Blutadler von Craig Russell

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Blood Eagle, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Ehrenwirth.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Hamburg, 1990 - heute.
Folge 1 der Jan-Fabel-Serie.

  • London: Hutchinson, 2005 unter dem Titel Blood Eagle. ISBN: 0091800145. 412 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2006. Übersetzt von Bernd Rullkötter. Gekürzte Romanfassung.. ISBN: 978-3-431-03623-7. 412 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2006. Gesprochen von David Nathan. ISBN: 3-7857-3092-6. 6 CDs.

'Blutadler' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Zu den Strafritualen der Wikinger gehörte unter anderem der so genannte »Blutadler«, ein grausamer Ritus, der die Schmerzen des Opfers ins Unermessliche steigerte. Kriminalhauptkommissar Jan Fabel von der Hamburger Mordkommission wird mit einer Reihe von Verbrechen konfrontiert, bei denen der Täter exakt das Ritual des »Blutadlers« kopiert und damit die Bewohner der Hansestadt um den Schlaf bringt. Jan Fabel muss schon bald erkennen, dass es sich hier nicht um einen Routinefall handelt. Im Zuge seiner Nachforschungen stößt Fabel auf eine parallel laufende Untersuchung vonseiten des Bundesnachrichtendienstes. Es gibt offenbar ein Interesse an diesem Fall, der weit über das Gebiet der Hansestadt hinausgeht. Außerdem geraten zwei geheimnisvolle Organisationen in den Fokus des Kommissars: Zum einen eine Gruppe ukrainischer Krimineller, zum anderen ein mysteriöser Kreis von Anhängern des Odinskultes – Menschen, die vor keinem Opfer zurückschrecken ... 

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein schneckenlahmer, pseudoliterarisch gestelzter Designer-Krimi«

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

In Hamburg geht ein Mörder um, der jungen Frauen auflauert, ihnen den Leib aufschlitzt und die Lungenflügel um den Hals drapiert: Er zelebriert ein frühzeitliches, »Blutadler« genanntes Opferritual, welches den Wikingern zugeschrieben wird. Ganz auf der Höhe der Zeit zeigt sich der Täter indes, wenn er seine Untaten per E-Mail kommentiert, die er als »Son of Sven« unterzeichnet. Er sendet sie direkt an Kriminalhauptkommissar Jan Fabel, der zum Leiter einer Sonderkommission ernannt wird, die den grausamen Morden ein Ende setzen soll, bevor die Medien der Polizei, der Justizbehörde und vor allem den örtlichen Politikern noch mehr Feuer unterm Hintern machen. An die Spitze dieser Meute setzt sich der ultrakonservative Konzernchef Wilhelm Eitel, dessen Sohn sich für den Sitz des Ersten Bürgermeisters der Hansestadt bewirbt.

Hauptverdächtiger im Blutadler-Fall ist ein ehemaliger Elitepolizist, der jetzt als »Geschäftsführer« für den Gangsterboss Ulugbay arbeitet. Bei näherer Betrachtung des Hamburger Rotlichtmilieus stellt sich indes heraus, dass sich dort seit einiger Zeit die ukrainische Mafia tummelt. Der Ex-Soldat Wassyl Witrenko unterwirft sich die örtliche Szene mit Terror und mit militärischer Gewalt. Der Bundesnachrichtendienst hat bereits ein Auge auf diese Aktivitäten geworfen. Eines der weiblichen Opfer gehörte zu seinen Spitzeln.

Während »Son of Sven« weiter mordet, beginnen Männer, die sich als nordischer Gott Odin maskieren, Frauen zu kidnappen, zu vergewaltigen und zu töten. Gehört »Son« zu ihnen oder rüsten hier wirrköpfige Neonazis für Ragnarök? Fabel sieht sich zwischen allen Fronten: Seine Vorgesetzten fordern rasche Aufklärung, die Presse sitzt ihm im Genick. »Son of Sam« rückt ihm immer näher auf die Pelle. Der Hauptverdächtige fällt einem Mafiamord zum Opfer. Anscheinend gibt es keine andere Möglichkeit als neue Morde abzuwarten und zu hoffen, dass der Täter einen Fehler macht, doch diesen Weg mag der sensible Fabel nicht gehen. Er sucht die Konfrontation mit »Son of Sam« – und er wird sie finden …

Thriller aus dem Literatur-Baukasten

Wir basteln uns einen Thriller für die Bestsellerlisten der westlichen Welt. Dazu nehme man:

  • einen genial-irren Serienkiller, dem in Sachen blutiger Grausamkeit tatsächlich noch eine neue Variante eingefallen ist;
  • geheimbündlerische Munkelmänner mit Wurzeln in einer Geschichte, die mit der historischen Realität wenig bis gar nichts zu tun hat, sondern sich primär von Fantasie und Dan-Brown-Theaterdonner nährt;
  • richtig fiese, vertierte Mafiosi, hier wahlweise aus der Türkei sowie Russland stammend;
  • gemeine Terroristen, die womöglich schon den nächsten Wolkenkratzer ins Visier nehmen;
  • moralisch verkommene Schlipsschurken aus Politik & Hochfinanz, die verwickelten Verschwörungen frönen, wobei dem deutschen Schauplatz entsprechend & geradezu unverzichtbar die Nazis mitmischen;
  • einen grüblerischen Polizisten mit Außenseiterstatus, der dienstlich und privat tüchtig in die Zange genommen wird, doch unverdrossen seinen Weg geht;
  • allerlei unverzichtbare Randchargen: der abgebrühte Pathologe, die schöne Psychologin, der ausgemergelte Drogenfreak (»Hansi«), der publicity- & machtgeile Politiker, der berufsparanoide Geheimdienstler, der schöngeistige Gangsterboss …Die Liste ist lang, furchtbar lang – allerdings nicht halb so lang wie sich dieses wüste Garn bei der Lektüre zieht.

»Blutadler« ist ein Erstlingswerk, das alle Fehler aber keine Tugenden eines Debüts aufweist. Der Plot ist hanebüchen, die Handlung tritt auf der Stelle, wird spannungsarm und ungemein lahm entwickelt. Hamburg wirkt wie eine Filmkulisse. Der Verfasser gibt vor sich in der großen Hafenstadt auszukennen. Trotzdem lesen wir über ein fremdes, totes, unwirkliches Hamburg, dessen Geografie und Geschichte sich ein Ortsfremder betont sorgfältig angeeignet hat, ohne indes das Wesen der Stadt und ihrer Bewohner erfasst zu haben.

Pathos & peinliche Phrasen

Die Sprache ist gestelzt, der Stil umständlich. Das mag zum Teil der Übersetzung anzulasten sein. Eindeutig auf das Konto des Verfassers gehen freilich die endlosen, schulbuchhaft beschreibenden Passagen, in denen uns Russell über Orte und Ereignisse aufklärt, die für das Geschehen nur am Rande oder überhaupt nicht relevant sind. Dazu begeht er die Todsünde einen simplen Thriller auf Biegen & Brechen zur feuilletontauglichen »Literatur« aufwerten zu wollen. Er übt sich in philosophischen Betrachtungen über Gott und die Welt und kreist ausgiebig um ein Deutschland, dessen Bürger sich Tag & Nacht ihre Köpfe über die Last der eigenen Geschichte zerbrechen: »Es ist nicht leicht, Deutscher zu sein …Zehn Jahrhunderte der Kultur und der Leistung waren Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts durch zwölf Jahre, in denen sich das unbeschreiblich Böse durchgesetzt hatte, in den Hintergrund gedrängt worden. Jene zwölf Jahre hatten für die Welt und für die meisten Bürger des Landes den Kern dessen definiert, was es heißt, Deutscher zu sein. Nun konnte man ihnen nicht mehr trauen, und sie selbst konnten einander nie mehr Vertrauen schenken.« (S. 192) »Third Reich«-Plattheiten, andere Phrasen dieses und noch größeren Kalibers und moralinsaure Klagen über den moralischen Bankrott der Zivilisation ziehen sich durch das gesamte Werk.

Während man darüber nur den Kopf schütteln und sich ärgern kann, sorgen Russells grundsätzlich schiefe Aphorismen wenigstens für Heiterkeit: »Mittlerweile lag ein kräftiger Keil traumlosen Schlafes zwischen Fabel und den Ereignissen des Vortags.« (S. 100) ist ein schönes Beispiel für ein Bild, das man sich für das geistige Auge einmal vorzustellen versuchen sollte …

Wie viele melancholische Kommissare braucht die Krimiwelt?

Ein halber Schotte in Hamburg, einer Stadt, in der es ständig regnet und »baltische Winde« eiskalt blasen – das ist Johann Rätsel, nein, Verzeihung: Jan Fabel, der überaus fähige, aber an der Schlechtigkeit der Welt verzweifelnde Polizist, der dienstlich wohl gelitten und privat ein netter Mensch aber dennoch Außenseiter ist, der nicht mitmischen mag im Spiel um Macht und Geld, dem offenbar jede/r heutzutage verfallen ist. Weitere Klischees langweilen durch Anwesenheit, wie das eben so ist, wenn eine Figur nicht mit der Feder sondern mit dem Quast gezeichnet wird.

Wenn Fabel einmal so richtig leiden will, dann fährt er zur nahe gelegenen NS-Gedenkstätte Neuengamme und lässt in seinen Gedanken Nazi-Rohlinge auf wehrlose KZ-Insassen einprügeln. Auf solche plumpe Weise suggeriert Russell einen gedankentiefen Protagonisten, der doch eigentlich nur mit intellektuelloiden Grämlichkeiten nervt, während ein Kommissar Wallander oder Inspector John Rebus sehr viel überzeugender und vor allem unterhaltsamer auf politische und gesellschaftliche Schwachstellen hinweisen. (Immerhin bleibt Fabel trotzdem die Zeit einer attraktiven Kollegin näher zu kommen, was natürlich weiteren Stoff für Bedenken liefert.)

Romanpersonal aus Schießbude & Geisterbahn

»Böse« Deutsche sind – erkennbar schon am Namen – Vater und Sohn Eitel, der eine als Mischung aus Krupp & Hugenberg dargestellt, der andere ein Junior-Hitler mit ordentlichem Riss in der Hirnwaffel. Das organisierte Verbrechen gibt sich entweder ehrbar und globalisiert (Rotlichtzar Yilmaz sammelt deutsche Dichter in Originalausgaben) oder wirkt wie aus Dschinghis Khans Steppe importiert (Witrenkos & seine wilde Horde). Nahtlos ins schräge Bild fügen sich die Schlapphüte des Bundesnachrichtendienstes, die hier gemeinsam mit dem Bundesgrenzschutz zur schier unkontrollierbaren paramilitärischen Separatmacht mutieren und testosterongeschwängerte Untergrundattacken gegen allerlei Staatsfeinde reiten.

Dann lässt Russell auch noch marodierende Neu-Wikinger auftreten, die ich mir – die Lektüre dieses Buch fördert solche obskuren Vorstellungen – seltsamerweise nur in einer Art Ku-Klux-Klan-Kutte mit Hörnerhelm auf dem Schädel vorstellen kann. »Son of Sven« plagt uns immer wieder mit Ausschnitten aus einem Blog für Serienkiller; man muss seine gemailten Worte wohl so interpretieren, weisen sie doch die für diese moderne Kommunikationsform allzu oft typische, d. h. pagageienplapprige Informationsdichte auf. Anders gesagt: »Son of Sven« hat uns bzw. Jan Fabel nur jenen hohlen Humbug zu verkünden, den wir schon aus den Mündern viel zu vieler Möchtegern-Lecters hören mussten.

Nein, dieser »Blutadler« ist eine lahme Ente, die nie vom Boden hochkommt. Bleibt zu hoffen, dass der Verfasser im nächsten Jan-Fabel-Abenteuer Stoff, Schauplatz und Figur besser in den Griff bekommt. In dieser Hinsicht zeigt sich Craig Russell übrigens ganz als Schriftsteller des 21. Jahrhunderts: Damit sich die Recherchearbeit auch lohnt, plant er gleich sechs Hamburg-Fabel/n. (Band 2 liegt übrigens bereits vor und wird den Titel »Brother Grimm« tragen, Band 3 schreibt Russell gerade.) Medientrommeln, Werbung und das Wissen um den Krimileser als Gewohnheitstier wird für den Erfolg schon sorgen …

Ihre Meinung zu »Craig Russell: Blutadler«

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ralph zu »Craig Russell: Blutadler« 25.01.2010
Hab das Buch gerade duch und kann den sehr negativen Originalkommentar hier nicht nachvollziehen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und niemals langatmig. Als Hamburger ist die Handlung in der eigenen Stadt auch reizvoll und gut ausgestaltet. Daß man einige beschriebene Wegstrecken so nicht fahren kann, ist einem nicht einheimischen nachzusehen.
Detlev W. zu »Craig Russell: Blutadler« 10.01.2010
Arbeite selber in der "Branche" und kann nur sagen, dass hier -wie auch z.B. in den Wallander-Romanen- das Leben der Kollegen in und mit diesem Beruf sehr sehr gut dargestellt wird. Viele beruflich betroffene Leser, die sich mit diesen Romanen beschäftigen fühlen sich verstanden und können sagen:"Ja, genau so ist es". Ob dass nun die Unzufriedenheit mit der Obrigkeit oder die familiären Situationen wiederspiegelt. Es ist so wie Russell es schreibt. Kompliment
H. G. Müller zu »Craig Russell: Blutadler« 03.12.2009
Ich fand das Buch nicht so gut.Er will angerufen werden und schaltet dann das Telefon aus weil er einen ZWEIERABEND anstrebt.Er befreit Anna vom Dienst, denkt aber nicht daran, ihr einen Posten mitzugeben.Er ist Teamleiter hat aber nicht nötig seinen Kollegen reinen Wein einzuschenken und taucht auch mal ab,Er rennt nach draussen und anstatt nach Hilfe zu telefonierfen stellt er sich hin und wartet auf die Explosion.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
et-juergen zu »Craig Russell: Blutadler« 02.06.2009
Mir hat das Buch recht gut gefallen. Insbesondere, nachdem ich vorher "Wolfsfährte" gelesen hatte, der doch ziemlich öde war. (Tja, Freunde machen es möglich, dass man dann das erste Buch doch noch liest...)
Jedenfalls liest sich Blutadler dadurch spannend, da so viele verschiedene Dinge im Hintergrund passieren, die natürlich unbedingt aufgedeckt werden wollen. Man will einfach wissen, wie die Dinge zum Blutadler gehören. Deswegen liest man es zu Ende, wo dann auch mal echte Spannung erscheint. Dass Blutadler ein Designer-Krimi ist, stört mich herzlich wenig, Hauptsache es macht Spass.

Übrigens die Gründe, warum der BND da auftaucht, sind schlicht falsch. Ein Blick auf die Webseite des BND verrät, dass es ein Auslandsgeheimdienst ist. Hier hätte der Autor den Bundesverfassungsschutz anbringen sollen, der sich um Rechts- und Linksextremismus und Terrorismus kümmert. Aber beide, BND und Bundesverfassungsschutz, untersuchen nicht die organisierte Kriminalität. An dieser Stelle ist wohl einiges durcheinander gekommen. Naja, es musste eben unbedingt ein Geheimdienst her und da klingt ja BND schon fast wie CIA und dann wird das Buch wirklich zum Designer-Krimi.
Kylling zu »Craig Russell: Blutadler« 14.04.2009
Moin! Ein Buch, das man zu Ende lesen kann, aber nicht muss. Prinzipiell gefallen mir Geschichten, die an Orten spielen, die ich kenne. So auch diese. Was allerdings doch ziemlich nervt, ist die miese Übersetzung. Es klingt so, als schreibe Russell, Engländer oder Amerikaner, selbst auf Deutsch. Leider misslungen und total hölzern. Ewige Wiederholungen à la "der Türke machte dies und das", "der Russe ging hier und dort hin" schmälern das Lesevergnügen leider erheblich.
Florian Kruse zu »Craig Russell: Blutadler« 19.03.2009
Dieses spannende Buch macht richtig Spaß! Ich lebe seit über 10 Jahren in Hamburg und erkenne die Stadt im Buch wieder.
Die Story ist vielleicht aus litraricher Sicht kein Meisterwerk und bedient verchiedene Kliesches, aber Sie ist spannend und kurzweilig.
Ich frage mich welches Problem Herr Drewniok mit diesem Autor hat. Er sollte sich mal die Mühe machen und dieses Buch im Original lesen!
Henriette zu »Craig Russell: Blutadler« 06.02.2009
In diesem Krimi geht um Ritualmorde in Hamburg mit diversen Verstrickungen in der Polizei, Mafia, Wirtschaft. Die Geschichte ist hier sehr vielseitig, aber man kann alles sehr gut nachvollziehen.
Der Hauptprotagonist Kriminalhauptkommissar Jan Fabel ist als Mensch und auch als Chef nett, aber auch mit Macken dargestellt. Sympathisch. Selbst das Team um Jan Fabel ist so dargestellt, dass man sich alle gut vorstellen kann.
Die einzelnen Abschnitte sind mit Überschriften (Ort und Zeit) versehen. Das fand ich sehr hilfreich. Die Ortsbeschreibungen haben mir gut gefallen. Ich bin ja selber aus Hamburg und liebe diese Stadt. Daher gefallen mir die Beschreibungen auch oft sehr gut.
Das war ein Krimi nach meinem Geschmack. Super spannend geschrieben. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch durch, ohne abzuflachen. Allerdings ist das kein Buch für schwache Nerven.
Sabine, HH zu »Craig Russell: Blutadler« 02.01.2009
Mir hat das Buch, ebenso wie "Wolfsfährte" sehr gut gefallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in HH lebe und mir die Orte des Geschehens sehr gut vorstellen kann. Ich werde den Inhalt des Buches jetzt nicht wiedergebeben, das wurde ja schon zur Genüge getan.
Nur soviel: ich fand Blutadler sehr spannend geschrieben und gehöre hiermit zum Teil derjenigen, die sich hier positiv äußern.
Luna zu »Craig Russell: Blutadler« 13.07.2008
Ok, ich fasse mich kurz: Ich fand das Buch aus den unterschiedlichsten Gründen wirklich gut. Alle sind hier im Vorfeld bereits genannt worden. Aber: Ich habe das Buch im Original gelesen, die Übersetzung habe ich nach 30 Seiten in die Ecke gepfeffert...
antoenchen123 zu »Craig Russell: Blutadler« 06.07.2008
über dieses Buch gibt es ja eigentlich nur 2 Meinungen, die es toll finden und die die es schrecklich finden, dawischen gibt es nicht viel. Ich bin Vielleserin und lese solch ein Buch in diesem Seitenausmaß zwischen 2 und 10 Tagen je nach dem wieviel Zeit ich habe an diesem Werk habe ich mich ganze 2 Monate ! rumgequält, die erste hälfte war grauselig, ich muß aber fairerweise sagen die 2 te Hälfte brachte ein bißchen Spannung auf, diese haufenweise Handlungstränge die dann doch auf eine Handlung bzw. Verstrickung zusammenlaufen, waren für mich äußerst ermündend. Auch das Personen z.B. Sohn und Vater Eitel über eine ganze Zeit eine wichtige Rolle in dem Buch spielen, deren Vorleben im genauesten auseinandergenommen wird, man später zwar erfährt sie hatten was damit zu tun aber was genau ? Die Personen werden einfach beiseite gestellt als hätten sie mit dem ganzen nichts mehr zu tun, warum mußte ich mich als Leser dann seitenweise mit Ihnen beschäftigen ? Also für mich wars nichts aber da die Meinungen bei diesem Buch ja total auseinandergehen sollte da wohl jeder seine Erfahrung selbst machen.

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