seine „Eier“ verloren. Und wahr ist: Nimmt man sich die gesamte Reihe in einem Rutsch vor, wirkt Lehanes Schlusspunkt tatsächlich wie ein Fremdkörper, welcher sich nicht so recht mit den düster-ernsten und auch weit komplexeren Vorgängern in Einklang bringen lässt. Erst ein genauerer Blick macht deutlich, dass der begnadete Autor keinesfalls das Schreiben verlernt hat. Ganz im Gegenteil: Es hat sich vielmehr eine gewisse Entwicklung vollzogen, der Lehane hier Rechnung trägt. Und in den acht Jahren des Älterwerdens mussten auch Patrick Kenzie und Angela Gennaro eben diesen Reifeprozess mitmachen, um in aller Konsequenz glaubhaft zu bleiben. Das ist auch der Grund, warum uns diesmal ein etwas anderes Schnüfflerpaar erwartet.

Seit dem Fall Amanda McGready (siehe „Kein Kinderspiel“) sind gut zwölf Jahre ins Land gegangen. Patrick Kenzie und Angela Gennaro sind inzwischen verheiratet und haben eine gemeinsame vierjährige Tochter, mit der sie sich in einen friedlicheren Stadtteils Bostons zurückgezogen haben. Die raue Zeit in Dorchester liegt genauso hinter ihnen wie die exzessiven Saufabende in Pubs samt anschließender Schlägerei. Patrick arbeitet zwar weiterhin als Privatdetektiv, von den richtig heißen und gefährlichen Eisen lässt er aber inzwischen die Finger. Seine Risikobereitschaft ist, auch aus Angst um seine Tochter, auf ein Minimum gedrosselt worden. Angela setzt neben ihrer Hausfrauentätigkeit ihr Studium fort und steht kurz vor dem Abschluss. Der Langeweile am heimischen Herd entflieht sie nur noch ab und zu durch Ausflüge auf die umliegenden Schießstände. Wie viele Amerikaner, so hat auch diese Familie die weltweite Krise hart getroffen. Das Geld ist knapp, Rechnungen stapeln sich – und Patrick ist entgegen seiner Überzeugungen gezwungen, moralisch äußerst fragwürdige Aufträge anzunehmen, um nach mehrfachen Anläufen endlich eine Festeinstellung bei der renommierten Detektei Duhamel-Standiford zu bekommen. (Dass selbst der schießwütige Soziopath und beste Freund „Bubba“ Rogowski inzwischen einen - wenn auch illegalen - Medikamentenhandel betreibt, zeugt zusätzlich von der schwierigen Lage im Großraum Boston)

Als Patrick der lukrative Posten schließlich zu winken scheint, tritt eine Person zurück in sein Leben, die er verzweifelt zu vergessen versucht hat. Beatrice McGready, stark gealtert und immer noch voller Wut, informiert ihn über ein erneutes Verschwinden ihrer Nichte Amanda McGready - und Patrick sieht sich plötzlich wieder mit der folgenschweren Entscheidung konfrontiert, die, von ihm damals getroffen, Amanda nicht nur zurück zu ihrer unfähigen, drogenabhängigen Mutter geführt, sondern auch fast das Ende seiner Beziehung zu Angela bedeutet hat. Kann er dies nun wieder gutmachen? Und will er das überhaupt, wo doch von Beatrice keinerlei größere Bezahlung zu erwarten ist und er sich auf dem Weg befindet, eine weit lukrativere Beschäftigung anzutreten?

Bevor er sich gedanklich länger mit dem Thema auseinandersetzen kann, überschlagen sich die Ereignisse. Patrick wird brutal zusammengeprügelt und eindringlich gewarnt, keine näheren Schritte zur Auffindung Amandas zu unternehmen. Doch der damit verbundene Verlust seines Laptops und eines Fotos von seiner Tochter wecken den „alten Kenzie“ und dessen Sturköpfigkeit. Gemeinsam mit Angela und Bubba holt er zum Gegenschlag aus …

Die alten Zeiten sind vorbei. Bereits nach wenigen Seiten wird deutlich, dass die vergangenen Jahre bei den von uns so liebgewonnenen Protagonisten Spuren hinterlassen haben. Oder wie einst ein Hobbit konstatierte: „Das Alter beginnt sich nun deutlich bemerkbar zu machen.“ Vom Draufgängertum des Ermittlerpaars ist inzwischen nur noch wenig geblieben. Wo sie früher mit gezogenen Knarren aus dem Auto gestürmt sind, bleiben Patrick und Angela jetzt lieber erst einmal nachdenklich in diesem sitzen. Kurzum: Das Feuer ist weg. Und das wird gerade für Fans ein bisschen schwer zu verkraften sein. Auch weil Lehane die größeren Ruhepausen nutzt, um seine Figuren über die Lage Amerikas reflektieren lassen, dessen Probleme inzwischen längst auch zu Problemen der beiden Privatermittler geworden sind. Mit gewohnt bissigen Sarkasmus werden die desolaten Zustände des Landes angeprangert, während Patrick gleichzeitig feststellt, dass er die Jugend von heute nicht mehr versteht. Eine Einsicht, mit der er zu kämpfen hat, war das fortwährende Mosern der Alten über die Jungen gerade in frühen Jahren eins der Dinge, die er am meisten gehasst hat. Damit einher geht eine neue Verletzlichkeit, verkörpert durch seine Tochter Gabriella, welche man, im erfrischenden Kontrast zu anderen Kindern in Büchern, schlichtweg lieben muss.

Und eine Sorge sei sowieso allen vorweg genommen: Wer glaubt, dass Patrick und Angela mit ihren Feuer und Schwung auch ihr dreckiges Schandmal verloren haben, der irrt gewaltig. „Moonlight Mile“ ist, trotz drastischer Ausbrüche der Gewalt, besonders am Ende, der wahrscheinlich komischste Teil dieser Reihe, was angesichts des hohen Witz-Faktors der Vorgänger durchaus bemerkenswert ist. Ein Grund dafür ist die neue Ruhe Patricks, der mit den Dämonen der Vergangenheit nun weit besser umgehen kann und seinen Job als Privatermittler inzwischen weniger aufgrund des Kicks, als vielmehr wegen des Geldes betreibt. Mag manch einer diesen „glücklichen Detektiv“ bemängeln – ein knallharter, wutentbrannter Ermittler, der sich ohne Rücksicht auf Konsequenzen ins Chaos stürzt, wäre angesichts seiner gleichzeitigen Rolle als Familienvater mehr als unglaubwürdig gewesen.

So fehlt „Moonlight Mile“ am Ende viel von der kompromisslosen Härte und dem Nadel-im-roten-Bereich-Tempo. Und auch die verschachtelten Handlungsstränge vorheriger Kenzie/Gennaro-Fälle sucht man hier vergebens. Dass Lehanes Finale letztlich aber für mich keine Enttäuschung ist, liegt am immer noch hohen Grad der Unterhaltung und dem in sich stimmigen Abschluss, der, ebenfalls wie gewohnt, von großartigen Dialogen und eindringlichen, weil nachvollziehbaren Gefühlen garniert wird. Keine Frage: „Moonlight Mile“ ist der am wenigsten gute Band dieser Serie. Von schlecht oder schwach kann aber auf diesem hohen Level, auch angesichts der weit abgeschlagenen Konkurrenz, nicht die Rede sein.

Kein dickes Ausrufezeichen, aber ein gelungenes I-Tüpfelchen auf einer der besten Krimi-Reihen der letzten Jahre, die genau zum richtigen Zeitpunkt ihren Schlusspunkt setzt. Farwell Patrick, Angela und Bubba – ihr werdet mir fehlen!
heinrich zu »Dennis Lehane: Moonlight Mile« 14.11.2011
Im Gegensatz zu anderen Serienautoren, wie z. B. Ian Rankin, lässt Dennnis Lehane seine treuen Leser nicht hängen. Zwar spät, aber dafür mitten in der amerikanischen Gegenwart, lässt er Patrick Kenzie und seine Partnerin und jetzige Frau Angela noch einmal ermitteln; er – der von Selbstzweifeln geplagte Detektiv, der daran zerbricht, dass er loyal gegenüber seinen Auftraggebern sein muss und sie, die mit der Rolle der Mutter nicht zufrieden sein kann, aber letztlich doch Prioritäten setzen muss. Auch den starken Freund im Hintergrund, Bubba, hat die Zeit dizipliniert.
Die Konfrontation mit einem alten Fall ergreifen sie als Chance, alte Fehler auszubessern, um am Ende zu erkennen, dass ihr bisheriges Leben eine Sackgasse ist.

Wenn man nach dem letzten Fall das Buch zuklappt und das Verlangen hat, mit der Reihe von vorne anzufangen, muss sie wohl gut gewesen sein.
manni zu »Dennis Lehane: Moonlight Mile« 02.11.2011
Lahane beschert uns ein gelungenes Finale seiner Erfolgsserie und weiss auch , wann eine Geschichte auserzählt ist. Unser Erfolgsduo, vor vielen Jahren noch sorgen und- angstfrei, ist nun vollends im USA des 21. Jahrhunderts angekommen und plagt sich mit banalen Geldproblemen , Kind und sonstigen Nöten durch einen amerikanischen Alltag, den sie sich in jungen Jahren so nie erträumt hätten. Zynisch und süffisant beschreibt Lehane heutige gesellschaftliche USA Zustände, mir blieb ab und an das Lachen im Hals stecken. Die Geschichte selbst nimmt erst ab der Mitte Tempo auf und ist schnörkelos und spannend erzählt.
Zum Finale schliesst sich der Kreis und es wurde mir bewußt wie toll diese Thrillerserie von der ersten bis zur letzten Seite war und welch intelligenter Erzähler Lehane ist und hoffendlich noch lange bleibt. 85 Punkte zu Recht!
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