Wen die Erinnerung trügt von Deborah Crombie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Where memories lie, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 12 der Duncan-Kincaid-Serie.

  • New York: William Morrow, 2008 unter dem Titel Where memories lie. 295 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Andreas Jäger. ISBN: 978-3-442-46623-8. 377 Seiten.

'Wen die Erinnerung trügt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als Erika Rosenthal 1939 aus Berlin floh, verlor sie eine wertvolle Brosche. Nun, fast 70 Jahre später, wird das Schmuckstück in einem bekannten Londoner Auktionshaus angeboten und von einer jungen Frau ersteigert. Erika bittet ihre Freundin Inspector Gemma James herauszufinden, wer die Frau ist. Doch kurz nachdem Gemma die Identität der Käuferin ausfindig gemacht hat, wird diese tot aufgefunden. Bei ihren Nachforschungen stoßen Gemma und ihr Mann und Kollege Superintendent Duncan Kincaid auf ein grausames Geheimnis in Erikas Familie …

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Krimitante zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 07.06.2012
wie immer bei d.crombie fühlt man sich am ende gut unterhalten. nicht mehr und nicht weniger. die protagonisten sind lebensnah, die handlung nachvollziehbar, auch wenn es ziemlich viele handlungsfäden gibt, das thema ist gut in diese gebettet, die auflösung ist überraschend. was will man mehr? für mich reicht das als gute "zwischenmahlzeit". es müssen nicht immer eiskalte serienmörder, die spannung eines page-turners oder die klugheit eines literarischen krimis sein...
Nadine Rosenbaum zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 04.09.2010
Ein kurzweiliges, spannendes und lebensnahes Buch. Wie bei vielen Krimiautoren gibt es auch bei Deborah Crombie einen gewissen Roten Faden, der sich durch die Serie zieht, und das ist die Patchworkfamilie James/Kincaid. Sehr schön und glaubwürdig schildert sie die Entwicklung der Familie und der Kinder - von der ersten Zusammenarbeit mit dem Kleinkind Toby bis zur geplanten Hochzeit und schulpflichtigen Kindern.

Auch die Entwicklung der Kinder ist altersmäßig gut beschrieben (anders als bei Martha Grimes, wo die Figuren seit 30 Jahren nicht altern - wenn es uns doch auch so ginge ;-). Aber das sei Martha Grimes verziehen.

Die zweite Regelmäßigkeit sind die Rückblenden in die Vergangenheit und die Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels. Auch der Krimi in der Rückblende (50er Jahre) ist spannend gehalten und man fragt sich beim Lesen, welche Auswirkungen diese Ereignisse auf die Ereignisse der Gegenwart haben. Natürlich fügt sich ein Puzzleteil an das nächste und der Leser beginnt, die Geschichte weiterzuspinnen.

Glücklicherweise lag ich falsch und das Ende war eine große Überraschung!

Auch die Details und Erlebnisberichte über den Holocaust sind gut recherchiert, jedenfalls die aus deutscher Sicht (Flucht aus Berlin, Schicksal der Berliner Juden, etc). Ich habe mich ebenfalls eine Zeitlang mit dem Holocaust befasst und war übrigens auch angenehm überrascht, dass die Deutschen nicht so stereotyp dargestellt wurden, wie man es vielleicht von einer Amerikanerin erwarten kann.

Spannend und sehr atmosphärisch! Super!
Amanda Libris zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 10.04.2009
Sehr gut, sehr schön geschrieben, gut recherchiert. Eine während des zweiten Wletkriegs verloren gegangene Brosche soll in einem Londoner Auktionshaus versteigert werden. Doch als die wahre Eigentümerin Erika davon erfährt, bittet sie ihre junge Freundin Gemma Jones sich nach dem Verkäufer zu erkundigen. Im Laufe dieser Ermittlungen werden erst eine junge Angestellte des Auktionshauses und dann noch weitere Personen zu Tode kommen. Schließlich muss Duncan Kinkade, Gemmas Lebensgefährte, die Ermittlungen in den Todesfällen für das Scottland Yard weiterführen. Gleichzeitig erfahren wir Erikas Geschichte, ihre Flucht aus Deutschland, ihr Leben als jüdischer Flüchtling in London.
Von Anfang an ist die Geschichte spannend, auch die zweite Erzählebene, Erikas Geschichte. Sie sind sehr schön ineinander geflochten und bringen auch so die Handlung voran.
Lesenswerter Krimi einer Krimireihe, bei der die Autorin immer besser wurde!
Anja S. zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 06.04.2009
Dieser Krimi ist handwerklich gut gemacht, gut zu lesen und recht spannend. Die verschieenen Handlungsstraenge und Rueckblenden sind geschickt verknuepft. Allerdings haette das schwierige Thema Vergangenheitsbewaeltigung noch geschickter angepackt werden koennen, daher blieb am Ende bei mir eine leichte Unzufriedenheit.
Mullei zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 26.03.2009
Ich habe bisher alle Krimis um das Ermittlerduo James/Kincaid gelesen, dieser reiht sich nahtlos in diese Reihe ein.Beide Kriminalisten recherchieren zum Teil unabhängig voneinander und
unspektakulär bis zur erfolgreichen Aufklärung. Schlüssig und verständlich auch die parallel laufenden Rückblenden.
Spannung bis zum Schluß und Vorfreude auf Band13, denn einige Fragen bleiben
noch offen: Gewinnt Gemmas Mutter den
Kampf gegen die Leukämie und werden bei Gemma und Duncan endlich die Hochzeitsglocken läuten?
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
bibobine zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 17.03.2009
Ich habe das Buch gerade in zwei Tagen ausgelesen (obwohl ich nicht viel Zeit habe),
weil es wirklich fesselt! Die Krimis von Crombie sind spannend ohne übermäßig reißerisch zu sein. Es wird eine subtile Spannung aufgebaut, die den Leser nicht mehr loslässt und einen auf das Finale fiebern lässt.
Die Recherchen zum Thema sind sehr gut und die geschichtlichen Hintergründe - auch z.B. über London - interessant. Man lernt nebenbei immer einiges. Die Hauptfiguren sind menschlich und sympathisch.
Ein wirklich guter Krimi! Ich freue mich schon auf den nächsten!
Rinquinquin zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 05.03.2009
Auch ich bin von diesem Krimi begeistert. Die Patchwork-Familie mit ihren grossen und kleinen Sorgen, die Erkrankung von Gemmas Mutter, Erikas verheimlichte Lebensgeschichte, dazu die spannenden Recherchen der beiden Teams, echt toll. In jedem Buch arbeitet Deborah Crombie andere Facetten von Familie und Freunden dieser beiden Inspektoren aus. Diese Bücher könnte ich ständig lesen und warte schon ungeduldig auf die Fortsetzung.
Marion Marschall zu »Deborah Crombie: Wen die Erinnerung trügt« 16.02.2009
Wieder mal ein sehr spannender Krimi von ihr!!
Das Thema ist - denke ich - immer noch brisant. Gute Recherche.
Auch toll, wie es mit Duncan und Gemma weitergeht. Alles in allem sehr gelungen
Man kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Und dann ist man viel zu schnell am Ende angelangt und hofft, dass der nächste Krimi von ihr möglichst schnell auf den Markt kommt. :)
Aber so geht es mir immer bei Deborah Crombie!! ;)
Sehr empfehlenswert!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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