Origin von Dan Brown

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 unter dem Titel Origin, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei Ehrenwirth.
Folge 5 der Robert-Langdon-Serie.

  • New York: Bantam, 2017 unter dem Titel Origin.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2017. ISBN: 978-3-431-03999-3.
  • [Hörbuch] Köln: Bastei Lübbe, 2017. Gesprochen von Wolfgang Pampel. ISBN: 3-7857-5600-3. 6 CDs.

'Origin' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

In ORIGIN wird der Symbolforscher Robert Langdon mit den beiden ewigen und entscheidenden Fragen der Menschheit konfrontiert und mit einer bahnbrechenden Entdeckung, die diese Fragen beantworten könnte.

Ihre Meinung zu »Dan Brown: Origin«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

BookHook zu »Dan Brown: Origin« 09.11.2017
Ein überzeugender „Robert Langdon“-Krimi mit gewohnten Stärken & einigen Überraschungen


„Nichts schadet Kindern mehr als der Verlust der Hoffnung.“ (S. 608)

Meine Meinung:

„Origin“ ist der mittlerweile fünfte Band um Robert Langdon, den Havard-Professor für religiöse Ikonologie und Symbologie. Bestseller-Autor Dan Brown hat den Grundriss seiner Geschichte auch in diesem Band nach altbewährtem und beliebtem „Robert Langdon“-Muster entworfen. Unverhofft „stolpert“ Langdon mal wieder in eine Situation hinein, in der es gilt, ein Geheimnis zu lüften. Selbstverständlich hat er auch diesmal wieder eine intelligente und attraktive Frau, Ambra Vidal, an seiner Seite und mysteriöse Verfolger an den Fersen. In gewohnter „Schnitzeljagd“-Manier geht es hierbei quer durch Spanien, während Langdon diverse (oft symbolbezogene) Rätsel zu lösen hat. Subjektiv würde ich allerdings sagen, dass es diesmal weniger „vertrackte“ Rätsel waren und dass so manches Rätsel davon eher bewusst um des Rätsels Willen an sich eingebaut wurde und für die Story selbst eher von untergeordneter Rolle gewesen ist.

Einmal mehr beweist Dan Brown eine seiner großen Stärken: Er führt seine Leser an außergewöhnliche und extrem atmosphärische Schauplätze. Hierbei gibt es nicht nur staunenswerte, breit bekannte Sehenswürdigkeiten wie das futuristische Guggenheim-Museum in Bilbao oder Gaudi´s Sagrada Familia, sondern auch reichlich andere tolle Settings, die nicht weniger atemberaubend sind, und die Vielen (wie mir auch) noch nicht bekannt sein dürften. Hier lernt man beispielsweise die Iglesia Catolica Palmariana, das royale El Escorial oder auch das Valle de los Caídos kennen. Es gibt einmal mehr viel Kunst, Kultur, Geschichte und Wissenswertes – wie immer brillant recherchiert von Dan Brown!

Auch wenn – wie bereits erwähnt – Vieles nach dem altbekannten „Robert Langdon“-Schema aufgebaut ist, bietet Brown hier doch auch ein paar Neuigkeiten mit an. Die Spektakulärste hiervon ist wesentlicher Teil der Geschichte und bleibt hier daher lieber unerwähnt. Aber auch das hohe Maß an ethischen und philosophischen Fragen, die der Autor im Lauf der Geschichte thematisiert, ist für mich hier neu gewesen.

Letztendlich hat mich „Origin“ trotz seiner Stärke von knapp 700 Seiten über die gesamte Länge hinweg gefesselt und sehr gut unterhalten. Manche Stellen haben zwar etwas langgezogen gewirkt, was allerdings der komplexen Grundthematik geschuldet ist. Am Ende präsentiert Brown eine Auflösung, die für meinen Geschmack die passendste und beste aller möglichen Alternativen gewesen ist, die aber sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack ist.

FAZIT:
Vier Sterne vergebe ich, da „Origin“ bei allen Stärken und trotz der durchweg sehr guten Leseunterhaltung sowie des spannenden und top-aktuellen Grundthemas für meinen Geschmack nicht ganz an „Illuminati“ und „Sakrileg“ heranreicht.
Der Ausbilder zu »Dan Brown: Origin« 25.10.2017
Auch ich finde, dass es ein sehr langweiliges weil langatmiges Buch ist. Sehr vorhersehbar und die Handlung als solches (Liebesgeschichte eines Prinzen) ist eher stupide. Dieses Buch ist das schwächste von Dan Brown. Langdon hat gar nichts zu tun, keine Rätsel, keine verwirrenden Spuren - öde und nicht empfehlenswert.
marion zu »Dan Brown: Origin« 23.10.2017
Von der Thematik her zwar typisch dan brown... allerdings storymäsig kein typischer Robert langdon. In diesem Werk kommen seine Fähigkeiten zu kurz die er sonst immer so stark nutzte. Wer also Robert langdon am ständigen rätseln erwartet wird enttäuscht. Das Buch an sich ist aber sehr spannend und von meiner Seite aus empfehlenswert
Oliver2 zu »Dan Brown: Origin« 19.10.2017
Der neue Brown ist leider leicht vorhersehbar, zieht die Story unnötig in die Länge und bietet nichts, aber rein gar nichts, was ihn qualitativ auch nur in die Nähe früherer Werke bringen könnte.

Der neue Brown ist leider leicht vorhersehbar, zieht die Story unnötig in die Länge und bietet nichts, aber rein gar nichts, was ihn qualitativ auch nur in die Nähe früherer Werke bringen könnte.
Ihr Kommentar zu Origin

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: