1974 von David Peace

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Nineteen Seventy Four, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Liebeskind.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / Yorkshire, 1970 - 1989.

  • London: Serpent's Tail, 1999 unter dem Titel Nineteen Seventy Four. 288 Seiten.
  • München: Liebeskind, 2005. Übersetzt von Peter Torberg. ISBN: 393589029X. 383 Seiten.
  • München: Heyne, 2006. Übersetzt von Peter Torberg. Heyne Hardcore. ISBN: 978-3-453-67508-7. 383 Seiten.

'1974' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Jeanette Garland, vermisst gemeldet in Castleford, Juli 1969. Susan Ridyard, vermißt gemeldet in Rochdale, März 1972. Clare Kemplay, vermisst gemeldet in Morley am gestrigen Tag. Es ist Freitag, der 13. Dezember 1974, und Edward Dunford tritt seinen ersten Arbeitstag an. Endlich hat er den Job, den er immer wollte: Reporter bei der Evening Post. Nur weiß er noch nicht, dass er in den nächsten elf Tagen durch die Hölle gehen wird. Ein grausamer Mord wird entdeckt. Zeugen verschwinden spurlos. Und die Polizei scheint mehr zu wissen, als sie vorgibt …Als Edward Dunford herausfindet, dass die Honoratioren der Stadt in den Mordfall verwickelt sind, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod.

Der Autor über sein Buch:

»Ehrlich gesagt ist es kein Buch, auf das ich besonders stolz bin. Ich denke, es ist deutlich zu erkennen, dass ich es geschrieben habe, bevor ich Kinder hatte. Es ist die Arbeit eines einsamen Mannes. [...] Es gibt eine Reihe von Leuten, die dieses Buch nicht mögen und ich verstehe absolut, warum.«

David Peace im Interview mit Die Berliner Literaturkritik, März 2006

Das meint Krimi-Couch.de: »Wie ein harter Schlag in die Magengrube« 79°

Krimi-Rezension von Lars Schafft

Schweiß und Blut, Sperma und Scotch. Das sind die Ingredentien, aus denen Autor David Peace mit seinem Red-Riding-Quartett ein Hardboiled-Süppchen par excellence kocht. 1974, so der Titel des Auftakts dazu, ist folglich auch alles andere als wohlschmeckend oder gar leicht verdaulich. Der Roman ist beinharte Kost, bei dem sich die Magenwände zusammenziehen. Und begeistert dennoch – vor allem durch die unwiderstehliche sprachliche Qualität und die atemlose Abfolge von Wut, Gewalt und Hass.

Wie nicht schwer zu erahnen ist, nimmt David Peace den Leser in den Norden Großbritanniens des Jahres 1974, genauer nach Yorkshire, wo Reginald Hill und Peter Robinson ihre Kommissare Andrew Dalziel bzw. Alan Banks Jahre später auf Verbrecherjagd schicken werden. Das war´s dann aber auch bereits mit den Gemeinsamkeiten mit den erfolgreichen Schriftsteller-Kollegen. Nach wenigen Seiten ist klar: Peace steht nicht auf »Cozyness«, auf britischen Humor oder gar philosophierende Akademiker – hier geht´s zur Sache. Und wie.

Happy Christmas in Yorkshire

Jung-Journalist Edward Dunford, »Gerichtsreporter für Nordengland«, wittert die große Story, als die Polizei mitteilt, dass schon wieder ein junges Mädchen vermisst wird. Schon wieder? 1969, 1972 und nun jetzt. Dunford hat Lunte gerochen und verbeisst sich in den Fall. Obwohl sowohl die Detectives als auch sein Chefredakteur ihn mit allen Mitteln zu bremsen versuchen. Dunford bekommt anonyme Hinweise, wird Zeuge nächtlicher, gewalttätiger Übergriffe der Exekutive auf unschuldige Zigeuner und schlittert in einen lokalen Zwist örtlicher Baulöwen, die zu neugierige Schmierfinken gerne in einem Unfall kaschiert über den Hades schicken. Ganz nebenbei schwängert er seine Freundin (»lass es wegmachen!«), stirbt sein Vater und Weihnachten steht vor Tür. Happy Christmas in Yorkshire. Die Leiche des vermissten Mädchens wird gefunden.

Dunford wähnt sich auf der richtigen Spur, ermittelt, was sein Körper hergibt, was seine Psyche durchhält und stößt auf eine Mauer des Schweigens, des Schmierens und des Vertuschens. Schon bald weiß der Journalist mehr, als ihm gut tut. Und begibt sich auf einen Aufdeckungs-Rachefeldzug, der nicht nur ihn das Leben kosten kann.

Haarscharf an der Brechreiz-Grenze

Dass man bei einer Handlung immer haarscharf an der Brechreiz-Grenze nicht auf Sympathie-tragende Figuren hoffen darf, sollte klar sein. Und diese sucht man in der Tat vergebens. Saufende, prügelnde, egoistische Typen quer durch die Bank. Nein, David Peace schreibt mit Sicherheit nicht über Gentlemen. Edward Dunford ist ein mehr schlechter denn rechter Möchtegern-Pulitzer, der sich in die dunkelsten Hinterzimmer heruntergekommener Hotelzimmer zur Recherche zurückzieht, unsensibel seiner Story und der Zeitungs-internen Journalisten-Konkurrenz hinterherrennt, Frauen vor allem als Informanten und Sex-Objekte betrachtet, aber – immerhin! – ein Fünkchen Gewissen aufweist. Der Rest, insbesondere die in der Öffentlichkeit so aufrichtig erscheinenden Bullen, sind schlicht korrupt und brutal.

Handlung und Charaktere – härtester Hardboiled pur. Oft genug wird sich der Leser während der Lektüre die Frage stellen: Muss ich mir das antun? Will ich so detailliert lesen, wie Polizisten über mehrere Seiten hinweg Verdächtige foltern? Wie ein Quickie in einer vergewaltigungs-ähnlichen Szene endet? Wie kleine Mädchen auf bestialischste Weise umgebracht werden? Und wenn es nicht eine Verschnaufspause, wenigstens einen Silberstreif am Horizont gibt, der vermuten lässt, dass Yorkshire in den Siebzigern vielleicht doch nicht so schrecklich und asozial gewesen sein könnte?

Ob Wollen oder Müssen -  1974 fesselt wegen Peaces sprachlicher Qualität. Jeder Satz, jeder Dialog ist die konzentrierte Wut des Autors in Reinform. Kein Schnörkel, keine Schönfärbung. Peace beschießt den Leser mit kurzen Salven, gibt keinen Raum für Deckung, erklärt nicht. Das oft zitierte »Kino im Kopf« -  »British Psycho«. Eingestreute Songtitel und Zitate aus den Siebzigern bilden den Kontrast zur grauen, trostlosen Tristesse. Mungo Jerry, Desmond Dekker – und nebenan werden Rache-Pläne geschmiedet, wird gevögelt und getötet.

Augen auf und durch

David Peaces  1974 ist ein rabiates Gesellschaftsporträt, ein alptraumgleicher Thriller, der den britischen Autor von 0 auf 100 auf die Höhe eines James Ellroy treibt. Und aufzeigt, dass in europäischen Krimischreiber-Köpfen weitaus mehr vorhanden ist als allzu offensichtliche Globalisierungskritik und das stupide Aneinanderreihen touristischer Sehenswürdigkeiten. Dringend lesenswert, wenn man die Kraft dazu aufbringt.

Ihre Meinung zu »David Peace: 1974«

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Djan zu »David Peace: 1974« 15.06.2010
eine sehr harte, ungeschönte und durchaus realistische sozialstudie über england in den 70ern.

unter der harmonischen, aalglatten oberfläche lauern tiefe menschliche abgründe.

eine korrupte, sadistische polizei, ein ermordetes kind und die kaltblütigkeit mit der die gesellschaft solche ereignisse aufnimmt.

beim lesen wurde einem kalt, habe dieses buch aber trotzdem/deswegen verschlungen.

90 grad
Marcus zu »David Peace: 1974« 14.10.2009
Ein gutes Stück Kunst ist dieses Buch auf jeden Fall. In meinen Augen ist es ein surrealer Krimi Noir der Extra Klasse. Die ganzen verlogenen Äußerungen in Richtung das Buch wäre ekelerregend, brutal und wiederwärtig kann man getrost vergessen. Um mit dem Protagonisten zu sprechen: "man soll bloß nicht so tun als wäre alles nicht passiert" sprich: man hält sich als leser für was besseres und macht die Augen lieber zu. Diese Haltung hat schon oft zu nichts gutem geführt. Soll man sich doch lieber an die eigene nase fassen und sehen ob man nicht selbst in seinen Phantasien und Vorstellungen einen Funken davon in sich trägt.
Bibliophagos zu »David Peace: 1974« 20.08.2009
Meinem Vorredner kann ich mich nur anschließen. Die Lobhudeleien über den Krimi: 1974 sind meines Erachtens doch ein wenig zu vollmundig und zu blumig formuliert.
Ohne Frage ist der Sprachstil durch seine Gebrochenheit reizvoll. Doch unbedingt besser wird der Inhalt mit dieser Darstellungsmethode aber auch nicht. Schade. Das Buch auszulesen erschien mir persönlich wenig erstrebenswert, nicht zuletzt wegen des gewählten Hauptdarstellers und seiner Eigenheiten.
Kasia zu »David Peace: 1974« 12.07.2009
"Die Zukunft des Kriminalromas!" (Ian Rankin) steht auf dem Cover des Buches.
Ich kann nur hoffen, dass die Zukunft des Kriminalromans nicht so aussehen wird! Denn "1974" ist ein Buch, das mir überhaupt nicht gefallen hat.
"Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag"(Die Zeit) . Für mich galt das nicht, denn das Buch hat mich nicht gelockt.
Ich lese alle Bücher, die ich anfange, auch wenn sie mir nicht allzu sehr gefallen bis zum Ende, deswegen hab ich auch dieses Buch bis zum Ende gelesen. Wahrscheinlich in der Erwartung, dass irgendetwas passiert, dass mich mitreißt. Aber es passierte leider nichts.
Die kurzen, abgehakten Sätze sind überhaupt nicht mein Geschmack. Edward ist überhaupt nicht mein Typ und schon gar kein Symphatieträger.
Es tut mir leid, aber ich kenne keinen in meinem Bekanntenkreis, dem ich das Buch gerne empfehlen würde. So kann ich es auch diesmal nicht hier auf der Krimicouch machen.
Die Geschmäcker sind verschieden. Jeder soll sich eine eigene Meinung über das Buch, was er lesen möchte, machen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
muckimuck666 zu »David Peace: 1974« 20.04.2009
Wenn etwas gewöhnungsbedüftig ist, dann sicher der Schreibstil von David Peace. Kürzeste Sätze und Dialoge, die man stellenweise 3mal lesen muss, um zu verstehen, wer was sagt.

Habe das Buch nach den ersten 20 Seiten weggelegt und erst weitergelesen, als ich mich darauf einlassen konnte. Dann: absolut harte Kost ohne irgendwelche Beschönigungen, keine Romanfigur, für die man so etwas wie Sympathie entwickeln kann. Sicherlich ein Buch, wie ich es bisher noch nicht gelesen habe.
Auch "1977" steht in meinem Bücherregal, werde es aber sicherlich erst lesen, wenn ich etwas "seichtere Kost" zu mir genommen habe.
Nickname zu »David Peace: 1974« 17.04.2009
Tip:
1974 ist nur die Einführung in die nächsten 4 Bücher - das letzte habe ich noch nicht gelesen - deswegen einfach die Namen aufschreiben und Verbindungen herstellen.
Dann wird es so packend, das man die alles auf einmal, am besten in einer Nacht durchlesen muss. Lohn sich!
Und warum soll ich jetzt 300 Zeichen eingeben? .
marco zu »David Peace: 1974« 20.03.2009
ein fragwürdiges buch. nicht leicht zu verstehen.
1.) das buch wird man wohl als sehr künstlerisch bezeichnen können. mit "künstlerisch" meine ich die sehr freizügige darstellung von sex und gewalt. künstler wollen ja mit ihren werken ein möglichst realistisches abbild der realität schaffen und dies strebt der autor offenbar an, indem er die welt oder zumindest "sein" yorkshire so zeichnet wie er es sieht. ob das unterhaltsam ist, steht auf einem anderen blatt. ich persönlich fand nur wenige szenen gelungen. der größte teil eben "künstlerisch" und nicht sonderlich unterhaltsam. es kommt eben drauf an, was man sucht.
2.) ich fand den roman sehr unverständlich und bin dem autor regelrecht böse, dass er sich nicht im geringsten bemüht, dem leser orientierungshilfen zu geben! eine menge von personen wird teilweise in nebensächlichen szenen eingeführt und tauchen später an zentraler stelle wieder auf, ohne das eine zuordnungshilfe gegeben wird. ich bin nun wirklich ein jahrelang geübter leser von krimis, aber hier stand ich oft ratlos da und habe nur wenig verstanden. es gibt wenig autoren, die mit ihren lesern so rücksichtslos umgehen wie peace in 1974.
"drive" auf mehr romane aus dieser reihe hat das buch bei mir nicht bewirkt!
Stefan83 zu »David Peace: 1974« 02.12.2008
Hardboiled. Eine Genrebezeichnung mit der mittlerweile alles andere als sparsam umgegangen wird und die in Zeiten von Blutlinien, Kindersammlern und Belladonnen schon lange kein Maßstab für Qualität mehr ist. Wenn der Begriff allerdings je gepasst hat, dann sicherlich auf 1974, erster Teil des vier Bände umfassenden Red Riding Quartetts und Debüt des jungen englischen Autors David Peace.

Von der Presse als spektakulärster Neuling der letzten Jahre gefeiert und mit Preisen überhäuft, ist dies ein Krimi Noir, wie man ihn düsterer und beklemmender wohl kaum inszenieren könnte. Vergleiche mit einem James Ellroy drängen sich auf, obwohl man bei einer Gegenüberstellung beiden nicht gerecht werden würde.

1974 trumpft mit einer Sprachgewalt auf, die den Leser ab der ersten Seite einer Faust gleich ins Gesicht fliegt. Knappster Satzbau, Einwortsätze, Schlagzeilenstil, schlichteste, kahlste Gossenpoesie reinsten Wassers. Zwischendurch immer wieder eingestreute Songtitel, wiederholte Verse, Dadaismus in Krimi-Form. Hier ist an der Sprache nichts schön, nichts fließend, alles dreckig, kantig, eckig und unverdaulich. Wer schon zu Beginn im Namengewitter untergeht, welches einem vom Autor um die Ohren gehauen wird, könnte Schwierigkeiten haben, den Einstieg in die Story zu finden. Und diese ist schnell erzählt:

Dezember 1974. Der junge Gerichtsreporter Eddie Dunholt wittert die Story seines Lebens, als in Yorkshire die zehnjährige Clare Kemplay zunächst vermisst und einige Zeit ermordet und grausam zugerichtet aufgefunden wird. Dunford glaubt an einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Verbrechen und ähnlich gelagerten Vermisstenfällen in den Vorjahren. Seine elf Tage währende Recherche wird für ihn (und gleichzeitig auch für den Leser) zu einer albtraumartigen Reise in die Hölle.

Peace kreiert eine Atmosphäre, die so dicht und dick ist, dass man sie mit dem Messer schneiden könnte und treibt die Geschichte in einem achterbahngleichen Erzähltempo voran. Man liest die Seiten nicht, man frisst sie und man kann nicht umhin sich bei all der Korruption, dem Dreck, der Verdorbenheit, dem Hass, der Scheiße und dem Tod selbst ein wenig schmutzig zu fühlen. Die Suche nach den Guten hat man nach gut 30 Seiten aufgegeben. Hier gibt es keine. Moralische Grenzen sind fließend, selbst Edward Dunford ist kein strahlender Held. Was solls. Dafür hat man eh keine Zeit. Peace verlangt Konzentration vom Leser, der sonst zwischen all den unterschiedlichen Handlungsebenen den Faden zu verlieren droht. Die grausame Wahrheit, die Dunford schließlich zutage fördert, wird dann in einem Finale präsentiert, das dem Buch entsprechend verstörend und bluttriefend gerät. Ein Ende, so unverdaulich und sperrig wie das Werk selbst.

Insgesamt ist 1974 ein Krimi-Noir, an dem sich die Geister scheiden werden. Gut oder schlecht. Dazwischen wirds hier nichts geben. Sympathie bringe ich für beide Standpunkte auf, wobei ich jedoch zu ersterem tendiere, denn Peace Debüt ist wohl das einprägsamste Stück Literatur, das ich seit Jahren gelesen habe. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt, wenngleich die Hoffnung bleibt, dass es nicht stellvertretend für die Zukunft des Kriminalromans steht, wie es Ian Rankin auf dem Buchdeckel prophezeit. Soviel Düsternis wäre auf Dauer schwer zu ertragen.
9 von 13 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kinsey zu »David Peace: 1974« 28.09.2008
Ganz schön heftige Kost. Hart. Brutal. Düster. Abstoßend. Grauenhaft. Scheußlich. Widerwärtig. Ekelerregend. Obszön. Nichts für zartbesaitete Gemüter.
Eine ebenso harte Sprache. Gewöhnungsbedürftig. Schonungslos und direkt. Unvollständige Sätze. Einfach so hingeknallt. Kein überflüssiges Wort. Aber jedes ein Treffer. Was das Mitverfolgen der Geschichte nicht gerade leicht macht, weil es schnell passiert, daß man einen wichtigen Hinweis überliest.
Hat es mir gefallen? – Nein.
Aber das Buch hat mich ungemein gefesselt, so daß ich es kaum aus der Hand legen konnte. Und es läßt mich immer noch nicht los.
Trotzdem hoffe ich, daß die „Zukunft des Kriminalromans“ (Zitat Ian Rankin) nicht so aussieht – ab und zu möchte ich auch was zu Lachen haben.
Werde mir aber den Nachfolger auf jeden Fall auch noch reinziehen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Aveda zu »David Peace: 1974« 08.09.2008
Ich frage mich auch 4 Wochen, nachdem ich das Buch gelesen habe, immer noch, was ich davon halten soll. Es ist spannend ja, aber es macht keinen Spaß, wenn man ständig durch menschlichen Schlamm waten muss.
Desahlb habe ich auch keine großen Lust auf die anderen Bücher von Peace.
Das Ende finde ich unglaubwürdig, teils unverständlich.
Aber durchgerast bin ich beim Lesen trotzdem, konnte das Buch nicht weglegen. Ein Genuss mit Zweifeln.

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