Tiefenangst von Craig Russell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Ehrenwirth.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Hamburg, 1990 - 2009.
Folge 6 der Jan-Fabel-Serie.

  • ?: ?, ????. 432 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2011. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 978-3-431-03832-3. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Bastei Lübbe, 2011. Gesprochen von David Nathan. ISBN: 3-7857-4464-1. 6 CDs.

'Tiefenangst' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

Sturmflut in Hamburg. Das Wasser schwemmt einen weiblichen Torso an. Ein weiteres Opfer des Netzwerk-Killers, der seine Beute in Social Communitys im Internet aufspürt und die Leichen später im Wasser versenkt? Oder könnte es sich um die verschwundene Geliebte eines Hamburgers Senators handeln? Angeblich war sie eine Journalistin, die eine mysteriöse Umweltstiftung namens Pharos infiltriert haben soll.Doch Hauptkommissar Jan Fabels Recherchen nach der Vermissten laufen ins Leere. Es ist, als hätte jemand einen Knopf gedrückt und ihre Existenz ausgelöscht. Fabel beginnt Pharos zu überprüfen und stellt fest, dass es sich um eine technisch extrem fortgeschrittene Organisation handelt, die ein gefährliches Geheimnis verbirgt. Ihr Ziel nennt sich »Konsolidierung«. Und ihr Motto lautet: »Der Sturm kommt.«

Ihre Meinung zu »Craig Russell: Tiefenangst«

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M.Reinsch zu »Craig Russell: Tiefenangst« 20.04.2016
Diesmal treibt ein Serienkiller, der seine Opfer im Internet aufspürt, der sogenannte „Network-Killer“, in Hamburg sein Unwesen. Verkompliziert wird die Tätersuche, als ein Torso angespült wird, der auf eine Umweltorganisation hinweist, die sich „Pharos“ nennt und die immer mehr Anzeichen einer sektenähnlichen Glaubensgemeinschaft aufweist, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Als Hauptkommissar Fabel ihnen zu nahekommt, steht er plötzlich selbst auf der Liste der Todeskandidaten…
Der sechste Fall aus Hamburg ist der bisher komplizierteste! Craigh Russel lässt nicht nur seine Protagonisten, sondern auch den Leser sehr lange Zeit im Dunkeln, bzw. macht ein großes Verwirrspiel aus seinem Roman. Wie immer interessant geschrieben, mit viel Liebe zum Detail und sehr groß angelegter Recherchearbeit. Aber die Themenvielfalt, die diesmal zum Tragen kommt ist recht groß und dadurch unübersichtlich. Neben Umwelt Aktivismus, Geisteskrankheiten, Computertechnik, Sektenwahn und Verfassungsschutz geht es auch noch um Hamburg (was ich wiederum am angenehmsten finde, da ich Russels Hamburg-Führungen sehr mag!). Es ist schön, das Craigh Russel zu all diesen Themen sehr gut recherchiert hat und seine eigene Meinung nicht hinter den Berg hält (er legt sie einfach seinen Protagonisten in den Mund), aber es ist einfach zu viel. Der eher geradlinige Verlauf seiner sonstigen Krimis/Thriller geht hier durch Nebenschauplätze und –handlungen verloren. Sicher bietet er bis zum Schluss neue Rätsel und Spannungsmomente, aber Alles zusammen ist mir ein zu wilder Cocktail. Hier wäre wohl „etwas weniger, mehr gewesen“…
Fazit: Ein (für mich) sehr verwirrender, mit Informationen überladener 6ter „Fabel-Krimi“, der zwar spannend und relativ leicht zu lesen ist, aber zu tief in Materie eindringt, die den Leser vom eigentlichen Fall abhält.
55 °
Alexander zu »Craig Russell: Tiefenangst« 07.04.2014
Ich fand das Buch richtig gut, wie nicht anders zu erwarten von Mr. Russell. Nur manche der naturwissenschaftlichen und philosophischen Diskurse waren meiner Meinung nach etwas zu lang.
Hoffentlich schreibt der Autor noch einen weiteren Jan Fabel-Roman. Ich finde nämlich, die Figur Fabel und das übrige Personal der Romane sind noch nicht auserzählt.

Meine Wertung: 80 Grad
Juergen Hoffmann zu »Craig Russell: Tiefenangst« 10.12.2013
Als erstes hat mich verblüfft, dass ein Schotte, der offenbar nie in Hamburg gelebt hat, derart präzise auch den kleinsten Stadtteil beschreibt. Ich kann das bestätigen, weil ich in einem der vorkommenden Bereiche wohne (Poppenbüttler Schleuse / Saseler Damm).
Alles in allem ein interessanter Thriller (mit ein paar unnötigen "Längen"), dem ich nach der Schulnotenskala eine 2+ gebe. Und: Das Thema Umwelt kann in der Tat schnell in Hysterie ausarten. Dies sieht der Autor richtig!
Darixfriends zu »Craig Russell: Tiefenangst« 22.04.2013
Hauptkommissar Faber, aus Hamburg gerät in Verdacht den Senator Müller ermordet zu haben. Die mächtige Umweltschutzorganisation Pharaos steht unter Verdacht ihren Einfluss mehr oder weniger weltweit, mit enormen Finanzmitteln auszuweiten. Eine türkische Journalistin ist verschollen, die Freundin des „Umweltsenators“ einige Morde folgen, in grauslicher Weise durch Russel beschrieben, der Network-Mörder wird parallel gesucht. Es stellt sich heraus, dass er auch in der Organisation Network verwickelt war. Viel Quantenphilosophie, nebellöse Theorien, sehr viel Computer Hightech. Abgesehen von der Verschwörungstheorie ein gelungener etwas bedrückender Roman, flüssig zu lesen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
rolandreis zu »Craig Russell: Tiefenangst« 30.03.2013
Erneut versteht Russell es seine Figuren bis hinein in die Nebencharaktere lebendig zu gestalten und ihnen Konturen, Ecken und Kanten zu verleihen. Umweltschutz, Computerkriminalität, Sektenzugehörigkeit, das sind die Schlagwörter für diesen Thriller. Das Buch finde ich gut umgesetzt und durchaus spannend. Dieser 6. Fall ist ein wenig anders als die bisherigen, es gibt keine Altlasten aus den Vorgängern, wie wir es sonst bei Craig Russell gewohnt sind. Man kann das Buch völlig eigenständig lesen. In Summe ein guter und solider Thriller, von mir dafür 85 von 100 Punkte.
Doreen Büttner zu »Craig Russell: Tiefenangst« 06.02.2012
Tiefenangst ist ein spannender krimi der mit seinen irrungen und wirrungen den leser an das buch fesselt. ich habe es in 1 tag gelesen weil ich es nicht mehr aus der hand legen konnte. Graig Russel baut seine figur jan Fabel in jedem roman weiter aus. ein gelungenes werk was den kauf wert war. ich hoffe noch auf mehr,, Jan Fabel" Geschichten
Ellen Rohde zu »Craig Russell: Tiefenangst« 24.01.2012
also der anfang ist recht ungewohnt und lang gezogen aber der rest ist wie immer einfach super.
wie alle seine bücher, ich war stets gefesselt von den geschichten die mein kopf noch lange nach dem lesen beschäftigt haben und so soll es doch auch sein.
man wie oft hab ich nachts mit decke übern kopf geschlafen, lol
einfach super,weiter so.
liebe grüße

ellen
Morpheus zu »Craig Russell: Tiefenangst« 16.06.2011
Habe Tiefenangst schon durchgelesen und und verstehe die erste Kritik am Buch auch nicht.

Aber jeder Craig Russel Leser / Fan hat offensichtlich andere Vorstellungen. Für mich zählt dieses Buch eindeutig zu den Besseren aus der Fabel-Reihe.

An "Wolfsfährte" kommt es sicher nicht ganz ran, der Kauf lohnt sich meiner Meinung nach absolut!

Ein bisschen Schade ist, das der rote Faden der sich über die ersten vier Bücher erstreckte nicht mehr da ist und die Bücher nicht mehr viel miteinander verbindet.
Martin Turner zu »Craig Russell: Tiefenangst« 13.06.2011
Ich lese gerade "Tiefenangst" und ich bin begeistert und kann die Meinung des vorherigen Lesers nicht teilen! Wenn auch am Anfang etwas schleppend und komplex, so gewinnt der Roman zunehmend an Spannung, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Jan Fabel Romane.
hinterwald zu »Craig Russell: Tiefenangst« 23.05.2011
gähn ...

ehrlich, ich mag craig russel und habe seine bücher ja bisher begeistert gehört, aber "tiefenangst" langweilt mich unendlich.
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es scheint ja gerade mode zu sein, irgendwelche ökoterroristen weltverschwörerisch durch buchseiten zu hetzen, wenn's "draussen" in der echten welt schon keine gibt, nele neuhaus und ihre irgendwo im nirvana hängengebliebene weltverschwörungstheorie in "wer wind sät" zb.
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ich find's jedenfalls anödend. russel hat ja bis hetzt immer einen topos gefunden, der lohnte - im moment scheint ihm aber die luft auszugehen und er bedient nur noch lauwarm die fans von jan fabel.
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ich hoffe, er entschliesst sich, fabel kaltzumachen, das würde den druck, immer etwas liefern zu müssen, senken und ihm raum für etwas neues zu schaffen.
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wie gesagt: gähn. lang und tief.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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