Das Labyrinth von David Baldacci

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Total Control, deutsche Ausgabe erstmals 1997 bei Lübbe.

  • New York: Warner, 1997 unter dem Titel Total Control. 520 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1997 Total control. Übersetzt von Michael Krug. ISBN: 3-7857-0886-6. 638 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1999. Übersetzt von Michael Krug. ISBN: 3-404-12976-8. 638 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2001. Übersetzt von Michael Krug. ISBN: 3-404-25700-6. 638 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003. Übersetzt von Michael Krug. ISBN: 3-404-25919-X. 638 Seiten.
  • Wien: Ueberreuter, 2007. Übersetzt von Michael Krug. Großdruck. ISBN: 978-3800092727. 1007 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2008. Gesprochen von Regina Lemnitz. ISBN: 3-404-77300-4. 6 CDs.

'Das Labyrinth' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Während einer Besprechung erfährt die Anwältin Sidney Archer, dass ihr Mann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein soll. Noch während die junge Frau versucht, das Unfaßbare zu verarbeiten, teilt ihr Jasons Chef seinen Verdacht mit, ihr Mann lebe und habe sich mit firmeninternen Informationen zur Konkurrenz abgesetzt. Sidney will die Wahrheit wissen – und findet Unterstützung bei Lee Sawyer, einem FBI-Agenten, der den Flugzeugabsturz untersucht. War die Ursache des Unglücks Sabotage? Und wenn ja, wer sollte das Opfer sein: Jason, dessen Leben ein einziges Geheimnis zu sein scheint – oder der Präsident des amerikanischen Zentralbankrates, der auch an Bord der Maschine war …

Das meint Krimi-Couch.de: »Hochspannung im Umfeld Internet und Hochfinanz« 73°

Krimi-Rezension von Markus Traud

Nachdem ich »Absolut Power«, den ersten Roman von David Baldacci sehr gut fand, war ich gespannt, ob er dieses Niveau auch in seinem zweiten Buch aufrecht erhalten kann. In »Das Labyrith« hat Baldacci die Handlung in einem Umfeld aus Internet-Unternehmen, der Hochfinanz und der Juristerei angesiedelt.

Sidney Archer ist eine Top-Anwältin in einer Kanzlei für Firmenrecht, die gerade den Kauf eines Internet-Unternehmens durch ein anderes anbahnt. Ihr Mann Jason ist im mittleren Management des kaufenden Unternehmens. Eine typische erfolgreiche Yuppie-Ehe mit einer kleinen Tochter. Doch dann stürzt das Flugzeug, mit dem Jason angeblich zu einem geheimen Bewerbungsgespräch fliegen wollte und in dem auch der Präsident der amerikanischen Zentralbank war, ab. Im Laufe der Handlung stellt sich heraus, dass das Flugzeug sabotiert wurde, Jason anscheinend doch nicht an Bord war und er scheinbar auch noch geheime Firmenpapiere an die größte Konkurrenz beim Kauf des Internet-Unternehmens geliefert hat. Die Welt um Sidney Archer scheint immer mehr zusammenzubrechen.

Die Story wird sowohl aus der Sicht Sidney Archers, als auch ihres Mannes und des ermittelnden FBI-Beamten Saywer erzählt.

Wiederum ist es David Baldacci gelungen, einen Thriller zu schreiben, der mit überraschenden Wendungen, spannender Action und detailreicher Kenntnis des beschriebenen Umfelds aufwarten kann. Was aus meiner Sicht das Wichtigste ist und für mich einen guten Thriller ausmacht, ist die Tatsache, dass man nicht nach 50 Seiten schon mehr oder weniger weiß, wie es ausgeht und wer die »Guten« und wer die »Bösen« sind. Immer wieder schwenkt die Handlung plötzlich in eine völlig neue Richtung und Handlungsfäden aus den ersten Seiten, die man schon längst vergessen hat, werden wieder wichtig. Die Personen werden relativ glaubhaft dargestellt, so dass man deren Handeln nachvollziehen kann. An einigen Stellen gegen Ende des Buches gibt es zwar meiner Ansicht nach einige kleinere »Ausreißer« von dieser Regel, die aber den Gesamteindruck nicht allzu sehr trügen.

Auf ein gutes Drehbuch ausgelegt

Die Einblicke in die Bereiche zukünftige Internet-Technologie und die Konkurrenz der Unternehmen, um diese neuen Technologien zu erlangen, ist gut beschrieben, wenn auch nicht allzu tiefgehend. Auch die Verknüpfungen des Finanzsektors werden gut dargestellt. Natürlich kann man nicht erwarten, dass hier bis ins Detail erklärt wird, denn es handelt sich ja um einen Roman, der solche Infos hauptsächlich dazu benutzt, eine Handlung aufzubauen. Aber die Einblicke und Gedanken, in wieweit moderne Technologie in den falschen Händen gefährlich sein kann, sind recht interessant.

Ähnlich wie bei Grisham kann man bei den Romanen Baldaccis natürlich nicht leugnen, dass sie in gewisser Hinsicht immer auch schon so ausgelegt sind, dass man auch ein gutes Film-Drehbuch daraus machen kann. Aber im Gegensatz zu Werken wie z.B. Crichtons »Timeline« hat »Total Control« immer noch den Aufbau und die Struktur eines Romanes und nicht die »Momentaufnahmen«, in denen man quasi schon den Film sieht, die aber die Ausgestaltung der Charaktere kaum möglich macht.

Insgesamt betrachtet ist »Total Control« aber wieder ein spannender und gut zu lesender Thriller, der zwar nicht ganz an »Abolut Power« heranreicht, aber doch klar in der »Oberliga« mitspielt.

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WelpeMax zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 21.07.2008
Ein wirklich guter Roman und dieses Thema mag ich nun nicht wirklich. Im Vergleich zu "Die Versuchung" kann ich das Buch kaum stellen, weil es nicht fair wäre, aber mit Sicherheit ein sehr gutes Buch was sehr spannend ist, ich kann das Buch nur empfehlen auch wenn man es nicht so mit Internet und Finanzen hat!
1 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
olympia zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 05.01.2008
Dieses Buch von Baldacci fand ich einfach wirklich toll! Die Geschichte durchdacht und die Spannung zum Greifen!

Sicher die Geschmäcker sind unterschiedlich (Gott sei Dank ;-) ) Ich persönlich empfand dieses Buch jedesfalls als spannende Lektüre, auch wenn ein paar technische Dinge so nicht wirklich möglich wären, wie Baldacci diese beschrieb.
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Flo zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 13.11.2005
Ich bin zwar gerademal 15 Jahre alt aber lese sehr gerne Krimis.
Ich weiß nicht wie man dieses Buch nicht mögen kann.
Ich habe selber nur 3 Tage gebraucht, wobei ich eher in die Nacht reingelesen habe als tagsüber. ;-)
Meiner Meinung nach ist das ein sehr gutes Buch das ich jedem nur empfehlen kann
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Steffen zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 17.08.2005
Habe das Buch im Urlaub gelesen, bin eigentlich jemand der noch nie ein Buch gelesen hat. Nach ruhigem und wegbereitendem Beginn wird das Buch meiner Meinung nach ab der Mitte absolut in punkto Spannung und seinen ständigen Wendungen so hervorragend gesteigert, das man es nicht mehr aus der Hand legen will. Baldacci versteht es sein Buch durch ständige Szenenwechsel so real werden zu lassen als sähe man einen Film. Für mich steht fest das mein nächster Roman ebenfalls ein Baldacci sein wird !!!
Simone zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 08.02.2005
Ich habe das Buch verschlungen. Mir gefällt der Stil von David Baldacci die Spannung aufzubauen indem er aus verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Personen erzählt. Wer Krimis liebt sollte sich auf jeden Fall eins von seinem Büchern zulegen.
Maik zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 12.10.2004
Das erste buch, das ich ich von ihm gelesen habe. Es dauert ungewöhnlich lange bis Spannung aufkommt ( man muss sich die ersten dreihundert Seiten schon reinzwingen ). Danach steigt der Spannungspegel jedoch enorm an und das Buch lässt sich zügig lesen. Aufgrund seiner vielleicht flachen Handlung und etwas oberflächlich wirkenden Charakteren könnten Krimiliebhaber enttäuscht sein, da die Kritiken meines Erachtens stark übertrieben wurden.
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Hannelore zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 29.04.2004
Naja. Aufgrund guter Besprechungen der Baldacci-Romane hatte ich mir dieses Buch gekauft. Konnte es schon recht flüssig und schnell durchlesen. Und dennoch, nicht wirklich gut. Irgendwie ist die Story doch recht flach. Grosse Begeisterung kommt nicht auf, das haben wir schon besser gelesen!
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Wolf zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 29.02.2004
Baldacci kann es einfach NICHT. Habe keine Ahnung, wie die euphorischen Kommentare zustande kommen. Das Buch beginnt mit einer halbseitigen langweiligen Beschreibung eines Zimmers, zieht sich ueber Hunderte von kaugummizaehen Seiten mit klischeehaften Dialogen, gestreckter Handlung und flachen Charakteren, die sich gegenseitig bestaetigen wie brilliant sie sind (womit sich der Autor auch noch selbst bauchpinselt), Spannung gleich Null, Zeitverschwendung.
Eines der wenigen Buecher, das ich nicht bis zu Ende gelesen habe- und das will was heissen, schliesslich bin ich Schwabe.

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Frank zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 21.02.2004
Meine absoluter Favorit unter den Baldacci-Romanen. Er versteht ganz besonders im vorliegenden Roman die Charaktere (in erster Linie muss hier der FBI-Agent Lee Sawyer genannt werden)ungemein einnehmend zu zeichnen, dass der geneigte Leser nicht anders kann als mit Lee bei seiner Bemühung um Aufklärung mit zu fiebern!
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Andrea zu »David Baldacci: Das Labyrinth« 01.02.2004
Baldacci kanns einfach! Habe die über 600 Seiten in einem Sitz verschlungen und finde, es ist eines der besten. Jetzt fehlt mir noch "Die Verschwörung", und dann - hoffentlich - gibts Nachschub!?
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