Das verlorene Gedicht von Deborah Crombie

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Dreaming of the Bones, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 5 der Duncan-Kincaid-Serie.

  • New York: Scribner, 1997 unter dem Titel Dreaming of the Bones. 350 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Christine Frauendorf-Mössel. ISBN: 3-442-44091-2. 413 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Christine Frauendorf-Mössel. ISBN: 3-442-44296-6. 413 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Christine Frauendorf-Mössel. ISBN: 3-442-05286-6. 413 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Christine Frauendorf-Mössel. ISBN: 3-442-45649-5. 413 Seiten.

'Das verlorene Gedicht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Inspektor Kincaid wird von seiner Exfrau, der Literaturwissenschaftlerin Vic, gebeten, im Fall der vor fünf Jahren verstorbenen Lyrikerin Lydia Brook zu recherchieren. Vic zweifelt daran, dass die Dichterin Selbstmord beging. Doch dann wird Vic ermordet, und der verzweifelte Kincaid ahnt, dass beide Fälle miteinander verknüpft sind.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein überdurchschnittlicher, aber nicht überragender Krimi« 51°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Nachdem ich von Band 2 der Kincaid/Gemma-Reihe von Deborah Crombie ziemlich enttäuscht war, bekam ich nun den 5. Band in die Hände. Die beiden Protagonisten der Serie sind die beiden Mitarbeiter von New Scotland Yard Superintendant Duncan Kincaid und Sergeant Gemma James.

Ich merkte ziemlich schnell, dass sich da in den beiden Büchern, die mir chronologisch fehlen, einiges getan hat. Kincaid und Gemma sind nun nicht nur bruflich ein Paar, sondern auch privat. Auch einige Bekannte aus Alles wird gut tauchen wieder auf: Sid, die Katze der verstorbenen Jasmine Dent, ist nun bei Kincaid eingezogen und auch vom Major, Kincaids Nachbar, ist wieder zu lesen.

Und wieder geht es um einen Fall, der Duncad Kincaid persönlich betrifft. Lange Jahre hat er nichts von seiner geschiedenen Frau Victoria McClellan gehört. Doch plötzlich meldet sie sich bei ihm und bittet ihn um Hilfe. Die Dozentin für englische Literatur schreibt an einer Biografie über die Dichterin Lydia Brooks, die sich vor einigen Jahren das Leben nahm. Doch Vic glaubt nicht an Selbstmord. Sie stösst bei ihren Nachforschungen auf einige Ungereimtheiten und hofft, Duncan könne ihre weiterhelfen. Doch diesem fehlt die Handhabe. Als ihn plötzlich die Nachricht vom Tode seiner Ex-Frau ereilt, ist er schockiert. Es stellt sich heraus, das Vic vergiftet wurde. Nun vermutet Duncan Zusammenhänge mit dem Tod von Lydia Brooks und beginnt zusammen mit Gemma auf eigene Faust zu ermitteln. Die Hinweise führen ihn zu Lydias Ex-Mann sowie einigen von Lydias Ex-Kommilitonen.

Dem Leser wird bald klar, wie schon im Band »Alles wird gut« geht es wieder um ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit. Doch diesmal wird das Ganze besser angelegt. Entgegen dem 2. Band, wo die Lösung plötzlich auf dem Präsentierteller lag, wird der Leser Schritt für Schritt in die Zusammenhänge von Lydias Studentenzeit eingeführt. Kaum zu glauben, welch schriftstellerische Weiterentwicklung Deborah Crombie innerhalb von 3 Büchern gemacht hat. Das, was ich in meiner Meinung zu »Alles wird gut« noch kritisiert habe, das fehlende Entwirren von geknüpften Fäden, das mangelnde Spurenlegen, wird von Debohrah Crombie hier gut gelöst.

Sehr klischeehaft die Geschichte vom verlorenen Sohn (mehr will ich dazu nicht verraten), aber eben darauf ausgelegt, im nächsten Band weiterentwickelt zu werden.

Mein Urteil über dieses Buch: Ein überdurchschnittlicher, aber nicht überragender Krimi. Wenn jemand gerne Serienkrimis liest, wird sicher nach zähem Beginn der Reihe sein Lesevergnügen haben.

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hannelore zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 14.03.2016
öde!

162 Seiten bis endlich gemordet wird - das sind entschieden zuviel. Wenn ich einen Gesellschaftsroman lesen will, mit allen Verquickungen/Verwicklungen zwischenmenschlicher Beziehungen suche ich mir keinen Krimi aus. Die vielen Personen verwirren und haben zumindest mich animiert Seitenweise zu überblättern. Spannend ist anders. Unterhaltsam auch.
Krimitante zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 29.06.2012
solide krimikost, die eines immer schafft: einen gut zu unterhalten. und genau das will ich ab und an, ermüdet von all den problembelasteten serienmordjägern die sich durch den blutigen grossstadtdschungel schlagen müssen und sich dabei noch lauter kluge gedanken über das leben als solches machen...
sabrina13582 zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 27.05.2009
Mein bis jetzt fünfter Deborah Crombie Krimi - und ich bin wiedereinmal begeistert. Wie gewohnt sympatisch und menschlich dargestellte Hauptcharacktere und die Nebendarsteller sind ebenfalls gut charackterisiert. Ebenfalls toll beschrieben sind die Orte und Räumlichkeiten wo sich die einzelnen Szenen abspielen.
Diesmal zieht sich die Einleitung zwar etwas sehr lange hin, dafür ist der Rest dann umso spannender. Wiedereinmal ein tolles Buch von ihr, und ich freue mich auf den Rest der Reihe
sue82 zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 27.05.2008
Das war jetzt der 5te Band um Kincaid und James. Auch dieses Buch war nicht überragend spannend, aber wunderbar flüssig zu lesen und eine gute Unterhaltung.
CharlyDD zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 06.04.2008
Ich habe das Buch vor ein paar Tagen gelesen und fühle mich noch immer hin- und hergerissen ob es mich begeistert hat oder nicht.

Großer Pluspunkt ist definitiv die Entwicklung des Privatlebens von Kincaid und James und die schönen Gedichte die jedes neue Kapitel einleiten. Auch der Fall der gelöst wurde war ansprechend und spannend.
Allerdings habe ich mal wieder gemerkt das es mich anfangs immer sehr verwirrt, wenn zu viele Personen in einem Buch auftauchen und mir das den Einstieg in die Geschichte erschwert. Ich brauche es eher übersichtlicher.

Zusammenfassend gesehen, würde ich jetzt sagen, das er für mich der zweitbeste Krimi von Crombie war.
regina zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 19.02.2007
Nachdem ich schon einige Kinkaid/Duncan Krimis gelesen hatte, war ich froh, nun den Vorläufer mit der Aufklärung einiger Details der Familiengeschichte lesen zu können. Auch in diesem Krimi bleibt der Spannungsbogen gut erhalten. Für alle, die eine Fortsetzungsgeschichte mögen sei dieses Buch in der Reihe als besonderes Schmankerl empfohlen.
Manuela zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 16.02.2007
Das verlorene Gedicht ist einfach nicht mehr aus der hand zu legen wenn man einmal damit angefangen hat. Spannung, Romantik und Tragik machen das Buch zu einem echten Meisterwerk
Luca zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 04.12.2006
Das mit abstand beste buch von Debohra Crombie kincaid und gemma sin nun ein parr.Die umgebung wird auch wieder schon beschrieben.Sitze gerade bei einer Tasse Tee und lese es nocheinmal.
Carola zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 16.02.2005
Der Titel in Deutsch hatte mich erst nicht übermässig angesprochen - aber das Buch hat mich dann doch eines Besseren belehrt!
Richtig gute Unterhaltung, viel Spannung und ein Schuss Romantik... Man ist gespannt, wie es weitergeht!!
Katie R. zu »Deborah Crombie: Das verlorene Gedicht« 04.04.2004
"Das verlorene Gedicht" ist der bißher beste Krimi aus Deborah Crombies Serie. Wenn man einmal mit diesem Buch angefangen hat, kann man es gar nicht mehr aus der Hand legen.

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