Der Consul von Christian v. Ditfurth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Droemer.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1930 - 1949.

  • München: Droemer, 2003. ISBN: 3-426-19609-3. 400 Seiten.
  • München: Knaur, 2006.

'Der Consul' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Am Morgen des 8. November 1932 findet ein Zimmermädchen Hitler erschlagen in der Suite des Weimarer Hotels Elephant. Es sind erst zwei Tage vergangen seit der Niederlage der NSDAP bei den Reichtagswahlen. Die Partei ist pleite und nun auch führerlos. Und dann werden noch Goebbels, Röhm und Gregor Strasser ermordet. Ausgerechnet der Berliner Kriminalkommissar Soetting, der sich nie um Politik geschert hat, soll die Mordserie aufklären. Rasch finden sich Indizien gegen den Terrorapparat der KPD. Soetting gerät in ein Spiel, dessen Regeln er nicht kennt. Während er ermittelt, zerstören Deutschnationale im Bündnis mit der Reichswehr Demokratie und Recht. Doch Soetting lässt nicht locker. Nach und nach deckt er ein groß angelegtes Komplott auf …

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Beverly zu »Christian v. Ditfurth: Der Consul« 10.06.2012
Was wäre gewesen, wenn Anfang der 1930er Jahre die Nazis nicht an die Macht gekommen wären?
Die Antwort, die Christian von Ditfurth in "Der Consul" darauf gibt, erweist sich als so verblüffend wie deprimierend: Anstelle der Nazis mit ihrer so perfiden wie verführerischen Mischung aus Party für die Massen der "Volksgenossen" und Terror für Andersdenkende, Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma wäre ein reaktionäres Regime an die Macht gekommen. Der Protagonist von "Der Consul" erlebt, wie in einer Mischung aus Zufall und Plänen die Eliten in Deutschland zugleich Nazis und Demokratie beseitigen.

So ist es in der wirklichen Geschichte Anfang der 1930er Jahre in Österreich geschehen. Ehe das Land 1938 Teil des Großdeutschen Reiches wurde, regierten dort die reaktionären Austrofaschisten.

Fazit: "Der Consul" ist ein spannender Roman, der (im Gegensatz zu "Der 21. Juli") auf realistischen Annahmen über einen alternativen Verlauf der Geschichte basiert.
Anja S. zu »Christian v. Ditfurth: Der Consul« 20.02.2005
Ein Krimi zu dem Thema "was waere wenn". 1932 wird Hitler erschlagen in einem Hotel in Weimar aufgefunden, weitere Groessen der NSDAP folgen. Ein politisch nicht interessierter Polizeibeamter wird auf den Fall angesetzt und verstrickt sich in dunkele Machenschaften, da er als einziger noch an einen Rechtsstaat glaubt.
Mich hat dieses Buch zwiespaeltig zurueckgelassen. Gut recherchiert (der Autor ist von Hause aus Historiker), recht spannend geschrieben, aber ich mag diese Art von historischen Romanen nun mal nicht.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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