Absender unbekannt von Dennis Lehane

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Darkness, take My Hand, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Ullstein, Berlin.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Massachusetts / Boston, 1990 - 2009.

  • New York: Morrow, 1996 unter dem Titel Darkness, take My Hand. ISBN: 0688143806. 336 Seiten.
  • München: Ullstein, Berlin, 2000. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-24718-0. 478 Seiten.
  • München: Ullstein, 2003. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-25613-9. 477 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2004. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-26144-2. 477 Seiten.

'Absender unbekannt' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Doktor Diandra Warren, eine prominente Bostoner Psychiaterin, beauftragt die Privatdetektive Patrick Kenzie und Angela Gennaro mit einem neuen Fall. Seit einiger Zeit erhält sie Drohbriefe und vermutet einen Zusammenhang zur irischen Mafia. Doch bevor das schlagfertige Ermittlerduo loslegen kann, stapeln sich bereits die Leichen in ihrer Umgebung …

Das meint Krimi-Couch.de: »Blinde Wut und kalte Rache« 90°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Ein neuer Fall für Patrick Kenzie und Angela Gennaro, die in der neuenglischen Großstadt Boston gemeinsam eine Privatdetektei betreiben: Die bekannte Psychologin Diandra Warren wollte einer Studentin helfen, die von ihrem Liebhaber drangsaliert wurde. Leider stellte sich der Grobian als rechte Hand des Chefs der irischen Mafia und als Psychopath heraus, der Warren signalisierte, sich an ihr oder ihrem Sohn Jason für die Einmischung bitter rächen zu wollen.

Wider besseres Wissen nehmen sich Kenzie und Gennaro der heiklen Angelegenheit an. Glücklicherweise besitzt ein alter Freund, der Waffenhändler Bubba Rogowski, gute Kontakte zur Unterwelt und vermittelt den Detektiven eine »Audienz« bei »Fat Freddy« Constantine, dem Paten und Oberhaupt der gesamten Bostoner Mafia. Dabei stellt sich heraus, dass diese mit der Drohung sicherlich nichts zu tun hat. So beginnen Gennaro und ihr Partner, Jason Warren zu beschatten, um so sicher zu stellen, dass er nicht in Gefahr gerät. Das ist ein frustrierendes und langweiliges Geschäft.

Auf offener Straße gekreuzigt

Kenzie ist ohnehin abgelenkt. Da ist zum einen die Beziehung mit der Ärztin Grace Cole, die zunehmend intensiver wird. Aufmerksam verfolgt Kenzie daneben die polizeilichen Ermittlungen in einem bizarren Mordfall, dem Kara Rider, eine alte Schulfreundin, zum Opfer gefallen ist: Sie wurde auf offener Straße buchstäblich gekreuzigt. Kenzie zapft seine Quellen an und muss erfahren, dass dieser grausame Mord beileibe kein Einzelfall ist.

Schon vor vielen Jahren wurde ein Mann auf diese Weise umgebracht – und auch ihn kannte Kenzie aus seiner Jugend! Es wird sogar noch befremdlicher: Als Kenzie einen befreundeten Polizisten bittet festzustellen, ob in den vergangenen Jahren womöglich noch andere Kreuzigungsmorde in der Stadt begangen wurden, sticht er ahnungslos in ein Wespennest: Vor beinahe einem Vierteljahrhundert hielt ein Serienmörder die Polizei in Atem, der in Sachen Bestialität dem klassischen Jack the Ripper leicht das Wasser reichen konnte. Alex Hardiman, der psychopathische Sohn eines verdienten Polizeibeamten, wurde damals als Täter festgenommen und zu einer Lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, obwohl er seine Schuld niemals offiziell zugab. Da es anschließend keine Morde mehr gab, war für die Behörden der Fall abgeschlossen.

Verwirrspiel mit Todesfolge

Aber die Ruhe erweist sich als trügerisch. Kenzie wird von der Polizei und dem FBI verhört: Boston wird nach mehr als zwanzig Jahren offensichtlich erneut von jenem Serienmörder heimgesucht, nach der er sich kürzlich erkundigt hat. Die angebliche Studentin, die ihn und Gennaro über Diandra Warren auf eine falsche Spur gelockt hat, entpuppt sich als die gekreuzigte Kara Rider. Dann verschwindet Jason Warren – und wird wenig später buchstäblich in Stücke gehackt aufgefunden.

Kenzies Leben entwickelt sich zu einem Albtraum, denn ein scheinbar allwissender Mörder hat sich zum Ziel gesetzt, sein Leben zu zerstören – und er tut dies systematisch und mit unfassbarer Gewalt, die Kenzie sehr bald an die Grenze seiner Belastbarkeit führen – und dann ein gutes Stück darüber hinaus …

Lehanes Romane sind seltene Juwelen

Die Kenzie/Gennaro-Romane des wie seine Figuren in Boston lebenden und arbeitenden Schriftstellers Dennis Lehane gehören zu den seltenen Juwelen, die sich in dem Berg tauben Gesteins verbergen, den Tausende meist überflüssiger Neuerscheinungen auf dem deutschen Thriller-Buchmarkt bilden. Leider geraten sie dadurch in Gefahr, übersehen bzw. nur von den wenigen echten Kennern oder zufällig entdeckt zu werden – und das ist schade, denn Lehanes Romane gehören definitiv zum Besten, was das Genre zur Zeit bietet.

Dabei wartet Lehane auf den ersten Blick mit einem Plot auf, den seine Leser schon in zahllosen anderen Thrillern gelesen (oder in Kino und TV gesehen) haben. Taffe Detektive traten schon früher als Duo auf, und auch gemischtgeschlechtliche Pärchen, die mit den üblichen zwischenmenschlichen Problem(ch)en zu kämpfen haben, stellen keine bahnbrechende Neuheit dar – von dämonisch-faszinierenden Serienmördern ganz zu schweigen. Aber Kenzie und Gennaro, die nur Freunde sein wollen und sich mit dieser Illusion seit Jahren das Leben schwer machen, sind mehr als die Protagonisten einer Krimi-Seifenoper. Beide haben durchaus ihr eigenes Leben und private Probleme, und Beide sind auch nicht per Gebot des allmächtigen Publikums zu ewiger Zweisamkeit verdammt. Wie Lehane zudem im vorliegenden Roman deutlich macht, sind seine Helden nicht sakrosankt; er wird sie (vielleicht!) nicht umbringen, gibt aber den Fans von Kenzie und Gennaro viele gute Gründe, um ihre Idole zu zittern.

Pausenlose, geschickt und stetig geschürte Spannung

Wenn es etwas wirklich Neues gibt in den Kenzie/Gennaro-Romanen, dann ist es die Dimension, die Lehane hier dem Verbrechen verleiht. Nicht nur ein, sondern gleich vier Serienmörder lässt er Boston unsicher machen, und dann bindet er sie ein in ein mehrere Jahrzehnte umspannendes, teuflisch-kompliziertes Komplott, das in seiner Unwirklichkeit aus einem Comic stammen könnte. Das Verblüffende ist die bestechende Folgerichtigkeit, mit der Lehane Steinchen für Steinchen zum Mosaik einer ungeheuerlichen Rache zusammenträgt. Beim Lesen wird sich niemand die Unwahrscheinlichkeit der Handlung vor Augen führen. Statt dessen regiert pausenlose, geschickt und stetig geschürte Spannung, lässt Lehane die Story immer wieder Haken schlagen und hält sein Publikum mit immer neuen Überraschungen in Atem.

Ungewöhnlich ist Lehanes Kunstgriff, seine Figuren stellvertretend über das Wesen der Gewalt und ihre Auswirkungen auf die Menschen reflektieren zu lassen. Kenzie und Gennaro müssen nicht nur in diesem – ihrem dritten – Fall langsam und schmerzlich lernen, dass sie der allgegenwärtigen Gewalt ihrer Kindheit nur scheinbar entronnen sind. Praktisch jeden Tag können sie ihre alten Freunde aus der Schulzeit auf der Straße treffen, wo sie ihr Leben als Drogensüchtige fristen, kriminell oder sogar verrückt geworden sind. Katie Gennaro zieht die Notbremse und will aussteigen, doch zu spät; wie Kenzie holt sie die Gewalt ein.

Kenzie erlebt sein persönliches Waterloo; er muss nicht nur erfahren, dass sein ohnehin gefürchteter und gehasster Vater der Anführer eines blutrünstigen Lynchmobs gewesen ist, sondern verliert gleich mehrere Freunde in Glynns teuflischem Schachspiel und muss schließlich erkennen, dass er die Grenze zwischen Recht und Unrecht längst überschritten hat. Kein Wunder also, dass er in Depressionen fällt, obwohl sein geistiger Vater letztlich doch wieder einen kleinen Lichtstrahl in Gestalt der zurückkehrenden Angie Gennaro auf sein Leben fallen lässt.

Lässt dem Leser das Hören und Sehen vergehen

Lehane lässt seine gar nicht heldenhaften Hauptpersonen glücklicherweise nicht gar zu offensichtlich mit ihren inneren Dämonen ringen, obwohl er manchmal doch ein wenig zu tief in sentimentalen Klischees watet. Vielleicht wirkt dies aber auch einfach nur aufgrund des Kontrastes zur düsteren, nicht an drastischen Szenen sparenden Thrillerhandlung so.

»Er landete auf den Knien, und einen Augenblick fragte ich mich, ob er wirklich tot war. Das rostrote Haar stand in Flammen, der Kopf fiel nach links, während ein Auge von den Flammen erfaßt wurde. Das andere blickte mich durch die Hitzewellen immer noch an, die Pupillen schienen amüsiert zu lachen.«

Nein, Dennis Lehane geht nicht zimperlich zu Werke. Wem dies zu heftig oder politisch unkorrekt sein sollte, greife lieber zu einem behaglichen englischen Landhaus-Krimi. Dem wagemutigen Leser steht jedoch ein Lesevergnügen ins Haus, das ihm (oder ihr) Hören und Sehen vergehen lassen wird wie kaum ein anderer Thriller der letzten Zeit!

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M.Reinsch zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 11.05.2011
Puh, lange habe ich nicht mehr so eien harten Krimi gelesen. War der erste Lehane schon interessant, durch seien "hardboiled" aber schnoddeige Art der "Private-Eye-Story", legt er in diesem Buch noch eine ganze Handvoll Kohlen nach!
Schon das Intro lässt einen verwirrt und neugierig in den eigendlichen Roman starten, der sich dann von Seite zu Seite steigert (gerade was Spannung und Härte angeht). Extreme Charactertiefe (auch bei den "Bösen") sind für mich ein großes Plus gewesen und natürlich wieder das schreiben aus der ersten Person. Für mich eines der "Jahreshighlights" ins Sachen Krimi! Wer Spillane oder Mcfaiden liest wird hier klasse bedient! Mr.Lehane, Sie haben einen neuen Fan gewonnen!
93° Micha
koepper zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 28.02.2010
Wieder ein hervorragendes Buch. Lehane entwickelt sich zu meinem momentanen Lieblingsautor. Er kann hervorrangend schreiben und hat etwas mitzuteilen. In dieser Geschichte taucht er tief in die Vergangenheit der Helden Kenzie/Gennaro ein. Und die ist nicht schön. Lehane schildert eine kranke, kaputte Welt und erspart uns nicht die Schilderung brutaler Gewaltexzesse. Das ist harte Kost. Und dann überrascht er den Leser mit sehr zärtlichen Momenten, wenn er z.B. über das Kind seiner Geliebten spricht. Überhaupt strahlen die Bücher Lehanes eine eigenartige Melancholie aus. Dennoch gelingt es Lehane in diesem Buch immer wieder groteske, humorvolle Momente einzubauen. Das ist seine große Kunst. Ein sehr spannenendes, actionreiches, hartes Buch zu schreiben, das weiche Momente hat,in dem witzige Passagen nicht fehlen. Und alles ist in einer wunderbaren Balance. Ein ganz hervorragendes Buch.
Frank zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 16.09.2009
Der nächste Lehane - der nächste Volltreffer.
Im zweiten Roman der Reihe prallen Serienmörder auf durchgeknallte Bürgerrechtler und Kenzie sowie Gennaro werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Natürlich hat auch die irische Mafia irgendwie ihre Finger im Spiel.
Nachdem sie einen neuen -scheinbar harmlosen- Fall angenommen haben, stapeln sich in Kürze die Leichen in ihrer Umgebung.
Lehane kann schreiben. Gerade wenn er -wie in diesem Roman- die dunkelsten der menschlichen Abgründe schildert, laufen einem die Schauer reihenweise über den Rücken. Das ist hart, blutig ...und anders als bei vielen anderen seiner Zunft nachhaltig verstörend. Lehane stellt seinen Leser/innen immer wieder die Frage nach der eigenen Moral, nach dem was SIE tun würden.
Und das stellte mich durchaus vor einige Fragen.
Ein Buch das nachwirkt, das packt.
Viel besser kann ein Krimi kaum sein.
95%
3 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 06.05.2009
Wer von sich ernsthaft behaupten will ein Kenner von Hardboiled-Literatur zu sein, sollte zumindest einmal ein Buch von Dennis Lehane gelesen haben.

Dies ist kein Zitat, sondern eine forsche Behauptung meinerseits, da es dieser Autor immer wieder schafft mich für Stunden in den Bann zu ziehen und aufs Beste zu unterhalten. Und jedes Mal aufs Neue brennt er dabei ein knallhartes Action-Gewitter allererster Güte ab, das im Genre seinesgleichen sucht.

Während sich andere amerikanische Autoren jedoch nur auf rohe Gewalt, viel Blut und heiße Latino-Ermittlerinnen mit Spatzenhirn beschränkt haben, kommt Lehane mit einem Tiefgang daher, dem man sonst wohl eher im Bereich der Belletristik zu finden erwartet. Seine Figuren könnten facettenreicher nicht sein, das kriminelle Element nicht verstörender und plastischer geschildert werden, als es der Bestsellerautor aus Boston in seinen Werken tut. Und da konstant auf hohem Niveau geschrieben wird, ist es auch wenig verwunderlich, dass auch der zweite Band aus der Kenzie/Gennaro-Reihe mal wieder ein absoluter Volltreffer ist.

Dieses Mal werden die beiden Privatdetektive und Sandkastenfreunde Patrick Kenzie und Angela Gennaro von der bekannten Psychologin Diandra Warren angeheuert. Mit der Behandlung einer Patientin scheint sie der Bostoner Mafia auf den Schlips getreten zu sein. Ein zugeschicktes Foto auf dem ihr Sohn Jason zu sehen ist, fungiert als deutliche Warnung. Patrick lässt seine Beziehungen zu seinem alten Freund, dem Waffenhändler Bubba Rogowski spielen, um eine Audienz bei "Fat Freddy" Constantine zu erhalten, dem Oberhaupt und Paten der ortsansässigen Mafia. Erstaunlicherweise scheint der skrupellose Gangsterboss nichts mit der Drohung zu tun zu haben und die Gefahr von anderer Stelle auszugehen. Während Patricks Beziehung zu der Ärztin Grace sichtlich enger wird und Ange mit der Scheidung einen Schlussstrich unter ihre zerstörte Ehe zieht, eskaliert um sie herum die Gewalt. Kara Rider, eine Schulfreundin Patricks aus alten Tagen, wird auf offener Straße gekreuzigt... und die Art und Weise des Mordes ruft Erinnerungen an vergangene Zeiten wach. Hat ein irrer Serienkiller Patrick und seine Freunde ins Visier genommen?

Wie schon im ersten Band präsentiert uns Lehane eine Story, die mit der Rasierklinge ins Papier geritzt zu sein scheint, so scharf, kantig und wortgewaltig prasselt sie auf uns nieder. Während der Leser verfolgt, wie sich Kenzies Leben langsam zu einem Albtraum entwickelt, packt er unwillkürlich die Seiten fester, lässt sich von dem Sog systematischer und unfassbarer Gewalt erfassen und mitreißen.

Ohne Zweifel: "Absender unbekannt" ist nichts für schwache Gemüter und zarte Seelchen. Hier wird gemordet, geschossen und gequält, die Belastbarkeit der Protagonisten bis an die Grenzen hin getestet. Nichts Neues? Alles schon mal gesehen? Wenn man den Plot alleine betrachtet, durchaus richtig. Es sind dafür aber die Figuren, allen voran die zwei Detektive, deren Vielschichtigkeit und Menschlichkeit berührt, um die der Leser in diesem Moloch aus Kriminalität zittert und bangt. Hinzu kommt die Art und Weise, in der Lehane die Vergangenheit Stückchen für Stückchen enthüllt und uns letztendlich die überraschende Lösung präsentiert. Da bleibt nur ein Fazit: Meisterhaft. Allein aufgrund einiger langatmiger und unnötig ausschweifender Passagen zu Beginn, fällt die Wertung etwas geringer als beim Vorgänger aus.

Insgesamt ist "Absender unbekannt" ein absolutes Juwel des Genres, das zwar keinesfalls zimperlich zu Werke geht, den unerschrockenen Leser aber für Stunden die Welt um sich herum vergessen lässt. Ein Meisterstück im Stile von Scorseses "Departed" und unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von Hardboiled-Literatur.
8 von 11 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
thola zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 19.03.2009
Super, ich bin vollkommen zufrieden, nach "Streng vertraulich" ist dies das 2.te Buch des Ermittlerduos.Wer Teil 1 gelesen hat darf sich auf noch mehr freuen.
Zum Inhalt.
Dr.Diandra Warren denkt daß sie von der irischen Mafia bedroht wird, und daß das Leben ihres Sohnes auf dem Spiel steht, somit erhalten Gennaro/Kenzie einen neuen Auftrag...Doch dieser Auftrag hat mehr mit dem Ermittlerduo und ihrer Jugend zu tun wie es ihnen eigentlich lieb ist, doch am Anfang sind sie vollkommen ahnunglos...
Ein wirklich tolles Buch.
Freue mich auf das nächste Gennaro/Kenzie Abenteuer...
heinrich zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 23.11.2008
Weniger Action kann durchaus mehr sein!
Lehane gewinnt dem Thema Serienkiller durch die Unterordnung des Handlungsablaufes zugunsten der Schilderung der Psyche von Kenzie und Gennaro einen besonderen Aspekt ab. Das Täter und Opfer durch Vorkommnisse in der Vergangenheit verbunden sind, ist bald klar, aber das Ganze zuende zu bringen überfordert Patrick und Angela. Ohne Hilfe der Polizei und des FBI wäre es zu keinem glimpflichen Ende gekommen. Welcher Autor sonst mag das seinen Ermittlern antun?
Fazit: die 90 Grad-Bewertung ist angemessen
bubble70124 zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 29.01.2008
Der zweite Teil dieser Reihe ist nicht ganz so actiongeladen, aber ebenso spannend und auch wieder sehr lebendig in Bezug auf die Hauptcharaktere. Auch ich finde das Ende nicht besonders überraschend, zumal ich im letzten Drittel schon so eine Ahnung hatte, die dann auch bestätigt wurde. Wenn das dritte Werk auch wieder so gut ist, wird Lehane wohl bei mir in die Reihe der Lieblingsautoren aufgenommen!
Sonny zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 20.01.2008
Ich danke meinem Wichtel, der mich mit Streng vertraulich auf diese Reihe gebracht hat. Auch der zweite Teil war rasant, actiongeladen und humorvoll. Ein richtiger Pageturner. Allerdings war das Ende nicht allzu überraschend, deshalb eine knapp schlechtere Bewertung, wie beim ersten Teil. Bleiben aber noch immer 94°.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rolf.P zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 13.01.2008
Seine drei Helden (Kenzie, Gennaro und mein persönlicher Liebling Bubba) sind witzig, schlagfertig und einfach sympathisch. Die Sätze, die er seinen Protagonisten in den Mund legt, sind menschlich, sie bringen Gefühle zum Ausdruck die jeder kennt.
Fesselndes Buch, das auf keiner Seite auch nur den Hauch von Langeweile aufkommen lässt. Lehane gelingt es sofort eine dichte und spannende Atmosphäre zu schaffen, gerade zum Ende hin wird es in diesem Teil noch mal richtig spannend.
Lesen! Lesen! Lesen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Luca zu »Dennis Lehane: Absender unbekannt« 16.09.2007
Wieder absolut genial,kompliment Mister Lehane!
Der Roman ist spannend,Witzig und auch das Privatleben von Kenzie/Gennaro kommt nicht zu kurz,und ist spannend zu lesen.
Freue mich schon auf den nächsten Band.

Luca

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